A Conjuring of Light (Shades of Magic #3) – V. E. Schwab

 A Darker Shade of Magic || A Gathering of Shadows

Kurzbeschreibung

The precarious equilibrium among the four Londons has reached its breaking point. Once brimming with the red vivacity of magic, darkness casts a shadow over the Maresh Empire, leaving a space for another London to rise. Kell-once assumed to be the last surviving Antari-begins to waver under the pressure of competing loyalties. Lila Bard, once a commonplace-but never common-thief, has survived and flourished through a series of magical trials. But now she must learn to control the magic, before it bleeds her dry. Meanwhile, the disgraced Captain Alucard Emery and the Night Spire crew are attempting a race against time to acquire the impossible, as an ancient enemy returns to claim a crown and a fallen hero is desperate to save a decaying world…

Rezension

Es ist schon irgendwie gemein. Da wartest du ewig auf den Erscheinungstermin, bekommst das Buch tatsächlich pünktlich – und dann brauchst du eine weitere Ewigkeit, um es zu lesen. Und das, obwohl du tatsächlich gleich angefangen hast. Aber das Problem kenne ich bei Schwab leider schon. Das Ding ist nämlich – sie schreibt unfassbar gut, aber man muss sich darauf einlassen. Es geht nicht, mal eben so ein paar Seiten zu lesen man muss aufmerksam sein und nur dann wird man am Ende vielleicht erkennen, wie groß diese Geschichte ist.

Es geschieht unheimlich viel zwischen den Zeilen, während vordergründig das Tempo eher schleppend wirkt. Ich sage immer ein bisschen scherzhaft, das man ca. 70% des Buches braucht, bis die Hölle losbricht und sich alles überschlägt, aber im Grunde es ist genau so. Das Unwetter baut sich langsam auf, aber wenn es dann da ist, haut es einen um.

Besonders fällt auf, wie gut geplant die komplette Trilogie ist. Schwab weiß, was sie tut und überlässt nichts dem Zufall. Deshalb greift alles wunderbar ineinander, was darunter aber manchmal leidet, sind die Charaktere und deren Zusammenspiel. Sie sind alle unglaublich gut gezeichnet, jeder hat seine Eigenheiten und speziellen Charakterzüge. Nur ihre Beziehungen zueinander sind da nicht unbedingt spürbar. Man versteht natürlich, wieso Kell von Lila angezogen wird, nicht aber, warum es zwischen den beiden funktioniert oder gar funken soll. Gleiches gilt für Alucard und Rhy. Ja, Rhy ist Alucard wichtig und sie funktionieren zusammen, aber wieso ist das so?

Jetzt ist es natürlich eine Geschichte, die nicht so sehr von der charakterlichen Dramatik lebt, all das ist mehr hintergründig und auch wenn man hier natürlich das ein oder andere Ship finden kann, ist es nicht so, dass man nur wegen der Charaktere weiterlesen will. Das macht es, im Vergleich zu anderen Jugendbüchern, eher schwierig. Dann wiederum ist aber die Frage, ob es überhaupt ein Jugendbuch ist?

Jemand, der erst mit Schwab anfängt, sollte zuerst lieber zu Vicious oder The Archived greifen, um einen Eindruck zu bekommen, was einen erwartet. Und bis dahin sind dann vielleicht auch alle Teile auf deutsch erschienen, denn bei den Vier Farben der Magie lohnt es sich, am Ball zu bleiben.

A Conjuring of Light (Shades of Magic #3)

Taschenbuch: 667 Seiten
Verlag: Titan Publ. Group Ltd. (21. Februar 2017)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1785652443
ISBN-13: 978-1785652448

Vier Farben der Magie (bereits erschienen)
Die Verzauberung der Schatten (23. November 2017)
Die Beschwörung des Lichts (Frühjahr 2018)

 

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Lord of Shadows (The Dark Artifices #2) – Cassandra Clare

Zu meiner Rezension von Lady Midnight (The Dark Artifices #1) gehts hier.

Kurzbeschreibung

Emma Carstairs has finally avenged her parents. She thought she’d be at peace. But she is anything but calm. Torn between her desire for her parabatai Julian and her desire to protect him from the brutal consequences of parabatai relationships, she has begun dating his brother, Mark. But Mark has spent the past five years trapped in Faerie; can he ever truly be a Shadowhunter again? And the faerie courts are not silent. The Unseelie King is tired of the Cold Peace, and will no longer concede to the Shadowhunters‘ demands. Caught between the demands of faerie and the laws of the Clave, Emma, Julian, and Mark must find a way to come together to defend everything they hold dear-before it’s too late.

Rezension

Okay, ich hoffe ihr alle habt Lady Midnight gelesen, denn man kann einen zweiten Band nicht rezensieren, ohne den ersten zu spoilern. Falls nicht, könnt ihr jetzt noch umdrehen oder aber, und das wäre Möglichkeit drei, es ist euch egal. Auch dann will ich euch nicht aufhalten. Aber ich wollte zumindest mal gewarnt haben^^

Lord of Shadows setzt zwei Wochen nach den Geschehnissen aus Lady Midnight an. Malcolm Fade ist tot, versunken im Meer und mit ihm das Schwarze Buch. Emma hat sich von Julian, ihrem Parabatai, getrennt und spielt ihm vor, jetzt mit seinem Bruder Mark zusammen zu sein. Sie tut das vor allem, um Julian zu schützen, aber natürlich tut sie ihm damit weh. Und ganz nebenbei fällt die Cohort ins Institut ein, um den Mord an Fade aufzuklären.

Um das Buch zu mögen muss man natürlich grundsätzlich schonmal ein Fan von Cassandra Clare oder den Shadowhunters sein, alles andere macht keinen Sinn. Und wer das alles doof finden will, findet genug. Nur ist es eben für die Fans gerade das Erwartbare, dass auch mich immer wieder zu den Büchern greifen lässt. Natürlich steht eine unmögliche Liebesgeschichte im Vordergrund und natürlich fallen pathetische Sätze, die man im echten Leben nicht mal mit viel Alkohol ertragen könnte. Und trotzdem ist es schön.

Es ist schön zu sehen, wie diese Geschichte über mittlerweile 13 Bücher ineinander greift und sich selbst ergänzt, ohne sich zu sehr zu wiederholen. Clare hat sich hier ein eigenes Universum geschaffen und mittlerweile sehe sogar ich ein, dass es dumm wäre, damit aufzuhören. Es bietet einfach zu viele Möglichkeiten, um langweilig zu werden. Und selbst wenn, sind da ja immer noch die Charaktere…

Ich kann mir nicht helfen, aber ich mag Julian einfach sehr, sehr gerne. Er ist so ganz anders als Jace oder Will und gerade das braucht es eben auch. Es muss nicht immer der sarkastische, talentierte und unfassbar gutaussehende Protagoist sein. Manchmal reicht es schon, wenn er einfach alles für seine Familie tun würde, so wie Jules. Für seine Geschwister und auch für Emma würde er alles tun und schreckt vor fast nichts zurück. Emma ist ihm da ein Stück weit ähnlich, nur liegt der Unterschied eben auch klar auf der Hand: Emma hat nichts mehr zu verlieren, aber jede Entscheidung, die Juian trifft, hat Auswirkungen auf seine jüngeren Geschwister. Dass er dabei manchmal über die Stränge schlägt und sogar Emma Angst macht, wirkt auf den ersten Blick verstörend, aber es zeigt eben auch: Egal wie gut man glaubt, jemanden zu kennen – sein wirkliches Gesicht sieht man erst in Extremsituation.

Das Schöne an dem Buch ist allerdings auch gleichzeitig das Furchtbare. Ich mag die Vielfalt der Charaktere, denn neben Julian und Emma geht es eben auch um Christina, Mark, Kieran und Kit sowie Julians jüngere Geschwister. Nur wird es manchmal ein bisschen viel, gerade wenn alle am selben Ort sind oder eine Thematik die nächste quasi abklatscht. So gibt es mit Mark einen Charakter, der Bi ist; ein weiterer ist (zumindest andeutungsweise) schwul und einen Transgender-Charakter gibt es auch. Das ist grundsätzlich sehr löblich, weil divers, aber es ist eben auch sehr, sehr viel Input. Schlussendlich kommen dann auch noch die Charaktere dazu, die man aus den vorhergehenden Reihen bereits kennt.

Mit all den Charakteren lässt sich allerdings auch die Handlung an mehrere Orte gleichzeitig verlegen. So finden wir uns zwar natürlich in Los Angeles, allerdings auch in London, Cornwall und schließlich in Idris wieder. Das ist schon sehr spannend.

Das Ende ist tatsächlich furchtbar und ich weiß nicht, wie man das aushalten soll, bis 2019 auf die Auflösung zu warten. Zudem ist es sehr realistisch, wenn man bedenkt, welche politischen Umbrüche gerade in der realen Welt stattfinden und wie Revolutionen oder Aufstände entstehen- Stichwort: Cohort. Diese Gruppe ist neu und hat es wirklich in sich – und das nicht auf lustige Weise.

Es gibt Tote, allerdings niemand wirklich wichtiges, was halt auch wieder… doof ist. Es ist, als würde Clare sich nicht trauen, jemanden umzubringen und wenn sie es dann doch tut, muss es ausgerechnet der eine sein, der hätte helfen können, die Lage etwas entspannter zu machen. Nur, das er eben nicht der einzige ist. Julian und Emma hätten auch zu fast jedem anderen mit ihrem Parabatai-Problem gehen können – haben sie aber nicht.

Letztendlich ist es schwer, jemanden zu einem zweiten Teil zu überzeugen. Was ich allerdings sagen kann ist, dass The Dark Artifices auch für diejenigen ein perfekter Einstieg in die Shadowhunter-Welt sind, die die bisherigen Bücher nicht gelesen haben. Man braucht sie nicht zwingend für das Vorwissen, wird sie danach aber vielleicht noch lesen. Aber irgendwie muss man ja die Wartezeit überbrücken, ne?

Lord of Shadows (The Dark Artifices #2)

Taschenbuch: 699 Seiten
Verlag: Simon & Schuster Childrens Books (23. Mai 2017)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1471116654
ISBN-13: 978-1471116650
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

Lord of Shadows: Die Dunklen Mächte 2 erscheint am 9. Oktober 2017.

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All children, except one, grow up.

Sir James Matthew Barrie wurde am 9. Mai 1860 georen. Er war ein schottischer (Theater-)Autor und ist vor allem für Peter Pan bekannt. In Schottland geboren und groß geworden, zog es ihn später nach London, wo er mehrere erfolgreiche Romane und Theaterstücke schrieb. Außerdem traf er dort auf die Familie Llewelyn Davies und berbrachte viel Zeit mit ihnen. Die vier Jungs inspirierten ihn zu einer Geschichte über einen Jungen, der nicht erwachsen werden wollte und in Kensington Gardens eine Menge magischer Abenteuer erlebte. Nach dem Tod ihrer Mutter adoptierte er sie. Obwohl er kontiunierlich weiterarbeitete, wurde alles von Peter Pan überschattet. Er starb am 19. Juni 1937 im Alter von 77 Jahren. Noch vor seinem Tod gab er die Rechte für Peter Pan an das Great Ormond Street Hospital for Children in London, die bis heute von den Einnahmen profitieren.

Peter Pan

Peter Pan trat zum ersten Mal 1902 in der ursprünglich für Erwachsene geschriebenen Geschichte The Little White Bird auf. Nachdem das Theaterstück Peter Pan 1904 großen Erfolg feierte, entschied sich der Verlag, die Kapitel 13-18 als eigene Geschichte unter dem Namen Peter Pan in Kensington Gardens neu zu veröffentlichen. Illustriert wurde das Manuskript von Arthur Rackham. Ursprüglich als Theaterstück verfasst, überarbeitete J. M. Barrie das Manuskript und veröffentlichte es als 1911 als Roman unter dem Namen Peter and Wendy.

“All the world is made of faith, and trust, and pixie dust.”

Eines Nachts wird Peter dabei entdeckt, wie er am Fenster der Darlings den Gute-Nacht-Geschichten lauscht. Als er versucht zu entkommen, verliert er seinen Schatten. Er kommt wieder um ihn zu holen und trifft dabei auf Wendy, die ihm den Schatten wieder annäht. Peter läd sie daraufhin nach Neverland ein. Sie kennt viele Gute Nacht-Geschichten und soll eine Art Mutterersatz für die Verlorenen Jungs werden. Mit ihnen kommen Wendys Brüder John und Michael.

Die drei erleben viele Abenteuer, die verlorenen Jungs bauen Wendy ein Haus und John und Michael blühen in Neverland richtiggehend auf. Sie retten Tiger Lily und gewinnen die Unterstützung ihres Stammes. Aber in Wendy wächst der Wunsch, nach Hause zu kommen. Noch bevor sie die umsetzen kann, wird sie gemeinsam mit ihren Brüdern von Captain Hook gekidnappt. Erst Peter kann sie nach einem Kampf befreien und bringt die Kinder wieder nach Hause, nach London.

Die Familie Darling adoptiert die Verlorenen Jungs, doch Peter will in Neverland bleiben. Er verspricht Wendy, sie wieder und wieder zu besuchen, doch während Peter sich nicht verändert, wird Wendy erwachsen und eines Tages trifft er bei seinem Besuch nicht nur Wendy, sondern auch deren Tochter.

Was vordergründig eine nette Kindergeschichte ist, kann durchaus auch in anderem Licht betrachtet werden. So wurde Barrie zum Beispiel, wenn auch nur uterschwellig, vorgeworfen, ein unangemessenes Verhältnis zu den Jungen zu haben. Als Indiz dafür gilt seine kinderlose erste Ehe und die Tatsache, dass er selbst, ähnlich wie der Held in seiner Geschichte, nie ganz erwachsen geworden ist. Die Davis-Kinder bestritten jedoch jegliches Verhältnis, dass über eine platonische Freundschaft hinausging. Barrie sei nicht an Sex interessiert gewesen.

“To die will be an awfully big adventure.”

Die Figur des Peter verkörpert die pure Unschuld und Sorglosikgeit eines Kindes. Er stürzt sich in jedes Abenteuer, denkt aber in keiner Sekunde an die möglichen Konsequenzen. Ihm fehlt jedes Verständnis für echte Gefahr oder Leid. Dadurch, dass Peter nicht wie andere Kinder erwachsen wird und das Nimmerland verlässt, verliert sich das nicht.

Weitaus düsterer ist der Interpretationsansatz, dass die verlorenen Jungs nicht erwachsen werden, weil sie für Kinder stehen, die im Kindesater gestorben ist. Peter ist dabei eine Art Todesengel, Nimmerland der Ort, an den sie nach ihrem Tod gehen, um auf ewig Kinder zu bleiben.

Zum Lesen

Es gibt zahlreiche schöne Ausgaben von Peter Pan, aber die tollste ist wohl die interaktive von Harper Design bzw. im deutschen von Coppenrath. Ich wünschte, sowas hätte es bereits gegeben, als ich jung war, aber da mich das immer noch begeistern kann, werde ich wohl ganz wie Peter nie richtig erwachsen.

Auf deutsch  // Auf englisch

“Dreams do come true, if only we wish hard enough. You can have anything in life if you will sacrifice everything else for it.”

Filmadaptionen

Hook

Hook (Hook), 1991, 136 Minuten, Regie: Steven Spielberg, Drehbuch: James V. Hart, Malia Scotch Marmo, Produktion: Kathleen Kennedy, Frnk Marshall, Gerald R. Molen, Musik: John Williams, Besetzung: Robin Williams, Dustin Hoffman, Bob Hoskins, Julia Roberts, Maggie Smith, Gwneth Paltrow, Phil Collins, uvm. -> Kaufen.

Ich bin mit diesem Film groß geworden, Robin Williams war für mich immer DER Peter Pan und ich schaue ihn heute noch gerne an, weil er einfach ein Gefühl vermittelt, das ich nicht so recht in Worte fassen kann. Freundschaft, Verlust, Vertrauen und Familie sind die zentralen Themen. Liebevoll gestaltet ist es natürlich nicht die Originalgeschichte, aber ein schönes Spiel von was wäre wenn. Noch dazu besticht der Film mit einem fantastischen Cast.

Wenn Träume fliegen lernen

Wenn Träume fliegen lernen (Finding Neverland), 2004, 97 Minuten, Regie: Marc Forster, Drehbuch: David Magee, Produktion: Richard N. Gladstein, Nellie Bellflower, Musik: Jan A. P. Kaczmarek,  Besetzung: Johnny Depp, Kate Winslet, Julie Christie, Dustin Hoffman uvm. -> Kaufen.

Wenn Träume fliegen lernen ist eine Realverfilmung der Geschichte von James M. Barrie und erzählt, wie der Theaterautor durch die Freundschaft mit der Familie Llewelyn Davies zu dem Theaterstück Peter Pan inspiriert wird. Barrie lernt Sylvia und ihre vier Söhne in Kensington Gardens kennen und wird zu ihrem Spielgefährten wie auch zu einer Art Vaterersatz. Ihre Ideen und Vorstellungskraft inspirieren ihn zu Ideen für ein Theaterstück über Jungs, die nicht erwachsen werden wollen. Er benennt die Hauptfigur nach dem jünsten, Peter. Barrie wird zu einer ungeahnten Stütze für Sylvia, doch nicht alle sehen diese Freundscaft mit Wohlwollen. Sowohl Barries Frau als auch Sylvias Mutter ist das Verhältnis zu eng. Sylvia wird indes von einer unbekannte Krankheit zusehends geschwächt, während James immer mehr Zeit mit den Kindern verbringt, um das Theaterstück zu produzieren.

Es ist einer dieser Filme, der mich mit Sicherheit immer und immer wieder zum Weinen bringen kann. Ich schaue ihn nicht gerne, zumindest nicht das Ende, aber ich kann auch nicht wegschalten, wenn ich sehe, dass er irgendwo läuft. Man kann Johnny Depp nun gut findet oder nicht (und es gibt tausend Gründe, es nicht zu tun), trotzdem muss man ihm zumindest zugestehen, dass er ein Ausnahmeschauspieler ist und die Rolle von James M. Barrie so gut verkörpert, wie es kaum ein anderer kann. Falls ihr diesen Film noch nicht gesehen habt, holt das nach. Es wird traurig, aber es lohnt sich.

Peter Pan

Peter Pan (Peter Pan), 1953, 78 Minuten, Regie: Clyde Geronimi, Wilfred Jackson, Hamilton Luske, Drehbuch: Ted Sears, Erdman Penner, Bill Peet, Winston Hibler, Joe Rinaldi, Milt Banta, Ralph Wright, Bill Cotrell, Produktion: Walt Disney, Musik: Oliver Wallace -> Kaufen.

Vielleicht die Geschichte, die am nähesten am Buch geblieben ist und die damals wie heute durch ihre liebevollen Zeichnungen besticht. Es ist Disney und es ist in erster Linie für Kinder gemacht, aber trotzdem wunderschön.

“Never say goodbye because goodbye means going away and going away means forgetting.”

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Kennt ihr das, wenn man sich den ganzen Tag darauf freut, mit jemandem zu reden und dann – nichts. Es passt einfach nicht, sorry, hab leider zu tun, aber morgen dann! Aber morgen wirds auch nichts weil, hey, ich hab hier diese wichtige Sache und das muss erst sein, aber ich meld mich dann! Nur das man sich eben nicht meldet. Weder übermorgen, noch überübermorgen. Ich versteh das und das sag ich nicht nur so. Deswegen beschwer ich mich auch gar nicht, manchmal passts eben einfach nicht. Das ist okay. Und wahrscheinlich ist es mein Problem, wenn mein Anspruch zu hoch ist. Nur, weil ich selbst bereit bin, immer zu springen, müssen andere das ja nicht auch sein. Frustrierend ist es trotzdem, und dann komm ich mir auch noch total undankbar vor…

Vielleicht sollte man sich einfach weniger Gedanken machen, nur manchmal ist das gar nicht so einfach. Vielleicht bin ich aber auch einfach gerade grundmiesgelaunt. Vielleicht, weil ich diese Woche angefangen habe, aufzuräumen, endlich mal Ordnung in Schrank und Papierkram bringen, und natürlich fallen einem dabei auch Sachen in die Hände, von denen man nicht mal mehr wusste, dass man sie noch hat. Zum Beispiel alte Briefe und Karten, aus Zeiten, wo man sich noch sicher war, dass man sowas wie eine Beste Freundin hatte. Da steht dann sowas wie: Ich hoffe, diese Freundschaft hält für immer! Und du weißt genau, dass du das nicht nur gehofft, sondern nie auch nur angezweifelt hast. Und dann kam plötzlich doch alles anders. Schuld an sowas ist nie einer allein, aber einer allein kann es eben auch nicht in Ordnung bringen. Die Frage ist, was macht man mit all der Enttäuschung? Aufheben und auf bessere Zeiten warten? Oder vielleicht einfach akzeptieren, dass es halt nicht mehr so ist und nie mehr so wird? Ich finde einen Mittelweg gar nicht so schlecht. All die alten Erinnerungen können weg, die tun eh nur weh, aber das bedeutet ja nicht, dass man nicht vielleicht neue machen kann.

#Bookstagram

Small Great Things hab ich beendet, die Rezension schon geschrieben, auch wenn das gar nicht so leicht war. Es war ein Buch, das mich sehr gefordert hat und mir gerade im Bezug auf Rassismus den Spiegel vorgehalten hat. Ich habs Laura gegenüber lapidar mit „The Hate U Give für Erwachsene“ beschrieben, glaube aber, dass ich da ein bisschen voreilig war (THUG hab ich noch nicht gelesen und bei SGT war ich da erst ganz am Anfang, man möge es mir also verzeihen). Viel eher ist Small Great Things ein Buch, das für uns weiße, priveligierte Menschen Anstoß für lange überfällige Diskussionen sein kann.

“That’s because racism isn’t just about hate. We all have biases, even if don’t think we do. It’s because racism is also about who has power…and who has access to it.”
― Jodi Picoult, Small Great Things

Nebenher beim Aufräumen eignen sich Hörbücher wunderbar und so war ich mit Harry und Stephen Fry in der Kammer des Schreckens und mache mich jetzt auf, den Gefangenen von Askaban zu befreien. Außerdem hab ich endlich immerhin das Hörbuch zu A Monster Calls gehört. Ich schätze mal, ihr kennt die Geschichte alle schon, deswegen möchte ich gar nicht viel dazu sagen, außer: Das Hörbuch war grandios von Jason Isaacs gelesen. Wirklich ganz, ganz großes Kino! Das große, böse A hat es geschafft, Our Dark Duet pünktlich zum Erscheinungstag zu liefern und wahrscheinlich brauche ich jetzt wieder drei Monate, bis ich da durch bin. Ach ja, und Words in Deep Blue eignet sich für alle, die mal wieder eine schöne YA-Geschichte lesen wollen. Bonus: Es geht um eine Buchhandlung!

#Woanders

Es ist Halbzeit beim Jahr der Königskinder – jeden Monat könnt ihr abstimmen, welches Buch gelesen werden soll und diesmal gibts dazu sogar ein kleines Gewinnspiel. Wer also immer noch keine Ahnung hat, was der Königskinder Verlag alles zu bieten hat, hat jetzt seine Chance. Letzte Woche war die LitBlogConvention in Köln. Leider war ich ja nicht da, umso schöner finde ich es, dass Mara ihren Vortrag nun auch online zur Verfügung stellt, so dass wir alle was davon haben. Außerdem hat Saskia einen tollen Bericht über die Convention als ganzes sowie die von ihr besuchten Sessions im Besonderen geschrieben. Lesenswert! Bei Tina habe ich einen Blogpost entdeckt, der mich selbst zu einer sehr langen Ausschweifung gebracht hat, die ihr bald auch hier lesen könnt. Es geht um Analoge Fotografie.

Und natürlich vergeht keine Woche, ohne eine Diskussion auf Twitter. Diesmal: Fatshaming. Finde ich auch nicht gut, abgesehen davon richtet sich das auch irgendwie an mich, schließlich bin ich ca. 20 cm zu klein für mein Gewicht und daher ebenfalls abseits der Norm. Jetzt hab ich es nur nachgelesen und komme mir einerseits selbst ein bisschen doof vor, wenn ich hier jetzt nochmal drauf rumreite. Andererseits ist es aber so, dass die Wortwahl nicht unbedingt die glücklichste war, ich aber aus all den Tweets in der Diskussion auch verstanden hab, warum die Person das eben so geschrieben hat, wie sie es geschrieben hat. Das machts jetzt nicht besser, rechtfertigt aber auch nicht gewisse Reaktionen darauf. Kurzum – es wir viel zu schnell verurteilt und rumgegiftet und das ist es, was mich eigentlich und von beiden Seiten nervt, egal welche Sau gerade wieder durchs Dorf getrieben wird.

Rezensionen, die ich mochte:

Für dich würde ich sterben || Eine englische Ehe || Naturalista

#WahnsinnInSerie

Es ist ein ungeschriebenes Gesetzt, dass wenn ich endlich nachgebe und eine Serienstaffel kaufe, sie kurz darauf bei Prime hinzugefügt wird. Ihr dürft euch also auf Agents of S.H.I.E.L.D. Staffel 3 freuen – vermutlich. Die habe ich nämlich jetzt gekauft, weil ich endlich wissen will, wies weitergeht. Hier gibts neue Game of Thrones-Bilder – wie mittlerweile jede Woche^^ Ulrike stellt in regelmäßigen Abständen Serien-Linktipps zusammen, die aktuellsten verlinke ich euch mal, aber grundsätzlich ist das immer einen Blick wert.

#UndSonstSo

Buzzfeed hat 17 Tumblr-Post aufgelistet, die gewisse Szenen in Harry Potter beleuchten und einem nochmal einen ganz anderen Blickwinkel gibt – krass, woran man beim Lesen meistens gar nicht denkt. Ebenfalls für Buzzfeed hat Cassandra Clare 20 Fragen beantwortet – sehr lesenswert, vor allem, wenn man nicht gerade ihren Tumblr nach bestimmten Sachen durchsuchen will. Auch Colleen Hoover hat ein Interview gegeben und zu meiner Verwunderung steht da doch tatsächlich, dass die Filmrechte für Ugly Love an sie zurückgegangen sind. Das heißt vermutlich keine Verfilmung mit Nick Bateman…

Habt eine schne Woche und lasst euch nicht ärgern! <3

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Sommerbücher

Der Sommer hat sich schon angekündigt, der Urlaub steht vor der Tür und alles, was dafür noch fehlt, ist die richtige Lektüre. Ich weiß natürlich nicht, wie’s euch geht, aber gerade im Sommer greife ich lieber zu leichter, spaßiger Lektüre. Selbst dann, wenn das Wetter nicht so mitspielt, mag ich Bücher, die am Meer spielen und das Sommergefühl zumindest zwischen den Seiten spürbar ist. Und ein paar davon würde ich euch gerne vorstellen – vielleicht ist ja noch ein Last Minute-Tipp für euch dabei.

Sommerschwestern – Judy Blume

Das Buch ist 1999 zum ersten mal im Original erschienen, etwa zu dem Zeitpunkt habe ich es auch gelesen. Lange war es auf deutsch nicht mehr zu haben, erst als im letzten jahr ein anderes Jud Blume-Buch erschien, wurde es wieder aufgelegt.

Unter all den Kindern in der Schule sucht sich Caitlin ausgerechnet Victoria als Freundin aus und läd sie für die Sommerferien nach Marthas Vineyard ein. Niemand versteht so recht wieso, aber zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und selbst wenn sich das im Alltag nicht unbedingt hält, bleiben sie doch immer Sommerschwestern. Als Caitlin Jahre später heiratet, bittet sie Victoria, ihre erste Brautjunger zu werden und auch wenn beide länger keinen Kontakt hatten, will Victoria verstehen, was zwischen den beiden so schief gelaufen ist und fährt.

Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart, bis sich ganz am Ende ein komplettes Bild ergibt. Es passiert nicht unbedingt das, was man erwarten würde, wer also neben einer schönen Geschichte auch ein bisschen Spannung verträgt, hat hier sicher seinen Spaß.

Summer Sisters
Sommerschwestern

Die Schatten von Race Point – Patry Francys

Ich beschreibe es immer als eine moderne Version der Dörnenvögel, auch wen mir klar ist, dass das verdammt unsexy klingt. Das Ding ist aber, das man so sofort weiß worauf man sich einlässt.

Hallie Costa wächst am Cape Cod als Tochter eines Arztes auf. Als ein Mord die Gemeinde erschüttert und den kleinen Gus Silva ohne seine Mutter zurücklässt, nimmt sich Hallie diesem zusammen mit ihrem Freund Neil an. Aber dann geschieht etwas, dass Gus und Hallie auseinander treibt. Erst jahre später taucht jemand auf, der der Geschichte eine ganz neue Wendung geben kann.

Okay, es ist wirklich dramatisch. Sehr, sehr dramatisch und vielleicht einen Ticken zu nah an der Tränendrüse, aber manchmal braucht man das. Manchmal muss das einfach sein und die Stimmung von Cape Cod tut ihr übriges. Die Geschichte zieht sich über mehrere Jahrzehnte, wird aber dennoch nicht langweilig.

The Orphans of Race Point
Die Schatten von Race Point

Sommer in Maine – J. Courtney Sullivan

Ein Buch, das ich eigentlich nur wegen dem Amazon-Algorhitmus gekauft habe und bei dem ich gar nicht wusste, auf was ich mich einlasse. Es ist ein eher ruhiges Buch, zumindest von der Erzählweise, aber am Ende hat es die Geschichte in sich.

Für die Kellehers ist ihr Haus in Maine eine Zuflucht und ein Ort der Ruhe. Jeden Sommer kommen sie zurück, doch in diesem Sommer stehen Veränderungen an. Vier Frauen, drei Unterschiedliche Generationen und eine Menge unausgesprochener Dinge, die zwischen ihnen liegen.

Ich mochte die Stimmung einfach sehr gern. Jede der Protagonistinnen hat ihre eigene Geschichte und ihre Eigenheiten – nicht alles kann man nachvollziehen, muss man aber auch nicht. Wer einen schönen Familienroman sucht, der am Meer spielt, ist hier vollkommen richtig.

Sommer in Maine
Maine

Die Interessanten – Meg Wolitzer

Vielleicht nicht unbedingt ein richtiges Sommer-Buch, aber zumindest das Feriencamp trägt dazu bei.

Sechs Teenager treffen sich in einem Sommercamp und werden zu einer Unzertrennlichen Gruppe, bis ein Geheimnis sie wieder auseinander treibt. Sie alle sind Künstler, Kreative und Freigeister. Zentrales Thema ist die Freundschaft, aber auch Neid und Missgunst spielen eine entscheidende Rolle.

Es ist vielleicht kein leichtes Buch und möglicherweise kommt das Sommergefühl ein bisscchen zu kurz, aber es bschäftigt und fordert und manchmal möchte man das ja auch.

The Interestings
Die Interessanten

All die süßen Lügen – Rebecca Wild

Hier dann jetzt was jugendlicheres… Als ich All die süßen Lügen zum ersten Mal gelesen habe, hat es mich umgehauen. Seitdem habe ich es noch dreimal gelesen, einfach weil es mir so gut gefallen hat.

Jaclin kehrt nach ihrem achtzehnten Geburtstag zurück nach Serena Hills, um sich an dem Menschen zu rächen, der dafür verantwortlich ist, dass sie ohne ihren Vater in einer Pflegefamilie aufwachsen musste. Ihr Jugendfreund Ian unterstützt sie dabei, doch nicht alles läuft nach Plan, denn im Spiel und in der Liebe ist bekanntlich alles erlaubt.

Es ist eine Mischung aus Ocean’s Eleven und Revenge mit der richtigen rise Nerdfaktor sowie ausreichend Cat-Content. Es macht schlicht und ergreifend Spaß. Leider nur als eBook-only erhältlich.

All die süßen Lügen

Meine geniale Freundin – Elena Ferrante

Mich persönlich konnte Elena Ferrante jetzt nicht so überzeugen, aber ich sehe wohl ein, dass dieses Buch sehr viel italienisches Flair vermittelt und gerade das macht ja auch sehr viel Urlaubsfeeling aus.

Meine geniale Freundin ist die Geschichte zweier Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem eine Verbindung haben, die ihresgleichen sucht. Während die eine ihren Weg geht und sich ihren Traum, Schriftstellerin zu werden erfüllt, bleibt die andere gefangen und trifft kalkulierte Entscheidungen zum Wohl ihrer Familie.

Eine Geschichte, die für mich einfach zu langatmig erzählt wurde. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass viele andere großen Spaß damit haben.

Meine geniale Freundin

The Girls – Emma Cline

Das Buch hat im letzten Jahr ziemlich für Furore gesorgt, aber es soll ja Leute geben, an denen sowas auch vorbei geht.

Evie fühlt sich allein und ungesehen, bis sie sich mit einer Gruppe Mädchen anfreundet, die nicht freier sein könnten. Unfrisierte Haare, ausgefranste Klamotten und Partys auf der abgelegenen Ranch von Russel. Ein Hauch von Freiheit, der für Evie bisher unbekannt war, bis etwas geschieht, das sie für immer verändert.

Es geht dabei um die Manson-Morde, auch wenn es nie so offen gesagt wird. Deswegen findet sich neben jugendliche-verträumter Sommerstimmung eben auch eine Prise Thriller und Nervenkitzel.

The Girls
The Girls

Solange wir lügen – E. Lockhart

Ein Jugendbuch auf Martha’s Vineyard, das es in sich hat. Ich würde mich von dem Begriff Jugendbuch nicht allzusehr beeinflussen lassen, denn wie immer kann das natürlich jeder lesen, den es interessiert.

Es geht um eine Familie, die ihre Sommer gemeinsam mit allen Kindern auf Martha’s Vineyard verbringt, die Jugendlichen stehen im Vordergrund. Im letzten Sommer ist es etwas passiert, aber man weiß nicht genau was. Was folgt, ist ein kleines Verwirrspiel mit einer riesigen Wendung.

Ich hab damals, als ich es gelesen habe, geahnt wo es hinführen wird, was für mich ein bisschen die Spannung rausgenommen hat. Trotzdem ist es ein schönes Sommerbuch.

Solange wir lügen
We were liars

Lieblingsmomente – Adriana Popescu

Das Buch war ein Geschenk von einer lieben Freundin, ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet und war vollkommen begeistert, als ich es durch hatte. Es geht natürlich um Liebe, Freundschaft, Wünsche und Träume sowie die schönen Momente.

Zwischen Layla und Tristan funkt es sofort, dabei sind beide in einer Beziehung. Das hält sie aber nicht davon ab, Freunde zu werden und viele Lieblingsmomente miteinander zu teilen. Es ist einfach ein richtiges Feel-Good Buch.

Ich sehe ein, dass dieses Beziehungsding den ein oder andere vielleicht abschreckt, aber es wird gut und vernünftigt gelöst, niemand wird betrogen. Und falls ihr danach nicht genug habt, gibts auch noch einen zweiten Teil.

Lieblingsmomente
Lieblingsgefühle

Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam – Jennifer Gooch Hummer

Falls ihr auch im Sommer mal ein bisschen weinen wollt, ist das das richtige Buch für euch. Jennifer Gooch Hummer erzählt die Geschichte eines Sommer, die einen auch lange danach nicht mehr loslässt.

Apron muss mit vielem fertig werden – ihre Mutter ist gestorben und jetzt hat ihr Vater eine neue Frau. Langsam aber sicher wird ihr alles zu viel, aber ihr Ferienjob im Blumenladen lenkt sie ab. Aber auch dort ist die Welt nicht in Ordnung und Apron muss ein weiteres mal mit einem Verlust klarkommen, bekommt aber auch neue Hoffnung.

Nur selten hat mich ein Buch so sehr berührt wie dieses, noch dazu behandelt es gerade für ein Jugensbuch ein sehr wichtiges Thema. Wenns also auch ein bisschen trauriger sein darf – das ist es.

Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam

Shotgun Lovesongs – Nikolas Butler

Ich bin mir nichtmal mehr sicher, ob es nur im Sommer spielt, aber ich verbinde es damit und das reicht ja eigentlich auch schon, um als Sommerbuch zu zählen, oder?

Es geht um die Geschichte von Fünf Freunden, die sich über die Jahre entwickelt und zeigt, welchen Wert gute Freunde haben. Es geht durch dick und dünn, Freude und Leid und man mag es einfach nicht aus der Hand legen.

Ich mochte dieses Buch so gerne und würde es am liebsten jedem und immer in die Hand drücken.

Shotgun Lovesongs


Und jetzt seid ihr dran – was sind eure liebsten Sommerbücher? Was könnt ihr empfehlen, was wollt ihr diesen Sommer lesen? Ich bin neugierig…^^

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Während ihr gefühlt alle auf der LitblogCon in Köln seid, liest das ja vermutlich keiner. Trotzdem hab ich mir diese Woche besonders Mühe gegeben, was vielleicht auch daran liegt, dass ich endlich mal Zeit hatte. Dabei ist es nicht so, dass ich nicht gewollt hätte – eine Karte hatte ich schießlich und allein für Rebecca Gablé (und natürlich euch^^) hätte es sich gelohnt. Aber wie ich letztens schon bei Mara zur Diskussion um die re:publica kommentierte – es geht halt nicht immer alles. Beim nächsten Mal vielleicht. Habt Spaß & twittert viel!

Ich hab diese Woche zumindest auf den Blog bezogen viel geschafft, was ich mir vorgenommen habe (habt ihr meinen Beitrag zu Wonder Woman gesehen? Ich hoffe, der gefällt euch, denn sowas kommt demnächst öfter), an anderer Stelle war ich eher faul. Also so richtig. Aber ich schätze, das ist okay, immerhin hab ich Urlaub. Jedenfalls könnt ihr euch demnächst auf viele Beiträge freuen. Auf Twitter lief so ein Ding mit „1 Like – 1 Fakt über mich“, falls euch das interessiert könnt ihr hier alles nachlesen (ich bin noch nicht ganz fertig, hab gegen Ende die Lust verloren und hab Schiss, dass wenn ich jetzt wieder anfange, doch noch jemand den Anfangspost liked xD).

#Bookstagram

Ich hab tatsächlich eigentlich nicht mal gelesen diese Woche. Einzig Small Great Things von Jodi Picoult hab ich immerhin angefangen und ich freu mich drauf, gleichzeitig hab ich aber auch ein bisschen Angst davor. Picoult enttäuscht mich ja im Grunde nie, aber dieses Buch hat so viel positive Kritiken abgeräumt, das es fast schon nicht mehr wahr sein kann. Kommt im Herbst übrigens auch auf deutsch.

#Woanders

Lea hat auf der Loveletter Convention ein kleines Interview mit Bianca geführt – nicht, dass ich nicht schon alles wüsste, aber für euch lohnt es sich trotzdem^^ Philip hat den Comic Saturday ins Leben gerufen und widmet sich insbesondere erstmal der DC Rebirth-Reihe. Shiku schreibt auf ihrem Blog was über Repräsentation und wie das richtig geht, in other words: warum es nicht reicht, dass der beste Freund der Protagonistin schwul ist, um etwas repräsentativ zu machen. Obendrauf gibts noch ein paar Leseempfehlungen. Sebastian wirft einen Blick auf die Krimi- und Thriller-Highlights im Juni. Anabelle war am Mediacampus Frankfurt zu Besuch und hat darüber einen Bericht geschrieben. Bei Katha gehts um Titten, Ärsche und Plautzen. Genau mein Ding, hab ich nämlich alles.

Rezensionen, die ich mochte:

Ebbe & Blut – Luisa Stömer und Eva Wünsch || Ein Vertrag mit Gott, Mietshausgeschichten – Will Eisner || Der Koffer – Robin Roe || Kämpfen – Karl Ove Knausgård || The Hate You Give – Angie Thomas || Jane Eyre – Charlote Brontë

#WahnsinnInSerie

Mein Guilty Pleasure ist endlich wieder da! <3 Ich schäme mich ja echt fast ein bisschen dafür, dass ich nicht von Shadowhunters loskomme, aber ich kann wirklich gar nichts dagegen tun, die Neugierde ist einfach zu groß. Abgesehen davon wird die Serie auch immer besser, wer hätte das gedacht? Lässt man mal die Logikfehler und unnötigen Änderungen außer Acht, ist es halt keine 1:1-Adaption sondern eher eine Interpretation der Grundgeschichte mit den ursprünglichen Charakteren. Egal wie, Sebastian ist endlich da und ich hab einen Moment gebraucht um zu raffen, dass das Olyvar aus GoT ist, aber jetzt wo ich das weiß, macht es das nur besser^^

Weil das mit Sense8 für einige immer noch wehtut, hat Bookriot eine Liste mit Büchern gemacht, die ihr stattdessen lesen könnt. Ich weiß, es ist nicht das selbe, aber vielleicht hilfts ein bisschen? Bustle betrachtet einen unserer Lieblingscharaktere aus Gilmore Girls näher und stellt 13 Punkte fest, in denen sich Paris Geller über die Jahre maßgeblich geändert hat.

#Listopia

15 Beautiful Opening Lines From Literature All Wordsmiths Can Appreciate || 15 Novels That Rebel Against The „Nice Girl“ Stereotype || 21 YA Books You’ll Want To Get Your Hands On This Summer || 9 Books For „Serious“ Readers That Aren’t Pretentious || 9 Books Everyone Struggles to Finish || 10 Jane Austen Tattoos For The Classic Lit Lover In You || The 10 Types of Crying Every Reader is Familiar With || 10 Books You Can Finish On A Plane When Traveling || 9 Young Adult Books Where The Setting Is As Important As The Characters || 24 ‘Harry Potter’ Superfans Share The Stories Behind Their Magical Ink || 15 Page-Turners That Will Keep You Up All Night, Because Sleep Is Overrated, Anyway || 13 Book Quotes Every Writer Should Read For Inspiration || 40 YA Books You Don’t Want to Miss || 10 Books That Should Never Have Been Made Into Movies || 15 Things Book-Lovers Do Better Than Anyone Else || The 29 best books of the summer || 10 Enemies-Turned-Lovers Stories That Take The Hating You To Dating You Trope To The Next Level || 11 Times Rory Gilmore Was The Voice Of Bookworms Everywhere On ‚Gilmore Girls‘ || 8 Books to Read if You Love These Disney Movies || 10 „Whodunnit“ Mysteries With The Most Shocking Twists || 8 New Fantasy Books Perfect For Fans Of Harry Potter || 21 Book Quotes About Magic || 11 Books All About Books, Perfect For Book Lovers || Books to Breeze Through This Summer || 22 Heartbreaking Book Quotes That Will Make You Cry || 10 Book Recommendations Based On Your Favorite Netflix Original Series || 10 Addictive Book Trilogies To Read This Year || 12 Books to Quench Your Fairy Tale Thirst || 7 Audiobooks For Your Summer Road Trip — Narrated By Your Fave Celebrities || 13 New Fiction Books About Royalty To Read By The Pool This Summer

#UndSonstSo

Ich hab am Dienstag Sing meinen Song auf Vox gesehen. Ich fand die alten Staffeln besser, wahrscheinlich auch, weil mehr Künstler dabei waren, mit denen ich was verbinde. Das ist bei dieser Staffel außer mit Paddy Kelly nicht so (in den war ich als Kind ganz ganz furchtbar verliebt^^). Ich mag das Konzept, es ist nett, aber die Neuinterpretation eines Silbermond-Songs von Marc Forster hab ich morgen schon wieder vergessen. Ganz im Gegensatz zu Lenas neuem Lied. Jetzt ist es nicht so, dass ich Lena-Fan wäre – sie läuft halt im Radio und was sie beim ESC geleistet hat, war großes Kino, aber… ja, kein Fan im Sinne von ‚Ich muss ihre CD kaufen!‘ Aber dieses Lied ist wirklich schön und es spricht mir noch dazu aus der Seele. Hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage…^^ Aber genug von dem deepen shit, hörts euch einfach mal an.

Habt ein schönes Wochenende, eine tolle, hoffentlich kurze nächste Woche und viel Sonne!

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