[Dies & Das] Was eigentlich ganz cool wäre…

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Der ein oder andere dürfte die Tage mitbekommen haben, dass Amazon ab sofort zu jeder gekauften CD auch die MP3-Versionen dazu gibt – sprich: Kaufe ich eine CD, kann ich sofort nachdem die Bestellung eingegangen ist, die MP3s runterladen, während die CD noch zu mir auf dem Weg ist. Und das ganze lässt sich auf alle CD-Käufe rückwirkend bis 1999 anwenden, die über Amazon getätigt wurden. Das sind bei mir mal eben knapp 10.000 Titel oO

Jetzt ist es so, dass kürzlich auf Fantasy-Fans.eu eine Lesrunde zu City of Bones startete, passend zum kommenden Kinostart. Super Idee, würde ich auch gerne mitmachen, aber das meiste lese ich im Moment unterwegs und CoB möchte ich eigentlich nicht mitschleppen – ich hab aber auch schon 2 Ausgaben (deutsch + englisch), soadss ich mir allein dafür ganz sicher nicht das eBook kaufen werde. Blöd, ne?

Wäre es also nicht super, wenn man sich zu jedem Buch, dass man in der Printausgabe besitzt das eBook laden könnte?

Versteht mich nicht falsch – ich zahle gern für Filme, Musik und vor allem Bücher, sonst würde ich von all dem nicht so viel besitzen, aber für ein und dasselbe Produkt in je einer anderen Version doppelt bezahlen? Das seh ich nicht unbedingt ein. Bei Kai Meyers „Asche und Phönix“ gab es bei der Printausgabe das eBook bzw. den Downloadcode zu selbigem dazu – für mich eine tolle Variante, die die Verlage in Zukunft unbedingt weiterverfolgen sollten. Wenn ich 20 € für ein Hardcover ausgebe, finde ich, ist dieser Bonus drin – dafür sollte ein eBook alleine aber nicht mehr kosten als ein Taschenbuch.

Ich würde mir das so wünschen, dsss man das HC + eBook zum normalen Preis bekommt, das TB und das eBook mehr oder weniger zum selben Preis und beim TB wenn man will das eBook zu einem kleinen Aufpreis dazu bekommt. Zumindest wäre das für mich ein Preismodell, mit dem ich leben könnte und etwas, mit dem sowohl Digital- als auch Analogleser zufrieden sein sollten.

Wie seht ihr das? Egal ob digital oder analog – wie findet ihr die Preisgestaltung und zu welchem Format greift ihr am ehesten, solange ihr euch noch entscheiden müsst?

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13 thoughts on “[Dies & Das] Was eigentlich ganz cool wäre…

  1. DAS wär ja mal ne tolle Lösung.
    Ich habe mich auch damals sehr gefreut, als es bei Asche und Phönix das ebook dazu gab.
    Die HC sind auch so schon teuer genug und das ebook oder den Code könnte man prima dazulegen, das stimmt.
    LG sanja

  2. Also meinen E-Reader nutze ich meist nur für Klassiker fürs Studium. Viele E-Books sind fast genauso teuer wie die Taschenbuch- oder gebundene Ausgabe. Sehr schade. Ich liebe Bücher und vor allem gedruckte, aber in ein Buch reinzulesen wäre manchmal schon sehr praktisch. Wenn man eine teure gebundene Ausgabe im Schrank hat und das Buch gefällt nicht, dann hat man 20 Euro dafür ausgegeben, um es nicht zu lesen. Eine halb so teure E-Book-Variantefände ich wäre da praktischer.
    Liebe Grüße =)

  3. Was, das geht jetzt bei Amazon? Hab ich gar nicht mitbekommen, die schicken mir zu jedem Angebotsquatsch ne Mail, aber zubiss nicht -.- na ja, man kann sich ja auf seine freundlichen Nachbarschaftsblogger verlassen ;)
    Das mit dem eBook zum Buch finde ich super, Carlsen macht das ja inzwischen schon etwas öfter. Gern mehr! Die neuen Veröffentlichungen erscheinen ja meist eh erst mal als hardcover und erst Jahr später als Paperback, und bei den HC Preisen fände ich das völlig legitim. Und wie du schon in denen Beispiel sagst: diese sehr schönen und hochwertigen HC sind einfach nicht sehr handtaschentauglich.

    1. Nein, hantaschentauglich sind sie wirklich nicht, aber besitzen will man sie trotzdem… Kann ja jetzt auch kein so großer Aufwand sein, einen Download-Code dazu zu geben^^

      1. Nee, ich denke mit Aufwand hat das nichts zu tun, eher mit „oh nein, jetzt verkaufen wir weniger eBooks!“. Ich mag die auch gern im Regal haben. Wenn ich was nur als eBook gekauft/gelesen hab und es richtig gut fand, kauf ich mir auch meistens noch eine richtige Ausgabe für’s Regal.

  4. Ich habe zwar einige eBooks in meinem Kindle Reader, aber davon genau noch gar keins gelesen. Ich brauche Papier in der Hand. Wenns als gratis Beigabe mit oben drauf kommt gerne, aber wie ich mich kenne, nutze ich es dann so wie gerade schon nicht ;-)

    1. Ich hab mich auch anfangs angestellt und hatte meinen Kindle eigentlich nur zur Deko – aber nachdem ich das erste Buch drauf gelesen hab, war ich angefixt. Ich fahr aber auch viel Zug – da will ich nicht immer ein Buch mitschleppen.

  5. Manche kleinere Verlage haben dies mittlerweile als Konzept angenommen und geben bei jedem HC das eBook dazu. Ähnlich ist es mit vielen Musikern, die ihre Musik auf Vinyl verkaufebn, da gibt es dann einen Downloadcode für die MP3s. Ich unterstütze das sehr, sollte gang und gäbe sein.

    Denn jetzt grade greife ich auch eher zum toten Holz, als zur Digitalfassung.

    1. Ja, seh ich genauso. Für das gleiche Geld hat man mit dem Buch einfach mehr in der Hand – auch wenn es eigentlich Quatsch ist. Der Inhalt ist ja der gleiche.

  6. Bei mir ist die eBook/Printbuch-Entscheidung in der Regel davon abhängig, mit welchen Erwartungen ich an die Bücher herangehe und wie die optische Aufmachung der Bücher ist.

    Als ich kurz vor dem „Seelen“-Filmstart noch das Buch lesen wollte, habe ich zum eBook gegriffen, weil ich eh kein Stephenie-Meyer-Fan bin und das Buch auch nicht unbedingt im Regal stehen haben muss. Zudem war mir die Kino-Vorbereitung auch nicht mehr Wert als die knapp 5 € wert, die ich für die englische eBook-Ausgabe bezahlt habe (wobei ich die englischen Kindle-Preise teilweise auch etwas kritisch sehe, vieles wird hier m.M.n. unter Wert verkauft, wenn ich da z.B. an „The Silver Linings Playbook“ für knapp 3€ denke…).

    Bei „Silber“ von Kerstin Gier aber wollte ich das Buch unbedingt auch im Bücherregal haben, da es vom Cover her wirklich toll aussieht und die schöne Aufmachung auf dem Kindle verloren gehen würde.

    Grundsätzlich finde ich die eBook-Preise in vielen Fällen aber einfach total überzogen, was vor allem den deutschen Markt betrifft. Wenn ein Hardcover 20 € kostet und das eBook dann mit 17 oder 18 € verkauft wird, komme ich mir schon etwas verarscht vor. Ein Dreivierteljahr später kommt dann die TB-Ausgabe auf den Markt und das gleiche eBook kostet dann plötzlich die Hälfte, da frage ich mich schon wie dieser Preisunterschied gerechtfertigt wird.

    Daher fände ich deinen Vorschlag wirklich gut, dass man zum HC auch direkt das eBook mit dazu bekommen sollte. Ohnehin wäre die digitale Zugabe sehr praktisch, da ich auch öfter mal unterwegs bin aber gerade nicht das analoge Buch zur Hand habe, dass ich zuhause angefangen habe. Hier wäre es toll wenn man einfach die Kindle-App auf dem Handy anschmeißen und direkt weiterlesen könnte.

    LG,
    Sebastian

    1. Am Freitag hat endlich mal jemand ne Kalkulation gepostet, was ich recht interessant finde, weil genau das ja oft unter Verschluss gehalten wird. Unter dem Aspekt seh ich ein, dass eBooks halt oft ‚unverschämt‘ teuer sind, wobei ich halt auch denke, dass das viel mit dem Empfinden zu tun hat. Bei einem eBook hat man nichts in der Hand, bei einem Buch schon, und wenn der Preissunterschied zwischen beiden eher gering ist, greift man doch zur Printausgabe.
      Bei den englischen eBooks kann ichs teilweise überhaupt nicht nachvollziehen. Ich finds gut, dass die Preisunterschiede da größer sind (für mich) und greife da viel öfter zum eBook, aber verdienen können die daran nicht wirklich was…

      1. Die Kalkulation habe ich auch gesehen, allerdings fehlen mir da auf Printseite doch ein paar entscheidende Angaben wie Transport- oder Lagerkosten.

        Ich denke schon dass die Verlage mit ihren eBooks da in der Regel deutlich günstiger wegkommen als mit den gedruckten Ausgaben.

        Nicht selten kosten Printbuch und eBook ja sogar exakt das gleiche, was ich einfach nur völlig unverständlich finde…

      2. Es ist ja schon allein die Tatsache, dass du beim eBook nur einmal Produktionskosten hast – ist die Datei fertig aufbereitet, kannst du beliebig viele Kopien machen. Und wenn das eBook 5 € günstiger ist als die Printausgabe kaufen es mehr Leute als wenn es nur 2 € günstiger ist, dann reißts das auch wieder raus. Lange Rede kurzer Sinn: Ich würde als Verlag ggf. Verluste beim günstigeren eBook in Kauf nehmen und dabei auf Menge setzen oder eben tatsächlich Kombi-Produkte anbieten.

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