The Outsiders – S. E. Hinton

Es ist schon ein bisschen her, dass ich The Outsiders gelesen habe, tatsächlich sogar vor allem deswegen, weil Jodi Picoult ein Vorwort dazu geschrieben hat und ich durch sie darauf kam. Die Geschichte selbst aber feiert in diesem Jahr bereits ihren 50. Geburtstag, heute um genau zu sein, und genau deswegen möchte ich sie euch ein bisschen näher bringen.

Worum geht’s?

Zwei rivalisierende Gangs aus unterschiedlichen sozialen Schichten. Auf der einen Seite die Greaser, die in der Eastside leben und aus ärmlichen Verhältnissen stammen, auf der anderen die reicheren Socs aus der Westside. Nicht selten kommt es zu teils gewalttätigen Auseinandersetzungen, in einer Szene stirbt gar einer der Socs nah einem Messerangriff. Das alles spielt in Tulsa, Oklahoma.

“It seemed funny to me that the sunset she saw from her patio and the one I saw from the back steps was the same one. Maybe the two different worlds we lived in weren’t so different. We saw the same sunset.”
― S.E. Hinton, The Outsiders

 

Es ist für mich eins dieser Bücher, dass man zufällig entdeckt ohne groß was darüber zu wissen, es liest und sich verliebt – ohne dass man es drauf angelegt hat. Erst hinterher wird einem klar, dass man da eigentlich was total besonderes in der Hand hat.

 

“I lie to myself all the time. But I never believe me.”
― S.E. Hinton, The Outsiders

 

Susan Eloise Hinton war erst 16, als sie dieses Buch geschrieben hat und wollte damit über zwei Gruppen in ihrer Schulklasse schreiben – herausgekommen ist ein Buch, dessen Bedeutung auch fünfzig Jahre später noch aktuell ist. Und es wird immer noch gelesen – natürlich auch von Schulklassen, aber auch von jeden, die es zum ersten mal einfach so entdecken oder immer wieder von denen, denen es immer noch etwas bedeutet.

 

“Stay gold, Ponyboy, stay gold.”
― S.E. Hinton, The Outsiders

 

Zum 50. Geburtstag ist diese wundervoll gestaltete Jubiläumsausgabe bereits im letzten November erschienen. Die New York Times hat vor kurzem gleich zwei Artikel zum Buch veröffentlicht – einer, der den Einfluss des Buches auf Tulsa, Oklahoma bis zur heutigen Zeit beleuchtet und beschreibt, wie dort ein Museum zum Buch und zum Film entsteht und ein zweiter, der Leserstimmen und Reaktionen von heute sammelt. Apropos Film – natürlich wurde dieses buch verfilmt, und zwar von keinem geringeren als Francis Ford Copolla, in den Hauptrollen mit unter anderem Matt Dillon, Patrick Swayze, Rob Lowe, Diane Lane, Emilio Estevez und Tom Cruise. Streamen kann man den Film hier. Und wenn euch das alles nicht überzeugt hat, gibts hier 24 weitere Gründe, das Buch zu lesen.

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Endlich Wochenende! Auch wenn die Woche sogar noch kürzer war als die letzte, hatte sie es in sich. Aber ohne Mist, an eine vier-Tage-Woche könnte ich mich richtig gut gewöhnen. Wir schaffen einfach den Montag als Arbeitstag ab und schlagen damit zwei Fliegen mit einer Klappe, oder? :D

Und wo ich euch gerade alle so schön beisammen hab und ihr das hier lest: Wenn ihr Überweisungen tätigt, gebt doch bitte den gewünschten Verwendungszweck an. Kein Spaß, so ein Verwendungszweck ist nämlich wie der berühmte Passierschein A38 aus Asterix – unheimlich schwierig zu bekommen, aber wenn man ihn dann hat, öffnet er alle Türen^^ Ein kurzes Beispiel dazu: Ich buche auf der Arbeit vertretungsweise unsere Zahlungseingänge – und in einer perfekten Welt würde das System beim Importder Datei den Namen erkennen, den Verwendungszweck dem entsprechen Kunden zuordnen können und das alles automatisch verbuchen. In der Realität sitze ich aber da und darf 300 von 650 Positionen mit der Hand buchen, weil Lieschen Müller für Patrick Schmidt bezahlt und statt dem Verwendungszweck Straße und Hausnummer angibt… ganz zu schweigen vom Suchen, denn wer kann denn ahnen, dass Lieschen und Patrick ein Paar sind und ganz abgesehen davon – bei 30.000 Kunden gibt es dann auch nicht nur einen Patrick Schmidt… xD Mir persönlich hilft das jetzt natürlich gar nichts, selbst wenn ihr das ab sofort akribisch umsetzt, aber tatsächlich hat mich das sensibilisiert, seitdem ich selbst gesehen habe, wies läuft. Die Technik ist gut, aber eben nur so gut, wie es der Mensch zulässt ;)

Weil ich Lust auf Kuchen, aber keine Lust auf großartig Backen habe, hab ich beim Einkaufen ein Päckchen Blätterteig miteingesteckt – auftauen lassen, passend schneiden, ganz simpel mit Nutella bestreichen, irgendwie falten, mit Ei bestreichen und ab in den Backofen (ich hab letztens schon die Nutella-Blume ausprobiert, aber die sieht halt auch einfach nur nett aus, ist zum Essen aber unpraktisch) – ca. 15-20 Min. bei 200° C – je nach Backofen (lieber kürzer und ab und an gucken).

Ach so, und meiner Hand gehts nach meinem uneleganten Sturz von der Treppe meiner Tante auch wieder gut *hust* :D

 

#Bookstagram

„Every Last Word“ hatte ich schon zu Hause, da wusstet ihr noch gar nicht, dass das auf deutsch kommen wird! :P Und trotzdem habe ich es erst jetzt gelesen. Warum weiß ich nicht so genau, vermutlich, weil ich es nicht gleich angefangen habe und mir dann der Hype zu groß wurde (auf deutsch ist es „Mit anderen Worten Ich“ aus dem Magellan-Verlag, und das hatte plötzlich jeder). Ich mochte es und schreibe bestimmt noch was dazu, wenn ich meine Gedanken sortiert habe. „The Outsiders“ wird am Montag 50. Jahre alt – dazu gibts dann auch einen Blogpost, weil es tatsächlich eins meiner Lieblingsbücher ist und ich an der wundervollen Jubiläumsedition einfach nicht vorbeigehen konnte. Und dann lese ich noch immer an „Simon vs. The Homo Sapiens Agenda“, aber so ganz will es mit uns nicht laufen. Mal sehen…

 

#Woanders

 

Bevor die ganze Bloggersphäre vor lauter geballter Awesomeness zusammenbricht, solltet ihr schnell auf 54Books vorbeischauen und mindestens kurz Zeuge davon werden, wie das ist, wenn sich zwei Blogger zusammenschließen und was tolles draus wird – 54Books hat nämlich Kulturgeschwätz geschluckt. Und damit ihr auch direkt seht, dass dabei was tolles rauskommt, lest bitte diesen Beitrag, der nicht nur wundervoll formuliert ist sondern auch mal eben alles aufgreift, was mich gerade so nervt am sogenannten Feuilleton. Rebecca hat sich auf die Suche nach fehlenden Reihenteilen und anderen Büchern gemacht, die zum Teil im Handel vergriffen sind und dabei gemerkt, dass der ein oder andere von uns wahrscheinlich ein halbes Vermögen im Regal stehen hat – zumindest wenn man die aktuellen Preise hochrechnet. Ich finde das tatsächlich ein bisschen erschreckend, wenn man bedenkt, dass gelesene oder gar gebrauchte Bücher ja eigentlich nirgendwo mehr was wert sind. ZUmindest wenn man sie loswerden will, muss man oft große Verluste hinnehmen. Das Problem – der Markt bestimmt den Preis und wenn auch nur einer bereit ist, mehr als 50€ für ein Hardcover zu zahlen, das eigentlich mal 20€ gekostet hat, gibts irgendwo einen anderen, der es verlangen kann. Und wird. Am Sonntag ist Welttag des Buches – also quasi der wichtgste Feiertag des Jahres. Während etliche Verlage dazu einladen, sie zu besuchen (Tipps dazu gibts zB hier und hier, werde ich den Tag einfach lesend verbringen – vielleicht mit dem eReader, denn auf Die Liebe zu den Büchern bin ich dank Petzi auf den Caseable-Gutschein aufmerksam geworden und jetzt werde ich mich erstmal durchklicken, denn bei 20% Rabatt kann man schon gar nicht mehr nein sagen^^

Man muss nicht jedes Buch gut finden, und genau das kann und darf man auch kundtun. Saskia hat das am Beispiel von Red Rising in die Tat umgesetzt. Tobi von Lesestunden hat wieder einen neuen Fragebogen online gestellt und ich werde ihn beantworten, ich brauch aber noch n bisschen^^ Falls ihr schonmal loslegen wollt, gehts hier entlang. Mereike vom Bücherwurmloch zeigt uns ihre 40 coolsten englischen Bücher.

Dann gabs da noch ein paar Rezensionen, die ich diese Woche sehr gern gelesen habe:

Mein Freund Pax – Sara Pennypacker || Fuchsteufelsstill – Niah Finnik || Aus hartem Holz – Annie Proulx || Das Schloss in den Wolken – Lucy Maud Montgomery || Das Fieber – Makiia Lucier

 

#UndSonstSo

 

Penguin verdient sich an mir noch eine goldene Nase… jetzt gibts schon wieder eine neue Klassiker-Sammleredition in Zusammenarbeit mit Pantone. Und wenn ihr euch jetzt fragt „Pantone? Das sind doch die mit der Farbe?!“ liegt ihr genau richtig^^ The Wizard of Oz, Heidi, The Secret Garden und einige andere Klassiker erstrahlen in neuer Farbe und am Liebsten will ich sie alle! *.*

Am Donnerstag wurde die Shortlist zum Man Booker Prize bekannt gegeben – und mal wieder habe ich keins davon gelesen…^^ Ebenfalls am Donnerstag machte ein Hashtag die Runde – #ThingsOnlyWomenWritersHear – und wirklich alles, was man darunter findet, macht einen wütend. Ich möchte wissen, was in den Menschen vorgeht, die solche Dinge loslassen. Ich meine… gnah! Eine gute Zusammenstellung der Tweets gibts hier, ansonsten einfach den Hashtag aufrufen. Vor allem für Autoren und solche, die es werden wollen, aber auf für interessierte Leser ist dieser Beitrag über emotionale Beats in Romanen interessant (erinnert ein bisschen an die Sieben-Punkte-Struktur).

Die ersten richtigen Bilder aus der siebten Staffel Game of Thrones kamen am Donnerstag und ich kann es jetzt kaum noch abwarten. Es MUSS jetzt endlich weitergehen. Wann ist noch gleich Juli? Victoria Schwab hat eine Fortsetzung zu Vicious angekündigt und ihr müsst dieses Buch lesen, wenn ihr es nicht schon längst getan habt… geplant war das immer, aber erlage sind ja manchmal so, dass sie lieber auf Nummer sicher gehen und erstmal einen in sich abgeschlossenen Teil wollen. Aber es scheint als würden wir, ganz im gegensatz zu The Archived, hier einen zweiten und wenn alles gut läuft auch einen dritten Teil bekommen! Würde endlich mal Schwung in die Film-Sache kommen, würde das das Ganze vielleicht auch noch ankurbeln… Shadowhunters bekommt trotz aller Kritik eine dritte Staffel mit 20 Folgen und ich persönlich hab gar nichts dagegen, weil… so ein Guilty Pleasure braucht man einfah und ich mags mittlerweile sogar wirklich gern. In Sachen Serie gibts auch Neuigkeiten zu Wheel of Time. Nach viel hin und her, einem unautorisiert produzierten Piloten und einem ganzen Jahr ohne Neuigkeiten, wurde in der letzten Woche bekannt gegeben, dass es nun in den Händen von Sony Pictures Television liegt. Please make it good (and fast)!

Und hier gibts noch eine Liste von anderen Adaptionen, die irgendwann demnächst auf uns zukommen – ich hab den Überblick verloren^^

 

#Listopia

 

10 Books Banned in American Prisons || 15 Books You’ll Want To Read Over And Over Again || 9 Famous Typos In Literature That Will Remind You To Seriously Double-Check Everything || 17 Books That Aren’t About What You Thought When You First Read Them || 15 Books To Read If You Love A Shocking Plot Twist || 15 Romances to Heat Up Your Summer || 9 Long-Ass Books That Are Definitely Worth Finishing || 100 Must-Read Books About Witches || 7 Iconic Accessories From Literature That You Can Buy IRL || 5 Author Friendships That Make Us Jealous

Ich wünsch euch eine schöne Woche! <3

Und weil ich davon schon seit Tagen einen Ohrwurm habe… bitteschön!

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A Little Life – Hanya Yanagihara

Kurzbeschreibung

A Little Life follows four college classmates—broke, adrift, and buoyed only by their friendship and ambition—as they move to New York in search of fame and fortune. While their relationships, which are tinged by addiction, success, and pride, deepen over the decades, the men are held together by their devotion to the brilliant, enigmatic Jude, a man scarred by an unspeakable childhood trauma. A hymn to brotherly bonds and a masterful depiction of love in the twenty-first century, Hanya Yanagihara’s stunning novel is about the families we are born into, and those that we make for ourselves.

Rezension

Wie fasst man ein Buch in Worte, über das zumindest gefühlt schon alle geredet haben? Ich habe versucht, all dem aus dem Weg zu gehen und möglichst unvoreingenommen an das Buch ranzugehen. Es hat nicht geklappt. Maras Rezension habe ich gelesen, bevor ich angefangen habe, weil sie eine der wenigen ’schlechten‘ war und ich wissen wollte, ob all das Lob nur Humbug ist. Ein bisschen demotiviert war ich danach, ich dachte nicht, dass es mir gefallen würde und fing skeptisch an.

Ich weiß, dass ich 1.000 Seiten in zwei Tagen lesen kann, ich habe es schon getan, und vielleicht hätte ich es geschafft, wenn der Hanser Verlag mich in eine einsame Hütte eingeladen hätte – hat er aber nicht. Stattdessen musste ich mir die Zeit irgendwie nehmen und habe für dieses Buch ganze drei Monate gebraucht. Ich brauchte sie auch, weil ich es immer wieder weglegen musste. Zu schlimm, um weiterzulesen, viel zu schlimm, um nicht zu wissen, wie es ausgeht. Es war ein Kampf, aber ich hab ihn gewonnen. Ich hab es geschafft und ich möchte eigentlich, dass ihr es auch tut. Auch wenn es schwer ist, auch wenn es weh tut.

Man kann eigentlich nicht begreifen, wie einem Menschen, in diesem Fall Jude, im Laufe eines Lebens so viel Scheiße widerfahren kann. Hätte man mir vorher eine Kurzfassung davon gegeben, hätte ich gesagt, all das sei unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Viel zu überzogen und dramatisch. Aber beim Lesen selbst hatte ich das Gefühl nicht. Ich wollte Jude in den Arm nehmen und ihm zeigen, wie sehr er von jedem einzelnen geliebt wird, wie wichtig er für all seine Freunde und seine Adoptiveltern, ja selbst für seine Arbeitskollegen ist. Aber, und auch das spürt man deutlich, manchmal reicht all die Liebe dieser Welt einfach nicht aus. Wenn alles im Leben ein einziger Kampf zu sein scheint und man sich zwingen muss, weiter zu machen, ist es dann lebenswert?

Ich hab keine Antwort darauf. Für Jude habe ich mir mehrmals gewünscht, dass sie ihn von seinem Versprechen entlassen, dass er gehen kann und sie es verstehen. Für all die anderen wünschte ich mir, dass sie endlich etwas finden, das wirkt und es Jude leichter macht, zu bleiben.

„A Little Life“ ist ein grausames Buch. Aber es ist auch wunderschön. Es zeigt einem neben all den furchtbaren Sache eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit. Den wenigsten ist es vergönnt, über dreißig Jahre mit den gleichen Menschen befreundet zu sein und gemeinsam mit ihnen zu wachsen. Auf der anderen Seite ist es dann auch irgendwie logisch, dass man den Mut verliert, wenn diese Menschen plötzlich einer nach dem anderen nicht mehr da sind.

Müsste ich etwas kritisieren, dann die Tatsache, dass Jude diese Liebe und die damit verbundene Hilfe nur sehr selten zulässt und sich niemandem, nicht einmal Willem, wirklich anvertraut. Aber auch da stellt sich die Frage – kann man es ihm verübeln? Ich glaube nicht. Ich glaube eher, dass es etwas unrealistisch ist, dass ihm so viele über so viele Jahre die Treue halten und trotz seiner Entscheidungen zu ihm stehen. Sei es nun Harold oder Andy, Willem oder einer der anderen – alle haben einen großen Platz in ihrem Herzen für Jude reserviert und würden sofort alles stehen und liegen lassen, wenn er sie braucht. Aber sie dringen nicht zu ihm durch, nicht richtig, weil sie nicht alles wissen. Er wiederum kann, aber vor allem will er ihnen nicht alles anvertrauen und kann sie so nicht an sich heran lassen. Hinzu kommt, dass er glaubt, all das nicht wert zu sein.

Ich kann verstehen, wenn dieses Buch für den ein oder anderen zu viel ist und wenn man sich nicht rantraut, aber ich bitte euch trotzdem, es zu versuchen. Neben all dem, was es auslöst, ist es wunderbar geschrieben. Wäre ich nicht hin und wieder darauf aufmerksam gemacht worden, dass sich einige Leute daran störten, dass man die Geschichte zum Beispiel zeitlich nicht einodnen kann, weil es keine historischen Eckpunkte oder popkulturelle Ereignisse als Hinweis gibt, so hätte ich es nicht gemerkt. Es hat mich auch nicht interessiert, um ehrlich zu sein. Die Geschichte nimmt einen so ein, dass es schlicht und ergreifend keine Rolle spielt, wann sie spielt.

Ich werde die Jungs vermissen, jetzt, nachdem ich so viel Zeit mit ihnen verbracht habe und ich bin froh, dass ich es getan habe. Der Hanser Verlag wirbt mit dem Slogan „Sie werden über dieses Buch sprechen wollen!“ und er hat recht. Ich möchte nicht nur darüber sprechen, ich möchte es jedem in die Hand drücken. Es ist nicht nur „Ein wenig Leben“, es ist ein ganzes Leben voller Leid, aber dazwischen gibt es eben auch immer die guten Jahre, für die es sich lohnt.

Weitere Rezensionen

Buzzaldrins Bücher || Literaturen || little words

A Little Life

 

Taschenbuch: 832 Seiten
Verlag: Anchor; Auflage: Reprint (26. Januar 2016)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0804172706
ISBN-13: 978-0804172707

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

 

Uh, die Woche war kurz. Und sehr faul. Ich hab zum ersten Mal das Gefühl, diese Frühjahrsmüdigkeit hautnah mitzubekommen und es gefällt mir gar nicht. Ich war fast jeden Morgen (für mich) zu spät auf der Arbeit und so richtig produktiv war das auch alles nicht. Dafür hab ich viel Geld ausgegen, zum einen natürlich für Bücher, aber auch weil mir aufgefallen ist, dass jetzt ja bald Frühling wird und ich vielleicht mal ein paar Sneaker brauche… Drama, Baby! – Ich hasse Schuhe kaufen. Daher erspare ich euch die Beschreibung der Suche und sage nur: es wurden 2 Paar Chucks. Und eine neue Lederjacke. *hust* :D Außerdem war ich mit meiner Mutter Blumen kaufen – nicht, dass ich mit meinem schwarzen Daumen Ahnung davon hätte, aber schön sind sie allemal und solange ich sie nicht pflegen muss…^^

Und nachdem ich mich letzte Woche über mich selbst geärgert habe, weil ich Sonntags keinen Kuchen hatte, hab ich gestern kurzerhand einen gebacken. Ich hab irgenwann mal bei der New York Times einen Whiskey Soaked Choclate Cake gesehen, aber mir ist das immer zu nervig, die Rezepte zu übersetzen (gibts da n Trick?), deshalb hab ich mir über Pinterest was ähnliches auf einem deutschen Blog gesucht und weil ich mich nie an Rezpete halten kann, hab ich statt Kakao 100g kleingehackte Zartbitterschokolade reingemacht, statt dem Wasser eine Tasse Espresso und zu allem Übel hab ich das Salz vergessen. Schmeckt aber trotzdem fantastisch^^

 

#Bookstagram

 

Ich habe diese Woche gleich zwei Bücher beendet, an denen ich ewig gelesen habe. Das war zum einen „Ein wenig Leben“ und ja, der Hype ist gerechtfertigt und ich möchte es wirklich jedem in die Hand drücken, aber ich verstehe, wenn man es nicht lesen kann oder will. Ich hatte selber meine Probleme damit. Zum anderen war da noch „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante. Ich hab das letztes Jahr angefangen, weil ich wissen wollte, ob an dem #FerranteFever was dran ist und dann einfach ewig dafür gebraucht, weil ich es immer wieder weggelegt hab. Das Ding dabei ist – es war nicht so schlecht, dass ich es engültig abbrechen wollte, aber auch nicht gut genug, um mich zu fesseln, wobei schlecht und gut da auch irgendwie die falschen Adjektive sind. Kurz gesagt: Ich wollte es fertig lesen, damit ich es ganz beurteilen kann. Hab ich jetzt und ich kann sagen, dass ich keine Ahnung hab, was alle anderen daran finden. Ich glaube nicht, dass ich die weiteren Teile lesen werde und ich weiß nicht, was das tolle daran sein soll. Klärt mich auf!

Dann war da noch Niah Finnik, die mich mit „Fuchsteufelsstill“ wirklich begeistern konnte (Rezension folgt!) und Becky Albertalli. Während alle anderen sich gerade auf „The Upside of Unrequited“ stürzen, dachte ich, ich probiers mal mit Simon, ihrem Erstling. Und was soll ich sagen? Ja, es ist sehr süß und bisher sehr toll! <3

 

#Woanders

 

Jeder Buchblogger kennt das – wahllose E-Mails von Autoren, die einem ihre Bücher zur Rezension anbieten. Man kann sich stundenlang drüber aufregen, bringt aber nix. Man kann diese Mails (wie ich) einfach ignorieren und sich nicht weiter drüber ärgern, bringt aber auch nix, davon hört es nämlich auch nicht auf. Oder man macht es wie Anabelle und erklärt, wie es vielleicht besser geht. Einziger Wehmutstropfen dabei: Wer schon nicht ins Impressum schaut, um den Namen richtig zu schreiben oder sich informiert, welchen Blog er da eigentlich erwischt hat, wird sich woh kaum für den Beitrag interessieren. Mareike von Herzpotenzial hat sich „Victoria“ angesehen und für uns zusammen geschrieben, warum sich die Serie lohnt. Ich für meinen Teil war eh schon überzeugt. Tina hat sich einmal durch das komplette Ullstein Fünf-Programm gelesen und für euch aufgeschrieben, wie sie die Bücher fand und warum ihr sie euch ansehen und im günstigsten Fall auch lesen solltet. Vor 10 Jahren starb Kurt Vonnegut, ein Autor, von dem ich bisher noch nichts gelesen habe (wieso eigentlich nicht?). Trotzdem sind seine Worte sehr präsent, denn sie fliegen immer wieder als Zitate durch die Gegend. Mara würdigt das in einem Beitrag zu seinem Todestag. Simone ändert die Form ihrer Buchempfehlungen (aus mehreren Gründen), aber gerade alle, die kurze, liebevolle Empfehlungen suchen, sollten bei ihr demnächst fündig werden. Gibts jemanden, der Jane Austen nicht kennt oder mag? Karin stellt auf ihrem Blog ein wundervolle Buch vor, dass einem die Autorin, aber auch ihre Figuren noch näher bringen soll. Wer kennt die kleinen, gelben Reclam-Bücher nicht? Auf Tilmanns Blog gibts ein interessantes Interview zum 150jährigen Bestehen des Verlags – großartig und witzig! Auf die nächsten 150 Jahre! Jan hat die illustrierte Ausgabe von „Alice im Wunderland“ unter die Lupe genommen, die ich auf der Messe schon bewundert habe. Sooo schön!

 

#WahnsinnInSerie

 

Ihr habt mir nichts empfohlen und jetzt musste ich „The Royals“ weiter gucken! Schlimmer noch, ich hab für Staffel 3 sogar Geld ausgegeben. Das einzig positve daran: Es sid nur noch 3 Folgen übrig, ihr habt also jetzt nochmal die Chance, mit Empfehlungen zu glänzen. Shoot!

 

#UndSonstSo

 

Jude Law ist Dumbledore – dazu kann ich nicht so sehr viel sagen, da ich den ersten Teil „Fantastic Beasts“ immer noch nicht gesehen habe. Ich mag allerdings Jude Law sehr gern, Dumbledore auch, also kann das fast nicht schlecht werden.  „Rebel in the Sands“ von Alwyn Hamilton wird verfilmt – das ist in sofern nett, weil ich das Buch mochte und denke, dass es gut inszeniert wirklich was werden kann, gerade auch weil es in Richtung Tausendundeine Nacht geht, aber so grundsätzlich mag ich jetzt nichts mehr von Verfilmungen hören, die angeküdigt werden und dann doch nicht kommen. Oder halt scheiße werden. Die Raven Boys von Maggie Stiefvater reihen sich da ein, denn die sollen eine TV-Serie bekommen. Das kann ich nichtmal beurteilen, weil ich Band 2 immer noch nicht fertig gelesen habe und die Motivation dazu auch irgendwo im Minusbereich liegt. Ich würde es mir allerdings ansehen. Leigh Bardugos neues Buch (also die Kurzgeschichten aus Ravka) hat ein Cover, außerdem wurden mehr Geschichten aus dem Grishaverse mehr oder weniger angekündigt. Schaun wir mal. Im Herbst erscheint „Six of Crows“ ja erstmal auf deutsch (lest das!).

 

#Listopia

10 Long Books That Are Actually Worth Every Minute You’ll Spend On Them || 6 Books to Help You Start Reading || 15 things Kurt Vonnegut said better than anyone else ever has or will  || 5 Books Stephen King Thinks You Should Read || 15 Books To Read Before Bed, Because There’s No Better Way To Relax And Unwind || 7 Books Written In Letter Form, From ‚Between The World And Me‘ To ‚Dear Mr. You‘ || The top 50 most empowering feminist quotes of all time || 10 Villains That Are More Popular Than Their Hero Counterparts || 13 Literary Businesses Run By Women Every Reader Needs To Support || 10 Bands Named After Novels || 7 Prequels To Famous Books You Probably Didn’t Know Existed || 5 Etiquette Tips for the Bookstore || 6 YA Novels About Grief and Mourning || 19 Sad Quotes From Your Favorite Children’s Books || 13 Books to Read After You Finish 13 Reasons Why || Songs by Iron Maiden Inspired by Literature || 9 Real Life Places That Inspired Famous Classic Novels

Habt eine schönes Osterfest und eine wundervolle Woche! <3

 

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Der Club – Takis Würger

Kurzbeschreibung

Hans Stichler stammt aus einfachen Verhältnissen. Als ihm seine einzige Verwandte ein Stipendium für die Universität in Cambridge vermittelt und er als Gegenleistung dort ein Verbrechen aufklären soll, weiß er noch nicht, worauf er sich einlässt. Er schafft es, Mitglied im elitären Pitt Club zu werden, und verliebt sich in Charlotte, die ihn in die Bräuche der Snobs einweiht. Schon bald muss er feststellen: Vor der Kulisse alter Chesterfield-Sessel, kristallener Kronleuchter, Intarsienmöbel und Tiertrophäen ereignen sich Dinge, über die keiner spricht. Und auch Charlotte scheint etwas zu verbergen. Hinter den schweren Türen des legendären Pitt Clubs wird Hans vor die Wahl gestellt, ob er das Falsche tun soll, um das Richtige zu erreichen.

Kein & Aber

Rezension

Erst wollte ich es nicht kaufen, weil es ALLE, vor allem zum Indiebookday, gekauft haben. Dann hatte ich es auf der Messe (an dem wirklich wunschönen Stand von Kein & Aber <3) in der Hand und wollte es plötzlich doch, konnte mich aber gerade noch zurückhalten. Und dann kam Karla im ARD Buffet… Den Rest könnt ihr euch vermutlich denken und allein die Tatsache, dass ich dieses Buch quasi schon ausgelesen hatte, kurz nachdem ich das Päckchen in Empfang genommen habe, sagt das übrige.

Zum einen ist es natürlich so, dass ich ein großes Faible für Geheimgesellschaften in Büchern habe, das ist also schonmal ein großes Plus. Wenn es dann auch noch um einen so eilitären Club wie den Pitt Club geht, bin ich ganz dabei. Und ich weiß nicht, was das mit mir und dem Boxen ist, aber auch das zieht einfach immer. Aber von vorne…

Wir lernen Hans schon früh kennen, er ist nicht gerade das beliebteste Kind in der Schule und muss Prügel einstecken, bis sein Vater ihn im Boxclub anmeldet. Beliebt wird er dadurch nicht, kann sich aber zumindest verteidigen und bekommt so ein bisschen Respekt und viel Zeit für sich. Doch dann gerät seine Welt aus den Fugen und der einzige Mensch, der ihm Halt geben könnte, schickt ihn in ein Internat. Erst Jahre später kommt Tante Alex mit einer Bitte auf ihn zu, die Hans abschlagen möchte, es aber nicht kann.

Ab da beginnen sich die Puzzleteile langsam zusammen zufügen und ergeben ein Bild, das längst nicht mehr so elitär und besonders ist, wie es zu Anfang scheint. Erzählt wird die Geschichte zudem aus mehreren Perspektiven, die alle die ein oder andere Rolle spielen – ganz wie ein Episodenfilm, bei dem man erst ganz am Ende das komplette Ausmaß und alle Verknüpfungen begreift.

„Der Club“ ist ein kleines, aber großartiges Buch, das viele Wahrheiten enthält, aber mindestens genauso viele Fragen über Moral und die Folgen des eigenen Handeln aufwirft. Lest das!

Weitere Rezensionen

Herzpotenzial || The Read Pack

Der Club

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Kein & Aber; Auflage: 4. (28. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3036957537
ISBN-13: 978-3036957531

 

Und wenn euch das gefällt, mögt ihr vielleicht auch…

 

Bücher

Die geheime Geschichte ||  Old School || A Seperate Peace || Die Interessanten

Filme

Dead Poets Society || The Riot Club

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Wochendings.

Nicht erschrecken – ich weiß, es sieht hier ein bisschen anders (mMn BESSER!) aus, aber ich verspreche abgesehen davon hat sich nichts geändert. Mir war einfach mal wieder nach was anderem und da müsst ihr jetzt mit durch – oder ihr hört auf, meinen Blog zu besuchen…^^

#Offlinegeplauder

Es ist unfassbar, wie schnell zwei Wochen Urlaub rum gehen und es ist einfach nur mies, wenn man nach 5 Minuten auf der Arbeit am Montag danach feststellt, dass man am besten gar keinen gemacht hätte. Es ist immer irgendwie das gleiche und ich bin die Diskussionen langsam wirklich leid, aber ich verstehe einfach nicht, wie man sich so vehement weigern kann, selbst mal ein bisschen mehr zu machen, damit nicht alles für einen übrig bleibt, sondern jeder halt nur ein bisschen mehr hat. Aber gut, es nützt nichts, denn es wird sich nicht ändern und ja, ich könnte kündigen und mir einfach was neues suchen. Das sagt sich aber auch nur so leicht, wenn man selbst nicht in der Situation ist, denn das Problem ist nicht die Firma oder die Arbeit – das Problem sind einzelne Menschen, die einem, aus welchen Gründen auch immer, das Leben schwer machen und die trifft man überall. In der Relation gesehen ist es das dann schon wieder nicht wert, sich überhaupt darüber aufzuregen, zumal die Personen, die all das beurteilen müssen und deren Meinung letztendlich die entscheidende ist, genau wissen, was abläuft. Das wiederum hab ich auch diese Woche zu spüren bekommen – im positiven Sinn.

In meinem Urlaub war ich aber auch nicht ganz untätig und habe nach mittlerweile doch fünf Monaten die Rohfassung meines (Nano-)Romans beendet. Und bevor ihr jetzt anfangt, Beifall zu klatschen – es sind nur ~70.000 Wörter, es braucht noch viel Arbeit und es ist – verglichen mit den Autoren in meinem Umfeld – quasi nichts. Aber hey, wofür Laura, Bianca und Mona jeweils ein Jahr brauchen, brauche ich eben 10, was mich irgendwie zur Donna Tartt unter uns macht und das ist auch ganz cool^^

#Bookstagram

Irgendwann werde ich „A Little Life“ bestimmt beenden. Es sind nur noch 200 Seiten, eigentlich mit viel gutem Willen an einem Abend zu schaffen, aber ich kann das nicht. Ich halte es einfach nicht aus. Ich weiß nicht, wie einem Menschen so viel Unglück geschehen kann, ich weiß nicht, wie Hanya Yangihara das macht, dass man ihr es abnimmt und es nicht als overdone abtut und ich weiß nicht, wie man das emotional wegstecken kann, denn ich hab mitunter sehr daran zu knabbern. Eine Stelle war so schrecklich, dass ich beinahe in die Ecke geschmissen hätte, nur um dann doch weiterzulesen, weil ich den Gedanken nicht ertragen konnte, nicht zu wissen, wie es ausgeht. Ihr seht das Dilemma?

Außerdem beendet habe ich „Alles, was ich am Strand gefunden habe“ von Cynan Jones, sowie „Der Club“ von Takis Würger (Rezension kommt am Montag). Lange Zugafahrten eignen sich ja wunderbar zum Lesen – oder halt für Hörbücher, deswegen habe ich „Robin – Die Wende“ auch tatsächlich noch im März beendet, nur um festzustellen, dass der dritte und letzte Teil nicht wie erwartet Ende März, sondern erst Ende April kommt. Das ist doof, aber nicht zu ändern. Und wenn ihr nicht wisst, wovon ich rede, könnt ihr das hier nachlesen.

#WahnsinnInSerie

Ich muss kurz 2-3 Worte zu Greys Anatomy loswerden (ja, ich schau das immer noch und alle, die nicht auf Stand der US-Ausstrahlung sind und nicht wissen wollen, wie es weitergeht, schauen jetzt bitte kurz weg) – Alter, was haben mich die letzten Folgen emotional fertig gemacht. Nach der letzten Staffel hab ich fast nicht mehr daran geglaubt, aber vor allem die Folge mit Jackson & April war für mich sehr heftig. Jackson hat seinem Vater genau das gesagt, was ich vermutlich auch sagen würde, wenn ich die Gelegenheit bekäme^^ Und was Maggie angeht… die Folge kam zu einem blöden Moment, weil ich mir just in der Woche Sorgen um meine Mutter machen musste (alles gut, btw – wie wir jetzt wissen). Das dazu. Und ich hoffe, ich hab niemanden gespoilert…^^

Dann habe ich natürlich auch 13 Reasons Why gesehen (wer nicht?) und wollte eigentlich was dazu schreiben, aber das hat Laura schon getan, deswegen spare ich mir das fürs erste. Ich kann den Hype darum nicht ganz nachvollziehen, was vermutlich mit daran liegt, dass ich das Buch damals gelesen habe und der Inhalt an sich jetzt kein Schocker mehr war, aber vielleicht auch einfach an der Tatsache, dass wir alle irgendwie ein Stück Hannah Baker sind. Schlimmer noch, wir sind alle auch jemand von den anderen. Und diese Erkenntnis ist zumindest für mich eben nicht neu. Das eigene Handeln hat numal Konsequenzen und du kannst nie wissen, was es vielleicht in deinem Gegegnüber anrichtet. Aber unterm Strich ist es eine gut gemachte Serie, die sich einfach jeder anschauen sollte, wenn aber auch vor allem wenn man das Buch noch nicht kennt.

Danach bin ich in ein kleines Loch gefallen und musste was blödes schauen – meine Wahl fiel auf „The Royals“ – und jetzt kann ich damit leider nicht aufhören, weil ich Tom Austen so toll finde und… ja, ich weiß, ich hör schon auf. Verurteilt mich nicht! (Und gebt mir vernünftige Empfehlungen, vielleicht komme ich dann da wieder raus!)

„Confess“ nach dem gleichnamigen Roman von Colleen Hoover ist derweil gestartet, aber natürlich kann man es hier nicht ansehen, wäre ja auch zu schön gewesen. Netflix, tu was!

#Woanders

Ich liebe den Samstag, vor allem deswegen weil ich da ausschlafen und anschließend beim Kaffee ganz gemütlich durch die Timeline scrollen kann und all die Beiträge auch gleich lesen kann. Wie beispielsweise Petzis Samstagskaffee, das mich dann wiederum auf zig andere Blogs führt. Oder sie weckt in mir den Wunsch, mich plötzlich für unseren Garten zu interessieren. Naja, für den Anfang reicht vielleicht auch ein Kräuterrondell in der Kücher, wir wollen es ja nicht übertreiben. Miss Bookiverse gibt uns einen kleinen Einblick in ihr Reading Journal und auch wenn ich schon unzählige solcher Beiträge angesehen habe, ist das der erste, der bei mir den Wunsch weckt, eins anzufangen. Toll gemacht! Shiku hat einen tollen Artikel „Über das schmutzige Anderssein“ geschrieben, den ich euch hier nochmal ans Herz legen will, weil er gar nicht oft genug geteilt werden kann. Fabian fragt, warum wir als Blogger eigentlich in den Pukten, die letztendlich zählen, immer die Fresse halten – und er hat Recht. Dani mag keine Mängelexemplare lesen (ich übrigens auch nicht^^) und deswegen fand ich den Text so witzig^^ Weil – kaufen tu ich sie tatsächlich auch immer wieder. Auf ihrem Blog hat Mara noch mal alles vom blauen Sofa zusammen gefasst – prima, denn ich war tatsächlich im Gegensatz zu ihr gar nicht da. Anabelle hat diese Woche eine neue Reihe auf ihrem Blog gestartet (bitte lass es eine Reihe werden!), die vor allem denen helfen soll, die sich in kleinen Grammatikfragen unsicher sind und immer wieder die gleichen Fehler machen. Grammatikfragen, noch so ein Komposita (da, schaut, ich hab schon was gelernt!). Und ich freue mich drauf, damit noch mehr Wissen aufzufrischen. Rebecca erklärt euch an sieben einfachen Punkten, was euren Blog für sie lesenswert macht  und zum Abschluss verweise ich euch nochmal an die Mädels von Herzpotenzial, einfach deshalb, weil ich deren Monatsrückblick so gerne lese und ihr, falls ihr das nicht schon lange tut, auch tun solltet.

#UndSonstSo

Letzten Freitag konnte man Tickets für die LitBlogCon in Köln kaufen – und ich hab tatsächlich eins abbekommen. Wenn ich es jetzt noch hinkriege, ein Hotel und den Zug zu buchen, werde ich da sein^^ Wer von euch kommt auch? Für alle, die noch nicht wissen, was NetGalley genau ist oder was man da machen kann, gibts jetzt hier eine Übersicht. Hier gibts noch mal den Beitrag von Lena Falkenhagen zur Cosplay-Diskussion rund um die Leipziger Buchmesse und der ist einfach alles, was man dazu lesen muss.

#InOtherNews

Elena Ferrante goes HBO und wenn ich das richtig verstanden habe, in Originalsprache und mit Untertiteln… mal schauen, wie das so wird. Joss Whedon macht einen Batgirl-Film, ich bin gespannt, frage mich aber trotzdem langsam, wie ich all dem hinterher kommen soll. Es gibt einen ersten Trailer zur Heath Ledger-Dokumentation, die im Mai zum ersten Mal ausgestrahlt wird (vermutlich ab Juni auch auf deutschen Streamingportalen zu erwerben). Und im Oktober erscheint dann eine „A Darker Shade of Magic“ Special-Edition mit Kurzgeschichten und FanArt sowie vielem anderen Schnickschnack. Ich überlege noch, aber wahrscheinlich kann ich wieder nicht nein sagen…

Und irgendwie war das ganz schön viel für so wenig Woche und deshalb lass ichs jetzt gut sein und wünsch euch ein schönes Wochenende – macht es euch fein! <3 (Und wenn ihr Lust habt, kommentiert gerne – ich freu mich^^)

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