Eine Messe, die ist lustig; eine Messe, die ist schön…

… oder zumindest immer wieder ein Erlebnis ;) Auch in diesem Jahr hat es mich wieder nach Leipzig zur Buchmesse gezogen – unglaublich eigentlich, dass ich das schon seit 4 Jahren durchhalte, denn in erster Linie ist so eine Messe vor allem eins: anstrengend. Ich müsste ja auch nicht fahren, aber zwischen den wehen Füßen, lahmen Armen und dem immerwährenden Zeitdruck sind es vor allem die Begegnungen und der Austausch mit anderen Bibliophilen, die mich doch immer wieder hinziehen. Aber auch das war dieses Jahr zum Teil sehr seltsam… ^^

 

Eröffnungsfeier im Gewandshaus

Ja, die Chaos-WG reist bereits mittwochs an, einfach weil wir dann für unsere Selbstverpflegung-Pensions-Wohnung entspannt einkaufen gehen können und den ersten Abend nach der doch recht langen Hinfahrt in Ruhe genießen können. Das klappte dieses Jahr allerdings nur bedingt, da Chris mich mit zur Erfönnungsfeier der Leipziger Buchmesse genommen hat. Das war – gelinde gesagt – nicht wiederholungswürdig. Die Bloggerpaten, zu denen auch Chris gehörte, bekamen je zwei Karten für die Eröffnungsfeier und aus der unendlichen Schaar seiner Möglichkeiten, fiel die Wahl seiner Begleitung auf mich – fand ich auch super – man macht ja alles gerne mal mit. Blöd nur, dass ich die einzige Begleitung war und mich somit leicht fehl am Platz fühlte. Die Reden waren lang und zum Teil akustisch schwer verständlich. Zwar konnte man diese auch schriftlich zum Mitlesen mitnehmen, aber wer will schon lesen, was man theoretisch hören können sollte? Mircea Cărtărescu, der Gewinner des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung, hat das ganz anders geregelt – der las nämlich den 5-seitigen Auszug aus seinem Buch gleich auf rumänisch – damit man den wunderbaren Klang der Sprache genießen kann. Ich persönlich hätte ja lieber den Text verstanden, wie auch bei der vorhergehenden Laudatio von Uwe Tellkamp, aber gut… Umrahmt wurden die Reden von verschiedenen Darbietungen des Gewandshausorchesters Leipzig unter der Leitung von Robin Ticciati, was ich tatsächlich ziemlich gut fand. Nach dem offiziellen Teil blieb dann bei Häppchen und Getränken noch Zeit für ein paar Gespräche.

Seraph-Verleihung

Nach einem entspannten ersten Donnerstag auf der Messe stand zum Abend die Seraph-Preisverleihung auf dem Plan, die ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollte. Fantasy kommt ohnehin immer zu kurz, umso wichtiger finde ich diesen Preis, der neben dem besten phantastischen Werk des letzten Jahres auch das Beste Debüt auszeichnet. Positiv aufgefallen ist mir, dass die Leseinsel von Jahr zu Jahr voller wird und ich hoffe, dass das in Zukunft auch so weitergeht.

 

Mein Tipp für das Beste Buch hat sich bestätigt – natürlich konnte Kai Meyer den Preis für „Die Seiten der Welt“ mit nach Hause nehmen und auch wenn ich das Buch noch nicht gelesen habe, bin ich sicher, dass er es verdient hat. Als Bestes Debüt wurde „Flammenwüste“ von Akram El-Bahay ausgezeichnet – ein sehr sympathischer Gewinner – und auch dieses Buch steht jetzt recht weit oben auf meiner Wunschliste^^

Was leider auffällt ist, dass die Shortlist nur von Männern bestritten wurde. Ich würde mir da einfach ein bisschen mehr Vielfalt wünschen. Zudem kam mir hier sofort die Idee, dass man diese Aktion tatsächlich bekannter machen könnte, wenn man zusätzlich zur Fachjury auch hier vielleicht das Konzept der Bloggerpaten übernehmen würde – es gibt so viele Blogger, deren Herz für Fantasy schlägt dass es ein leichtes sein sollte, für jedes auf der Shortlist stehende Buch einen Paten zu finden, der dieses vorstellt und das Buch bereits im Vorfeld etwas bekannter macht. Anyway, wenn euch dieser Preis genauso am Herz liegt wie mir, könnt ihr Fördermitglied der Phantastischen Akademie werden oder generell den jeweiligen Facebook– und Twitter-Kanälen folgen und liken und teilen – auch das hilft schon, um der Sache die nötige Bekanntheit zu geben.

Lieber Mr. Salinger

   

Ein absolutes Highlight dieser Messe war die Lesung von Joanna Rakoff, deren Buch „Lieber Mr. Salinger“ ich noch rechtzeitig vor der Messe bei der lieben Mara gewonnen habe. Ich wertete es also als Wink des Schicksals, als Karla uns zur Lesung einlud und war im Nachhinein auch sehr froh darüber, dorthin gegangen zu sein (nichts gegen Markus Heitz, der am selben Abend im Schille Theater gelesen hat! Aber den kenn ich eben schon^^). Die Lesung im Nachtclub Horns Erben war für die kleine Location gut besucht und der Lesungsraum bot mit Sofas und Sesseln eine sehr kuschelige Atmosphäre. Von der Geschichte selbst war ich ohnehin schon beeindruckt und die Autorin hat auch genau das vermittelt – hätte ich das Buch nicht schon gehabt, hätte ich es dort gekauft. Man muss Salinger natürlich nicht gelesen haben, aber schaden kann es nicht und ich für meinen Teil mag seine Geschichten auch. Karla hat das ganze super moderiert – es war weniger eine Lesung an sich als viel mehr ein nettes Gespräch in gemütlicher Runde – und genau so muss das! Zum Abschluss lies ich mir mein Buch noch signieren und Joanna und ich mussten beide lachen – anscheinend ist mein Name sehr, sehr schwierig (darauf komme ich später nochmal zu sprechen – es soll nicht das erste Mal gewesen sein^^). Toller Abend, tolle Leute, tolles Buch. Go read Salinger!

Lovelybooks – Bücher, Cupcakes und nette Leute

Auch in diesem Jahr gab es wieder ein Lovelybooks-Treffen und ich kanns nicht ändern, aber ich muss immerimmerimmerwieder an das erste Mal in Leipzig denken, als wir mit vielleicht 10 Leuten vor der Messe an diesem Teich saßen. Wenn ich heute sehe, dass sich mehr als 250 Leute darum kloppen, wer hin darf und wer nicht, ist das schon echt lustig *.* Das Team hat wieder mal eine tolles Programm auf die Beine gestellt – neben einer Gesprächsrunde mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und Bloggern las auch Bettina Belitz aus „Mit Uns Der Wind“. Über den Beamer konnte man nebenbei den Hashtag #LBLesertreff mitverfolgen (Marcel hat das optimal ausgenutzt mit seiner Aufforderung, dass mal alle 250 Leute virtuell winken sollen) und Tina hat die Veranstaltung souverän und zugleich liebenswert moderiert. Im Anschluss war Zeit genug für nette Gespräche bei Cupcakes (soooo süß) – zumindest für die, die nicht gleich mit der Goodie-Tüte abgehauen sind. Vielleicht gehts vielen tatsächlich nur darum, vielleicht sind es aber auch die vielen anderen Veranstaltungen, die einen dann zum frühzeitigen Aufbruch bewegen. So oder so sind es für mich die Treffen mit anderen Bloggern und Bibliophilen, die so ein Treffen zu was Besonderem machen. Ehe ich mich versah, musste ich meine Goodie-Tüte ausräumen, weil irgendwie jeder in Tausch-Wahn verfallen war – das war ein wenig nervig – weswegen ich einfach das, was ich nicht wollte rausgeräumt und so hergegeben habe. Wenn sich jemand über das freut, was ich ohnehin nie lesen würde – gut; und mir persönlich ist es ziemlich egal, ob ich mit 2, 5 oder 6 Büchern nach Hause gehe. Wichtig ist für mich, dass solche Treffen überhaupt zu Stande kommen und ich finds schön, wie sehr das Team von LB aber auch die Verlage engagiert sind, Leser und Autoren zusammen zu bringen.

Patrick Rothfuss – You may have heard of him!

Auch ohne die Bücher schon ganz gelesen zu haben, bin ich durch Twitter und Co. schon ganz angefixt von Kvothe, dem „Namen des Windes“ und dem Waldschrat, der zufällig dieses Buch geschrieben hat. Die Peterskirche bot Platz für unzählig viele Menschen – schon allein deswegen wollten wir früh genug da sein und wurden mit Reihe zwei belohnt. Zudem kam Pat Rothfuss schon vor der eigentlichen Lesung raus, um die Bücher derjenigen, die schon da waren, zu signieren, damit es im Nachgang nicht mehr sooo lange dauert (We aaaaaaaall have places to be, haven’t we? Nö, eigentlich hätte ich schon gern den ganzen Abend mit ihm verbracht – am besten allein xD). Top organisiert durch die Securities und das Verlagsteam konnte jeder gesittet seinen Namen schon auf einem PostIt vornotieren, damit alles noch schneller ging und dann wurden einzelne Reihen zum Signieren nach vorne geholt. Anscheinend führt mein Name nicht nur ausgesprochen sondern auch ausgeschrieben zu Missverständnissen – oder ich kann meinen eigenen Namen weder vernünftig aussprechen noch schreiben – anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich wie bereits Joanna Rakoff auch Patrick Rothfuss meinen Vornamen buchstabieren musste, damit ich nicht am Ende Hans Wurst in meinem Buch stehen habe xD

Irgendwann dann gings endlich los und ich bin halb vom Stuhl gefallen, als ich sah, dass Marina Weisband die Lesung moderiert und übersetzt hat. Der Schock hielt nur kurz, denn dann fing sie an zu übersetzen und das war noch schlimmer als die Tatsache selbst, das sie dort war. Die Art wie sie das gemacht hat, war einfach nicht gut – ein Satz von ihm auf englisch und dann sofort die Übersetzung von ihr – sogar in gleicher Betonung und Ich-Perspektive. Es wirkte einfach sehr geschauspielert und nicht so locker wie es hätte sein können – mal ganz ab davon, dass ich davon ausgehe, dass die meisten ihn sowieso auch so verstanden hätten, weil er wirklich ein klares, langsames amerikanisch spricht.

Mehr Fragen aus dem Publikum wären nett gewesen, das war aber wohl nicht erwünscht. Stattdessen fing Marina Diskussionen über Zen-Budismus und psychiche Erkrankungen seiner Charaktere mit Rothfuss an – was ich nicht so ganz nachvolliehen konnte. Der dritte Band jedenfalls dauert so lange wie er dauert und nachdem wir ihn gelesen haben, werden wir ohnehin alle sterben, weil er so fucking gut ist, dass uns nichts anderes übrigt bleibt. Er möchte das Beste aus seinem Buch rausholen und ich finde das gar nicht mal so schlecht ;) Zudem wird es wohl weitere Kurzgeschichten zu Charakteren aus seinen Büchern geben. Interessant waren auch die Einblicke, die er in seinen Schreibprozess gegeben hat – schreib, was du schreiben willst, wenn du es schreiben willst – sonst ist es weg. Alles in allem war es spannend, witzig und sehr interessant, aber halt durch die Übersetzung auch ein wenig nervig… Die Bücher muss ich jetzt unbedingt lesen!

Themen, die die Blogger bewegen

Was die Messe vor allem unter Bloggern bestimmt hat, waren Diskussionen über das Random-House Bloggerportal, die Bloggerpaten, die Bloggerlounge und die Rangliste über die Vernetzung von Bloggern – alles Themen, die ich schon vor der Messe nich diskutieren wollte und erst recht nicht dort.

Können wir uns nicht einfach freuen, dass die Buchmesse versucht, Blogger stärker einzubinden, auch wenn konstruktive Kritik an dieser Geschichte natürlich angebracht und nach diesem ersten Lauf sicherlich auch erwünscht ist? Dass die Bloggerpaten während und nach der Messe im Fokus stehen, wie verschiedene Berichte ausgiebig zeigen, war von vornherein klar und da muss man jetzt auch gar nicht drüber diskutieren oder vor allem neidisch sein – bewerben hätten wir uns schließlich alle können. Ich zum Beispiel hab dies ganz bewusst nicht getan, da mir keins der nominierten Bücher wirklich zugesagt hat. Umsomehr freue ich mich, dass mit Mara, Sophie und Chris gleich drei Blogger aus meinem Umfeld dabei waren, die ihre Sache nicht nur gut gemacht haben, sondern nun auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit in diesem großen Pool an Bloggern bekommen.

Das Bloggerpotal halte ich ebenfalls für eine gute Sache – gerade bei der Verlagsgruppe Randomhouse ist das Aufkommen den Anfragen per Mail vermutlich nicht zu händeln und schon deswegen ist eine Lösung in wenigen Klicks einfach, zeitsparend und wünschenswert. Die dazugehörigen Regeln (nicht mehr als 10 Exemplare, erst neue Anfragen, wenn die Rezensionen erfolgt sind, etc.) sind sinnvoll und sollten für vernünftige Blogger ohnehin zu erfüllen sein. Meine persönliche Kritik und Anmerkungen habe ich da angebracht, wo sie hingehören: beim Verlag selbst – und die Reaktion zeigte deutlich, dass dies auch ernst genommen wird.

Die Rangliste von der alle sprechen, ist so hübsch wie sie nicht aussagekräftig ist. Es ist schön, dass sie da ist und noch toller, dass sie weiter erweitert wird, aber sie ist eben kein Qualitätsmerkmal und ich unterstelle den Leuten einfach mal, dass sie das bei näherer Betrachtung auch erkennen. Sie zeigt lediglich wie gut einzelne Blogs vernetzt sind und selbst wenn man einen hohen Rang zunächst als Qualitsmerkmal erkennen mag, stellt man doch zwangsläufig irgendwann fest, ob das tatsächlich der Fall ist. Bezeichnend finde ich vor allem die Tatsache, dass negative Äußerungen vor allem aus dem unteren Teil der Liste kamen – dem Rest schien die ganze Diskussion herzlich egal zu sein – wie im Übrigen auch mir. Nice to have – aber man muss auch wissen, was man damit anstellen kann.

Die Bloggerlounge war nett, aber sehr weit ab vom Schuss. Ich war irgendwie immer dort, wenn da gerade eine Veranstaltung war – von Ausruhen war also keine Rede, weil in dem Fall doch sehr klein und W-Lan… ach ja, sprechen wir nicht drüber. Gute Idee, die nach dem ersten Lauf noch ein paar Verbesserungen vertragen kann.

Und sonst so?

Buchmesse ist ja immer ein bisschen wie Klassentreffen – nur dass man hier die meisten gut leiden kann :D Leute, mit denen man sonst nur online zu tun hat trifft man plötzlich in echt und im optimalen Fall hat man sich genausoviel zu sagen wie online – das ist schön und das möchte ich in keinem Fall missen. Ich verzichte bewusst auf die Auflistung von Namen, weil ich ganz sicher den ein oder anderen vergessen würde – ihr wisst auch so, dass ich euch meine :D Stuzig machen mich die wenigen Blogger, die so sehr im Business-Modus sind, dass sie vergessen, dass man sich bereits kennt – verschiedene Leute haben sich mir an allen 4 Tagen neu vorgestellt, und das obwohl ich behaupte, wir kennen uns sowohl online als auch von bereits vergangenen Messen. Aber Hey, ich lern gern neue Leute kennen, auch vier- oder fünf- oder ein Dutzend mal, selbst wenn wir nicht die gleichen Bücher lesen oder mein Blog für euren nicht interessant ist. Darum geht es mir sowieso nicht. Bücher sind geiler Scheiß. Egal ob Belletristik oder Jugendbuch oder alles andere – wir alle Lesen und lieben Bücher und das ist der gemeinsame Nenner, der für ein richtiges Kennenlernen spricht, sonst nix.

Zum Abschluss…

… grüße ich noch ganz doll meine verdorbene Chaos-WG. Messe mit euch ist unbezahlbar und nicht zu toppen <3 Im nächsten Jahr wieder, ja?

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16 thoughts on “Eine Messe, die ist lustig; eine Messe, die ist schön…

  1. Endlich mal ein ausführlicher, gescheiter und auch ehrlicher Messe-Post – danke! Gerade was die vielen Diskussionen oder Begeisterungen bzgl. Bloggerportal und der Rangliste angeht – kann ich genauso unterschreiben, schön, dass es auch mal einer genauso erkennt und beschreibt. Wenn das jetzt auch noch der ganze Rest erkennt, ist alles gut.

    Liebe Grüße,
    Jess

    1. Gern geschehen :) Ob ehrlich oder gescheit mag ich nicht beurteilen, ich denke da hat halt jeder seine eigene Sicht drauf und das ist ok. Ich für meinen Teil glaube, dass das größte Problem der Blogger die Blogger selbst sind. Wenn ich schon mit Sätzen wie „Ach, du bist Buch- und kein Literaturblogger…“ angesprochen werde, weiß ich nich, was ich davon noch halten soll. Aber egal, war trotzdem schön :)

  2. T.T Ich wäre auch so gerne dabei gewesen. Irgendwann! Irgendwann schaffe ich es auch mal nach Leipzig (Nur von Bayern in den Osten ist es immer eine halbe Weltreise *seufz*). Kann aber nur Primaballerina zustimmen; danke für diesen lebhaften Messebericht. Hatte jetzt fast für eine kurze Minute das Gefühl selbst dabei gewesen zu sein. Unterscheidet sich Leipzig eigentlich groß von Frankfurt? Ich war jetzt dreimal in Frankfurt, zweimal mit Übernachtung und danach frage ich mich eigentlich immer warum ich mir das antue. Gerade die Besuchertage machen meinen anfänglichen Eindruck von der FBM immer kaputt, weil es dann echt den Bach runter geht. Scheinbar bietet Leipzig auch immer das bessere Programm.

    1. Danke für das Kompliment *knicks* – im Herzen warst du eh dabei <3
      Frankfurt ist halt viel geschäftiger und allein schon durch die Hallenaufteilung und die Weite für mich unübersichtlicher. Zudem hat Leipzig keine Fachbesuchertage, ist also an allen Tagen für alle offen, was auch bedeutet, dass sich der Publikumsverkehr ein wenig verläuft. Leipzig ist shöner, aber Frankfurt ergiebiger – in Leipzig gibt es zB auch keine englischen Verlage. Ich glaube, man muss wirklich beides mal gemacht haben, um zu entscheiden, was einem lieber ist – ich pack dich einfach nächstes Jahr mit ein^^

      1. wohl eher bei Whats App :P
        Ja, ich glaube nächstes Jahr muss ich wirklich endlich mal mit. Aber vielleicht gibt es dieses Jahr bei der FBM auch mal ein spannenderes Programm xD Ich hoffe ja noch immer!

      2. Egal – dabei ist dabei^^
        Bei der FBM bin ich eigentlich immer fast froh, dass nicht so viel Programm ist, weil die Wege soweit sind… :D Außerdem interessieren mich da halt vor allem die internationalen Verlage, die halt in Leipzig nicht sind. In Leipzig ist das Programm drum herum halt auch größer, wobei auf der vorletzten FBM war abends ein GoT-Vortrag mit Dennis Scheck, der war auch super. Ach, keine Ahnung. Am besten beides – dann verpasst man auch nix xD

  3. Ach liebe Yvonne, du sprichst mal wieder mit dem Herzen und triffst mitten ins Herz. Kann ich ohne Umschweife so sagen. Danke für diesen einfach ehrlichen, direkt geradeaus gespro.. geschriebenen Artikel. Ich habe ihn vom ersten bis zum allerletzten Punkt gelesen und kann mehr als nur einmal mit dem Kopf nicken. Heftig nicken. Ich habe es vor ein paar Tagen schon gesagt… Manche sollten wirklich einfach mal runterkommen, ein Buch lesen und gut ist. Soll helfen. Es gibt keine besseren oder minderwertigen Blogger, ob mit Buch oder Literatur oder Kino oder was weiß ich welche Präposition. Was die Liste betrifft: Sie ist eine Karte der Vernetzung, ich sehe darin keine Wertigkeit eines einzelnen Blogs. Jeder macht sein Ding und das ist auch gut so. Uns vereint die Liebe zum Buch, das hast du genau richtig ausgedrückt ♥

    Ich freue mich schon, nächstes Mal wieder dabei zu sein und euch respektive dich auch mal wieder zu sehen :-)

    Liebe Grüße und ein kleiner neidvoller Blick wegen Rothfuss. Der sympathische Ami kommt ja leider erst wieder in „Jahren“ nach Deutschland. Ich werde Geduld haben müssen.

    Sandra

    1. Es wäre so schön gewesen, dich da wieder zu sehen. Beim nächsten Mal wieder, ja? Lovelybooks hatte ohne dich ja nichtmal einen ordentlichen Fotograf^^ Ansonsten denk ich halt auch, man muss sich nich mit jedem gut verstehen, aber diese endlosen Diskussionen sind schon ermüdent und bringen de ganze Bloggerszene nicht weiter.

      Du kannst dir ja die Lovelybooks-Lesung in Dauerschleife ansehen – die war eh viel besser als die in Leipzig :D

  4. Yvo…du hier? 😊
    Ich danke dir für deine Zeilen. Ich kann viele nur unterschreiben und in einer verdorbenen WG wäre ich auch gerne mal…grins.

    DIE ZEIT – ohne Worte, twittern vorm „Klo“ fetzt ab. 😂

    Auf BALD!

    1. Ja Mensch, total 😛 Du bist für nächstes Jahr herzlich eingeladen und unsere Erkennungsschwierigkeiten meinte ich im Beitrag übrigens nicht – das war zu lustig, um es dir übel zu nehmen :-*

      1. Ich freue mich schon sehr, dich wieder zu treffen – können wir eure WG nicht erweitern? *ggg* dann wird es noch verdorbener – ich lach nich gerade total weg –

        Nee – ich hab mich auch nicht angesprochen gefühlt – grins. Und wenn – ich bin so – haha.

        Es war echt sehr lustig und wohl auch am OBERpeinlichsten, aber hey…hätten wir uns nicht SO getroffen, wären wir nicht auf dem TwitterKanal der Zeit gelandet.

        Fühl dich umarmt – Bini

      2. Wir mieten einfach die ganze Pension für alle tollen Blogger, wie wäre das? :D
        Ich freu mich jedenfalls schon jetzt drauf, dass wir uns wiedersehen und uns dann hoffentlich auch erkennen – egal wie peinlich xD

      3. Jaaaaaaaaaaaaaaa – das wäre ja obergenial – haha.

        Beim nächsten Treffen wird nix peinlich, also zumindest nicht das Erkennen. Ich erkenne dich jetzt IMMER :-)

        Hätten wir uns mal schneller erkannt…bzw. ich dich, ach menno…da hätten wir noch bissl quatschen und lachen und überhaupt…können.

  5. Ein sooo schöner Bericht! :-) Ich war ja noch nie auf der Leipziger Buchmesse, sondern immer nur in Frankfurt. Mir scheint es, nach Deinen Erzählungen, wirklich so zu sein, als wäre die Leipziger Messe etwas mehr am Leser ausgerichtet und weniger an die Geschäftswelt. Ist das wirklich so? Deine Erlebnisse klingen zumindest wirklich sympathisch!

    Vielen Dank für die schönen Bilder und die tollen Eindrücke! :-)

    1. Dankeschön <3
      Ich glaube, das liegt auch mit daran, dass in Leipzig so viele Preise vergeben werden und die Autoren dann halt auch oft eh da sind. Aber auch sonst ist es so, dass in Leipzig halt der ganze Lizenzhandel wegfällt, weil die ausländischen Verlage gar nicht da sind, sondern eine Woche später in Bologna. Und das Gelände ist kleiner bzw. weniger weitläufig. Ich glaub man muss beides mal mitgemacht haben, wenn man die Möglichkeit dazu hat, aber bei dir liegt Frankfurt natürlich viel näher. Aber nächstes Jahr vielleicht….? ;)

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