Wochendings.

#Offlinegeplauder

Letzte Woche hab ich noch gedacht „Du kannst nicht schon wieder ein Wochendings schreiben, in dem du nur aufzählst, was alles scheiße ist“ und so ein bisschen denk ich das auch diese Woche, aber ich hab auch einfach gerade mehr als genug Gründe dafür, sorry^^ Das Ding ist – es ist vollkommen okay nicht immer happy zu sein. Ich weiß gar nicht, wieso das von anderen immer so vorausgesetzt wird. Wahrscheinlich weil gute Laune keine Probleme macht und man sich dann nich damit befassen muss. Dabei finde ich es wesentlich ehrlicher, wenn man einfach zu seinen Launen steht. Was will ich denn mit Schönwetterfreunden, auf die ich dann, wenns drauf ankommt nicht zählen kann? Lieber teilt man doch die schönen wie auch die schlechten Zeiten – doppelte Freude und geteiltes Leid.

Aber worauf wollte ich jetzt genau hinaus? Ach ja… Donnerstag war kein guter Tag. Wer mir auf Instagram folgt (und nicht nur liked sondern auch liest) weiß, dass mein Kater überfahren wurde. Es ist Mittwoch passiert, quasi vor der Haustür und wer immer das war ist einfach weitergefahren. Möglicherweise hat er oder sie es nicht gemerkt, das will ich nichtmal ausschließen, so ein kleines Tier ist ja je nach Geschwindigkeit kein wirklicher Widerstand, aber falls doch bleibt für mich die Frage: Hätte man vielleicht noch was tun können? Ich war ja schließlich zu Hause. Wieso klingelt man dann nicht irgendwo in der Straße und sagt Bescheid, selbst wenn man nicht weiß, wem genau die Katze gehört? Tausend Fragen, keine Antworten und dann musst dus auch noch selbst wegmachen. Und dann kriegst du von einem nach dem anderen noch gedrückt „Lach doch mal!“ oder „Schau doch nicht so traurig!“ aber kein „Was ist denn los?“ oder „Wieso gehts dir denn nicht gut?“. Das erweckt so ein bisschen den Eindruck wie: Mir egal, wieso es dir scheiße geht, aber mach dass es aufhört, ich kann das nicht ertragen. Newsflash: Ich muss das auch ertragen. Aber gut, ich glaube das ist ein generelles Problem in unserer Gesellschaft.

Ansonsten habe ich endlich meine neue Brille und nachdem die ersten zwei Tage damit eher so waren, als hätte ich zum Frühstück erstmal ne Flasche Wein getrunken, gehts jetzt eigentlich ganz gut. Meine Probleme lassen sich allerdings nicht über die Stärke lösen – das geht – wie mir zu meinem großen Missfallen erklärt wurde, nur mit einer OP. Unnötig zu erwähnen, dass ich zwar nicht mal einen Termin zur Voruntersuchung, dafür aber extreme Panik hab. (Ich hab das schonmal gemacht – es war nicht schön und allein der Gedanke daran, das nochmal machen zu müssen… nein. Aber andererseits: Was hab ich für eine Wahl?)

#Bookstagram

Es ist schon ein bisschen gemein, wenn du ein Foto von einem Buch postest, dass du gerade anfangen willst und dann sagt man dir: Lies das nicht, das ist langweilig! Danke Karla! :P Underground Railroad flog damit wieder weg, allerdings vor allem deswegen, weil ich auf Seite 30 eingeschlafen bin. Wie so ziemlich jeder andere Buchblogger auch hab ich The Hate U Give gelesen, es wird dazu aber keine Rezension von mir geben. Es ist ein wichtiges Buch und ich wünsche mir, dass es viele lesen, aber ich kann mich all den Begeisterungsstürmen irgendwie nicht anschließen. Thematisch ist es absolut auf dem Punkt, aber der Funke wollte nicht so recht überspringen und deswegen glaube ich nicht, dass ich eine überzeugende Besprechung hinbekomme. Lest also lieber die von Fabian.

#Woanders

Karlas Sommer-Buch-Tipps findet ihr auf ihrem Blog, falls ihr sie im TV verpasst habt – inklusive dem Video zum Anschauen. Für mich war diesmal leider nichts dabei, das Kleiderschrank-Projekt hab ich schon. Anabelle gibt uns eine weitere Deutsch-Stunde. Diesmal: Zeichensetzung. Sophie erklärt, welche Bücher ihr warum nichts gegeben haben. Man muss nicht immer alles gut finden und schon gar nicht beenden. Elif zeigt uns, wie sie ihre gelesenen Bücher in ihrem Bullet Journal festhält. In dieser Woche wurden die für den Man Booker Prize nominierten Titel bekannt gegeben – eine Übersicht dazu findet ihr bei Mara. Sandy stellt euch das Herbstprogramm des Königskinder-Verlags vor – jedes der Bücher ist ein kleiner Schatz, vor allem weil die Geschichten mit so viel Liebe ausgewählt werden. Alexandra beschreibt ihre heimlichen und unheimlichen Lesegewohnheiten – sehr süß und ich hab mich sehr oft wieder gefunden. Bei Lina gibts einen kleinen Ausblick auf unsere Zukunft in Sachen erneuerbare Energie und was alles damit so möglich ist. Und Ash zeigt uns, wie man eine schicke Schlafzimmerwand bastelt

#UndSonstSo

Es gibt einen Trailer zu Rebel in the Rye mit Nicholas Hoult (ihr wisst schon, der aus About a Boy). Hoult spielt niemand geringeren als den jungen J. D. Salinger und ich freu mich einfach sehr auf den Film. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo wurde schonmal verfilmt, allerdings arbeitet Constantin jetzt an einer Serienadaption. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt. Outlander-Fans, die ein Sky-Abo haben, haben Glück, denn die dritte Staffel kommt mit nur 24 Stunden Verzögerung auch nach Deutschland. Ich las nur Sandra Bullock und Netflix und wusste, dass ich, was auch immer es ist, sehen muss. Es handelt sich dabei um die Verfilmung von Josh Malermans Bird Box. Ich hab das Buch nicht gelesen, aber allein Sandra Bullock macht, dass ich den Film sehen will. Genauso verhält sich das übrigens mit Eva Green, die Virginia Wolf in Vita & Virginia spielen wird.

George R. R. Martin kündigt Bücher für die nächsten Jahre, eventuell sogar 2018, an. Soll er machen, ich geb da langsam nix mehr drauf. Was kommt, kommt und was nicht, brauch ich halt nicht.

Harry Potter feiert dieses Jahr 20jähriges Jubiläum und wir kriegen alle Geschenke, so scheint es zumindest. Zwei neue Bücher werden erscheinen, aber bevor ihr euch zu sehr freut – Harry Potter: A History of Magic und Harry Potter, A Journey Through a History of Magic sind keine neuen Geschichten. Es handelt sich hier eher um Zusatz- und Hintergrundinfos. Für Fans ganz nett, für Sammler unverzichtbar aber im Grunde kein Must-Have. Was ich zusätzlich noch entdeckt (und mitbestellt) habe, ist dieses Teil. Gut, das Scrapbook als Zusatz macht mich ein bisschen misstrauisch, aber es erscheint ja bald, dann kann ich euch mehr sagen.

#AufdenOhren

Linkin Park. Die ganze Woche. Nicht mal, weil ich es aktiv gehört hab, sondern eher, weil die Lieder auf Dauerschleife in meinem Kopf liefen. Am Samstag Abend gab ich dann auf, als auch in der Arbeits-WhatsApp-Gruppe ein Video nach dem anderen geteilt wurde und hab die Anlage dann richtig aufgedreht.

Die Nachricht war wie ein Schlag in die Magengrube und ich konnte und wollte das zuerst nicht glauben. Ich habs auch nicht geglaubt, bis Mike es bestätigt hat. Linkin Park hat mich durch so viele schwere Phasen in meinem Leben begleitet, Chester hat für mich geschrien, als ich es nicht konnte und die Musik hat mir Kraft gegeben. Ich wünschte, das hätte bei ihm selbst genausogut funktioniert. Danke für alles, Chester!


Habt eine schöne Woche! <3

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4 thoughts on “Wochendings.

  1. Das mit deinem Kater tut mir unfassbar leid. Als ich meinen Hund verloren habe, war das mitunter das Schlimmste, was ich jemals gefühlt habe. Ich schicke dir ganz viel Kraft und hoffe deine nächste Woche wird besser. <3

  2. Hi Yvo,

    das mit deinem Kater tut mir unfassbar leid. Ich weiß nicht, ob du das lesen möchtest, aber das tut es wirklich. Meiner besten Freudin wurden auch Katzen überfahren, zwei Mal, und das ist einfach unfassbar Scheiße. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und schicke dir eine mentale Umarmung.
    Ich finde es vollkommen verständlich, dass man nicht immer gut gelaunt ist. Vor allem, wenn man einen Wegbegleiter verloren hat. Menschen, die immer gut gelaunt sind, nie „negative Gefühle“ empfinden, sind mir irgendwie auch suspekt. Ein Mensch kann einfach nicht immer fröhlich sein.
    Ich hoffe, dass es in deiner kommenden Woche viele Dinge geben wird, die dich zum Lächeln bringen.

    Liebe Grüße
    Nina

  3. Das mit Chester hat mich auch getroffen, war meine absolute Lieblingsbands zu Teenagerzeiten. Habe sie in den letzten Jahren zwar nicht mehr so aufmerksam verfolgt, aber das kam wirklich unerwartet :,(
    Das mit deiner Katze tut mir auch sehr leid. Hoffe sehr, dass deine nächste Woche endlich besser wird.

  4. Bei Chester ging es mir genau wie dir. Und die Lieder laufen immer noch in meinem Kopf rauf und runter. Wenn ich momentan vor mich hin singe, dann Linkin Park.

    Das mit deinem Kater tut mir so unheimlich leid! Und ich finde es einfach arschig von Leuten, weiterzufahren ohne auch nur nachzusehen. Ich bilde mir ja immer ein man bekommt sowas doch mit.

    Ich wünsche dir ganz, ganz viel Kraft, liebe Yvo. <3

    Liebe Grüße,
    Katja

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