A Boy Called Christmas / The Girl Who Saved Christmas / Father Christmas and Me

In der Regel kaufe ich Weihnachtsbücher, weil ich sie VOR oder besser noch AN Weihnachten selbst lesen will. In der Realität allerdings bleiben sie dann trotzdem erstmal liegen. Wie die Bücher von Matt Haig, die ich bereits letztes Jahr kaufte (zumindest die ersten beiden, das dritte ist erst diesen November erschienen). Jetzt ist es so, dass ich eigentlich nichtmal ein sehr großer Haig-Fan bin, neugierig war ich aber trotzdem. Den Ausschlag gaben letztendlich die Illustrationen von Chris Mould, denn ganz ehrlich – wer kann einem illustrierten Buch widerstehen?

Ohne zu viel vom Inhalt verraten zu wollen, kann ich euch also sagen, dass diese Bücher nicht nur für Kinder ein wunderbares Geschenk sind, sondern auch für uns Erwachsene. Es braucht vielleicht ein bisschen Überwindung, sich auf die doch recht kindlichen Geschichten einzulassen, aber sie sind es wert. Nicht seten versteht man vieles besser, wenn man es aus der Perspektive eines Kindes betrachtet. Vor allem dann, wenn man den Glauben an Weihnachten schon fast verloren hat und bisher vergeblich nach dem entscheidenden Funken gesucht hat. Hier ist er, in diesen drei Büchern, genaugenommen aber schon im ersten.


A Boy Called Christmas

You are about to read the true story of Father Christmas. It’s a story that proves nothing is impossible. A Boy Called Christmas is a tale of adventure, snow, kidnapping, elves, more snow and a boy called Nikolas, who isn’t afraid to believe in magic.

Für die Elfen in Elfhelm ist ‚Unmöglich‘ ein Schimpfwort der untersten Schublade. Alles ist möglich, wenn man nur fest genug daran glaubt. Das mag im ersten Moment platt klingen, aber es sind genau diese Dinge, die wir Kindern von Anfag an mit auf den Weg geben sollten. Es läuft nicht immer alles glatt und es wird sicher nicht immer ales so klappen, wie du es willst, aber wenn du daran glaubst, dass du es schaffst und es schaffen willst, kriegst du es irgendwie hin.

Gebundene Ausgabe: 262 Seiten || Verlag: Canongate Books Ltd.; Auflage: Main (16. November 2015) || Sprache: Englisch || ISBN-10: 178211789X || ISBN-13: 978-1782117896

The Girl Who Saved Christmas

If magic has a beginning, can it also have an end?When Amelia wants a wish to come true she knows just the man to ask – Father Christmas.But the magic she wants to believe in is starting to fade, and Father Christmas has more than impossible wishes to worry about. Upset elves, reindeer dropping out of the sky, angry trolls and the chance that Christmas might be cancelled.But Amelia isn’t just any ordinary girl. And – as Father Christmas is going to find out – if Christmas is going to be saved, he might not be able to do it alone . . .

Der zweite Teil widmet sich ganz der Hoffnung und auch hier hab ich mich fast noch öfter als beim ersten Teil erwischt, wie ich in mich rein gegrinst und an den entsprechenden Stellen genickt habe – ganz unbewusst, aber aus vollem Herzen – weil hier so viel von der Ungerechtigkeit der Welt auf spielerische Weise behandelt wird.

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten || Verlag: Canongate Books Ltd.; Auflage: Main (3. November 2016) || Sprache: Englisch || ISBN-10: 1782118578 || ISBN-13: 978-1782118572

Father Christmas and Me

It isn’t always easy, growing up as a human in Elfhelm, even if your adoptive parents are the newly married Father Christmas and Mary Christmas. For one thing, Elf School can be annoying when you have to sing Christmas songs every day – even in July – and when you fail all your toy-making tests. Also it can get very, very cold.But when the jealous Easter Bunny and his rabbit army launch an attack to stop Christmas, it’s up to Amelia, her new family and the elves to keep Christmas alive. Before it’s too late . . .

Und der dritte letztendlich wendet sich an alle von uns, die sich irgendwann in ihrem Leben schonmal fehl am Platz gefühlt haben, die nirgendwo so richtig dazugehört haben und die immer ein bisschen anders waren als alle anderen. Es macht Mut und zeigt, worauf es wirklich ankommt. Nicht die Dinge, die uns unterscheiden, spielen die wichtige Rolle, sondern die, in denen wir uns ergänzen und zusammen wachsen können.

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten || Verlag: Canongate Books Ltd.; Auflage: Main (12. Oktober 2017) || Sprache: Englisch || ISBN-10: 1786890682 || ISBN-13: 978-1786890689

In der deutschen Übersetzung erscheinen die Bücher ügrigens bei DTV, Ein Junge namens Weihnacht erschien bereits 2016, Das Mädchen, das Weihnachten rettete 2017 und wahrscheinlich kommt der dritte Teil dann im nächsten Herbst. Wer also nicht warten möchte, sollte zum englischen Original greifen – es lässt sich wirklich leicht lesen, sind ja schließlich auch Kinderbücher.

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Turtles all the Way Down – John Green

Kurzbeschreibung

Sixteen-year-old Aza never intended to pursue the mystery of fugitive billionaire Russell Pickett, but there’s a hundred-thousand-dollar reward at stake and her Best and Most Fearless Friend, Daisy, is eager to investigate. So together, they navigate the short distance and broad divides that separate them from Russell Pickett’s son, Davis.

Aza is trying. She is trying to be a good daughter, a good friend, a good student, and maybe even a good detective, while also living within the ever-tightening spiral of her own thoughts.

Rezension

Als ich hörte, dass John Green endlich, endlich, endlich ein neues Buch veröffentlichen würde, war ich skeptisch. Das Ding ist nämlich – The Fault in Our Stars fand ich damals großartig, vor allem deswegen, weil ich keine Ahnung hatte, was ich erwarten sollte und weil mich das Buch mit seiner Thematik, aber vor allem seinem Ende überrascht hat. Dann las ich die anderen John Green-Bücher und war schon nicht mehr ganz so begeistert. Und nach Jahren dann jetzt das…

Im Vorfeld war ja bereits bekannt, dass es wohl Greens persönlichstes Buch werden würde, da er bekanntermaßen auch an Angststörungen leidet – wie die Protagonistin eben auch. Allein deshalb war es bestimmt nicht einfach zu schreiben, es ist aber auch keine Entschuldigung für die offensichtlichen Schwächen. Das Problem an dem Buch ist nämlich, dass es zwar wunderbar zeigt, wie Menschen mit Angst- und Zwangsstörungen leben, abgesehen davon hat es aber leider keinen Plot.

Man könnte jetzt argumentieren, dass der Vater von Azas Freund aus Kindertagen vermisst wird und die Jugendlichen sich auf die Suche nach dem Millionär begeben, aber wenn man ehrlich ist, tun sie eben genau das nicht – aktiv nach ihm suchen. Stattdessen plätschert das Buch nur so vor sich hin, es geht viel um Aza selbst und ihr Gedankenkarussel, aber auch um die anderen Charaktere, Freundschaft und die Tatsache, dass die erste Liebe für niemanden einfach ist – und für Aza besonders schwer.

Dabei ist es natürlich toll geschrieben, keine Frage. Green streut immer wieder bedeutungsschwere Zitate ein und schafft es, den Charakteren durch Kleinigkeiten Tiefe zu verleihen. Alles in allem aber ist es dennoch nichts besonderes und den ganzen Green-Hype einfach nicht wert.


Turtles all the Way Down

Gebundene Ausgabe: 304 Seiten || Verlag: Dutton Books for Young Readers; Auflage: 01 (10. Oktober 2017) || Sprache: Englisch || ISBN-10: 0525555366 || ISBN-13: 978-0525555360 || Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten || Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (10. November 2017) || Sprache: Deutsch || ISBN-10: 3446259031 || ISBN-13: 978-3446259034 || Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre || Originaltitel: Turtles All the Way Down

#buylocal

Schwimmen – Sina Pousset

Kurzbeschreibung

Milla und Jan kennen sich seit Kindertagen. In einem heißen Sommer fahren sie gemeinsam mit Jans Freundin Kristina ans Meer. Drei Tage lang schweben sie zwischen Angst, Liebe und Sehnsucht. Bis sich alles bei einem heftigen Gewitter katastrophal entlädt. Jan überlebt nicht. Vier Jahre später sind Milla und die kleine Emma an einem kalten Morgen durch die große Stadt unterwegs. Da findet Milla etwas, das sie an Jan erinnert und stellt sich endlich der Vergangenheit. Ein Roman voller zarter Melancholie und berührender Bilder, die einen nicht mehr loslassen.

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Rezension

Zugegeben, auf den ersten Seiten hatte ich noch Probleme mit dem Buch. Das lag zum einen daran, dass die wörtliche Rede nicht wirklich kenntlich ist, zum anderen aber auch daran, dass sie erste Szene direkt eine leicht diffuse Unterhaltung mit der kleinen Emma ist. Danach allerdings habe ich das Buch in einem Zug weginhaliert.

Man gewöhnt sich an den Schreibstil und es dauert nicht lange, bis man vollkommen in Poussets Erzählweise abgetaucht ist. Mit kleinen Formulierungen zeichnet sie wundervolle Bilder, andere Sätze wiederum gehen Messerscharf unter die Haut. Es ist fast unmöglich, dieses Buch aus der Hand zu legen, wenn man erst einmal richtig drin ist.

Es geht in erster Linie um Trauer, Freundschaft, die in schweren Zeiten verbindet aber auch, wie man diese Trauer überwindet. Milla und Jan verbindet viel, sie würden alles füreinander tun und nicht selten denkt man, dass darauf mehr werden könnte, als Freundschaft. Doch je näher man dem Wendepunkt kommt, umso klarer wird, dass diese Geschichte anders ausgehen wird, als gedacht. Zu einem gemeinsamen Urlaub bringt Jan Kristina mit und die Stimmung droht zu kippen.

Es war nun leider ausgerechnet die etscheidende Szene, die mir am Buch nicht gefallen hat. Es erschien mir irgendwie zu gewollt und unpassend, wenngeich Jans Reaktion natürlich durch kaum etwas anderes so hätte ausgelöst werden können. Das allein macht das Buch aber nicht schlechter – es war nur einfach nicht mein Geschmack.

Es ist wundervoller, kleiner Roman, der mich mit seiner Sprache und seiner Geschichte fast vollkommen begeistern konnte und mich am Ende mit einem zufriedenen Gefühl zurückließ. Großes Kino auf weniger als 250 Seiten!


Schwimmen

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten || Verlag: Ullstein fünf (8. September 2017) || Sprache: Deutsch || ISBN-10: 3961010072 || ISBN-13: 978-3961010073

#buylocal

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Wo ist denn bitte das Jahr hin und wieso ist schon wieder Dezember? oO Ich bin noch gar nicht bereit dafür… Aber gut, gestern hab ich den ganzen Tag Plätzchen gebacken und wie jedes Jahr stelle ich fest, dass ich lieber Kuchen als Kekse backe, ich frag mich nur, wann ich mich mal rechtzeitig daran erinnern werde… (Das Rezept vom Bild ist übrigens von Sky – super-mega-lecker-zimtig-weihnachtlich und ich habs hingekriegt, also schafft ihr das auch!)

Ansonsten war ich diese Woche Donnerstag direkt zur Eröffnung auf unserem Weihnachtsmarkt (keine Angst, nich meine Idee). Eine Arbeitskollegin hatte vor einer Weile ihr 40jähriges Dientsjubiläum und hat die Ateilung dann auf den Weihnachtsmark zu Essen & Trinken eingeladen. Das war tatsächlich echt schön und vor allem mal was anderes, als einfach essen gehen.

#Bookstagram

Renegades von Marissa Meyer hab ich angefangen, aber so ganz gefesselt bin ich noch nicht, deswegen musste erstmal A Boy called Christmas von Matt Haig dran glauben. Mei, was ist das für eine süße Geschichte! *.* (Und ich mag Matt Haig nichtmal…) Was bin ich froh, dass ich die beiden Folgebände auch schon zu Hause habe.

#WahnsinnInSerie

Wie immer late to the Party habe ich erst jetzt angefangen, Big Little Lies zu schauen und was soll ich sagen? Ihr hattet recht. Das ist genau die Art Serie, die ich mag. Nächsten Freitag kommt außerdem Staffel 2 von The Crown auf Netflix – Wochenende gerettet.


Und jetzt verzieh ich mich mit Plätzchen, Kaffee und Buch auf die Couch und schau dem Schnee beim rieseln zu. Es könnte wirklich alles viel, viel schlimmer sein… Macht euch eine schöne Woche! <3

Was wichtig ist. Vom Nutzen des Scheiterns und der Kraft der Fantasie – J. K. Rowling

Kurzbeschreibung

Als J.K. Rowling 2008 gebeten wurde, die Abschlussrede an der Harvard University zu halten, wählte sie dafür zwei Themen, die ihr sehr am Herzen liegen: den Nutzen des Scheiterns und die Kraft der Fantasie. Denn in ihren Augen ist der Mut zu scheitern genauso wichtig für ein erfülltes Leben wie konventionellere Wege zum Erfolg. Das gilt auch für die einzigartige menschliche Fähigkeit, sich mithilfe der Vorstellungskraft in andere hineinzuversetzen – vor allem in jene, die es schwerer haben als wir. Diese besondere Fähigkeit müssen wir uns unbedingt bewahren.

Die Erfahrungen, von denen J.K. Rowling erzählte, und die provokanten Fragen, die sie den jungen Absolventen stellte, haben seither zahlreiche Menschen inspiriert, darüber nachzudenken, was wirklich zählt im Leben. Scheitern, Schicksalsschläge, Fantasie und Inspiration – diese Themen sind immer wieder von großer Bedeutung für Menschen, die an einem Wendepunkt stehen. Indem wir Risiken eingehen und ein Scheitern in Kauf nehmen, indem wir die Kraft unserer Fantasie nutzen, können wir das Leben mutiger angehen und offener für alle Möglichkeiten sein, die es für uns bereithält.

Rezension

Recht missmutig habe ich vor ein paar Wochen zur Kenntnis genommen, dass der Carlsen Verlag mit großem Trara die Veröffentlichung von „Was wichtig ist. Vom Nutzen des Scheiterns und der Kraft der Fantasie“ angekündigt hat und auch wenn ich mich immer über ein Buch von J. K. Rowling freuen werde, fühle ich mich verpflichtet zu sagen, dass die Verkaufserlöse zwar voll und ganz an Lumos gehen werden, ich 12,99 € aber dennoch für einen sehr stolzen Preis halte, wenn man sich das ganze im Netz als Video ansehen und als Text im Original lesen kann. Hinzu kommt, dass dieser Text bereits aus 2008 ist, die englische Originalausgabe (für die ich übrigens auch 12€ bezahlt habe), erschien bereits Anfang 2015. Und trotz allem empfehle ich es jetzt auf dem Blog. Denn ich habe es nicht nur gern (immer wieder) gelesen, ich möchte diesen Text auch liebend gern allen in die Hand drücken. Und würde das Buch nur 5€ kosten, würde ich das sogar tun.

Die Rede richtet sich an die Harvard-Absolventen aus 2008, eine Gruppe von Menschen, in deren Leben augenscheinlich bisher nicht viel schief gegangen ist. Aber, so Rowling, früher oder später wird es geschehen, weil es nunmal zum Leben dazu gehört. Sie spricht von ihren eigenen Erfahrungen und dem schlimmstmöglichen Fall, der hätte eintreten können: Arbeitslos und alleinerziehend ohne Perspektive zu sein. Das sie heute ist wer sie ist, hat sie nur der Tatsache zu verdanken, dass es nicht mehr schlimmer werden konnte.

Es ist eine gute Rede und auch wenn ich vermutlich zu meinem eigenen Abschluss etwas ähnliches von einer weniger bekannten Person gehört habe, habe ich es vergessen. Aber gerade weil mal sich immer mal wieder dran erinnern muss, ist diese gedruckte Form doch eine kleine Gedächtnisstütze und eignet sich außerdem wunderbar als Geschenk.


Was wichtig ist.  Vom Nutzen des Scheiterns und der Kraft der Fantasie

Gebundene Ausgabe: 80 Seiten || Verlag: Carlsen (30. November 2017) || Sprache: Deutsch || ISBN-10: 3551587779 || ISBN-13: 978-3551587770 || Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren || Originaltitel: Very Good Lives. The Fringe Benefits of Failure and the Importance of Imagination

#buylocal

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Ich finde ja, alles hat seine Zeit – die ersten Blüten im Frühling, heiße Tage im Sommer, stürmischer Wind im Herbst und Schnee im Winter. Lebkuchen im September bringen mich aus dem Konzept, genau wie die Tatsache, dass sich jetzt schon alle im Plätzchenbacken übertreffen. Es ist gerade mal Anfang November und auch wenn ich jetzt nicht sonderlich religiös bin, sehe ich doch den Sinn hinter dem ungeschriebenen Gesetz meiner Oma: Kein Weihnachtskram bis Totensonntag. Gerade diese Woche wurde im Radio diskutiert, ob man die Weihnachtsmärkte dieses Jahr nicht früher beginnen lassen könnte oder, falls das eben nicht geht, das ganze bis zum 6. Januar weiterlaufen lässt und ich frage mich die ganze Zeit: Wieso? Sind die vier Wochen Adventszeit nicht genug, um sich auf Weihnachten einzustimmen? Sind wir nicht spätestens Mitte Dezember schon übersättigt, wenn wir so viel früher damit anfangen? Klar, die ersten, frischen Lebkuchen schmecken am besten, aber zumindest für mich vermittelt ihr Geschmack ein Gefühl von Wärme und Zufriedenheit und ich verbinde es mit Weihnachten. Nicht mit 25° C an einem schöne Septembertag. Nennt mich altmodisch, aber ich warte den 26. November (Totensonntag) ab, und fange erst dann an, mmich mit Weihnachtskram zu beschäftigen. Dann hab ich nämlich zu Weihnachten auch noch wirklich Lust drauf.

Und eine lustige Geschichte: Kennt ihr das, wenn man wie verrückt nach etwas sucht, bei dem man genau weiß, wo man es am Tag vorher abgestellt hat, aber es einfach nicht mehr da ist? Und jetzt stellt euch vor, es ist 6:40 Uhr morgens und das Ding, das ihr sucht, ist die Lieblingskaffeetasse auf der Arbeit und ohne sie bekommt ihr keinen Kaffee. Furchtbar, oder? Und das alles nur, weil die neue Reinigungskraft Mitleid mit meiner ungespülten Tasse hatte (ja, ich weiß, das macht man auch nicht) und sie ein Stock weiter in die Spülmaschine gestellt hat – damit ich wieder eine saubere Tasse habe <3 Für diese Erkenntnis hab ich leider 20 Minuten gebraucht, angestellt war die Spülmaschine auch nicht, weswegen ich die Tasse dann doch selbst gespült hab, aber hey, wirklich böse kann man da nicht sein, oder? (Es ist übrigens ein ER, wie mir gesagt wurde und er ist neu, gesehen hab ich ihn och nicht, aber er bekam dann gestern einen Zettel mit einem Danke – musst du nicht, mach ich selbst – Schönes Wochenende!)

#Bookstagram

Gelesen hab ich diese Woche nicht viel. Turtles all the way down war solala… Mein Problem war, dass die Story schon nicht so spannend ist, ich dann aber auch mit den Charakteren nicht allzuviel anfangen konnte. Es sind ein paar schöne Sätze drin, aber alles in allem hat mich das Buch nicht gepackt. Viel spannender sind die Bücher, die diese Woche hier neu eingezogen sind^^ Ich brauch mich jedenfalls nicht wundern, wenn meine Regale irgendwann über mir zusammenbrechen, wahrscheinlicher aber ist, dass ich vorher bankrott gehe. Und weil es heute schon den ganzan Tag nicht hell wird, kann ichs euch nicht mal zeigen…

Was ihr aber machen könnt, ist beim Lovelybooks-Leserpreis abzustimmen. Und ja, ich weiß, die Tweets nerven und es gewinnen eh immer die Falschen und überhaupt – diese Autoren, die sich erdreisten dazu aufzurufen, dass man für sie abstimmen soll! Unerhört! (Ganz ehrlich – nö, eigentlich nich. Würde ich genauso machen, hätte ich ein Buch.) Aber wie bei jeder Wahl eigentlich hat man das als Abstimmender ja selbst in der Hand. Ich stimme nicht aus Gefälligkeit ab, ich stimme wenn überhaupt nur für Bücher, die ich gelesen habe und bei denen ich meine, dass sie es verdient haben – in der Vorrunde noch dazu für die, die jetzt nicht eh schon in aller Munde waren, sondern für die vermeintlichen Underdogs. Und dann schau ich, ob sichs gelohnt hat. Wenn’s dann wirklich um die Platzierungen geht, wähle ich meine Stimmen nochmal genauer und falls ich keins der Bücher gelesen habe, dann eben nach Bauchgefühl oder auch gar nicht. Ihr seid mit eurer Stimme niemandem verpflichtet außer eurem eigenen Gefühl, keiner kann euch zwingen und wenn man eine Stimme nur vergibt, um evtl. die Chance auf irgendwas zu haben, sollte man sich überlegen, ob man überhaupt mitmachen sollte (das geht an die offiziell-inoffiziellen Gewinnspielveranstalter und -teilneher von ‚Stimm für mich und du wanderst in einen Lostopf‘).

#Woanders

Ein paar von den Blogbeiträgen habt ihr vielleicht schon gelesen, aber da ich so lange kein ‚richtiges‘ Wochendings mehr geschrieben habe, schadet es ja nicht, nochmal gesammelt drauf hinzuweisen^^ Simone zum Beispiel hat relativ direkt nach der Messe einen ziemlich guten Beitrag darüber geschrieben, ob sie noch eine Buchbloggerin ist. Ich finde ja, und eine der mir liebsten noch dazu. Aber es sind Gedanken, die auch mir durch den Kopf gingen.

Daniela zeigt euch 6 Möglichkeiten auf, mit denen ihr kostenlos Bücher lesen könnt – wäre vielleicht auch mal was für meinen Geldbeutel. Und falls ihr bis Weihnachten noch schnell die Weihnachtskarten selbst lettern wollt (okay, das wird vielleicht doch nichts mehr, is ja nimmer so lang^^) oder euch generell für Handlettering interessiert, gibts bei ihr auch ein paar Tipps für Einsteiger und alle, die es werden wollen.

Auf Netflix läuft seit Oktober eine Doku über Joan Didion und ich bin noch nicht dazu kommen. Linus schon und hat darüber geschrieben – inkl. diverser Lektüretipps (von denen ich auch direkt eins gekauft habe). Filmisch bleibts bei Fabian, der euch alles über Love, Simon (die Verfilmung von Nur drei Worte) verrät, was man wissen muss. Schaut mal vorbei ehe der Film ins Kino kommt.

Saskia und Anabelle bekamen die Möglichkeit, Jay Kristoff ein paar Fragen zu stellen und was dabei rausgekommen ist, ist nicht nur witzig, sondern unheimlich lesenswert. Selbst ich hab jetzt wieder Lust auf Nevernight und das will was heißen, denn ich habs eigentlich nach 40 Seiten abgebrochen^^

Falls ihr bei einer Weihnachtsbuchwichtelaktion teilnehmen wollt, habt ihr heute noch Zeit euch bei Reecca anzumelden. Aber husch, wirklich nur noch heute!!

Und weil jetzt gerade die Woche der unabhängigen Buchhandlungen war, hat Karla 99 Gründe von 99 Personen zusammen getragen, warum man seine Bücher genau dort kaufen sollte. Also – auf in die nächste Buchhandlung – #buylocal.


So, und nu habt ihr hoffentlich erstmal genug zum Lesen.

Macht euch  – trotz des Wetters – ein schönes Wochenende <3

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