Warum ihr alle The Bold Type schauen müsst…

Ich wusste nicht, dass ich eine neue Lieblingsserie brauche – gefunden habe ich sie trotzdem und genau dewegen möchte ich sie euch ans Herz legen. The Bold Type basiert auf der Geschichte von Joanna Coles, Chefredakteurin von Cosmopolitan und CCO für Hearst Magazines. Ich habe die erste Staffel innerhalb von 2 Wochen gleich zweimal gesehen und warte nun sehnsüchtig auf die zweite.

“Don’t say I’m sorry when you have nothing to apologize for.”
– Jacqueline –

Worum geht’s?

Dreh- und Angelpunkt der Serie ist die Redaktion des Scarlet Magazines, eine Zeitschrift für junge Frauen. Neben Jacqueline Carlyle, deren Rolle als Chefredakteurin der von Joanna Coles nachempfunden ist, geht es um Jane Sloan (Autorin), Kat Edison (Social Media Director) und Sutton Brady (Assistentin), eine Gruppe junger Frauen, die der Zuschauer dabei begleitet, ihre eigene Stimme, Identität und Sexualität zu finden.

Die Serie beginnt damit, dass Jane von einer Assistentin zur Autorin befördert wird und nun vor ganz neuen Problemen steht: Mit welchen Artikeln kann sie nicht nur Jacqueline sondern auch die Leser des Magazins davon überzeugen, dass sie eine Stimme hat, die gehört werden muss? Sutton, die seit drei Jahren die Assistenz der Chefredakteurin ist, träumt von einer Karriere im Bereich Fashion, erfüllt dafür aber nicht die nötigen Anforderungen. Außerdem hat sie eine (geheime) Beziehung zu einem Vorstandsmitglied. Und Kat beginnt nach einem zusammentreffen mit der lesbischen, muslimischen Fotografin Adena El-Amin ihre sexuelle Identität zu hinterfragen.

“Go in there with the confidence of an incredibly average white man.”
– Kat –

Warum sollte ich das schauen?

Bist du eine junge Frau am Anfang deines Arbeitslebens oder mitten drin? Dann ist das genau deine Serie. Jacqueline zeigt das Bild einer Chefin, wie sie sein sollte – natürlich fordert sie ihre Schützlinge und das nicht gerade selten und nachgiebig, aber auch nicht um jeden Preis. Es geht ihr nicht allein um den Erfolg des Magazins, sondern vor allem auch darum, das bestmögliche aus Jane herauszukitzeln. Trotz der gegebenen Distanz wirkt sie wie ein Mentorin.

Die Freundschaft der drei Hauptcharaktere ist ein weiterer Punkt, denn sie zeigt, dass Freundschaft zwischen Frauen auch ganz ohne Zickerein und Neid funktionieren kann, indem man sich respektiert und gegenseitig unterstützt. Dann haben nämlich alle was davon. Außerdem glaube ich, dass man sich gut in den drei wiederfinden kann. Die Serie zeigt deutlich, was man erreichen kann, wenn man den Mut hat, dafür zu kämpfen.

Für mich außerdem positiv: ich finde die Serie sehr divers. Abgesehen von macht es aber auch einfach Spaß, die drei auf ihrem Weg zu begleiten.

“First of all, I can screw whoever I want.”
– Sutton –

Für Fans von…

Es ist eine Mischung aus Sex and the City, Gossip Girl und Der Teufel trägt Prada ohne den Teufel. Natürlich ist alles irgendwie hübsch und unerschwinglich, trotzdem kämpfen die Charaktere mit ganz normalen Problemen.

Trailer

“To having adventures. And making mistakes. To sleeping with the wrong people and the right people. And to unleashing holy hell.”
– Jane, Kat, & Sutton –

Die erste Staffel umfasst 10 Folgen á 45 Minuten, ansehen kann man sich das ganze synchronisiert oder OV auf Amazon Prime.


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