[Gelesen] Obsidian (Jennifer L. Armentrout)

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+ Kurzbeschreibung

Starting over sucks. When we moved to West Virginia right before my senior year, I’d pretty much resigned myself to thick accents, dodgy internet access, and a whole lot of boring…until I spotted my hot neighbor, with his looming height and eerie green eyes. Things were looking up. And then he opened his mouth. Daemon is infuriating. Arrogant. Stab-worthy. We do not get along. At all. But when a stranger attacks me and Daemon literally freezes time with a wave of his hand, well, something…unexpected happens. The hot alien living next door marks me. You heard me. Alien. Turns out Daemon and his sister have a galaxy of enemies wanting to steal their abilities, and Daemon’s touch has me lit up like the Vegas Strip. The only way I’m getting out of this alive is by sticking close to Daemon until my alien mojo fades. If I don’t kill him first, that is.

+ Rezension

Ich hätte es wissen müssen… nachdem ich Wait for you schon nicht gut fande und Frigid nach 30% abgebrochen habe, hätte mir klar sein müssen, dass Jennifer und ich nicht auf einen grünen Zweig kommen. Dennoch wollte ich Obsidian eine Chance geben, auch weil gerade alle so davon schwärmen. Wenn ich das Buch früher gelesen hätte, hätte es mir vielleicht sogar besser gefallen…

Erstmal muss ich allerdings ein paar Bonuspunkte verteilen – die Idee ist super und auch toll konzipiert – ich mochte die Tatsache, dass es Aliens sind und auch die Erklärungen in Sachen Licht und Dunkel waren gut und schlüssig. Dann hört’s allerdings schon auf, denn der Rest orientiert sich eher an einem Crossover aus Twilight und Roswell. Es gibt soviele Paralellen, dass ich schon gar nicht mehr weiß, wo ich anfangen geschweige denn ein Ende finden soll. Selbst einzelne Szenen wirken beinahe 1:1 übernommen (als Katy mit den anderen Mädels in der Cafeteria sitzt und alle Schüler Daemon, seine Schwester und deren Freunde anzustarren scheinen – als Daemon Katy endlich alles erklärt – Edward nimmt Bella mit auf eine Lichtung, Daemon schleppt Katy zu einem See). Genauso erinnert Daemon sehr an Edward. Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und auch wenn er jetzt nicht unbedingt der feine Gentleman ist, hat er doch seine eigene Art, Katy einzuschüchtern.

Was mich am meisten genervt hat ist die Tatsache, dass permanent versucht wird, dem Leser glauben zu machen, dass die beiden sich so gar nicht ausstehen können und es das schlimmste überhaupt ist, dass sie sogar Zeit miteinander verbingen müssen – obwohl beide ganz offensichtlich viel Spaß dabei haben.

Ich bin einfach unzufrieden mit dem ganzen Buch, weil man es hätte so viel besser machen können, wenn man sich ein bisschen mehr Mühe gegeben hätte. Aber ja, im Grunde hat es ja alles, was man braucht… ein einsames Mädchen, die halt eben auch noch Buchbloggerin ist (damit sich auch ja alle Leser mit ihr identifizieren können), einen heißen Typen, der eigentlich irgendwie ein Arschloch ist aber doch auch seine netten Seiten hat (bestimmt irgendwo – außerdem ist er ja heiß – das muss ja zählen!) und dieses ich will dich, ich will dich nicht-Spielchen, das vor allem am Ende einfach in einer absolut lächerlichen Diskussion gipfelt.

Ich denke, ich werde zumindest des zweiten Teil auch lesen, einfach weil ich ihn schon habe und mir gesagt wurde, dass es dann besser wird… Let’s hope this will come true.

Obsidian ★★★☆☆


Format: Kindle Edition
Dateigröße: 399 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 294 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1937044238
Verlag: Entangled Teen (8. Mai 2012)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Englisch
ASIN: B00850ZM28

 

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5 thoughts on “[Gelesen] Obsidian (Jennifer L. Armentrout)

  1. Das mit der Buchbloggerin klingt interessant, das ist aber auch alles, was mich daran reizt. Ich stand der Autorin schon skeptisch gegenüber als ich mal in einem Review gelesen habe, dass ein ihrer Reihen Vampire Academy enorm ähnelt. Das klingt ähnlich wie das, was du mit Roswell/Twilight ansprichst. Find ich echt blöd sowas :( Aber auch so wäre dieses paranormal YA Zeug wahrscheinlich einfach nix mehr für mich. Lass ich also, aber ich verfolge gespannt weiter wie du die Reihe weiterliest ;D

    1. Nee, is es nicht. Erst hat sie kein Internet, dann keinen Laptop (kann also auch nix bloggen) und als sie es dann doch tut, erfährt man nicht worüber. Im Grunde spielt das im Buch absolut keine Rolle – es wird halt als Hobby erwähnt. Ich glaube, wenn ich das nach Twilight direkt gelesen hätte, hätts mir auch wesentlich besser gefallen, aber da liegen halt jetzt ein paar Jahre dazwischen. Hier merkt man halt extrem, dass es erstmal Selfpublishing war. Vielleicht steigert sichs noch, ich glaubs aber nicht, weil ich ja ihre NA-Bücher auch kennen und die zumindest vom Aufbau ähnlich flach sind. Aber ich halte dich gerne auf dem Laufenden :D

      1. Meh, na das ist ja beruhigend, dann muss ich mich davon auch nicht gereizt fühlen ;D
        Das „direkt nach Twilight“ Problem kenne ich. Da hab ich auch viel aus der Richtung gelesen und fand es super, weil es damals ganz neu für mich war. Wenn ich heute z.B. City of Bones oder Hush Hush lesen würde, käme das bestimmt wesentlich schlechter weg ;)

  2. Oh nein, jetzt hast du mich komplett gespoilert. Ich wollte doch gar nicht wissen, dass es sich um Aliens handelt.
    Wie Twilight mit Aliens? Ohje… Ohje…
    Allerdings…vielen Dank dafür, also wirklich, denn wo ich das nun weiß, werde ich es sicher nicht mehr lesen, Wenn ich was von Aliens lesen will, greife ich lieber zu Sci Fi Literatur. Ich bezweifle dass YA und Aliens ein passendes Grundkonzept ergibt. :D
    Ich glaube du hast mich vor einem Fehlkauf bewahrt.
    Ich bin nämlich schon gerade in der Stimmung für eine Fantasy-Liebesgeschichte… wie Twilight (das habe ich nie fertig gelesen) nur anders und weniger kitschig…aber Aliens müssen es nicht unbedingt sein (Vampire auch nicht) :D Und ich glaube das weniger kitschig würde hier auch nicht zutreffen.
    Hast du vielleicht andere Vorschläge in diese Richtung?

    Liebe Grüße, Anja

  3. Also ich fand Obsidian richtig gut. Kann sein, dass ich nicht Twillight oder so gelesehen habe – weil das irgendwie jeder kennt und ich habe kein Bock auf Vampire oder Wölfe. Man kann sich doch schon alles aus malen bei diesen Büchern, aber Obsidian hat mcih überrascht. Es war gut erklärt übersichtlich und die Beziehung von de beiden hat mir auch gut gefallen. Okay, es gb stellen dei konnte ich in der Reihe nicht ab, wie dieses ganze Flachgelege und der Mistgeburt Blade, sowie das letzte Band, wo Daemon sofort wieder klar war wegen Katy, aber im großen und ganzen lohnt es sich

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