Ewiglich die Sehnsucht – Brodi Ashton

Allgemeine Infos

Brodi Ashton studierte Journalismus an der Universität Utah und erwarb einen Master im Fach Internationale Beziehungen an der London School of Economics. Sie ist Mutter von zwei Söhnen, lebt mit ihrer Familie in Utah und erzählt über sich, ihr Leben und das Abenteuer, Autorin zu sein, in ihrem Blog brodiashton.blogspot.com. Die Trilogie »Ewiglich« ist ihre erste Buchveröffentlichung für junge Erwachsene, »Ewiglich die Sehnsucht« der erste Teil davon. Die Geschichte ist von der griechischen Mythologie um Persephone, Tochter des Zeus und der Demeter, inspiriert, jedoch in einer modernen Highschool angesiedelt.

Kurzbeschreibung

Wenn die Unsterblichen das größte Opfer verlangen… Jack ist Nikkis große Liebe. Eine Liebe, die sie durch die Finsternis der Unterwelt getragen hat. Endlich, nach hundert Jahren der Sehnsucht, kehrt Nikki zurück. Doch ihr bleibt nur ein halbes Jahr Ihre Freunde und ihr Vater glauben, dass sie einfach abgehauen war, doch in Wirklichkeit hat der Rockmusiker Cole sie mit in die Unterwelt genommen. Cole ist ein Unsterblicher, der sich von den Gefühlen der Menschen ernährt Nur Nikkis Liebe zu Jack hat sie davor bewahrt zu sterben und ihr ermöglicht, auf die Erde zurückzukehren. Cole, mit dem sie ein seltsam enges Band verbindet, bedrängt sie, mit ihm gemeinsam in der Unterwelt zu herrschen. Doch Jack, der Nikki niemals wieder verlieren möchte, riskiert alles für sie.

Große Gefühle, verzweifelte Hoffnung – der Sehnsuchtsroman von der wahren Liebe.  Der erste Band der Ewiglich-Trilogie verbindet ein modernes Setting mit Elementen aus dem „Orpheus“ und „Eurydike“-Mythos.

Rezension

Nach 100 Jahren im Ewigseits kommt Nikki nach der Nährung zurück. In der richtigen Welt sind nur 6 Monate vergangen, doch Nikki stecken die 100 Jahre in den Knochen, und sie hat Mühe, sich zu erinnern. Sie weiß allerdings, dass es jack gibt, mit dem sie zusammen war, bevor sie Cole ins Ewigseits gefolgt ist. Sein Gesicht hat sie in all den Jahren nicht losgelassen und nur wegen ihm kommt Nikki zurück. Sie will sich wenigstens verabschieden, bevor sie zurück muss.

An sich gefällt mir die Idee um das Ewigseits gut, auch die Hinweise zur griechischen Mythologie machen das Ganze nicht uninteressant und versprechen einen großartige Geschichte.

Die Charaktere konnten mich leider gar nicht packen. Nikki ist in meinen Augen ziemlich emotionslos, was sicherlich daran liegen kann, dass sie 100 Jahre lang gar nichts getan hat. Aber ich konnte leider keine wirkliche Beziehung zu ihr aufbauen. Cole könnte interessant sein, wenn er nicht von Anfang an so durchschaubar gewesen wäre. Es wird zu schnell klar, dass Nikki ihm zwar was bedeutet, aber sein einziges Ziel die Herrschaft über das Ewigseits ist. Leider kommt er davon auch am Ende nicht ab. Einzig Jack sticht ein wenig heraus – aber auch ihm kann ich die großen Gefühle einfach nicht abnehmen. Wie realistisch ist es, dass man sich mit 16 unsterblich verliebt und trotz immenser Zurückweisung nicht davon abkommt? Zudem ist seine Entscheidung am Ende nicht mutig, sondern einfach nur dumm.

Die Nebencharaktere hätten großartig werden können, aber Brodi Ashton hat das leider nicht genügend rausgearbeitet. Die Lehrerin, mit der Nikki und Jack so viel Zeit verbringen, hätte den beiden viel eher helfen können, Hinweise einstreuen können und die Geschichte interessant machen können… Auch die Arbeit der beiden, nämlich in griechischer Mythologie, hätte dem Leser Hinweise geben können. Aber man erfährt nur, dass die beiden lernen, aber nicht was. So kommt der Schluss des ganzen erst bei Nikki an, dann bei Jack und erst 20 Seiten später beim Leser, was schade ist.

Die Aufteilung der Geschichte gliedert sich in Abschnitte vor und nach der Nährung. Nachdem man ein bisschen in der Gegenwart war, kommt wieder ein Abschnitt aus der Vergangenheit, der einem die Gegenwart verständlicher macht. Aber auch das deutet zwar viel an, aber die wirklich wichtigen Hinweise bleiben aus.

Man hätte unendlich viel aus der Geschichte machen können und sie wunderbar aufziehen können. So wie sie ist, ist es allerdings nur eine nette Geschichte für Zwischendurch, bei der ich nicht weiß, ob ich die weiteren Bände auch lesen möchte.

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