[Gelesen] Bittersweets

2015/01/img_9250.jpg

Vor ein paar Tagen erreichte mich ein kleines Päckchen vom Carlsen-Verlag mit 6 süßen, kleinen Überraschungen. Ich finde das eine nette Idee, denn bisher habe ich von keiner der Autorinnen was gelesen, bin aber versucht, zumindest zwei von ihnen jetzt mehr Beachtung zu schenken.

Allerdings fehlt mir hier auch was. Toll wäre es zum Beispiel gewesen, wenn die Geschichten alle durch ein gemeinsames Thema verbunden gewesen wären oder wenn die Autorinnen einen Kurzgeschichte zu einem ihrer schon veröffentlichten Werke geschrieben hätten, die Lust auf mehr macht (damit man dann vielleicht das eBook auch kauft?).

Nichtsdestotrotz eine tolle Idee – ich nehme gerne mehr davon, da sich das auch äußerst positiv auf die Lesestatistik auswirkt^^ Mehr dazu findet ihr auf der Bittersweet-Seite vom Carlsen-Verlag. Ich habe gestern und heute alle Geschichten gelesen und zu jeder ein paar Sätze übrig – aber am besten ist, wenn ihr euch eure eigene Meinung bildet.

+ Wir sehen uns gestern – Tanja Voosen

Inhaltlich eine sehr süße Geschichte, aus der man gut und gerne auch ein ganzes Buch hätte machen können – und vielleicht sogar sollen. Es ist nämlich wirklich schwierig, eine Geschichte, die sich über einen Zeitraum von mehreren Tages passiert und in der so viel stattfindet, in nur 90 Seiten abzuhandeln. Viel zu oft hatte ich das Gefühl, dass die Personen und ihre Gedanken zu kurz kamen und dass Gespräche mitten im Satz abbrachen, weil die nächste Szene schon in den Startlöchern stand. Schade, denn aus der Geschichte hätte viel werden können.

+ Just Friends – Jennifer Wolf

Volle Punktzahl! Auch wenn die Geschichte natürlich ein wenig vorhersehbar war, hat alles gepasst – Länge, Handlung, Charaktere. Ein süßes Goodie für zwischendurch!

+ Feinde mit gewissen Vorzügen – Amelie Murman

Die Geschichte fand ich sehr niedlich, wenn auch der Titel schon verrät, womit wir es hier zu tun haben. Was sich liebt, das neckt sich halt und bei den beiden merkt man das wirklich^^ Das Drumherum mit den argentinischen Austauschschülern und dem Tanzwettbewerb gab der Geschichte den nötigen Pfiff.

+ Hinter den Buchstaben – Felicitas Brandt

Und wieder eine Geschichte, der ein wenig mehr Länge gut getan hätte. Es war süß und nett und angenehm zu lesen, aber wieso kann dieses Mädchen das, wieso lebt sie bei ihrem Onkel, den sie nur so selten sieht, wieso geht sie so gerne in die Bibliothek, wieso sucht sich Morgana genau diese Geschichte aus, was hat die Feenkönigin da zu suchen und wieso nimmst sie Sky nicht einfach mit? Fragen über Fragen, die man auf ein paar mehr Seiten hätte klären können. Aber hey, Robin Hood war sehr heiß^^

+ Im Herzen der Vollmond – Natalie Luca

Kann Julian von Hagen bitte eine eigene Geschichte kriegen? Bitte, bitte, bitte! Abgesehen davon war halt leider die Protagonistin ein wenig… doof. Ich meine, wer steigt mitten in der Nacht aus einem stehenden Zug mitten im Nirgendwo und läuft durch die Gegend, statt mit dem Schaffner und dem Lokführer zu gehen? Durch den Wald, in der Nacht… das kann ja nur schief gehen.

+ Ewig und eine Stunde – Mirjam H. Hüberli

Es mag ja Leute geben, die auf furchtbar kitschige Geschichten stehen, ich gehöre aber leider nicht dazu… Deswegen konnte mich diese hier leider auch nicht begeistern. Mal abgesehen davon, dass die Geschichte halt auch ein paar Fantasy-Elemente hat, wäre es wenigstens schön, wenn die Personen irgendwie nachvollziehbar handeln würden, aber das war nicht so der Fall. DAfür waren die Zeichnungen zwischen den Kapiteln hübsch.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s