[Gelesen] Freunde fürs Lieben (Felicitas Pommerening)

 

 + Kurzbeschreibung

Marie und Fin sind beste Freunde. Schon seit der Grundschule. Bei Fin kann Marie sich ausheulen, wenn mal wieder einer ihrer Beziehungsversuche missglückt ist. Und bei Marie kann Fin er selbst sein, und muss sich nicht für seinen Freiheitsdrang rechtfertigen. Sie könnten sich nie ineinander verlieben, und das macht die Freundschaft so perfekt. Doch eines Tages macht Fin einen unglaublichen Vorschlag: Er möchte ein Kind haben, ohne sein Single-Leben aufzugeben. Und das am liebsten mit Marie. Sie fällt aus allen Wolken. Eine absurde Idee! Oder könnte das ungewöhnliche Modell vielleicht doch funktionieren?

+ Rezension

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut – nicht nur, weil es wieder ein neues Buch von Felicitas ist, sondern auch, weil die Geschichte so absurd klang, dass ich sie unbedingt lesen musste. Ich hatte gehofft, als Leser würde man die beiden bei ihrem Versuch, ein ungewöhnliches Familienmodell auzutesten, begleiten und etwas mehr darüber erfahren, welchen Problemen sie sich als Eltern ohne Beziehung stellen müssen. Nur soweit kommt es leider nicht…

Es bleibt zunächst bei der Idee und bevor Fin seinen Vorschlag überhaupt äußert, vergeht ein bisschen Zeit, in der man die beiden erstmal kennen lernt. Während Fin die Dinge eher nimmt wie sie kommen und noch gar nicht so richtig an eine feste Beziehung oder an Familie denkt, hat Marie eigentlich einen Plan. Der scheitert aber an dem fehlenden Mann, denn mit Beziehungen, die länger halten, scheint es bei ihr nicht zu klappen. Als Fin dann seinen Vorschlag äußert, ist Marie zunächst nicht sehr angetan, doch langsam aber sicher wird  ihr klar, dass es eine gute Möglichkeit sein könnte. Je mehr sie drüber nachdenkt, umso mehr verändert sich auch ihr Verhältnis zu Fin.

Marie und Fin sind zwei Charaktere, wie sie einem an jeder Ecke begegnen könnten – mitten aus dem Leben. Umso spannender fand ich die Frage, wie sie wohl damit umgehen, wenn zwischen den besten Freunden plötzlich ein Kind steht, dessen Eltern sie sind, ohne eine Beziehung zu führen. Leider kommt es im Buch erst gar nicht so weit, denn bevor Marie zustimmen kann, verliert sie sich in einer so sinnlosen wie trotzigen Beziehung zu einem Langweiler und Fin findet seinerseits eine Möglichkeit, endlich einen Schritt weiter zu kommen.

Auch wenn meine Erwartungen an die Geschichte vielleicht ein wenig anders ausfielen als das, was mich letztendlich erwartet hat, hab ich es genossen, von den beiden zu lesen. Man möchte sie am Kragen packen und laut „KISS! NOW!!“ schreien, so offensichtlih ist es, dass sie wie füreinander geschaffen sind. Im Endeffekt geht es weniger um das Kind, als viel mehr darum, dass die beiden zusammen kommen sollten – was auch überhaupt nicht schlimm ist. Im Gegenteil, es macht das Buch zu einer richtigen Wohlfühl-Geschichte, die man gerne liest, weil es einfach Spaß macht, die beiden auf ihrem Weg zu begleiten.

„Freunde fürs Lieben“ ist ein tolles Buch für Zwischendurch – am Besten wenn man mal wieder Lust auf Harry & Sally hat.

Freunde fürs Lieben

Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch (9. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3833309989
ISBN-13: 978-3833309984

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4 thoughts on “[Gelesen] Freunde fürs Lieben (Felicitas Pommerening)

  1. Ich habe diese Woche angefangen zu lesen, die ersten Seiten sind schon mal ganz gut und die Charaktere wirken sehr sympathisch. Ich bin gespannt :)

    Hab ein schönes Wochenende ♥

    Liebe Grüße
    Sandra

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