[Gelesen] November 9 (Colleen Hoover)

 

+ Kurzbeschreibung

Fallon meets Ben, an aspiring novelist, the day before her scheduled cross-country move. Their untimely attraction leads them to spend Fallon’s last day in L.A. together, and her eventful life becomes the creative inspiration Ben has always sought for his novel. Over time and amidst the various relationships and tribulations of their own separate lives, they continue to meet on the same date every year. Until one day Fallon becomes unsure if Ben has been telling her the truth or fabricating a perfect reality for the sake of the ultimate plot twist.

Can Ben’s relationship with Fallon—and simultaneously his novel—be considered a love story if it ends in heartbreak?

+ Rezension

Dieses Buch ist was für dich, wenn…

… du Colleen Hoover magst.
… du nichts gegen ein bisschen viel Drama hast.
… du auf angehende Autoren in Bücher stehst.

Dieses Buch ist nichts für dich, wenn…

… du schon mit anderen Büchern von Hoover Probleme hattest.

Das gesagt, leg ich jetzt los und führe das ein bisschen weiter aus, eventuell werde ich dabei ein bisschen spoilern und deswegen dachte ich, ich fasse das vorher schon mal kurz zusammen^^

Die Idee klingt ein bisschen wie von „Zwei an eienm Tag“ abgekupfert und am Anfang dachte ich das tatsächlich auch, aber sie hat die Kurve gekriegt. Nach einem unfassbar witzigen Fake-Date, bei dem Ben Fallon aus einer misslichen Lage rettet, verbringen die beiden den Tag zusammen und beschließen dann, jeden weiteren 9. November miteinander zu verbringen, bis sie 23 sind – das sind 5 Jahre. Aber, und das ist der Punkt, an den übrigen 364 Tagen im Jahr haben sie keinen Kontakt.

Die beiden haben wie gewohnt eine gute Chemie, es macht Spaß ihren Gesprächen zu folgen und mitzuerleben, wo das hinführt. Trotz der zwei Perspektiven, erfährt man gerade genung, um sich seine eigenen Gedanken machen zu können, aber zu wenig, um gleich alles zu wissen.

Ich mochte, wie Ben Fallon aus der Reserve gelockt hat und ihr kleine Aufgaben für jedes Jahr gegeben hat, aber auch, wie sehr er ihr gezeigt hat, dass sie ihm was bedeutet. Von der anderen Seite betrachtet hat Fallon in dem Jahr, in dem sie sich in New York treffen wollten, die beste Entscheidung für beide treffen wollen und erwachsen gehandelt – etwas das Ben immer wollte, aber in diesem Moment nicht sehen konnte.

Ein Hoover-Buch wäre nicht von Hoover, wenn es nicht die übliche Portion Dramatik in sich hätte. Wenn ich sie also lese, weiß ich, worauf ich mich einlasse und bisher bin ich damit ganz gut gefahren. Die Auflösung hier war wirklich heftig und an einem gewissen Punkt hatte ich keine Ahnung, wie sich das auflösen soll, damit es doch noch ein Happy End gibt.

Was mich an diesem aber gestört hat ist die Tatsache, dass sich hier ein wichtiger Punkt aus „Confess“ wiederholt den ich da schon nicht ganz so großartig fand und der hier tatsächlich besser passt, ABER es wiederholt sich halt. Und das nervt mich, denn ich finde, da hätte irgendwer einschreiten und was sagen müssen, denn das hätte man auch anders lösen können. Stichwort: Kollege Zufall. Oder Schicksal. Oder irgendwas in der Art.

Kurz noch zu dem Datum: Der 9. November spielt für beide bereits vorher eine große Rolle und ich mochte die Tatsache, dass sich ein Tag mit schlechten Erinnerung für beide in einen guten gewandelt hat. Abgesehen davon ist es einfach eine schöne Idee, wenn auch ein bisschen unrealistisch.

Aber letztendlich… was kann man an einem Buch wirklich schlecht finden, in dem der Kerl ein Roman über das Mädchen schreibt, weil es ihn mit seiner Art und seinem Wesen verzaubert hat? Was kann man einem Protagonisten übel nehmen, wenn er extra Liebesromane liest, um dem Mädchen einen Kuss zu geben, der bookworthy ist? Und wem kann man eine Entscheidung übel nehmen, die nur mit der Absicht getroffen wurde?

Vielleicht ist „November 9“ nicht das Beste Buch von Hoover, aber bisher mein Liebstes.

November 9

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Atria Books (10. November 2015)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1501110349
ISBN-13: 978-1501110344

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