[Gelesen] Leaving Time (Jodi Picoult)

IMG_8091.JPG

+ Kurzbeschreibung

For more than a decade, Jenna Metcalf has never stopped thinking about her mother, Alice, who mysteriously disappeared in the wake of a tragic accident. Refusing to believe she was abandoned, Jenna searches for her mother regularly online and pores over the pages of Alice’s old journals. A scientist who studied grief among elephants, Alice wrote mostly of her research among the animals she loved, yet Jenna hopes the entries will provide a clue to her mother’s whereabouts.

Desperate to find the truth, Jenna enlists two unlikely allies in her quest: Serenity Jones, a psychic who rose to fame finding missing persons, only to later doubt her gifts, and Virgil Stanhope, the jaded private detective who’d originally investigated Alice’s case along with the strange, possibly linked death of one of her colleagues. As the three work together to uncover what happened to Alice, they realize that in asking hard questions, they’ll have to face even harder answers.

As Jenna’s memories dovetail with the events in her mother’s journals, the story races to a mesmerizing finish. A deeply moving, gripping, and intelligent page-turner, Leaving Time is Jodi Picoult at the height of her powers.

+ Rezension

Als ich von dem Buch gehört hab, war ich ein wenig unbegeistert, um es mal vorsichtig auszudrücken. Ich hatte dieses Jahr schon 2 Bücher von ihr gelesen und in dem einen ging es um Wölfe. In Leaving Time würde es jetzt um Elefanten gehen. Ich meine – das sind tolle Tiere – aber müssen die im Zentrum eines Romans stehen? Kann sie nicht wieder solche Geschichten wie Bis ans Ende aller Tage und 19 Minuten schreiben?

Das wirklich schöne an Jodi Picoult ist, dass jegliche Erwartungen, die man an die Bücher auch haben mag, erstmal in den Wind geschossen werden. Man liest und liest und ist plötzlich so gefangen in der Geschichte, dass es vollkommen egal ist, ob es um Elefanten oder Atronauten geht – man will nur wissen, wie es ausgeht.

In Leaving Time geht es um die Liebe zwischen Mutter und Tochter, unüberwindbare Trauer und die Hoffnung auf ein Happy End. Nach dem schrecklichen Unfall im Elefantenreservat ist Jennas Mutter Alica unauffindbar, ihr Vater wurde in eine Psychiatrie eingewiesen und ihre Großmutter möchte einfach nur weiter machen, anstatt zurückzublicken. Doch Jenna gibt nicht auf und sucht mit Hilfe der Wahrsagerin Serenity und dem Ex-Polizisten Vergil nach Antworten auf die Frage, ob ihre Mutter tatsächlich noch lebt.

Ich muss gestehen – das Buch zählt nicht zu ihren logischten Büchern und ich kann mich damit einfach nicht ganz anfreunden. Ich hab es einfach lieber, wenn ich am Ende alle Puzzelteile ohne offene Fragen zusammen fügen kann und das geht hier nicht. Die Wendung und das darauffolgende Ende kamen für mich allerdings so überraschend, dass ich die Stelle gleich zweimal lesen musste, weil ich das so niemals hatte kommen sehen. Ich bin begeistert, aber dennoch nicht zu 100 % zufrieden.

Jodi Picoult schafft es, den Leser mit einzelnen Sätzen genau da zu treffen, wo es weh tut – mitten ins Herz. So flossen natürlich auch hier wieder einige Tränen. Ich kann einfach keins ihrer Bücher lesen, ohne zu weinen. Das scheint irgendein physikalisches Gesetz zu sein, das ich nicht verstehe.

Leaving Time ist ein Buch für alle, die Jodi Picoult mögen oder eine gute Mutter-Tochter-Geschichte zu schätzen wissen.

Leaving Time ★★★★☆

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Ballantine Books (14. Oktober 2014)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0345544927
ISBN-13: 978-0345544926
Größe und/oder Gewicht: 16,5 x 3,5 x 24,4 cm

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s