[Gelesen] Commencement (J. Courtney Sullivan)

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+ Kurzbeschreibung

Assigned to the same dorm their first year at Smith College, Celia, Bree, Sally, and April couldn’t have less in common. Celia, a lapsed Catholic, arrives with a bottle of vodka in her suitcase; beautiful Bree pines for the fiancé she left behind in Savannah; Sally, preppy and obsessively neat, is reeling from the loss of her mother; and April, a radical, redheaded feminist wearing a “Riot: Don’t Diet” T-shirt, wants a room transfer immediately. Written with radiant style and a wicked sense of humor, Commencement follows these unlikely friends through college and the years beyond, brilliantly capturing the complicated landscape facing young women today.

+ Rezension

Über das Buch hab ich mir ehrlich gesagt keine großen Gedanken vor dem Kauf gemacht – es stand da halt als ‚Kunden kauften auch‘ bei einem anderen Buch, das ich bestellt habe, es klang nett und dafür, dass ich die erste Hälfte am Donnerstag komplett im Wartezimmer gelesen habe, wars super – leicht zu lesen, nette Geschichte, sympathische Protagonisten – was will man mehr?

Freundschaften, die im College geschlossen werden, halten für immer, heißt es in vielen amerikanischen Büchern und Filmen und genau davon erzählt dises Buch. Es sind vier Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber eben gezwungen sind, Zeit miteinander zu verbringen und das nach einer Weile nicht nur gern tun, sondern zu Besten Freundinnen werden. Die Geschichte spielt 4 Jahre nach ihrem Collegeabschluss, aber es gibt immer wieder rückblickende Gedanken aus den einzelnen Erzählperspektiven, sodass man am Ende eben doch die ganze Geschichte hat.

Die eigentliche Geschichte war, abgesehen vom Ende, ziemlich gut. Wenn die Charaktere spannend genug sind, brauch ich auch gar nicht so viel Handlung und die vier Mädels bringen weiß Gott genug Probleme mit, um das Buch zu füllen. Ich hätte mir öfter gewünscht, dass unliebsame Wahrheiten eher ausgesprochen worden wären und dass die einzelnen Mädels die Meinungen ihrer Freundinnen eher zu schätzen gewusst hätten (allen voran April) – schließlich ist es a das, was eine Freundschaft auch ausmacht.

Das Ende war mir zu dramatisch und es hat mir nicht gefallen, dass April dadurch so schlecht wegkommt. Überhaupt sind die Charaktere bei näherer Betrachtung sehr klischee-behaftet und flach – jeder stellt einen Typ Mädchen dar, aus dem die jeweilge Person zwar versucht, auszubrechen, es aber nicht schafft. Bree könnte stärker gegen ihre Familie und Freunde rebellieren und ihnen einfach zeigen, dass sie lesbisch ist, statt es nur zu sagen, Sally kann einem einfach nicht glaubhaft machen, dass sie glücklich ist und Celia… Celia kann einfach nicht aufhören, alles irgendwie ins Lot bringen zu wollen – außer ihrem eigenen Leben.

Das Buch ist in jedem Fall eine leichte Lektüre (zB wenn man krank ist), aber ich würde es nicht ganz oben auf die Wunschliste setzen.

Commencement ★★★☆☆

Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Vintage (11. Mai 2010)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0307454967
ISBN-13: 978-0307454966

 

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