Dinge, die ich nicht mehr lesen kann…

Ich gebs ja zu – ich mag Contemporary-Bücher, auch sehr gerne von Indie-Autoren, einfach weil diese Mädchen-trifft-Junge-Geschichten sich leicht und schnell lesen lassen und weil das ja nun alles Geschichten sind, in denen wir uns selbst ein bisschen wieder finden – zumindest teilweise, denn die Jugendlichen oder jungen Erwachsenen haben meist die gleichen Probleme wie ich (wir). Aber ich bekomme immer weniger Lust darauf, ständig mit den gleichen, falschen Schwerpunkten konfrontiert zu werden, von denen man leider im Klappentext nicht immer erfährt.

+ Possesives Verhalten (meist durch den männlichen Protagonisten)

Es ist NICHT ok, wenn Kerle ihre Freundin als ihren Besitz ansehen und übertrieben eifersüchtig reagieren. Es ist NICHT ok, wenn sie ein Stalker-Verhalten a la Edward Cullen an den Tag legen und das als Beschützerinstinkt verkaufen. Es ist NICHT ok, wenn man als Freundin Angst haben muss, dass der Freund ausrastet, wenn man mit einem anderen Kerl auch nur redet. Aber all das vermitteln viele dieser Bücher und weil die Mädels sich einschränken und die Autoren die Geschichte so drehen, dass sich die Jungs minimal ändern, vermittelt das den Eindruck, als sei das alles möglich und als könne man ein männliches gescheitertes Häufchen Elend mit ein bisschen Liebe und Zuwendung einfach mal um 180° drehen. Aber das funktioniert nicht und ich sehe nicht ein, warum man in einer Beziehung erstmal viel leiden soll, um am Ende minimal glücklich zu sein, denn ganz ehrlich: Auch wenn der Sex meistens atemberaubend ist, ist es doch das Miteinander, das zählt.

+ Schwangere Protagonistinnen

Oh, scheiße, mein Plot ist so langweilig, wie wärs, wenn ich die beiden Sex haben lasse, aber wir einfach mal das Kondom vergessen und weil sie noch nie einen Freund hatte, nimmt sie natürlich auch keine Pille. Oder sie ist einfach zu doof, dran zu denken, dass die Pille nicht wirkt, wenn man Antiniotika nimmt oder sich übergeben hat – dann wird sie schwanger und die beiden haben ein Problem, dass sie lösen müssen! Yiha!! -> So oder so ähnlich MÜSSEN manche Autoren einfach denken, denn viel zu oft ist eine ungewollte Schwangerschaft die einfachste Lösung, um Pepp in die Geschichte zu bringen. Aber welches Vorbild geben diese Protagonistinnen ab? Ich meine… moah! Sexuelle Anziehung und all das kann ich verstehen und ganz sicher trifft man manchmal blöde Entscheidungen, weil man einfach nicht nachdenkt, aber durch sowas schwanger zu werden und sich dann womöglich noch zu entscheiden, dass Kind komme was wolle zu bekommen, weil es menschliches Leben ist und das unter dem Hintergrund – ach komm, wir kennen uns noch nicht so lange, aber wir bekommen jetzt ein Kind und deswegen müssen wir uns zusammen reißen – haben die alle ein Rad ab?!

Das ist doch keine Basis für eine Beziehung und schon gar kein Umfeld, in dem ein Kind groß werden soll. Strickt man die Geschichten nämlich irgendwann weiter, müssen die Eltern dem Kind erklären: Du, wir sind ja eigentlich nur zusammen geblieben, weil du ein Unfall warst. Aber is doch auch oke, ne?

+ Das unglaubliche erste Mal und die nymphomanischen Protagonisten

Oft genug gehts immer irgendwann um den Verlust der Jungfräulichkeit – ist ja nicht schlimm, das kommt nunmal vor. Aber es ist mehr als utopisch, dass das erste Mal sofort fabelhaft ist – das wird (fast) jeder bestätigen können. Aber gut, man kann noch darüber hinwegsehen, denn ein bisschen Fiktion ist ja durchaus erlaubt. Wenns dann allerdings an multiple Orgasmen und 5 x hintereinander geht, glaube ich, dass mit manchen Autoren das Wunschdenken durchgeht. Entweder will man dem Leser nur eindrucksvoll beweisen, dass man gute Sexszenen schreiben kann oder man hat die Zielgruppe nicht verstanden. Es gehört dazu, keine Frage, aber es sollte nicht der Dreh- und Angelpunkt des Buches werden, der von einer (meist ungewollten, durch Dummheit verursachten) Schwangerschaft gekrönt wird.

Das sind nur 3 Punkte, aber mittlerweile ist bereits einer davon Grund genug für mich, das Buch abzubrechen. Den Ausgang kann ich dann ohnehin voraussagen. Gehts euch ähnlich? Was könnt ihr nicht mehr lesen?

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24 thoughts on “Dinge, die ich nicht mehr lesen kann…

  1. Wir haben schon öfter über dieses Thema/diese Themen gesprochen und du weißt, dass ich dir in jedem Punkt zustimme. Ich finde diese Sache mit der Schwangerschaft auch fragwürdig im Bezug auf die „Vorbildfunktion“. Was vermittelt das für ein Bild an junge Mädchen? Schnapp dir einen Badboy und lass dich schwängern, es wird schon alles gut und er wird heldenhaft bei dir bleiben? Ihm realen Leben ist es wahrscheinlicher, dass der Typ dich sitzen lässt und du ein Sozialfall wirst, weil du keine Ausbildung hast und Geld nun leider nicht auf Bäumen wächst.

    Eine Sache, die ich auch nicht mehr lesen kann, ist dieses „übertriebene Versuchen“ vonseiten des männlichen Protagonisten. Oft ist es so, dass die holde Jungfrau eigentlich nur alleine gelassen werden will, um gute Noten zu schreiben. Sie erteilen den Typen eine Abfuhr … hab ich kein Problem mit. Aber dann versuchen diese meist Badboys auf Teufel kommt raus dieses Mauerblümchen abzubekommen und „stalkt“ sie, wie du oben schon sagtest. Wie ich finde, ein unrealistischer Plot, da auch keinerlei Gemeinsamkeiten da sind – aber schon zu Hunderten gelesen.

    Und weil ich das Wort zwei Mal benutzt habe: Badboys. Die kann ich auch nicht mehr lesen. Ich weiß, dass sie stellenweise ihren Reiz haben, aber nicht, wenn man mit ihnen überschüttet wird. Wieso können sich diese Mädchen nicht mal in normale Typen verlieben, die zu ihnen passen? Normal bedeutet ja nicht gleich langweilig, es bedeutet nur, dass es weniger Extreme gibt, aber weniger Extreme bedeutet auch nicht gleich weniger Probleme. Contemporary-Bücher mit „gesunden“ Beziehungsproblemen, das wäre doch was … und tatsächlich irgendwie neu.

    1. Ja, ich hab unsere Diskussionen mal als Inspiration genommen und mir drei Sachen rausgesucht. Ich befürchte fast, normale Jungs wären mir zu langweilig, aber auch da gibts Bücher, die das haben – The Edge of Never zB :)

  2. Hallo,

    mich stören die von dir genannten Punkte auch sehr. Ich finde es inzwischen langweilig zu lesen und es ärgert mich auch immer wieder, wie unverantwortlich häufig mit dem Thema Sexualität umgegangen wird. Denn man kann ja nicht nur ein Kind zeugen, sondern auch Krankheiten übertragen.

    Was ich auch nicht mehr lesen kann, sind diese 3er Liebesgeschichten, wo zwei Jungs um ein Mädchen konkurieren. Diese werden dann häufig so dargestellt, dass es einen „Guten“ und einen „Bösen“ gibt und am Ende stellt sich dann doch raus, dass der „Gute“ eigentlich der „Böse“ ist.

    Und was ich auch nicht mag, wenn völlig unscheinbare Mädchen auf einmal zur absoluten Powerfrau mit geheimen Superkräften mutieren und innerhalb von wenigen Tagen die ganze Welt retten. Sicherlich gibt es Situationen, in denen man über sich hinaus wächst und bisher ungeahnte Stärke zeigt, nur solche Situationen werden da ja nicht beschrieben.

    LG
    Jai

    1. Die Dreiergeschichten sind auch ganz schlimm, zumal das im echten Leben auch nur ganz selten passiert. Was ich daran aber wirklich schlimm finde, sind meist die Gründe, warum man sich dann für den einen oder anderen entscheidet…

  3. Selbst wenn solche Dinge nicht im Klappentext drin stehen, dass sind doch gerade die Sachen, mit denen sich New Adult überhaupt als neues Genre aufmachen lassen hat. Bei den ganzen selbst verlegten Dingern kann man sich meist doch schon denken, dass da sowas drin vor kommt.
    Und so lange die Dinger sich verkaufen wie nix, wieso sollten die Autoren da plötzlich was anderes schreiben. Ist doch wie mit allem so^^

    1. Ganz so kann mans aber auch nicht sehen – in einem gewissen Maß sind die Bücher vorhersehbar, das ist war. Aber das ist YA auch und da gibts auch gute und schlechte. Es ist natürlich auch immer die Frage, wie mans verpackt, weswegen ichs auch immer wieder versuche – kann ja sein, dass man mal Glück hat und manche Autoren habens auch drauf. Aber bei anderen merkt man beim lesen auch richtig ‚Ach, in dem Buch hat das auch geklappt, ich mach das jetzt mal genauso, scheiß egal, obs passt oder nicht‘. Das sind halt leider auch oft Indie-Autoren, aber auch das kann man nicht verallgemeinern. Self-Publishing befördert ganz viel Schrott nach oben, wenn ich dann aber dran denke, dass manche Autoren (zB Colleen Hoover) einfach keinen Verlag finden und auf dem Weg Aufmerksamkeit bekommen, die sie sonst nie hätten… Charles Sheehan-Miles ist auch so ein Phänomen – ich weiß nicht, ob das Buch je von einem Verlag so rausgebracht worden wäre, weil es sehr Irak-Krieg-kritisch ist und ua Bush persönlich drin vorkommt. Nichtsdestotrotz ist es ein wahnsinns Buch und er schreibt großartig. Es gibt also auch ein paar Perlen ;)

  4. Dafür dass du keine Stalker magst, hat dir Beautiful Disaster aber gut gefallen :P
    Spaß beiseite, ich kann dir nur zustimmen. Durch diesen Stalker Typ glaube ich, wollen die Autoren Mädchen glauben lassen, dass sie „beschützt“ werden wollen und müssen. Die merken gar nicht, wie das meistens total ausartet und die Typen in den Büchern einfach nur gruselig und fast schon krankhaft rüberkommen.
    Und diese Teenie Schwangerschaften sind für mich auch der Todesstoß eines jeden Buches. Vor allem wenn das so beiläufig erwähnt wird, weil es gerade gut in den Plot passt und am Ende nicht wirklich ein Problem für die Figuren darstellt, weil alles sooo toll und schön ist D:

    Eine Sache, die ich auch absolut nicht leiden kann ist, wenn Mädchen oder Frauen sich von Männern total abhängig machen und sich das ganze Leben nur noch um den Typen dreht. Da könnte ich mir jedes Mal die Haare ausreißen.
    Zudem müssen es nicht immer diese kindheitstraumatisierten BadBoys mit Bindungsangst sein. Ich persönlich mag männliche Charaktere wie z.B. Peeta genauso gerne, wenn nicht sogar mehr :)

    Was mir auch oft auffällt ist, dass YA Autoren bei ihren Protas Figurprobleme nie wirklich hervorheben. Entweder sind sie eben einfach schlank oder es wird gar nicht erwähnt. Dabei ist dies doch DAS Thema, mit dem fast jedes Mädchen Probleme hat, gerade wenn es an die Sexszenen geht.

    Ich hab nichts dagegen, wenn in Büchern alles etwas schöner & romantischer beschrieben wird (die Realität ist schließlich scheiße genug^^), aber es sollte doch noch glaubhaft sein und jungen Leserinnen kein dummes Zeug in den Kopf setzen.

    1. Mir hat auch Twilight damals gut gefallen… Oder Shades of Grey^^ In dem Moment war das okay und ich hab mir da keine Gedanken drüber gemacht, ob das vielleicht zweifelhaft ist. Bei Beautiful Disaster fand ichs schon zweifelhaft, aber es hat mich nicht so gestört, weil es letztlich auch mein erstes NA-Buch war und generell eher das Prädikat Autounfall trägt – entweder man mag es oder man hasst es und weil es mich durch seine Kuriosität so amüsiert hat, mochte ich es. Nur hab ich seitdem fast einmal im Monat ein Buch in der Hand gehabt, wo der Beschützerinstinkt alles andere überwiegt und ich glaube, die Autoren denken einfach ‚Hey, das hat da funktioniert, dann mach ich das bei mir auch‘ – in der Masse aber entsteht der Eindruck, dass das vollkommen normal ist und man damit leben kann. Wenn man als Frau so bekloppt ist wie Abby aus BD mag das auch gehen. Aber wenn man die ganze Geschichte mit einer ’normalen‘ Protagonistin strickt, geht die früher oder später kaputt…

      Ein bisschen mehr Realismus wäre mir auch lieber – Figurprobleme, Interessenskonflikte, Zukunftsvorstellungen – es kann mir keiner erzählen, dass der Star-Quarterback von heute auf Morgen mit der grauen Maus zusammenkommt, die dann zur absoluten Sexbombe wird und die beiden keine Probleme haben, weil plötzlich alles passt. Und gleichwertige Beziehungen scheints gar nicht zu geben, die richten alle ihr Leben voll und ganz auf den Partner aus und vergessen dabei ihre eigenen Ideale. Ich weiß nicht, ob das nicht vielleicht zu langweilig wäre – ein bisschen Spannung muss man ja auch haben. Aber Tammara Webber, Courtney Summers, Colleen Hoover und Jessica Park kriegens ja auch hin, deswegen kanns ja eigentlich nicht so schwer sein…

      1. Zu Quarterback + graue Maus fällt mir gerade Why We Broke Up ein. Das ist zwar keine graue Maus sondern eine „arty mouse“, aber trotzdem interessant, weil es schildert wie diese beiden total unterschiedlichen Menschen zusammenkommen und es – wie alle erwarten – wirklich nicht funktioniert.

  5. Genau das sind Gründe, warum ich diesem „New Adult“ Genre inzwischen eher misstrauisch gegenüberstehe. Ich habe allerdings mehr über das Genre gehört als selbst gelesen, am meisten hat mich zuletzt Captain Cows aufschlussreiche Meinung zu Beautiful Disaster abgeschreckt. Davor hatte ich Pushing The Limits und Perfect Chemistry gelesen, das zählt zwar nicht so richtig in das Genre, aber das sind ja auch so „heiße Liebesgeschichten“ und die konnten mir echt gar nichts geben, weil sie meisten so voller Klischees sind (Bad Boy verführt brave Maus, blablabla). Total schade, ich möchte die eigentlich mögen bzw. mal ein paar finden, die ich gut finde.

    Diese Naivität gegenüber Verhütung finde ich echt schlimm. Ich kann das 0 nachvollziehen. Sobald mir mal ein bisschen schlecht geworden ist, schiebe ich Panik, dass die Pille nicht mehr wirken könnte.

    1. Beautiful Disaster kann man nur mögen oder hassen, und wenn man es mag, dann zu 90% deswegen, weil es so abgedreht ist, dass es niemals wahr sein kann. Was ich dir empfehlen könnte, wäre Flat-Out Love von Jessica Park, Slammed von Colleen Hoover, die Thompson-Sisters von Charles Sheehan-Miles, Easy von Tammara Webber oder The Edge of Never von J. A. Redemski – die fand ich alle durchweg gut und auch nach Beautiful Disaster interessant genug, um sie fertig lesen zu wollen :)

      Perfect Chemistry ist für mich eher YA und Pushing the Limits eigentlich auch, wenn mans genau betrachtet. Und bei YA wäre ich nichtmal so streng, bei NA erwarte ich aber auf Grund des höheren Alters schon ein paar ‚echte‘ Probleme.

      1. Ja, schau dir WWBU unbedingt an :D Das hat Daniel Handler aka Lemony Snicket geschrieben. Die Protagonistin ist zwar manchmal ein bisschen nervig mit ihrer alte-Filme-Macke, aber der Schreibstil ist toll und das Buch hat cool Illustrationen.

        Das sagst du so über Beautiful Disaster. Die ganzen positiven Rezensionen geben mir schon ganz schön zu denken. Ich glaube schon, dass man so was zur Unterhaltung lesen und gut finden kann, da hab ich gar nichts gegen, aber es gibt auch Leser, bei denen klingt es mehr so als würden sie das Buch für voll nehmen und auch im echten Leben super finden :/

        Easy und Slammed sind momentan meine Test-Favouriten. Das wäre echt schön mal was Cooles aus dem Bereich zu entdecken. An etwas-älter-als-Teenager-Protagonisten wäre ich schon sehr interessiert.
        (Ich dachte mir schon, dass PTL und PC da eher nicht reinpassen, aber die hab ich irgendwie in meinem Kopf mit dem ganzen Thema verknüpft, weil sie ja auch sehr beziehungsortientiert sind)

      2. Anders gesagt – hätte ich BD nach allen anderen gelesen, hätte ichs wahrscheinlich ziemlich blöd gefunden und je mehr ich jetzt drüber nachdenke, umso doofer find ich Travis und Abby in dem Buch. Rush of Love ist auch sowas – das ist im Grunde wie BD, nur viel unlogischer weil viel kürzer.

        Slammed ist echt super-süß und Easy fand ich auch wirklich toll – versuchs einfach mit denen und berichte dann – ich bin gespannt =)

  6. Ich lese so Kram ja nicht und wenn ich mir deine Kritikpunkte so ansehe, dann will ich es auch immer weniger XD Diese Stalkingsache und die Badboys unterschreibe ich allerdings sofort, da gibts ja auch bei YA so einige Beispiele…seufz.

  7. Ich denke da ganz ähnlich wie du. Es ist nicht verkehrt diese Art von Geschichten mal zu lesen. Die lesen sich, wie du sagst, schnell runter und sind für zwischendurch ganz nett. Wenn man aber drei Bücher hintereinander liest, in denen wirklich die männliche Figur seltsame Verhaltensmuster wie Stalking, besitzergreifendes Psychogehabe und leicht aggressives Verhalten an den Tag legt – also faktisch nur der Name der Figur anders ist, ist der Drops irgendwie auch mal gelutscht.
    Warum bei New Adult so einige Autoren meinen, ihren Protagonisten das Image einer Jungfrau anzuheften, verstehe ich nicht mehr ganz. Was ist an diesem Aspekt denn so unglaublich interessant, dass es so dermaßen ausgeschlachtet wird?!
    Ist eine Nicht-Jungfrau weniger reizvoll? Und warum werden Jungfrauen eigentlich grundsätzlich als naiv abgestempelt? Nicht nett.

  8. Amen! Ich bin ja auch schon seit einiger Zeit auf der Suche nach Büchern aus der New Adult Sparte, die aber nicht ganz so auf Liebesbeziehungen fixiert sind, bzw. sie wenn schon realistisch darstellen mit Figuren die auch andere Probleme haben (und bitte keinen besitzergreifenden Typen – „Beautiful Disaster“ hat mich da fast zum Buch-an-die-Wand-schmeißen gebracht). Bin aber bisher aber leider kaum fündig geworden. „Slammed“ und „Easy“ sprechen mich eigentlich schon an, aber selbst da bin ich schon ziemlich skeptisch.

    Und ich kann mich Sandy nur anschließen – finde es seltsam, wie es da immer um naive Jungfrauen geht. Gibt ja auch naive-nicht-Jungfrauen oder nicht-naive Jungfrauen oder nicht-naive-nicht-Jungfrauen. Da könnte man auch mal ein bisschen neuen Wind reinbringen, oder sich einfach nicht so darauf fokussieren. Früher oder später ist das vielleicht mal relevant für die Geschichte, gerade wenn es ums erste Mal und so geht, aber manchmal kriege ich echt das Gefühl, der Typ sei hinter ihr nur her, weil sie eben vorher noch nie jemanden hatte und ihn das total anmacht. Charakter und so sind da ja völlig überbewertet als Grund dafür, jemanden zu mögen >.<
    Und der Typ ist sowieso immer die Bettkanone schlechthin oder wie? Das kann ich auch nicht mehr lesen – muss ja nicht gleich ein total schüchterner, zurückgezogener Typ sein (wobei das auch mal interessant wäre), aber irgendwer normales, der sich nicht Nacht für Nacht durch die komplette College-Belegschaft schläft und dann für die Protagonistin ins Zölibat geht. Das ist so realitätsfern… Ich verstehe das nicht.

    1. Ich hab Miss Bookiverse weiter oben schon ne kleine Liste gegeben – Slammed und Easy sind einfach schön, wenn dus ein bisschen nerdiger magst, dann versuch mal Flat-Out Love oder was ich gerade gelesen hab The Distance Between us (tippe gerade die Rezi^^).

      Dieses Jungfrau-Ding werd ich auch nie verstehen. Und wenn sie keine Jungfrauen sind, hatten sie bisher nur schlechten Sex und der Typ ist plötzlich DIE Offenbahrung. Aber Mädels, die möglicherweise wissen, was sie wollen? Fehlanzeige…

      Kurz gesagt: Ich verstehs auch nicht. Das vermittelt alles einen komplett falschen Eindruck von erster Liebe und und und – mal ganz abgesehen davon, dass die meisten Kerle in dem Alter überhaupt keinen Bock auf Beziehungen haben. Hach… irgendwann nehm ich mein ganzes Wissen und schreib mein eigenes YA/NA-Buch xD

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