More than words…

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Es ist November. Das heißt auch: Es ist National Novel Writing Month, kurz NaNoWriMo. Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich dazu was schreiben werde, weil ich vermute, dass ich deswegen in diesem Monat kaum zum lesen kommen werde.

Die Idee dahinter: Innerhalb eines Monats einen Roman schreiben.

Klingt erstmal verrückt, aber im Prinzip ist es ein guter Ansatz. Man kriegt ja immer gesagt, dass man täglich schreiben soll, und eben das will einem der Nano beibringen – jeden Tag sein Soll zu erfüllen und erstmal nicht darüber nachdenken, ob das gut oder schlecht war; überarbeitet wird ohnehin erst später. Hier geht es rein darum, die Rohfassung zu erstellen, während man sich erst nach dem Nano um die Details kümmert. Don’t think, just write.

Die Regeln

50.000 Wörter in 30 Tagen. Das sind 1.667 Wörter am Tag. Wenn man das durchhält, hat man am Ende einen (in der Rohfassung) fertigen Roman (~250 Buchseiten).

Getting shit done oder: Und warum machst du da jetzt mit?

Ich bin keine Autorin. Ich will keinen Bestseller schreiben. Ich weiß nicht mal, was ich mit dem Text anfange, wenn er denn mal fertig ist. Aber ich habe schon immer geschrieben. Geschichten angefangen, geändert, verworfen, neu angefangen… ich mache es einfach gerne. Aber ich bringe auch kaum was davon zu Ende, was zum Großteil daran liegt, dass ich eben kein Ziel vor Augen habe. Es ist egal, wie lange ich brauche oder ob ich es zu Ende bringe, weil eh niemand darauf wartet und ich nicht muss. Zum einen ist das gut – kein Stress und so, zum anderen motiviert es aber auch nicht.

Deshalb ist der Nano mein Ziel. Ich hatte Ende Oktober knapp 25.000 Wörter von meinem Text, ich rechne mit insgesamt 80.000 – 90.000 Wörtern, von daher passen die 50.000 sehr gut. Wenn ich das also durchalte, habe ich Ende November meine Rohfassung. Und das schöne dabei ist: Ich weiß, dass ich es theoretisch kann, weil ich es schonmal geschafft habe.

Und wie läufts so?

Bis vorgestern hätte ich noch gesagt: SUPER! Jetzt renne ich meinem Wordcount schon wieder hinterher… *seufz* Aber auch das kenne ich schon. Ich schaffe es nicht, morgens vor der Arbeit zu schreiben, deswegen muss ich abends. Von Montag bis Mittwoch klappt das noch, aber ab Donnerstags bin ich Abends nur noch müde und schaffe dann erst am Wochenende wieder was, dafür da aber dann mehr. Ich bin also trotz Defiziten noch positiv, dass ich das schaffen werde und meine grandiose, von Laura konzipierte Schreibtabelle erinnert mich auch unermüdlich daran.

Nano

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