Swear on This Life – Renée Carlino

+ Kurzbeschreibung

When a bestselling debut novel from mysterious author J. Colby becomes the literary event of the year, Emiline reads it reluctantly. As an adjunct writing instructor at UC San Diego with her own stalled literary career and a bumpy long-term relationship, Emiline isn’t thrilled to celebrate the accomplishments of a young and gifted writer.

Yet from the very first page, Emiline is entranced by the story of Emerson and Jackson, two childhood best friends who fall in love and dream of a better life beyond the long dirt road that winds through their impoverished town in rural Ohio.

That’s because the novel is patterned on Emiline’s own dark and desperate childhood, which means that “J. Colby” must be Jase: the best friend and first love she hasn’t seen in over a decade. Far from being flattered that he wrote the novel from her perspective, Emiline is furious that he co-opted her painful past and took some dramatic creative liberties with the ending.

The only way she can put her mind at ease is to find and confront “J. Colby,” but is she prepared to learn the truth behind the fiction?

+ Rezension

Das tollste an dem Buch ist leider wirklich der Klappentext, und dass kann ich sagen, da ich 320 Seiten lang auf Besserung gehofft habe, die aber leider nicht eingetreten ist. Das ist insofern schade, weil man hieraus wirklich eine tolle Geschichte hätte machen können, die einem die Tränen in die Augen getrieben hätte. Ist nur leider nicht passiert.

Ein Grund dafür sind die Charaktere. Schon auf den ersten Seiten habe ich nicht verstanden, warum Emiline (wtf?) mit dem Typ zusammen ist, mit dem sie zusammen ist, denn die beiden haben wirklich gar nichts gemeinsam, streiten sich wegen fast allem und die Lösung scheint zu sein, dass sie den Raum verlässt und laufen geht, anstatt sich mit ihm auseinander zu setzen. Wenn sie sich dann wieder treffen, hat einer von beiden Essen besorgt, sie schauen ein Football-Spiel und vergessen, worüber sie vorher gestritten haben. Der Super-Autor ist am Ende aber nicht besser. So viel Arroganz in einen einzigen Charakter zu packen muss man sich erst mal trauen.

Der Plot ist so lala, es passiert sich nicht sehr viel, außer dass Emiline mit ihrem Freund streitet, frustriert darüber ist, dass sie noch kein Buch geschrieben hat oder liest – und der Leser kann mitlesen, denn J. Colbys Geschichte steht ebenfalls im Buch und macht quasi die Hälfte des Textes aus. Die ist an sich sehr schön, aber eben auch so sehr drüber, dass sie daran grenzt, unglaubwürdig zu werden. Es ist alles dabei: Drogen, Prügel, nochmal Drogen, Pflegefamilien, Tod, … es ist einfach zu viel.

Dank des Buches kommt es wie es kommen muss – Emiline trifft nach Jahren wieder auf Jase und ist gezwungen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen. Das führt sie auf eine Reise, die sie rein zufällig an die gleichen Orte bringt, wo auch Jase gerade auf Lesereise ist. Und am Ende – wer hätte das gedacht – schreibt auch sie endlich ein Buch.

Ich wollte es wirklich mögen, aber einfach alles an der Umsetzung fand ich doof. Und nur die Idee ist es einfach nicht wert.

Swear on This Life

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Atria Books (9. August 2016)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1501105795
ISBN-13: 978-1501105791

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