[Gelesen] Together We Heal (Chelsea M. Cameron)

 

 + Kurzbeschreibung

Trish Grant is not a romantic. Okay, so she may read her share of romance novels, but that doesn’t mean she thinks that some fellow with a six pack is going to ride up on a horse and sweep her (literally) off her feet. Romance like that just isn’t for her. It belongs on the page.

Max Greene noticed Trish at his cousin’s funeral, of all places. She was hard to miss with her citrus-colored hair, violet contacts and fiery attitude.

Trish is just as captivated by Max. He makes her laugh, which is rare, and it doesn’t hurt that he rocks blue hair and isn’t put off by her resting bitch face.

On the outside, their relationship seems sweet and perfect, but that’s a lie. To say that Trish’s childhood was rocky is an understatement. She’s a mess of scars and hangups and is convinced that there’s no way Max is going to stick around. He’s determined to prove to Trish that she’s a girl worth loving, flaws and all.

Will she let Max in? Or will she give up her potential fairytale to protect her already-scarred heart from further damage?

+ Rezension

Ein Satz mit X, das war wohl nix – so oder so ähnlich könnte man das sagen. Ich würde so gut wie alles von Chelsea kaufen, aber mit ihren letzten zwei Büchern hat sie mich mehr enttäuscht als glücklich gemacht.

Das liegt nicht zwangsläufig an den Geschichten sondern vielleicht auch an der Art und Weise wie sie schreibt. Wer ihr auf Twitter folgt und ein bisschen eins und eins zusammen zählt, kann sich ausrechnen, dass „Together We Heal“ in gerade mal 2-3 Wochen entstanden ist und das merkt man halt auch.

Trish gibt als Charakter einiges her, zumindest weiß man das aus den vorhergehenden Büchern, aber in „Together We Heal“ fehlte ihr für mich eindeutig die Tiefe. Ihre Probleme sind natürlich von ernsthafter Natur, aber ich verstehe zum Beispiel nicht, warum man, wenn man dem anderen nicht vertrauen kann oder will und gleichzeitig davon überzeugt ist, dass man sowieso nur eine begrenzete Zeit miteinander verbringt, eine Beziehung eingeht, noch dazu eine ohne Körperkontakt. Kurz gesagt: Trish ist ziemlich kaputt und der einzige, der davon weiß (ihr Bruder) hat andere Sorgen als die Probleme seiner kleinen Schwester.

Dann wäre da noch Max, der nach meinem Dafürhalten eben auch einen Haufen Probleme hat, wenn auch anderer Natur. Was mich hier mehr als alles andere gestört hat, war die Tatsache, dass das zum Ende hin schlicht unwichtig war. Es gab keine Auseinandersetzung, geschweige denn eine Lösung, nur ein ‚Ich gehe jetzt in Therapie und dann wird alles gut‘. Dabei hat er die gar nicht nötig – er müsste einfach nur mal ein offenes Gespräch mit seinen Eltern führen, ohne gleich auszurasten.

Aber zurück zur Geschichte um Trish: Der Grund für ihr Verhalten ist schlimm und schwerwiegend, ihr Verhalten an sich aber für mich nicht nachvollziehbar. Weiterhin ist das ‚große Problem‘ für mich einfach nur… unwichtig. Es wirkt so deplaziert und geplant, dass es – selbst wenn es für aktuelle Diskussionen wichtig ist – einfach nicht passt. (Achtung Spoiler: Sie fühlt sich zu Männern UND Frauen hingezogen.)

Man hätte einfach viel mehr aus der Geschichte und den Charakteren herausholen können, aber in 2-3 Wochen Schreibzeit bleibt eben keine Zeit für tiefgehende Dialoge oder eine spannende Handlung – da muss dann oberflächliches Geplänkel und viel, viel heißer Sex helfen. Naja, oder eben auch nicht.

Together We Heal

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2705 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 273 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Englisch
ASIN: B0141SWSAQ

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3 thoughts on “[Gelesen] Together We Heal (Chelsea M. Cameron)

    1. Was hast du denn von ihr gelesen? Wenn du nämlich die anderen aus der Reihe kennst, bist du ja vielleicht doch neugierig auf die Geschichte. Ich finds halt vor allem schade, dass sie sich nicht mehr so richtig Zeit nimmt, denn eigentlich kann sie das ja alles super :)

      1. „Deeper We Fall“, „My Favorite Escape“ und „My Sweetest Mistake“ habe ich gelesen, wobei „Deeper We Fall“ mein Favorit ist. Die Reihe müsste ich auch mal weiterlesen. <3

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