Zum Zeitvertreib: Vom Lesen und Malen – Winston S. Churchill

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Kurzbeschreibung

Winston Churchill (1874 – 1965) war einer der bedeutendsten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts. Aber er war auch ein Universalgelehrter, dessen historische Werke ihm den Nobelpreis für Literatur einbrachten. In diesem kleinen Band ist er als eigensinniger und sehr persönlicher Essayist zu entdecken, der über zwei seiner Lieblingshobbys schreibt – das Lesen und das Malen. Ein Leben ohne Bücher war für Churchill undenkbar, aber das Lesen war für ihn kein Mittel zum Zweck, er vertrat die Auffassung, man solle sich dabei allein von seiner Lust und Laune lenken lassen. In der Malerei fand Churchill, der erst mit vierzig Jahren zu Pinsel und Palette griff, Trost und Stärkung. Er hatte seine eigene Welt gefunden, fernab vom Druck, dem er als Person des öffentlichen Lebens ausgesetzt war, eine Welt, von der er sagte: „Glücklich sind die Maler, denn sie sind niemals einsam“.

Rezension

Nachdem ich mittlerweile schon zwei Mal The Crown auf Netflix durchgesuchtet habe, wuchs der Drang, mich etwas näher mit Winston Churchill zu beschäftigen. Zum Zeitvertreib: Vom Lesen und Malen steht schon seit ein paar Jahren auf meiner Wunschliste, weil es eins dieser kleinen Bücher von Hoffmann & Campe ist, die man leicht lesen und auch gut verschenken kann, deswegen erschien mir das ein guter Anfang.

Mal abgesehen von seinem politischen Leben und seinen Erfolgen, schreibt er in diesem kleinen Buch über die Dinge, mit denen er sich seine Zeit vetreibt und die ihm einen neuen Blick auf die Dinge ermöglichen: Das Lesen und das Malen.

Seine Gedanken zum Lesen sprechen wohl jedem Buchliebhaber aus dem Herzen, sind aber auch gute Ratschläge, die zum Nachdenken anregen. So zum Beispiel:  „Es ist ein Fehler, zu viele gute Bücher zu lesen, wenn man noch sehr jung ist.“ (Seite 14). Natürlich möchte man das nicht unbedingt hören, aber so ein bisschen Wahrheit ist eben doch dabei. Aber auch das Lesen ist kein Allheilmittel, weil gerade nach der geistigen Arbeit über den Tag, lesen nicht wirklich einen ausgleich bringt. Das mag sein, und dennoch werde ich es mir dadurch nicht nehmen lassen.

Sein zweiter Zeitvertreib und dabei größtes Steckenpferd war die Malerei. Zwar begann er erst im Alter von vierzig Jahren, den Pinsel zu schwingen, blieb aber bis zum Ende seines Lebens leideschaftlich bei der Sache. In diesem Kurzen Buch schreibt er darüber, wie er dazu kam, welchen Reiz es in ihm weckte und wie er seine Fähigkeiten immer weiter trainiert hat.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen. Man verliert nichts, wenn man die knapp 70 Seiten liest, aber man gewinnt umsomehr an Einblick in die Person Winston Churchill und seine Ansichten.

Zum Zeitvertreib: Vom Lesen und Malen

Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH (8. Oktober 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3455405118
ISBN-13: 978-3455405118

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2 thoughts on “Zum Zeitvertreib: Vom Lesen und Malen – Winston S. Churchill

    1. Sehr gern :) Ich freu mich, wenn ich dir Lust drauf machen konnte und es ist nicht nur hübsch, sondern fühlt sich auch noch gut an mit dem Leinenüberzug. Sag doch mal bescheid, wie es dir gefallen hat.

      Liebe Grüße,
      Yvonne

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