Wonder Woman: Earth One Vol. 1 – Grant Morrison

  

+ Kurzbeschreibung

From the masterful minds of Grant Morrison (FINAL CRISIS, THE MULTIVERSITY) and Yanick Paquette (SWAMP THING, BATMAN, INC.) comes the most provocative origin of Wonder Woman you’ve ever seen—a wholly unique retelling that still honors her origins.

For millennia, the Amazons of Paradise Island have created a thriving society away from the blight of man. One resident, however, is not satisfied with this secluded life—Diana, Princess of the Amazons, knows there is more in this world and wants to explore, only to be frustrated by her protective mother, Hippolyta. Diana finds her escape when Air Force pilot Steve Trevor, the first man she has ever seen, crashes onto their shores. With his life hanging in the balance, Diana ventures into the long forbidden world of men. The Amazons chase after her and bring her back to Paradise Island in chains to face trial for breaking their oldest law—staying separated from the world that wronged them.

Thought-provoking yet reverent, thoroughly modern but still timeless, the power and courage of Paradise Island’s greatest champion—Wonder Woman—is introduced in this new addition to DC Comics’ New York Times best-selling Earth One original graphic novel series.

+ Meinung

Also, ich mag Wonder Woman. Ich mag ihren Ursprung, aber „Earth One“, das diesem auf den Grund geht, mochte ich nicht. Es ist schwer, eine gute Geschichte nur anhand von Bildern und ein paar Sprechblasen zu erzählen, das gebe ich zu, aber das allein war auch nicht das Problem.

Diana wächst auf Paradise Island auf, einer Insel verborgen vor dem Rest der Welt, auf der nur die Amazonen leben und auf der ihre Mutter Hippolyta als Königin der Amazonen herrscht. Geliebt wird wenn lesbisch (klar), denn noch nie hat ein Mann einen Fuß auf die Insel gesetzt. Diana ist es als Tochter von Hippolyta verboten, an Wettkämpfen oder Turnieren teilzunehmen, da sie – durch ihre Herkunft bedingt – Vorteile gegenüber den anderen haben könnte. Das wiederum macht Diana wütend, denn natürlich will sie sich beweisen. Außerdem glaubt sie, im Gegensatz zu ihrer Mutter, dass sie etwas verpasst, wenn sie sich vor dem Rest der Welt verschließt. Als dann der Soldat Steve Trevor an Land gespült wird, ist es Diana, die sich seiner annimmt.

Soweit, so schön. Anhand der Widmung (For all Feminists) war vielleicht schon abzusehen, wo die Reise hingeht, aber wer denkt denn gleich was böses? Für die Amazonen sind Männer Schweine, der Rest der Welt wird einfach mal eben als Mens-World bezeichnet und für tot erklärt, weil Frauen dort nichts zu sagen haben. Und natürlich geht diese Welt nur aufgrund der Männer kaputt – eh klar. Es wäre vielleicht nichtmal so schlimm gewesen, wenn das nicht auf jeder zweiten Seite erwähnt worden wäre. Hinzu kommt, dass Diana, sobald sie auf Steven Trevor trifft, ihre komplette Selbstsicherheit verliert. Sie verhält sich plötzlich dumm und naiv, obwohl sie das gar nicht ist. (Und so ganz nebenbei erwähnt: Ich finds etwas unglaubwürdig, wenn Amazonen auf einer einsamen Insel plötzlich High-Tech Geräte haben, um den Alterungsprozess aufzuhalten oder mit ultraschnellen Mini-Fluggeräten durch die Luft sausen…)

Für mich persönlich war Earth One keine Bereicherung – da wünsche ich mir lieber noch mehr Teile von Brian Azzarello. Die sind leichter, spannender und Diana weiß tatsächlich, was sie will.

Wonder Woman: Earth One #1

Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: DC Comics; Auflage: 01 (12. April 2016)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1401229786
ISBN-13: 978-1401229788

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