Warum blogge ich eigentlich?!

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by Alice Hampson

Das ist eine Frage, die ich mir in der letzten Zeit immer öfter stelle, vor allem wenn es darum geht, ob nun Blogger oder das Feuilleton bessere Rezensionen schreiben oder ob man mit Blogs denn vielleicht auch Geld verdienen kann – schließlich wär das ja ein netter Nebeneffekt. Und überhaupt – was ist denn nun ein richtiger Blog?

Ich habe 2010 mit dem naiven Gedanken angefangen, dass ich, wo ich ja ohnehin viel lese und zudem schon einen Blog habe, auch einfach darüber schreiben könnte, was ich denn so lese. Könnte ja sein, es würde jemanden interessieren. Außerdem hat mir das Schreiben an sich schon immer Spaß gemacht – also warum nicht?

Das Problem ist, dass man, je mehr man sich mit einer Sache beschäftigt, auch die Schattenseiten kennen lernt. Da gibts dann plötzlich Diskussionen darüber, welche Bilder man verwenden darf und welche nicht, wer wie viele Rezensionsexemplare erhält und warum das eigentlich unfair ist, wer von wem welche Idee geklaut hat, außerdem brauchst du unbedingt eine FB-Seite für deinen Blog, am besten noch Pinterest, Periscope, Snapchat, Twitter und Instagram ja sowieso. Und vergiss nicht das Impressum! Zwei Möglichkeiten, dich zu erreichen, das am besten nicht nur asap sondern SOFORT!

Ich weiß nicht, wie das bei anderen ist, aber ich habe einen Job mit dem ich mein Geld verdiene. 40 Stunden die Woche, die ich mindestens auf der Arbeit verbringe, oft mehr. Außerdem schlafe ich – nicht sonderlich viel, aber immerhin regelmäßig. Da bleibt nicht mehr viel Zeit, für die schönen Dinge im Leben, zu denen eben auch der Blog gehört, denn er ist ein Hobby, aber eben auch nur eins von mehreren.

Unglücklicherweise gehöre ich auch noch zu den Leuten, die sich schlecht fühlen, wenn sie ein Rezensionsexemplar nicht so gut fanden, wie erhofft. Das wäre natürlich was ganz anderes, wenn ich für meine Meinung bezahlt werden würde – dann wäre das egal. Aber dann wäre das Lesen auch kein Hobby mehr sondern mein Job. Ich will mich über miese Bücher aufregen können genauso wie ich gute Bücher in den Himmel loben können will – das Problem ist nur: Das kann ich nicht unbefangen, wenn ich im Hinterkopf habe, dass der Verlag auf die (hoffentlich positive) Meinung wartet (das ist allerdings ein rein persönliches Problem). Deswegen ist es sehr selten, dass ich mir mal was von einem Verlag schicken lasse. Noch unglücklicher ist, dass ich tatsächlich gerne Geld für Bücher ausgebe. Das Paar Schuhe, das die gleichen Glücksgefühle hervorruft, habe ich jedenfalls noch nicht gefunden.

Nach all dem ist es natürlich trotzdem vollkommen legitim zu sagen: Ich will trotzdem, dass mein Blog so professionell wie möglich ist. Viel mehr noch kann ich nur jedem gratulieren, der durch seinen Blog als Hobby vielleicht andere Aufträge bekommt und eventuell damit Geld verdienen kann – super! Auch wenn sich Affiliate-Links auszahlen – großartig! Ich für mich habe den Anspruch gar nicht. Und wenn ich ganz ehrlich bin, fehlen mir dafür auch Energie und Zeit. Ich kriege schon Panik, wenn ich solche Sachen wie mit dem Impressum und der Telefonnummer beiläufig auf Twitter lese, aber so ist es eben, es gibt – trotz Hobby – ein paar Regeln, an die man sich halten muss und bei denen man wohl oder übel auf Stand bleiben sollte. Aber wenn ich dann von der anderen Seite noch Schlagwörter wie ‚Social-Media-Strategie‘ und ‚Redaktionsplan‘ höre, hörts ganz auf.

Ich versuche, regelmäßig zu bloggen und natürlich mache ich mir Gedanken, wann ich was veröffentliche, aber manchmal passt es eben nicht. Einen Redaktionsplan könnte ich also, wenn ich denn einen hätte, gar nicht erst einhalten. Bei mir hat sich allerdings auch noch niemand beschwert, dass ich zu wenig oder zu selten blogge oder es zu lange still war (vielleicht hab ich auch einfach nicht genug Leser?), deswegen fühle ich mich da auch in keinster Weise unter Druck gesetzt. Ich gehe einfach davon aus, dass Verstädnis dafür da ist, dass ich blogge, wenn ich etwas zu sagen habe – und wenn nicht eben nicht. Meine Social-Media-Strategie hingegen ist ganz einfach – ich nutze die Kanäle, um meine Links zu teilen, aber das ist auch schon alles. Ansonsten bin ich weniger daran interessiert, meinen Blog zu promoten als viel mehr Kontakte zu knüpfen und zu halten.

Und so langsam kommen wir dann auch zum Kern der Sache. Wer bis hierhin durchgehalten hat, fragt sich wahrscheinlich langsam aber sicher: Wieso bloggt sie dann überhaupt? Woher nimmt sie die Motivation? Was bringt ihr das? Und manchmal frage ich mich das auch. Wenn gerade wieder eine Diskussion läuft zum Beispiel oder wenn ich, wie letzte woche, eine Einladung zu einem Verlagsbesuch absagen muss, weil ich keinen Urlaub bekomme. Aber dann gibt es sie halt doch wieder – die Diskussionen über ein Buch auf Twitter, bei denen sich nach und nach immer mehr einklinken oder die persönlichen Treffen auf den Buchmessen, wenn man sich endlich mal live gegenüber steht und sich sofort was zu sagen hat. Lose Bekanntschaften, aus denen nach und nach Freundschaften werden. Oder auch schlicht, dass drei Monate nach einer Rezension jemand sagt: Ich hab das Buch wegen dir gekauft und fands toll. Das reicht mir vollkommen, denn wenn wir mal ehrlich sind, hab ich ja auch keine Mühe damit, ein paar nette Worte über ein Buch zu schreiben, das ich ohnehin mochte.

Das musste jetzt alles mal raus. Zwei weitere Beiträge zur Thematik, die ich voll unterschreiben kann, findet ihr hier und hier. Und jetzt bin ich fertig^^

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19 thoughts on “Warum blogge ich eigentlich?!

  1. Guten Morgen!

    Dein Artikel könnte ich so unterschreiben!
    Das mit dem Impressum und Telefonnummer ist echt verworren, aber so ein Blog wie wir ihn haben muss keine angeben. Da hat ‚Blogst‘ wirklich Verwirrung gestiftet :(

    Bei Rezensionsexemplare habe ich kein Problem, wenn das Buch vom Verlag kommt, auch eine negative Meinung zu schreiben. Bekomme aber eher selten Exemplare. Die direkten Anfragen von Autoren lehne ich prinzipiell ab, weil ich da schon schlechte Erfahrungen gemacht habe. Sie können nicht alle mit Kritik umgehen, oder meine Kritik ist zu direkt, keine Ahnung. Ich habe halt das Gefühl, sie erwarten eine ‚Lobpreisung‘ auch wenn sie sagen, dass sie eine ‚ehrliche Meinung‘ möchten.

    Ich Blogger wenn ich Zeit habe und ich tippe meine Rezensionen wenn ich Zeit habe. Ich mache das genauso wie du und bei mir beschwert sich auch keiner. Ich weiß allerdings, dass ich nicht so viele Leser habe wie ‚Große Blogger‘, werde ich auch nie haben. Ist halt so.

    Die Diskussionen und Streits die immer wieder aufkommen lass ich inzwischen einfach links liegen, und mache lieber was sinnvolles mit meiner Zeit ;-)

    Einen schönen Tag wünsche ich dir!

    Liebe Grüße
    Janice

    1. Danke für deinen Kommentar =)
      Es ist ja meistens so, dass man die Rezensionsexemplare anfragt, also suche ich mir natürlich Bücher, die mich erstmal interessieren und die ich ggf. eben eh selbst kaufen würde. Und ich hatte es ein paar Mal, dass sie mir eben nicht so gut wie erhofft gefallen haben oder schlicht schlecht waren. Mein Problem ist halt, dass ich dann für mich das Gefühl habe, nicht so unbefangen darüber schreiben zu können, wie ich es sonst vielleicht tun würde. Das blockiert mich, also lasse ichs einfach ganz.
      <3

  2. Liebe Yvonne,

    so ganz nachvollziehen kann ich deinen Beitrag nicht – ich finde, dass sich niemand dafür rechtfertigen muss, wie er bloggt.

    Das ist doch immer so bei Hobbys: der eine knippst einfach nur Fotos, der andere kauft sich Bücher und belegt Kurse. Der eine joggt einfach dann wenn er Lust hat, der andere schreibt sich Trainings- und Ernährungspläne. Dazwischen gibt es ganz viele weitere Abstufungen und Ausprägungen und nichts davon ist falsch (oder) richtig. Ich habe schon immer gerne Listen geschrieben und Pläne geschmiedet, daran habe ich einfach Freude. Noch größer ist dann natürlich die Freude, wenn man sich an seine Pläne nicht hält. ;-) Wenn du keinen Plan brauchst, dann ist es doch umso besser.

    Beschwert hat sich bei mir übrigens auch noch niemand – es mag unglaublich klingen, aber ich mache mir Pläne auch schlicht und ergreifend, weil ich Spaß daran habe.

    Ich vermute, dass der Blog einfach für jeden etwas anderes ist. Und wir sollten dringend aufhören uns für das zu rechtfertigen, was wir tun (oder nicht tun).

    Liebe Grüße
    Mara

    1. Liebe Mara,

      vielen Dank für deinen Kommentar :) Wir hatten ja eine ähnliche Unterhaltung schon zu deinem Post. Natürlich muss sich niemand dafür rechtfertigen, wie er was macht. Vielleicht liegt es an meiner Filterbubble oder es ist generell so, das kann ich nicht sagen, aber ich habe das Gefühl, dass viele Blogger in meinem Umfeld eben ihre eigene Messlatte immer höher hängen und ich dachte, es kann nicht schaden, auch mal zu erklären, warum das vielleicht nicht will oder unbedingt braucht – einfach um auchmal eine andere Meinung dazu in den Raum zu stellen. Grundsätzlich bin ich – nicht nur beim Bloggen – der Meinnung, dass jeder das machen sollte, womit er sich wohlfühlt, und das andere das einfach akzeptieren sollten, solange es sie nicht beeinträchtigt. Dann wäre die Welt vielleicht ein bisschen besser^^

      Die Unterhaltung über Listen und Planen hatten wir ja schon bei deinem Post in den Kommentaren :D Ich kann die Begeisterung für Listen zwar nicht ganz nachvollziehen, aber ich will sie dir auch nicht nehmen. Jeder hat halt seinen Weg; dem einen macht es Spaß und den anderen (=mich) stresst es, aber deswegen würde ich nicht sagen, dass es scheiße ist. Es ist einfach nur nicht meins ;)

      Ich finds gerade gut, dass nicht alle Blogger gleich sind und vielleicht kann ich mit meinem Post ein bisschen dazu beitragen, dass nicht jeder sein will wie ein anderer, sondern sich daran erinnert, was er für sich will. Und wenn nicht, hab ich wenigstens mal meine Meinung gesagt^^

      Liebe Grüße
      Yvonne

  3. Liebe Yvonne,

    dass ich den Post toll finde, habe ich ja schon verlauten lassen. Klar musst du dich überhaupt nicht dafür rechtfertigen, aber du sprichst eben auch so einige Sachen an, die auch mir immer wieder – gerade bei den aktuellen Diskussionen – so durch den Kopf gehen.

    Und ich erinnere mich an unsere Anfänge in 2010 oder auch noch 2011 und 2012, als man vielleicht ein privates FB-Profil und eventuell auch schon Twitter hatte – aber so richtig „vermarktet“ hat man den Blog dort absolut nicht und irgendwie gab es doch auch dann schon Leser, die unsere Blogs gelesen haben, oder?

    Mit der Masse an hinzugekommenen Blogs wächst halt leider eben auch der „Druck“ da mitzuhalten – sei es, den Blog nun auch selbst zu hosten, fleißig Werbung zu machen oder eben perfekte, schön hingerichtete Bilder zu machen. Das gehört eben dazu – aber inwiefern man sich da deswegen selbst Druck macht oder überhaupt selbst so verfährt, muss jeder selbst entscheiden.

    Mein Blog ist und bleibt mein liebstes Hobby, nach dem Lesen, und ich kann mir nicht vorstellen, von heute auf morgen nicht mehr zu bloggen – aber ich gebe zu, dass ich Tage habe, an denen ich schlichtweg keine Lust, Kraft oder Muse habe, zu bloggen. Und das ist auch okay so – kein Mensch merkt doch, ob da jetzt ein Beitrag nicht wie für mich selbst angedacht online kommt.

    Für mich bist du seit längerem eine meiner liebsten Bloggerinnen, eben weil du so bloggst wie du bloggst. Und auch wenn ich manchmal rumjammere – ich gebe gern mein Geld für deine Buchtipps aus. ;-)

    Liebste Grüße,
    Jess

    1. Awwww <3 Mehr fällt mir dazu nicht ein. Außer vielleicht, dass ich dich jetzt gerade mal knuddeln könnte! (Morgen kommt übrigens eine Rezension für dich *hust*)

  4. Das muss natürlich jeder für seinen Blog selbst entscheiden, aber ich persönlich stehe eher weniger auf diese total professionelle Schiene. Ich mag ja Blogs, weil sie eben nicht sind wie die gut gestriegelten Journalistenbeiträge sondern weil es viel mehr Raum für eine persönliche Note gibt. Ich finde Blogs sollten eher wie ein handgeschriebener Brief im Vergleich zum formellen Anschreiben sein bzw. gefallen mir solche Blogs besser.
    Ich versuche immer in erster Linie für mich selbst zu bloggen und Posts so zu erstellen, dass ich mich dabei kreativ ausleben kann, schriftlich als auch optisch. Klar kriege ich auch gern Feedback dazu und fühle mich dadurch motivierter, aber darauf kann man als kleiner Blog unter vielen nicht immer zählen, deshalb ist es mir wichtig meine Posts in erster Linie für mich zu verfassen. Einfach weil es mir Spaß macht und ich mich so noch mal mit dem Gelesenen auseinandersetze. Natürlich auch, um Sachen weiterzusagen (empfehlen und abraten) falls wirklich jemand drüber stolpert.
    Schöner, interessanter Beitrag :)

      1. So ganz geklappt hats diesmal auch nicht, aber… MissBookiverse? Falls ja, call me Sherlock^^ :D

        Ich mag den Vergleich mit dem Anschreiben und dem handgeschriebenen Brief. Viele Unternehmen starten ja zB auch zusätzlich zur eigenen Firmenwebsite einen Blog, um dem Kunden näher zu sein, eben weil man sich da mehr austoben kann. Letztendlich kann das ja auch jeder für sich entscheiden und ich finds auch nicht schlimm, wenn man den Weg geht oder eben den Anspruch an sich selber stellt, professioneller zu sein. Nur ich möchte es halt in dem Bereich nicht sein. Man würde bei mir merken, was ich gern schreibe und was ich schreibe, weil ich es muss. Auf der anderen Seite weiß ich viele Beiträge von den ‚professionelleren‘ Bloggern eben auch zu schätzen, wenn sie sich zB viel Mühe mit einem Interview geben oder so ;)

      2. Wow, Hut ab, Sherlock! :D

        Auch wenn der Blog persönlich gehalten ist, kann man eigentlich von verschiedenen Arten der Professionalität sprechen, denke ich. Es gibt halt solche und solche und man merkt dann schon, ob jemand einfach von der Leber weggeschrieben und veröffentlichten geklickt hat oder ob die Person sich den Eintrag noch 1-2 Mal durchgelesen hat, Fehler ausgemerzt, Formulierungen verbessert usw.

      3. Haha, ich hab so meine Momente :D Ja, da geb ich dir auch recht. Ich glaube, es gibt für jeden das passende und von daher ist das schon alles gut so wie es ist =)

  5. Am Anfang des Beitrags hatte ich ja kurzzeitig einen Herzinfarkt und dachte mir nur so „Oh nein, sie will doch bitte nicht aufhören, oder?“ … Glücklicherweise war das nicht der Fall! Kann mich den anderen da nur anschließen, du musst es niemanden von uns recht machen.

    Ich gebe es zu, ab und an leide ich auch darunter, dass ich es gerne jedem Recht mache und kleine Hinweise oder Wünsche in den falschen Hals bekomme. Diskussionen rund um das Thema Impressum, richtig geschriebene Rezensionen oder der Kopierschutz von Bildern trug da nicht gerade zu meinem Wohl bei. Dann noch der Wunsch oder eher das Anliegen überall auf jeder Social Plattform auffindbar zu sein und schon ist da so eine riesige Druckwelle vor einem, die nur noch frustriert und erschöpft. Tatsache: Bloggen und Lesen ist unser Hobby und so sollte es auch bleiben. Für mich war dann Schluss als ich endlich meine Facebook Seite zum Blog geschlossen habe. Ich will lieber eine soziale Plattform habe die ich leidenschaftlich vertrete als tausend soziale Plattformen die nur halbherzig mit Links versehen werden. Das ist mir um einiges wichtiger als Vermarktung und Redaktionspläne.

    Ich lese deinen Blog gerne, weil er Charakter zeigt, denn seien wir mal ehrlich die meisten „professionell“ geführten Blogs haben schon lange kein charakterliches Merkmal mehr. Da liest man von Bücher, die gerade aktuell in der Spiegel Bestseller Liste aufgetaucht sind, aber nicht von Büchern, die man zufällig im hintersten Regal der Buchhandlung gefunden wurden sind und einem beim Lesen so überraschen konnte, das man den kleinen Geheimtipp am liebsten der ganzen Welt mitteilen will. Denn allein das sollte das Buchbloggen doch zunächst sein und eben keine weitere Werbeplattform. Dann kann ich wie gesagt auch die Spiegel Bestseller Listen durchforsten.

    Meine liebste Yvonne, mach bitte so weiter, ich liebe es mit dir zusammen zu lesen und von dir zu lesen. Ich liebe deine Buchtipps und erwische mich auch häufig in der Buchhandlung mit deinem Blog auf meinem Handy um mir die nächsten Buchtipps von dir rauszusuchen. Mehr will ich gar nicht und allein das macht mich schon eine glückliche Leserin deines Blogs <3

    1. Den Gedanken ganz aufzuhören hatte ich tatsächlich noch nie, da kann ich dich also beruhigen ;) Ansonsten: Awwwww! Ich kann mit soviel Liebe nicht umgehen!! <3 <3 <3

  6. Liebe Yvonne,

    vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Ich kann deine Beweggründe absolut verstehen und finde es toll, wenn du es so handhabst, wie du dich am wohlsten damit fühlst.

    Ich persönlich muss mich da eher Mara anschließen. Ich bin ein absoluter Listen-Freak, ich liebe Pläne machen, Notizen schreiben und ganz viel ‚Arbeit‘ drum herum. Das mochte ich schon als Kind gerne, wahrscheinlich bin ich da einfach nicht normal. Wenn ich also was von Redaktionsplan schreibe, dann nicht um mich irgendwie noch mehr zu stressen, sondern weil ich echt voll dabei bin und es liebe. Ebenso wie Fotos machen oder Postings planen.

    Und wenn ich mal die Phase hab, in der es mich nur noch nervt, dann mach ich es einfach nicht. Man sollte vieles einfach mal locker sehen und jedem seinen Weg zugestehen (was du ja auch tust, deshalb ist das keine Kritik).

    Es gibt viele unterschiedliche Blogger und Blogs und jeder findet seinen Leser. Diejenigen, die mit Liebe und Herz dabei sind, die erkennt man aber auch irgendwie. Und ich hoffe, man merkt es ein bisschen bei mir, denn das bin ich nach wie vor. Ich liebe bloggen, aus genau den Gründen, die du weiter unten geschrieben hast. :-)

    Bleib einfach so wie du bist, denn ich hab tatsächlich schon Bücher nur wegen dir gekauft. :-)

    Liebe Grüße
    Petzi

    1. Ach was, normal wäre doch langweilig^^ Ich denke auch, dass man das merkt und ich weiß das als Leser durchaus zu schätzen, wenn man sich so viel Mühe gibt. Wenn ich allerdings das Gefühl habe, dass nur gebloggt wird, um möglichst vielen zu gefallen und gut anzukommen, lese ich da schon gar nicht mehr – was im Übrigen nicht auf dich und deinen Blog zutrifft :)
      Awww, das freut mich und kann ich genauso zurück geben <3

  7. Guten Abend :)

    Du hast eins zu eins meine Gedanken am Anfang des Bloggens beschrieben! :D „Ich lese ja sowieso schon so viel. Und schreiben macht mir auch Spaß. Und wenn ich über Bücher schreiben kann, ist das ja ideal!“ So hat es bei mir damals angefangen. Mittlerweile ist mein Blog schon gut ein Jahr alt und ich habe mir auch zwischendurch immer mal wieder überlegt, warum ich eigentlich blogge. Geld verdiene ich heute immer noch nicht damit und das wird auch vermutlich so bleiben.

    Ich für meinen Teil habe meinen Blog mit einer Art kleinem Grundsatz begonnenn an den ich mich heute noch halte – ich möchte keine Bücher schlecht reden. Bei mir soll es nur Buchempfehlungen geben. Wenn mir ein Buch nur so mehr oder weniger gefällt, dann veröffentliche ich dazu nur einen Beitrag, wenn ich weiß, dass es da draußen bestimmt einen passenden Leser gibt. Daher möchte ich gar keine Rezensionsexamplare annehmen, denn dann muss ich ja auf jeden Fall darüber schreiben… und sie auch unter Zeitdruck lesen.

    Dazu kommt, dass mir im Alltag auch immer häufiger die Zeit fehlt. Gerade momentan ist es durch meinen Umzug sehr schwierig geworden und manchmal geht das reale Leben einfach vor. Für mich ist das auch in Ordnung so, denn ich sehe das Bloggen als ein Hobby. Klar, es bringt auch gewissen Verpflichtungen mit sich, aber das tut ein Mannschaftsport auch. (Ich weiß, das ist nur so mittel gut vergleichbar, aber ich hoffe, du verstehst mich trotzdem. :D)

    Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Spaß beim Lesen und beim Bloggen. Und ich stimme meinen Vorrednern zu: man merkt es, ob jemand mit Leidenschaft schreibt oder weil es ein Job ist und die Rezension nur abgearbeitet wird. Zieh einfach dein Ding durch und blogge, wie es dir gut tut. ;) Alles andere wird sich ergeben.

    Herzliche Grüße
    Inês von Buchpuzzle

  8. Liebe Yvo,

    dein Beitrag liest sich so, als würdest du ein bisschen den Kopf einziehen. Raus damit! Du brauchst dich nicht wirklich rechtzufertigen, wie, warum und weshalb du bloggst. Du bist schon länger dabei, als manche andere, die bei solchen Diskussionen am Lautesten schreien. Warum also davon angesprochen fühlen? :-)

    Ich verstehe gut, dass dir das immer zu Denken gibt, mir ja auch. Aber ich will mir von sowas nicht den Spaß an der Sache rauben lassen. Lieber schalte ich den schwarzen Kasten aus, tippe nichts und lese nur, was ich am liebsten lese, nämlich die Bücher aus meinem SuB.

    Du bringst manches ziemlich auf den Punkt. Aber ich denke, du sollst einfach so weiter machen wie bisher. Ich lese diene Beiträge sehr gern. Nicht regelmäßig und nicht alle. Aber dann sehr gerne.

    Und weil ich es bisher noch nicht getan habe, kommst du endlich in meine Blogroll!

    Liebe Grüße
    Henrik

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