[Gelesen] We Were Liars (E. Lockhart)

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+ Kurzbeschreibung

A beautiful and distinguished family.
A private island.
A brilliant, damaged girl; a passionate, political boy.
A group of four friends—the Liars—whose friendship turns destructive.
A revolution. An accident. A secret.
Lies upon lies.
True love.
The truth.

We Were Liars is a modern, sophisticated suspense novel from New York Times bestselling author, National Book Award finalist, and Printz Award honoree E. Lockhart. Read it. And if anyone asks you how it ends, just LIE.

+ Rezension

Es ist ein Buch, über das viel geredet wird, über dessen Inhalt aber so gut wie nichts bekannt ist. Meiner Meinung nach ist das viel Lärm um nichts, bzw. einfach nur eine geschickte Marketing-Srategie, die immerhin aufging – schließlich war ich ja auch neugierig genug, um das Buch zu kaufen.

Und ja – die Geschichte ist gut. Es geht um eine Familie, bei der augenscheinlich alles in Ordnung ist. Dem Großvater gehört eine Insel, auf der für jede seiner drei Töchter ein Haus steht; im Sommer leben sie dort mit ihren eigenen Familien und eigentlich müsste alles toll und schön sein – wenn man sich nicht um das Erbe streiten würde. Jede der drei Töchter möchte die anderen übertrumpfen, sich selbst einen Vorteil verschaffen, um irgendwie an das Erbe zu gelangen. Dabei ziehen sie auch ihre Kinder mit in den Streit hinein. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ganze Situation eskaliert.

Am Ende waren es eine Sache, die mir das Buch vermiest hat und vermutlich ist genau das der Punkt, an dem sich die Geister scheiden und der die vielen entweder total postiven oder wirklich negativen Bewertungen begründet. Es ist Cadence Entscheidung und ihr Handeln, mit dem ich nicht klarkomme. VOm Grundsatz her ist es richtig, dass sie etwas tut, aber das Was und Wie gefielen mir nicht. Es half dabei auch nicht, dass ich eben dieses Ende ab der Hälfte erahnt hab.

We were Liars ist dennoch eine spannende Gechichte mit der man viel Spaß haben kann, wenn man keine allzugroßen Erwartungen hat.

We Were Liars ★★★☆☆

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Delacorte Press (13. Mai 2014)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 038574126X
ISBN-13: 978-0385741262
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 14,5 x 2,5 cm

 

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5 thoughts on “[Gelesen] We Were Liars (E. Lockhart)

  1. Ich war ja kurz davor mir es zu bestellen, weil es wirklich überall gerade gelesen wurde und du kennst das sicher, man glaubt dann etwas zu verpassen wenn man es nicht tut. Aber ich glaub deine Rezension bestätigt mich schon darin, das richtige zutun und es nicht zu bestellen. Ich würde mich sicher nur darüber ärgern und das Buch selbst blöd finden. War bisher bei jedem gehypten Buch so T.T

    1. Das Buch an sich ist aber gar nicht so blöd :) Du musst dich nur mehr auf die Geschichte konzentrieren (die jetzt auch nicht die Neuerfindung des Rads ist, aber dieser Familienreichtum ist interessant beleuchtet) und nicht so sehr auf die Enthüllung der Geheimnisse lechzen. Auf jeden Fall verbreitet das Buch ne super Sommerferienstimmung.

      1. Nö, das fand ich ja nun auch interessant und allein, dass die Geschichte auf Marthas Vineyard spielt, hat mir schon gefallen (tut Summer Siters auch, was ich bei der Montagsfrage als Sommerbuch genannt hab), von daher hatte ich auch gleich ne Verbindung zum Buch. Und auch die Familienkonstellation und das alles hat mir gut gefallen. Ich antworte dir gleich noch auf GR, da kann ich Spoilertags benutzen :) Es war auf jeden Fall kein Verkust das Buch zu lesen, aber bei dem Hype hätte man sonst was erwartet und dann ist es eigentlich nur ein schönes Sommerbuch^^

    2. Genau deswegen hab ichs ja auch bestellt. Aber das ist genau das gleiche wie mit Half Bad – die glauben, weil sie ein riesen Geheimnis drum machen, verkauft sich das Buch besser. Das mag für die ersten Exemplare stimmen, aber sobald die ersten Rezensionen kommen, ist es vorbei. We were Liars ist jetzt für mich kein großer Verlust, weil ichs in 2 Stunden durch hatte und dafür wars jetzt nicht so schlecht – aber eben auch nicht bombe.

  2. Da schließe ich mich an. Cleveres Marketing, das aber irgendwie nicht viel mit dem Buch zu tun hat. Ich finde man muss da nicht so eine Geheimniskrämerei drummachen. Man kann auch einfach erzählen, worum es grob geht und dann wird der Leser von ganz allein überrascht, wenn er am Ende alles herausfindet. Mit dem Hype waren die Erwartungen einfach übergroß und alles lief nur auf die Enthüllung raus. Ich hab das Gefühl, dass viele Leser sich so gar nicht auf die eigentliche Geschichte konzentriert haben, die wirklich gut ist.

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