[Gelesen] Out of the Easy (Ruta Sepetys)

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+ Kurzbeschreibung

It’s 1950, and as the French Quarter of New Orleans simmers with secrets, seventeen-year-old Josie Moraine is silently stirring a pot of her own. Known among locals as the daughter of a brothel prostitute, Josie wants more out of life than the Big Easy has to offer. She devises a plan get out, but a mysterious death in the Quarter leaves Josie tangled in an investigation that will challenge her allegiance to her mother, her conscience, and Willie Woodley, the brusque madam on Conti Street.

Josie is caught between the dream of an elite college and a clandestine underworld. New Orleans lures her in her quest for truth, dangling temptation at every turn, and escalating to the ultimate test.

+ Rezension

Ich habe das Cover geliebt, noch bevor ich wusste, worum es eigentlich geht. Und als ich das Buch in Leipzig am Penguin-Stand gesehen habe, war es sofort um mich geschehen. Ein bisschen mit reingespielt hat dann, dass Shiku und Catain Cow das ganze Wochenende von der Autorin geredet haben – Sonntags war es dann endlich mein.

Der erste Satz

My mother is a prostitute. Da ist man schonmal ein bisschen geschockt, wenn man sich von einem netten Cover allein beeinflussen lässt und keine Ahnung, hat, was man da eigentlich in der Hand hat. ABER: Es lohnt sich definitiv.

Die Handlung

Das Buch spielt um 1950 – also weit vor meiner Zeit und eigentlich ist das ja nicht unbedingt mein Ding – aber hier wurde einfach alles richtig gemacht. Es ist ein bisschen YA, ein bisschen Krimi und ein bisschen Historie gespickt mit einer tollen Geschichte. Josie lebt in New Orleans, noch dazu in einem der ärmeren Viertel und möchte nichts mehr, als aus ihrer sicheren Komfort-Zone ausbrechen und endlich ihr Leben leben – denn bisher wurde ihre komplette Existenz vor allem durch den Ruf ihrer Mutter bestimmt. Und mal ehrlich, wer ist schon gerne das Kind einer stadtbekannten Prostituierten?! Aber ein plötzlicher Todesfall überschattet alles und Josies Mutter scheint daran nicht ganz unbeteiligt zu sein.

Die Charaktere

Josie ist klasse – sie weiß was sie will und ist bereit dafür zu kämpfen. Sie war mir schon sympathisch, als im zweiten Kapitel erklärt wurde, dass sie in einer Buchhandlung arbeitet. Ihre Mutter hingegen ist alles, was Josie nicht ist. Diese Frau hat mich zeitweise sosehr genervt, dass ich mir geswünscht habe, ihr Schläger-Freund würde sie einfach um die Ecke bringen. Umsobesser, dass es auch Charaktere wie Willie gibt, der das Hurenhaus gehört und die sich besser um Josie kümmert, als ihre eigene Mutter es je könnte. Ganz abgesehen davon ist Willie einfach eine klasse Frau, über die man trotz ihrer zweifelhaften Beschäftigung gerne liest. Und auch Josies Freund Patrick wächst einem mehr und mehr an Herz, allerdings scheint auch er ein Geheimnis zu haben…

Und sonst so

Ich kann dem Buch nichts schlechtes abgewinnen, außer vielleicht, dass es zu kurz ist. Viele Dinge bleiben einfach ungeklärt – ich hätte zB gerne noch mehr über Patrick erfahren oder die genauen Umstände des Mordfalls. Das Ende hingegen ist mehr als nur zufriedenstellend und bildet einen runden Abschluss für ein tolles Buch.

Tollste Zitate

“Some things just won’t go away, no matter how hard you scrub.”

“Decisions, they shape our destiny.”

“This town will eat you up if you’re not careful. But I won’t be here forever.”

“Tragedy was a big social event, and everyone wanted in on it.”

|| Lettersalad hat übrigens auch eine Meinung zum Buch ||

Out of the Easy ★★★★☆

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Philomel (12. Februar 2013)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 039925692X
ISBN-13: 978-0399256929

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6 thoughts on “[Gelesen] Out of the Easy (Ruta Sepetys)

  1. Ich muss ja gestehen, dass mir bisher weder der Titel, noch der Name der Autorin ein Begriff ist. Aber das Buch klingt auf jeden Fall vielversprechend, sollte ich mir wohl mal genauer ansehen. :)
    LG Nina

    1. Also ihr erstes Buch „Between Shades of Grey“ (dt. Und in mir der unbesiegbare Sommer) kannte ich zumindest vom Namen her, aber das hat mich jetzt auch nicht so interessiert (Litauen, 2. Weltkrieg, …) – da fand ich Out of the Easy schon spannender. Es lohnt sich wirklich :)

    1. In Anbetracht der Tatsache, dass ich mal annehme, dass Patrick für uns eh nicht in Frage käme *husthust* wäre meine Wahl dann auch Jessie – der war ja nun auch wirklich toll, aber zu dem hab ich irgendwie kein Bild in den Kopf gekriegt.

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