[Gelesen] 99 Days (Katie Cotungo)

 

 

+ Kurzbeschreibung

Molly Barlow is facing one long, hot summer—99 days—with the boy whose heart she broke and the boy she broke it for . . . his brother.

Day 1: Julia Donnelly eggs my house my first night back in Star Lake, and that’s how I know everyone still remembers everything. She has every right to hate me, of course: I broke Patrick Donnelly’s heart the night everything happened with his brother, Gabe. Now I’m serving out my summer like a jail sentence: Just ninety-nine days till I can leave for college and be done.

Day 4: A nasty note on my windshield makes it clear Julia isn’t finished. I’m expecting a fight when someone taps me on the shoulder, but it’s just Gabe, home from college and actually happy to see me. „For what it’s worth, Molly Barlow,“ he says, „I’m really glad you’re back.“

Day 12: Gabe wouldn’t quit till he got me to come to this party, and I’m surprised to find I’m actually having fun. I think he’s about to kiss me—and that’s when I see Patrick. My Patrick, who’s supposed to be clear across the country. My Patrick, who’s never going to forgive me.

+ Rezension

Manchmal braucht man einfach ein richtges Teenie-Drama und „99 Days“ ist genau das. Auch wenn ich Dreiecks-Geschichten eher nicht mag, war das hier nicht so wichtig. Denn viel mehr als um das vordergründige Dilemma geht es um Freundschaften, Treue, Ehrlichkeit und den Mut, für sich selbst einzustehen.

Molly Barlow glaubte, in Patrick den perfekten Freund gefundenzu haben. Sogar eine gemeinsame Zukunft konnten sie sich vorstellen, doch es kommt zu einem Streit, bei dem sich Patrick von ihr trennet. Sein Bruder Gabe tröstet Molly und es kommt, wie es kommt – zwischen den beiden tut sich was. Als Gabe aufs College geht und Molly wieder mit Patrick zusammen kommt, scheint der ganze Streit vergessen, doch Molly hat nicht damit gerechnet, dass ihre Mutter aus dieser Geschichte ihren neuen Bestseller-Roman machen würde und ihre eigene Tochter somit vor dem ganzen Ort bloßstellt. Molly flüchtet auf ein Internat, doch im letzten Sommer vor dem College bleibt ihr nichts anderes übrig, als nochmal nach Hause zu kommen – für 99 Tage.

Zugegeben, die ganze Geschichte klingt natürlich nach der Art von Drama, die man sich besser spart und dem man auch ganz leicht entgehen kann, in dem man sich vielleicht einfach seiner besten Freundin anvertraut anstatt dem Bruder des Ex-Freundes oder in dem man seiner Mutter sagt, dass sie bitte nicht dein Leben als Romanvorlage verwenden soll oder wenn schon, wenigstens nicht ausgerechnet im People-Magazine darüber reden muss. Aber hey, manchmal muss man genau mit dieser Art unnötigem Drama abschalten.

Zudem waren die Charaktere so gut dargestellt, dass ich die Geschichte sogar nachvollziehen kann. Ich verstehe, wieso Molly zwischen den beiden so hin- und hergerissen ist und wieso sie nicht loslassen, aber auch nicht ganz neu anfangen kann. Als sie zurück kommt, ist nicht mehr viel übrig – in der ersten Nacht bewirft Julia, die Schwester der beiden Jungs, Mollys Haus mit Eiern und ihre beste Freundin Imogen ist sauer, weil Molly einfach Hals über Kopf abgehauen ist und sie allein gelassen hat. In nur 99 Tagen kann viel passieren und nach den ersten Tagen, die Molly nur schmollend mit Netflix im Bett verbringt, versucht sie, ein wenig Ordnung in die Situation zu bringen.

Ob ihr das gelingt, solltet ihr selbst rausfinden, aber mir hat das Buch einen veregneten Samstagnachmittag gerettet und mich sehr erheitert. Ich glaube, so richtig im Sommer macht es noch mehr Spaß – ich kann es jedenfalls nur empfehlen.

99 Days

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Balzer + Bray (21. April 2015)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0062216384
ISBN-13: 978-0062216380
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 – 17 Jahre

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