[Gelesen] All Our Yesterday (Christin Terrill)

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+ Kurzbeschreibung

„You have to kill him.“
Imprisoned in the heart of a secret military base, Em has nothing except the voice of the boy in the cell next door and the list of instructions she finds taped inside the drain.

Only Em can complete the final instruction. She’s tried everything to prevent the creation of a time machine that will tear the world apart. She holds the proof: a list she has never seen before, written in her own hand. Each failed attempt in the past has led her to the same terrible present-imprisoned and tortured by a sadistic man called the doctor while war rages outside.

Marina has loved her best friend James since they were children. A gorgeous, introverted science prodigy from one of America’s most famous families, James finally seems to be seeing Marina in a new way, too. But on one disastrous night, James’s life crumbles apart, and with it, Marina’s hopes for their future. Marina will protect James, no matter what. Even if it means opening her eyes to a truth so terrible that she may not survive it. At least not as the girl she once was. Em and Marina are in a race against time that only one of them can win.

+ Rezension

Zeitreisegeschichten sind schwierig. Entweder macht man sie lustig, so wie Kerstin Gier, sodass die Logik ganz oft einfach unwichtig wird, oder man macht sie sie sehr logisch, wie zB Gerd Rübenstrunk, und dann werden sie zwar schlüssig, aber auch überladen. Oder man macht es wie Myra McEntire, dann ist es einfach nur Durchschnitt.

All Our Yesterdays habe ich nur gekauft, weil die Kindle-Version so günstig war, ich hab nicht mal den Klappentext gelesen. Aber dann habe ich überall jemanden davon reden hören und musste rausfinden, was es damit auf sich hat. Als ich dann gepeilt habe, dass es um Zeitreisen geht, habe ich kurz aufgestöhnt um dann festzustellen, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen mag…

+ Die Story

Alles beginnt mit Em, die in einer Zelle festgehalten wird und eine Nachricht von sich an sich selbst findet, in der sie sich daran erinnert ‚ihn‘ zu töten – dies ist der einzige Weg, um freizukommen. Und dann plötzlich geht die Geschichte aus Marinas Sicht weiter, ohne dass man genau weiß, wie die beiden zusammen stehen (und ich werds nicht verraten^^).

Fakt ist: Derjenige, der dafür verantwortlich ist, dass man überhaupt durch die Zeit reisen kann, hat Mist gebaut und Em und ihr Zellennachbar müssen extrem darunter leiden. Deswegen versuchen sie immer wieder in der Zeit zurück zu reisen, um zu verhindern, dass der ‚Doctor‘ dorthin kommt, wo er jetzt ist. Doch alle bisherigen Versuche sind gescheitert.

Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch man einen guten Gesamtüberblick bekommt – nachdem man rausgefunden hat, wer wie zusammen hängt.

+ Die Spannung

Dadurch, dass man sich die Geschichte nach und nach mehr oder weniger selbst zusammen basteln muss, macht das ganze erst wirklich Spaß und erzeugt einen Spannungsbogen, der einen das Buch einfach nicht aus der Hand legen lässt. Ich habe zwischenzeitlich so sehr mitgefiebert, dass ich den Protagonisten schon fast ein bisschen vorraus war. Und es ist defiitiv nicht langweilig – während in anderen Büchern viel geredet wird, handelt man hier – und das sogar mit scharfen Schusswaffen.

Es gibt eine winzige Dreiecksgeschichte, die eigentlich keine ist und eine Liebesgeschichte, die einfach nur süß dezent nebenher läuft und nicht zu aufdringlich ist.

+ Das Ende

Das Ende ist ein wenig verwirrend und ich fürchte mich wirklich vor dem zweiten Teil, weil ich ein bisschen Angst habe, was da noch passieren wird. In jedem Fall ist All Our Yesterdays ein Buch, dass ich nur jedem empfehlen kann, der auf Action und starke Charaktere steht.

All Our Yesterdays ★★★★★

Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Disney-Hyperion (3. September 2013)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1423176375
ISBN-13: 978-1423176374
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 17 Jahre

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