[Gelesen] Just one Day (Gayle Forman)

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+ Kurzbeschreibung

When sheltered American good girl Allyson „LuLu“ Healey first meets laid-back Dutch actor Willem De Ruiter at an underground performance of „Twelfth Night“ in England, there’s an undeniable spark. After just one day together, that spark bursts into a flame, or so it seems to Allyson, until the following morning, when she wakes up after a whirlwind day in Paris to discover that Willem has left. Over the next year, Allyson embarks on a journey to come to terms with the narrow confines of her life, and through Shakespeare, travel, and a quest for her almost-true-love, to break free of those confines. „Just One Day“ is the first in a sweepingly romantic duet of novels. Willem’s story – „Just One Year“ – will be published in September 2013.

+ Rezension

So richtig warm werden Gayle Forman und ich nicht mehr, glaub ich. Wenn ich bleibe und Lovesong waren schon so nette Geschichten, die ich auch gerne gelesen habe, aber der richtige Funke ist nicht übergesprungen – dafür kann ich zuwenig mit den Protagonisten anfangen.

Und auch bei Just One Day fehlte mir das gewisse Etwas, das mich Allyson wirklich mögen ließ. Geschuldet ihrer Familie wächst sie behütet auf und hat ihr Leben bisher sicher geplant – alles scheint vorbestimmt. Vor dem letzten großen Abenteuer namens College verschlägt es Allyson und ihre Freundin auf eine Europareise, die sie so schnell nicht vergessen sollen. Aber anstatt all die PLätze zu sehen, von denen Allyson geträumt hat, ist sie zunehmend enttäuscht von der Reise. Da kommt es ihr gerade recht, dass der Holländer Willem sie überredet, etwas komplett verrücktes zu tun: Paris für einen Tag.

Die beiden haben einen wunderschönen Tag zusammen und kommen sich auch langsam aber sicher näher – aber am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es scheint.

Gestört hat mich vor allem, dass Allyson so furchtbar unselbstständig ist. Selbst wenn man allein in einer fremden Stad aufwacht, bin ich mir sicher, dass man irgendwie zum größten Bahnhof findet – und auch wenn oft was anderes behauptet wird – Franzosen sprechen auch englisch, wenn man nett ist…

Aber damit noch nicht genug – es dauert viel zu lange, bis Allyson sich eingesteht, dass sie ihr Glück selbst in die Hand nehmen und gegen ihre Eltern rebellieren muss. Sie tut es letztlich, aber es läuft dann auch alles nicht so wie es soll… wäre ja auch zu schön.

Das Buch endet an einer wirklich doofen Stelle und ich ärgere mich jetzt schon, dass ich so lange auf die Fortsetzung warten muss – wobei es ja nicht wirklich eine Fortsetzung, sondern viel mehr Willems Story ist…

Paris hingegen war wunderschön beschrieben und ich war öfter kurz davor, ein Zugtiket zu kaufen ;-)

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