[Gelesen] Allegiant (Veronica Roth)

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+ Kurzbeschreibung

What if your whole world was a lie?
What if a single revelation—like a single choice—changed everything?
What if love and loyalty made you do things you never expected?

ACHTUNG!! MASSIVE SPOILER!!

+ Rezension

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das hier überhaupt schreiben sollte, denn eigentlich bin ich noch viel zu wütend, obwohl ich das Buch bereits gestern beendet habe. Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut, dass ich einfach nicht anders kann als nicht nur enttäuscht, sondern wütend zu sein.

Allegiant scheint überhaupt nicht zu den ersten zwei Bänden zu passen, denn relativ am Anfang wird gleich mal alles ausgehebelt, was in den ersten zwei Teilen als Grundsatz gegeben war: Divergent zu sein, bedeutete anders zu sein, besonders zu sein. Im Grunde aber stellen Tris und Co außerhalb von Chicago fest, dass Divergent nichts anderes bedeutet als normal zu sein. Alle, die nicht Divergent sind, sind genetisch defekt. Für mich nimmt das der Geschichte das Besondere, denn ich dachte, dass Divergent zu sein eben bedeutet, die Welt außerhalb retten zu können. Im Grunde war das wohl auch Roths Ansinnen, aber ich fand das Argument „damals gab es Gen-Experimente, bei denen ein Großteil der Bevölkerung eben defekt wurde und sich gegen den Rest auflehnte, es kam zum Krieg und die Bevölkerung hat sich dadurch minimiert. Deswegen wurden vereinzelte Experimente durchgeführt – wie das Chicago-Experiment – die dazu dienten, möglichst viele Intakte Menschen zu produzieren“ einfach nicht haltbar. Mir fehlt all das, was dazu geführt hat und die 8 Generationen, die Chicago letztlich gebraucht hat, um die ganzen Divergent-Leute zu produzieren. Hinzu kommt, dass die Verantwortlichen für das Experiment eben per Videokameras alles beobachten und auch unter anderem eingreifen könnten und es bereits getan haben (Ende Band 1 – das Serum, dass für Jeanines Attacke entwickelt wurde, kam von außen).

Tris Mutter spielt eine wichtige Rolle in der ganzen Geschichte, denn auch sie kam ursprünglich von außen und wurde nachträglich eingeschleust, um gegen Jeanine bzw. deren Vorgänger vorzugehen (wir erinnern uns: die wollten die Divergent-Leute umbringen, weil die ja so besonders und wichtig [also im Grunde ultra-normal] sind). Aber gut.

Was mich sehr gestört hat, war die Dynamik zwischen Tris und Four. Schon im zweiten Band war die Beziehung der beiden von Missverständnissen geprägt, als Four hier aber erfährt, dass er nicht Divergent, sondern eben defekt ist, gerät seine Welt und alles, an das er geglaubt hat ins Wanken. Er wird zu unberechenbaren Memme, denn er möchte dringend etwas dagegen tun, dass Leute wie er als kaputt und Gefahr für die Gesellschaft angesehen werden, macht damit aber letztlich mehr Unsinn als alles andere. Zwischen den beiden kriselt es nicht nur, es geht beinahe alles kaputt und zwischendurch hab ich mir gewünscht, dass Four einfach irgendwie das zeitliche segnet. Aber Tris hat ja Gott sei Dank einen Plan.

Der Großteil ist allerdings in Chicago geblieben, wird weiterhin beobachtet und muss unter den Machtkämpfen von Evelyn und Marcus leiden. Nicht schön, aber auch nicht abwegig. Damit die Situation nicht eskaliert und Evelyn einfach alle tötet (was ihr Plan ist), möchte die Regierung von außen Chicago komplett mit einem Vergessens-Serum verseuchen und damit erzielen, dass alle resettet werden. Beides nicht optimal, deswegen möchte Tris das auch verhindern.

Ich hätte mir gewünscht, dass die kleine Gruppe, wenn sie schon nicht die Welt retten kann, wenigstens nach Chicago zurückgeht und dort mit ihrem neu gewonnenen Wissen für Frieden sorgt, aber nein, Tris Pläne sind größer. Sie möchte die Regierung von innen heraus zerstören. Im Grunde dreht sie den Spieß rum und möchte die Verantwortlichen mit Vergessensserum resetten. Dazu muss sie aber erstmal in den (mit Todesserum) gesicherten Lagerraum kommen. Der eigentliche Plan lautet, dass Caleb dort hineingeht, weil man auf ihn verzichten kann, und das Vergessensserum freisetzt. Es kommt aber anders und Tris muss bzw. will gehen / sich opfern, weil – ach, ich weiß es auch nicht. Jedenfalls ist es so, dass sie immun gegen die meisten Serums ist – wieso also nicht auch gegen das Todesserum?

Zur gleichen Zeit sind Four und Co zurück in Chicago, um Evelyn und Marcus aufzuhalten. Eigentlich wollte Tobi beide Vergessensserum unterjubeln, entscheidet sich dann aber doch, einfach mit Evelyn zu reden und siehe da – auf einmal hört sie ihm sogar zu und kann auch Marcus überzeugen.

Peter (der ja in der ganzen Zeit irgendwie unwichtig war) fasst den Beschluss, selbst das Vergessensserum zu nehmen, um mit einem Neustart ein besserer Mensch zu werden. Unwichtig. Unnötig. Interessierte mich einen scheiß.

Zurück zu Tris, die sich Zugang zum Lagerraum verschafft hat und das Todesserum überlebt hat (Überraschung!) – ein guter Ansatz wäre gewesen, hier herauszuarbeiten, was Tris so besonders macht, wieso sie so widerstandsfähig ist und wieso zum Teufel ihr nichts irgendwas anhaben kann – stattdessen aktiviert sie das Vergessensserum und – wird erschossen. Sie stirbt.

Ich erzähle euch das alles deswegen, weil ich es nicht begreife. Ich verstehe nicht, was Roth mit dieser Auflösung bezwecken will und was sie um Gottes Willen damit vermitteln will. Es ist mir nicht wichtig, ob Tris lebt oder stibt – von einer Dystopie erwarte ich, dass sie mich mit solchen Dingen schockt, aber verdammt noch mal – wieso lasse ich meine Protagonistin so sterben? Es ist die Art und Weise, wie, nicht unbedingt das das.

Ich komme mit diesem Buch nicht klar und ich kann es so wie es ist nicht mögen. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, aber ich glaube, dass ich das Buch, selbst wenn ich ohne Erwartungen rangegangen wäre, unschlüssig und schlecht finden würde. Denn hier gibt es keine große Auflösung, man fühlt sich, wie wahrscheinlich Tris und Tobi auch, schlichtweg verarscht.

Das Ende, das sich nach Tris Tod noch gut 60 Seiten zieht, betet auch keine Lösung. Vielmehr kann eigentlich jeder machen was er will. Es ist egal, ob man nach Chicago zurückgeht oder woanders hin – alle, die es interessieren könnte, haben ja vergessen, wozu sie eigentlich auf der Welt sind. Demnach bildet sich irgendwann irgendwo eine neue Ordnung, die was-auch-immer macht – ich hab schon nicht mehr aufgepasst.

Wenn die Reihe für irgendwas gut war, dann dafür, dass der angeknackste, kaputte Tobi durch Tris Tod endlich seine Bestimmung sieht und für sie zu einem besseren Mensch werden will. Bla, bla, bla.

Dann ist da noch diese Symbolik mit dem Opfer, die wie ein Damokles-Schwert über dem ganzen Buch schwingt: IM Grunde geht es darum, dass man sich selbstlos verhalten soll und das Wohl der andren über sein eigenes stellen sollte – gegebenenfalls auch zu einem Preis – Stichwort: Opfer.

Ich… mag es nicht. Ich wollte es mögen, aber ich kann es nicht und es tut mir unendlich leid, dass Veronica Roth das jetzt durchstehen muss, denn ich denke, dass sie das nicht verdient hat. Sie hat mit den ersten beiden Teilen bewiesen, dass sie schreiben und eine gute Geschichte zimmern kann, aber das hier…? Wenn ich nicht gelesen hätte, wie sie sich auf die Veröffentlichung gefreut hat, dann würde ich sagen, sie hats nicht selbst geschrieben. Oder sie hatte ein unendlich schlechtes Team. Oder sie hatte schlicht und ergreifend einfach keinen Bock mehr, weil es vielleicht nie eine Trilogie sondern nur ein Einzelband werden sollte. Und wenn das so ist, wäre es ein fantastischer Einzelband geworden. Als Trilogie jedoch ist es ein Desaster.

Allegiant

Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Katherine Tegen Books; Auflage: International (22. Oktober 2013)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0062287338
ISBN-13: 978-0062287335
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 16 Jahre

 

 

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47 thoughts on “[Gelesen] Allegiant (Veronica Roth)

  1. Dass die Divergents unserem Verständnis nach eigentlich normal sind und die anderen nicht, warum für mich von Anfang an klar, das finde ich also völlig in Ordnung.

    Aber wieso ist Four defekt? Der war doch auch ein Divergent, oder etwa nicht?

    Dass Tris sterben soll ist für mich allerdings ein Schlag ins Gesicht. Ich kann deine Wut verstehen und obwoh ich das Buch trotzdem lesen möchte, werde ich es vermutlich hassen. Gute Bücher/Reihen mussten für mich schon immer ein Happy End haben und ich bin wirklich traurig, dass sie mir die bisher so geniale Serie mit diesem Ende wahrscheinlich für immer vermiest hat *schnief*

    1. Mag ja sein, dass das für dich ‚klar‘ war, aber deswegen finde ich es nicht weniger falsch. In der Geschichte wirds nämlich so dargestellt, als lägen kriminelle Energien und hinterlistiges Verhalten, Gleichgültigkeit und all die fraktionsbedingten schlechten Eigenschaften in den Genen. Und ich finde es schwer bis unmöglich, Charaktereigenschaften an Genen festzumachen und dann nichtmal zu erzählen, wie es wirklich dazu kam.
      Four ist nicht Divergent, sondern nur immun gegen das Simulationsserum. Und dass Tris stirbt… wie schon gesagt, unter anderen Umständen und wenns für die Story dienlich gewesen wäre, fände ich das nicht schlimm. Happy-happy ends bei der Dystopie sind ohnehin nicht angebracht. Da nehm ich lieber ein neutrales, aber zufriedenstellendes Ende (zB Dark Destiny).

      1. Kommt das mit Four erst in Allegiant raus? Oder wurde das in Band 2 schon gesagt? Dann ist das nämlich total an mir vorbei gegangen.

  2. Ah, was für ein Mist… Ich werde die deutsche Übersetzung abwarten und das Buch trotzdem lesen, auch wenn ich jetzt gerade deine Rezi gelesen habe. Aber irgendwie will ich mir doch noch selber ein Bild davon machen. Ach man… Letzte Teile von Reihen können sooo gut sein, aber auch sooo enttäuschend. Aber ich glaube, mit deiner Meinung stehst du nicht alleine da…

    1. Schade, dass du dich dann jetzt gespoilert hast… :/ Aber mir gehts genauso – bei so kontroversen Büchern muss ich mir auch immer ne eigene Meinung bilden. Aber vielleicht findest dus ja doch toll, wer weiß?

      1. Ach, gar kein Problem. Ich bin sowieso so vergesslich – bis das Buch auf Deutsch erscheint und ich es lese, habe ich das Meiste aus deiner Rezi vergessen. *lol*

        Ja, mal schauen, wie meine Bewertung dann ausfällt. ;-)

    2. Aber das beudeutet doch, dass Tris und Four zusammen bleiben oder ?
      Meine Freundin hatte nämlich irgendwo einen Kommentar gelesen in dem stand :“Ich finds trotzdem doof, dass sie diesen Trottel heiratet!“
      Kann mir jemand sagen, was er damit meint?
      Heriatet sie wirklich jemanden ? (bevor sie stirbt :( )
      &wenn ja, wen ?
      Ich denke ja, dass nich Four meinen kann, immerhin ist er doch kein Trottel, oder ???

      Bitte helft mir die Verwirrung in meinem Kopf zu lösen

    1. Ja, ich hätte auch nichts dagegen gehabt, zumal es in der Mitte des Buches wirklich gut zwischen den beiden funktioniert :/

  3. Danke dir für deine ehrliche Rezi – für mich hat sich diese Reihe damit erledigt. Ich habe bisher nur den ersten Teil gelesen, werde aber definitiv nicht weiter machen, weil ich so eine Entwicklung gar nicht mag und mich jetzt schon genug ärgere. Ich mag gar nicht wissen wie ich mich aufregen würde, wenn ich es selbst lese. Irgendwie ist es ja mutig von der Autorin, aber ernsthaft??

    1. Ich bin im Grunde immer dafür, dass man sich eine eigene Meinung bildet und der zweite hat mir auch gut gefallen, nur der dritte ist eben… ganz anders :/ Aber es freut mich natürlich auch, wenn ich dir helfen konnte, deine Zeit für bessere Bücher zu nutzen – bringt meiner Meinung nach auch nichts, da um den heißen Brei rumzureden :)

      1. Ja! Ich möchte dir auch danken. Ich habe schon stundenlang nach einem guten Spoiler gesucht! :D

  4. Ha, harte Kritik! Ich habe Allegiant auch direkt nach der Veröffentlichung gelesen, weil ich nicht wollte, dass mich iwer spoilt. Gut, dass ich es gemacht habe. Zuerst war ich auch empört und dachte: Was soll das denn hier jetzt?! Aber in den Stunden nach Allegiant musste ich immer mehr drüber nachdenken was sich Veronica Roth denn damit gedacht hat und warum das Ende so sein musste wie es war…und plötzlich fand ichs gut und mutig in gewisser Weise. Es gab Teile die auch nicht mochte, warum muss Tris immer alles alleine machen verdammt!, oder Peter, ja der war wirklich unwichtig:D, aber am Ende hat dann doch das positive Gefühl überwogen. Bin gespannt was Veronica Roth sich als nächstes ausdenkt. Vielleicht wäre ein Standalone ganz gut:)

    1. Also, ich fand das Ende… nicht gut.
      Nicht nur, dass sie stirbt, sondern vor allem WIE.
      Ich bin ziemlich (sehr) sentimental, und ich fühle mich besser, wenn ich richtig heulen kann, danach mich aber besser fühle, irgendwie: das musste sein, das war wichtig.
      Aber hier war nix! Kein Tränchen, nichts! Null Emotion! Total ernst und… der Weg zum Ende war so weit und langweilig! Wie oben schon gesagt, was interessieren mich Peter oder die anderen? TRIS!
      Und dann, zack!… ist sie tot. Wäre da kein Absatz gewesen, hätte ich es wahrscheinlich ÜBERlesen! Dann ist sie auch noch STOLZ drauf, zu sterben!!! Kein Gedanken (na gut, einen kurzen) hat sie an Four verschwendet! Mann!
      Das war… NICHT gut.
      Ich verstehe schon, dass sie stirbt. Aber… doch nicht so!
      Das einzige, was mich noch gerührt hat, war Fours Reaktion. Aber das Asche-Verteilen danach war nur noch dünn. Das hätte alles nicht drin sein müssen.
      Naja, die Story ging eh bergab, Tris und Four gaben sich sowieso nur gestritten. Das Draußen war vollkommen unnötig, die Erklärung … egal.
      Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und da sie für Allegiant schon tot ist… Hoffen wir, dass „Fours Geschichte“ dem ganzen wenigstens ein schönes GRAB verpasst.
      Auf November!!!

  5. So, nachdem ich es dann auch endlich hinter mir habe, konnte ich dann auch mal deine Rezension lesen und stimme dir in fast allen Punkten zu.

    Ich fand „Insurgent“ ja schon bei weitem nicht so gut wie „Divergent“, aber der dritte Band war dann einfach nur noch eine Quälerei. Tris und Four gingen mir schon seit Teil 2 gehörig auf den Keks und ich habe einfach nur gehofft, dass möglichst schnell einer von beiden stirbt, damit das weinerliche Hin und Her endlich ein Ende hat.

    Zum Ende selbst: Aus oben genannten Grund kann ich inhaltlich mit dem Schluss sehr gut leben (gerechte Strafe fürs stundenlange Nerven^^), aber abgesehen von der Tatsache, dass sie eben stirbt, ist das Ende für mich auch eine einzige Enttäuschung. Einerseits wird ihr Tod derart lieblos auf zwei Seiten abgetan, dann muss man noch unzählige Kapitel lang das Herumgeheule von Four ertragen und zu allem Überfluss passiert abgesehen davon einfach… nichts. Auf einmal haben sich alle lieb und die Reihe ist abgeschlossen. WTF?

  6. ich habe divergent fast fertig gelesen und war total begeistert bis ich in instagram etwas gelesen habe was mich total schockiert hat. dass tris stirbt kann einfach nicht sein . sie ist die Hauptperson und sehr wichtig . ich lese grade wie sie sich in four verliebt und wie sie Erfahrungen sammelt . zu wissen dass sie sterben wird ist grausam . ich möchte unbedingt weiterlesen weil es mir bisher so gefällt aber ich will nicht miterleben wie tris oder will oder sonstwer stirbt. alle die ich frage meinen das buch ist eine totale gefühlsachterbahn und es ist kaum möglich damit umzugehen. ich bin so enttäuscht und hätte ich gewusst dass es am ende so schlimm werden wird , hätte ich nie angefangen ! ich habe den bericht nicht gelesen. nur das ende weil ich die Meinung von jemandem hören wollte. Echt blöd.

    1. Also grundsätzlich bin ich immer dafür, dass man sich beim Lesen seine eigene Meinung bildet, deswegen würde ich dir raten, einfach weiter zu lesen :) Dass du so fies gespoilert wurdest, tut mir leid, aber ich kann jetzt nicht sagen, dass es vollkommen sinnlos ist, was im Buch passiert. Veronica Roth hatte ein paar Möglichkeiten, die Geschichte aufzulösen und hat einen gewählt, der nicht unbedingt der einfachste für den Leser ist.

  7. ich war auch voll begeister von Divergent und bekam dann bei Band 2 einen leichten Dämpfer in meiner Euphorie. Wieso genau lernt Tris immer wieder neue Freunde kennen die bei der nächsten gemeinsamen Mission schon wieder wegsterben? und Wieso werden alle Paare duch Todesfälle getrennt? Natürlich sind Happy Ends sehr vorsehbar und deswegen manchmal ein wenig langweilig aber ich würde lügen wenn ich behaupten würde, dass ich sie nicht mag :D. sie haben etwas tröstliches. Dass Tris stirbt finde ich also nicht so prickelnd -.- Vorallem da sie und Tobias ihre glückliche Zweisameit nie wirklich geniessen konnten. Na ja, ich werde Allegiant wohl trotzdem lesen aber nur mit widerwillen!!

  8. Ich hab das dritte Buch nicht gelesen, aber eins muss ich noch wissen: Du hast ja gesagt das Tris und Four sich naja wie soll ich sagen „in die haare bekommen haben“ ne? Bevor Tris stirbt… haben sie sich wieder versöhnt? Ixh muss das einfach wissen! Und wie hat Four/Tobias darauf reagiert?

    1. Also so richtig versöhnt haben sie sich nicht – es war mehr so: Wir raufen uns jetzt zusammen, damit wir das Problem gelöst kriegen und am Ende klären wir das richtig. Four hat halt seine große Lebe verloren, kann es nicht ganz nachvollziehen und leidet. Er leidet die letzten 100 Seiten im Buch durch. Und jammert. Reicht das? :)

  9. Oh man.. :'( Da ich von meiner Schwester aus schon wusste das Tris sterben wird, dachte ich mir das sie vielleicht Four/Tobias beschützen wollte und deshalb starb und dann kommt so ein Grund.. In Mitte deines Spoilers sind mir Tränen gekommen. Ich hätte nie gedacht, dass so eine schöne, faszinierende Geschichte so zum Schluss kommt. Ich bin einfach nur enttäuscht! :-( Ich hab/hatte dieses Buch wirklich in mein Herz geschlossen. Ich hatte sogar ende des ersten Teiles gesagt es wäre mein lieblingsbuch.. Einfach nur enttäuschung. Vielleicht kommt das sehr übertrieben rüber, aber die Liebesgeschichte mit Tris und Four hatte mich so berührt.. Ich bin momentan beim 2ten Buch, kapitel 13. Ich bin mir unsicher ob ich weiter lesen soll. Ich weiß nicht ob es sicht lohnt, da ich die streitereien mit Tris und Four einfach nicht ertragen könnte. Trotzdem vielen Dank für dein Spoiler! :-(

    1. Du bist noch am Lesen und dann lässt du dich spoilern? Das tut mir jetzt leid, vor allem, dass ich dich damit zum weinen gebracht hab. Das macht mich nämlich jetzt ein bisschen traurig… Wenn du den ersten Teil mochtest, dann lies es trotzdem, aber je nach dem wie du dich am Ende fühlst, denk dir einfach, dass es beim ersten Teil geblieben ist – ich versuch das auch :)

      1. Omg!ich bin grad so am heulen warum nur warum muss ausgerechnet tris sterben ich bin grad so entäuscht ich hoffe nur das es bei dem film ganz anders wird 😳😱😿

  10. Ich bin genau der Meinung von der Rezension!ich habe gerade diese 3 Bücher in 3 tagen gelesen und war nach dem 1 und 2 teil so begeistert dass ich gleich den dritten teil lesen wollte.Ich habe auch begonnen zu lesen und meine Begeisterung ist immer weiter gesunken!divergent heißt doch dass man unbestimmt ist,man ist etwas besonderes,aber jetzt ist sie einfach NORMAL!das ende hat mich total geschockt denn normalerweise kann man sich schon ein gutes ende erwarten!natürlich ist es aber gut von der Autorin dass sie mal etwas anderes geschrieben hat!aber dass sich tris für valeb opfert das todesserum überlebt und dann noch angeschossen wird ist so so so dumm!ich habe das ende gar nicht ausgehalten!es muss nicht immer alles so gut ausgehen aber dass sie stirbt obwohl sie und four sich lieben ist einfach dumm,da sie ja auch betont dass sie ihn nicht verlassen wollte!also ich muss ehrlich sagen dass ich von dem ende sehr entäuscht bin da es alles kaputt macht und alles vermiest

  11. Hallo zusammen,

    Ich habe den 3. Teil vorgestern zu Ende gelesen und bin auch immer noch geschockt. Wer lässt seine Protagonistin SO sterben??
    Die ersten beiden Teile fand ich gut und auch meistens nachvollziehbar.
    Im 3. Teil hatte die Story meiner Meinung nach gute Ansätze, aber wurde viel zu flach ausgearbeitet. Außerdem kamen plötzlich solche „philosophischen Ansätze“ dazu (wozu auch „Opfer aus Liebe“ zählt), die sich sowohl bei Tris als auch bei Tobias wieder fanden. Teilweise kam es mir vor, als hätte ich andere Charaktere vor mir.
    Das Ende fand ich auf der einen Seite sehr gelungen – zumindest hat es mich wirklich geschockt, erschüttert und ich habe wirklich mitgefühlt (und geweint). Auf der anderen Seite war es mir nicht ganz schlüssig: wenn Tris, Tobias und der Rest so hohe moralische Ansprüche haben, warum gehen sie am Ende diesen eher faulen Kompromiss ein und tun anderen etwas an, was sie selbst nie für sich oder ihre Familien gewollt hätten?

    Fragen über Fragen… Ich erhole mich jetzt erstmal von meinem Schock und lese dann was Nettes….

    Viele Grüße!
    July

  12. Yvonne, noch eine Anmerkung zu dem „wie“ bei Tris‘ Tod: Ich hatte es so verstanden, dass ihr das Todesserum zwar zusetzt, sie es aber noch halbwegs wegsteckt – aber dann durch die Schüsse stirbt. Aber vielleicht täusche ich mich da auch oder es gibt mehrere Möglichkeiten… Trotzdem, ich bleibe dabei: Irgendwie ist das Ende nicht schlüssig für mich.

  13. Ich mag dieses Buch überhaupt nicht. Definitiv!! Der erste Teil war doch soo gut und soo spannend und auch die Idee war gut und die Charaktere. Aber DAS jetzt. Ich hab das Buch gelesen und es war grauenvoll! Langweilig, dumme Geschichte und TRIS STIRBT !! Das Buch zieht die anderen beiden Bäne in vor allem den ersten so in den Schmutz!! Es ist einfach nur schrecklich! Ich hab es grad zu Ende gelesen und mir fehlen die Worte!!
    Was hat sie Roth nur dabei gedacht?! Größte Enttäuschung von einer Triologie, die ich je gelesen habe!!

    1. Ich finde es auch unglaublich was die Roth dabei sich gedacht hat zu schreiben das Tris stirbt da hätte die was anderes schreiben sollen ich hätte sowas geschrieben das die verletzt in der krankenstation liegt und wieder gesund wird und glücklich mit tobias ist das die beiden die stadt gerettet haben und zusammen leben.
      aber was die da geschrieben hat das ende passt nicht gut zu den anderen beiden bände hab gedacht kommt mit ein happy end aber nicht mit so ein scheiß ende

  14. Der film sollte nicht so wie im Buch zu ende gehen es soll mit ein Happyend sein zusammen mit Tobias und tris die glüchlich miteinander sind das die alles überlebt haben und zusammen die Stadt gerettet haben keiner soll von den beiden sterben das passt nicht zu den anderen beiden filme sowas will ich nicht sehen wenn diese scene kommen sollte wie es im buch steht das tris tod sein soll wie kann man es in einen Buch schreiben ich hätte es anders geschrieben das die verletzt im krankenhaus liegt und wieder gesund wird und mit ein dem zusammen ist den sie liebt Tobias das die glüchlich sind das die es geschafft haben .das letzte buch hätte mit ein happyend enden sollen und nicht mit so eine scheiße das die tot ist finde ich nicht gut die meinsten filme enden alle mit dem tot nie mit ein happyend muss doch nicht sein in diesem film soll keiner mehr sterben bei dem letzten teil von den filmen,bin ein fan von dieser film serie aber es soll keiner mehr da sterben.★Wer auch dafür ist das bei dem letzen teil des Film Tris nicht sterben soll so wie es im Buch steht das es ein happyend hat das tris und tobias alles überlebt haben und zusammen die stadt gerettet haben wer dafür ist das der Film mit ein tolles ende ausgeht mit 2 verliebte dann müssen wir versuchen das die das bringen alle die fan von diesen Filme sind die es auch nicht sehen wollen wenn 2 verliebte auf einmal getrennt werden durch den tot nur weil es im Buch steht ist doch scheiße wenn dann sollen die eine scene machen wo die im Krankenhaus liegt mit verletztungen aber ohne das einer von den beiden stibt das will ich nicht sehen sowas wer es auch nicht sehen will müssen wir es zu denen schreiben die die filme drehen

  15. (Teil 1 vom Kommentar)

    Ich habe den ersten Band als Film gesehen und mich umso mehr gefreut, dass ich dann alle drei Bücher zu Weihnachten bekommen habe.
    1 und 2 habe ich geliebt und in mich hinein gesuchtet. Ich entwickle meist nur Symphatie für einen Charakter, aber bei Tris und Four war es einfach nur unbeschreiblich und ich habe sie sehr ins Herz geschlossen. Es war nicht nur das Verstehen ihrer Gefühle und das Hineinversetzen, es ist als würde ich sie persönlich kennen und sie lieben und deren Schmerz spüren.
    Band drei habe ich nur bis zur hälfte gelesen, weil mir der Verlauf der Geschichte nicht mehr so richtig zusamnen passte mit den beiden Bänder davor. Ich dachte nur was ist denn jetzt los? Hat die Autorin kein Bock mehr gehabt oder ist ihr nichts besseres eingefallen?
    Ich habe mich dann im Internet erkundigt und habe gelesen das Tris stirbt… ab dem Moment hat es mir das Herz zerrissen! Ich hab geheuelt, als wäre eine Freundin von mir gestorben und ich konnte den Schmerz von Four förmlich spüren. Es klingt bescheuert, aber es ist wirklich so und das kenne ich nicht von mir, dass ich so reagiere.
    Ab dem Moment hat die Autorin für mich versagt und sämtliche Symphatie verloren. Ich fand es ja schon bescheuert das Tori stirbt und viele andere Pairings, aber das war einfach zu viel.
    Meiner Meinung nach sollte man als Autor genau überlegen, was man dem Charakter an tut, da man Gott spielt und gleichzeitig gucken, was der Leser von diesem Buch erwartet. Es war für mich zu viel Dramatik.

  16. (Teil 2 vom Kommentar)

    Man konnte bei keinem Charakter wirklich sagen, das er glücklich jetzt lebt mit was er hat oder mit wem er zusammen ist. Für mich war das bloß Massen sterben und bei einigen einfach nur Sinnlos. Zudem fand ich auch das Tris und Four schon genug scheiße erlebt haben, da muss man den beiden nicht noch mehr Schmerz zufügen und genau deswegen, hätte ich als Leser erwartet das es zu einem Happy End kommt.
    Das ist das erste Mal, das ich vom Ende eines Buches so enttäucht bin.

    Ich weiß nicht, ob ich mir die anderen beiden Teile angucken werde. Eigentlich bin ich kein Fan davon, wenn der Film anders ist, als im Buch beschrieben, doch diesmal mache ich eine Ausnahme und hoffe, dass der dritte Teil positiv endet, so wie es die Geschichte verdient hat und vorallem Four und Tris haben es verdient. In dem Fall wäre ich der Filmindustrie sehr sehr dankbar dafür.
    Vielleicht bringt es mich dann auch dazu, dass dritte Band zu Ende zu lesen…

  17. Ich fand die Bücher alle super. Ich mag Drama Geschichten und das ist definitiv eine. Es hat so eine unereartete Wendung und dass muss man erst mal schaffen, die leser zu schockieren. Ich meine was wollt ihr mit Happy Ends, das Leben ist auch nicht immer fair. Und das Tris irgendwann stirbt war irgendwie klar, so mutig und aufopferungsvoll. Was auch immer jedem das seine ich finde es top und bin auf die restlichen Filme gespannt, die sind trotz des wissens wie das ganze ausgeht nochmal ganz was anderes. Im Buch hatt man die eigene Phantasie aber der Film zeigt es so wie sie es „real“ gedacht haben. TOP

  18. Also ich gebe dir zu 100 % Recht, das dritte Buch passt einfach nicht zu den anderen beiden. Ich habe 2 Anläufe gebraucht bis ich das Buch endlich ganz gelesen habe. Zum Einen auch wegen der statischen und im Grunde nicht vorhandenen Beziehung zwischen Tris und Tobias und zum Andern wegen der plötzlichen Auflösung der Unbestimmten.
    Du gesamte Reihe lang wartet man darauf, dass Tris und Tobias endlich zueinander finden, aber stattdessen wird Ihre letzte Gemeinsamkeit auch noch zum Abstandhalter.. und mal ganz ehrlich die ganze Gendefektsache hat mich nicht wirklich überzeugt. Und gerade als man denkt es geht endlich aufwärts mit Tris und Four, stirbt Tris. Okay meinetwegen kann sie ja gestorben sein, aber dann bitte besser inszeniert, als von einem verrückten Regierungsoberhaupt erschossen zu werden, aber das Todesserum wieder überlebt zu haben. Mir fehlt auch, dass Tobias sich nicht mehr wirklich mit ihrem Tod auseinandersetzt. Ausserdem passte es nicht mehr in Tris Charakter sich zu opfern und Tobias damit auf sich selbst gestellt weiter leben zu lassen.
    Achja und Peter…wofür es gut war ihn alles vergessen zu lassen, kann mir wahrscheinlich auch niemand erklären. Er hätte sich wenigstens mit seinen Fehlern auseinandersetzen können, sodass es wenigsten um ihn eine abgerundete Geschichte gab.
    Naja ich bin nach 2 großartigen Büchern von diesem Abschluss definitiv enttäuscht.

  19. Ich finde es schrecklich das Tris stirbt.Wie kann man Tris und Four trennen das wäre wie Bella un Edward.Das geht nicht.Ich hoffe Mal Summit Entertainment ist schlauer alsRoth sonst wird Teil 3 und 4 als Film einFlop.

  20. Das letze Band – Allegiant- ist nicht so schlecht. naja was soll ich sagen? Ich bin einfach nur geschockt und verzweifelt. Als ich gelesen habe, dass Tris gestorben ist, ist für mich eine Welt zusammengebrochen. Ich habe mir das Ende förmlich ausgemalt. Dass sie im Epilog ein glückliches Leben führen werden, Kinder bekommen.. Tobias hatte sogar diese Gedanken verfolgt, aber das Veronica die Protagonistin – Tris- sterben lässt, ist für mich unakzeptabel. Verdammt, nein, was denkt sich die Frau! Ich könnte heulen. Tobias hatte auch immer Angst, dass sie sterben wird. Dass sie ihn verlässt. Und dann macht Veronica ein Wrack aus ihm. Lieber sterben und zu Tris gehen, als ein Leben ohne die Liebe de sLebens zu führen. Wie soll er ohne Tris leben? Nach Tris‘ Tod, hat das Buch jeglichen Sinn für mich verloren. Schön, er hat seine Mutter, aber dafür im Tausch Tris zu verlieren? Nein, in Band zwei war er fest entschlossen mit IHR zu sterben. Ich kann nicht mehr. Das hat das verdammte Buch zerstört.

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