Sorry, aber ich glaub, ich brauch ne Pause.

Eigentlich läuft gerade alles echt gut. Fast ein bisschen zu gut. Privat ist im Gegensatz zum Anfang des Jahres gerade mal niemand krank und stellt damit alles auf den Kopf und beruflich hab ich gerade abgesehen von zwei unvermeidbaren Kleinigkeiten ein richtiges Zufriedenheitsgefühl. Es ist also alles top, wenn ich nicht das Gefühl hätte, dass mir die Zeit wegläuft – und das tut sie wirklich.

Ihr ahnt es vielleicht schon, es geht um die DSGVO, die gerade alles und jeden in den Wahnsinn treibt. Da kann man jetzt lange drüber diskutieren, das nützt aber auch keinem. Es muss halt umgesetzt werden, nur sehe ich mich dazu gerade nicht in der Lage.

WordPress.com hat meines Wissens nach noch keine Voraussetzungen geschaffen und so langsam wirds ein bisschen eng dafür. Ist halt dann doch wieder blöd, wenn man so abhängig ist, aber die Entscheidung, nicht selbst zu hosten, war und ist noch immer bewusst und ich möchte das aus den verschiedensten Gründen nicht unbedingt ändern, sorry. Aber genau das ist das, was ich in beinahe jedem Artikel zur DSGVO bisher gelesen habe. (Und es nervt mich ungemein. Es kann doch nicht meine Schuld sein, ein bestehendes Angebot nicht mehr nutzen zu können, weil die nötigen Voraussetzungen für eine Gesetzesänderung nicht geschaffen wurden?)

Sicher, ich kann jetzt Hals über Kopf umziehen und ich würde das irgendwie hinkriegen, es würde am Ende irgendwie passen, aber da sind wir wieder beim Zeitproblem und der Tatsache, dass ich einfach nicht der Typ bin, das mal eben Hals über Kopf zu machen. Und wer weiß? Vielleicht ist das Problem nächste Woche schon mit ein paar Klicks lösbar und ich hätte den ganzen Aufwand um sonst betrieben? Was ich sagen will – manchmal ist es kein Fehler, erstmal abzuwarten und dann zu handeln.

Im schlimmsten Fall bedeutet das aber, dass der Blog zum 25.05. dann erstmal auf privat gestellt wird – Unwissenheit schützt bekanntlich vor Torheit nicht – und bevor ich was falsch mache, mache ich lieber erstmal gar nichts. (Nein, ich will keine Panik verbreiten und niemand muss mir das so nachmachen oder in Stress verfallen. Vielleicht gibts jetzt schon ne Lösung, falls ja, teilt sie mir gern mit. Nur für mich ist das gerade der vorerst einzig gangbare Weg und ich schreibe das alles nur, weil ich nicht einfach sang- und klanglos verschwinden will. So 2-3 Leute lesen den Blog ja doch recht regelmäßig.)

Weiterhin – und das ist für mich eigentlich ausschlaggebender als diese dusselige DSGVO – ist aktuell ein bisschen die Luft raus. Ich hab viele Ideen, mir fehlt aber gerade ein bisschen das Gesamtkonzept und der Rahmen, in dem sich das bewegen soll. Das Problem hatte ich schon öfter und dann hab ich einfach eine Weile nicht gebloggt und dann wars irgendwann wieder gut. Diesmal werde ich mir die Zeit bewusst nehmen. Daher kann ich nicht sagen, wie lange es hier still sein wird und wann es weitergeht.

Fakt ist – es geht weiter. Das einfachste wäre halt wirklich, den Blog aufzugeben, aber nachdem ich lange drüber nachgedacht hab, ist das keine Option. Ich weiß halt nur noch nicht wann und ich hoffe, ihr seid dann noch da =)

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5 Tipps, um deine Lieblingsbücher zu supporten.

Photo by César Viteri on Unsplash

1. Kauf das Buch.

Am besten natürlich im unabhängigen Buchhandel. Geht nicht immer, aber immer öfter, wenn man nur will. Und wenn das Buch nicht vorrätig ist – frag danach. Zum einen wird man es dir bestellen, zum anderen wächst die Aufmerksamkeit der Buchhändler, je öfter sie gefragt werden. Vielleicht ist es nicht da, weil sie dachten, dass es sich nicht verkaufen lässt, aber da kannst du sie eines Besseren belehren. Und wenn das Geld nicht reicht, gibt es ja auch immer noch Bibliotheken. Denn auch wenn man die Bücher ausleiht, unterstützt man damit die Autoren.

2. Lies das Buch.

Logisch, oder? Außerdem ist das der Teil, der wirklich Spaß macht.

3. Schreib eine Rezension.

Hast du einen (Buch-)Blog? Prima, dann weißt du ja, wie das geht. Falls nicht, ist das auch kein Problem – zum Beispiel auf Lovelybooks oder Goodreads kannst du Bücher bewerten und rezensieren, auch ohne dass du einen Blog hast. Gleichzeitig kannst du über die Community neue Freunde finden, die den gleichen Geschmack haben wie du. Und natürlich kann man auch auf Amazon, Thalia, etc. bewerten und Rezensionen einstellen.

Pro-Tipp: Viele Blogger sind davon abgeschreckt, dass Amazon es zur Bedingung macht, dass die eingestellte Rezension nirgendwo anders genauso aufzufinden ist – für die meisten ist das zu viel Aufwand, extra für Amazon noch eine Rezension zu schreiben. Mach es trotzdem, denn auch wenn da nur 2-3 Sätze zum Buch stehen – je mehr Rezensionen da sind, umso besser wirkt sich das auf die Sichtbarkeit aus. Es lohnt sich also, auch wenn man mit Amazon auf Kriegsfuß steht, denn ihr helft damit den Autoren.

4. Geh zu Lesungen.

Das ist manchmal schwierig, ich weiß das selbst, denn ich komme aus einem kleinen Kaff und hier findet nie irgendwas Spannendes statt. Aber wenn du die Möglichkeit hast – geh hin und schau nicht stattdessen den Livestream an, denn auch das zeigt, dass Interesse vorhanden ist.

Pro Tipp: Wenn du willst, dass Autoren auch in deinem Kaff mal vorbeischauen – sprich deine Lieblingsbuchhandlung an. In den meisten Fällen werden Lesungen nämlich von den Buchhändlern angeregt und organisiert und nur wenn sie wissen, dass Interesse vorhanden ist, können sie auch entsprechend reagieren. Einen Versuch ist es allemal wert.

5. Erzähl deinen Freunden davon.

Machst du ja wahrscheinlich eh, wenn es dir gefallen hat, sollte also auch nicht so das Problem sein. Und wenn deine Freunde nicht lesen: Twitter, Instagram & Co. geht halt auch immer – und wer macht nicht gern schöne Bilder von Büchern und steckt andere mit seiner Begeisterung an? Mund-zu-Mund-Propaganda ist die wertvollste Waffe!

AutorInnen und Rezensionen – eine Hassliebe.

Eigentlich sollte das ein Post über das markieren von AutorInnen in Rezensionen werden, aber in Anbetracht der aktuellen Diskussion wird das vielleicht etwas umfangreicher…

Das Thema kommt immer mal wieder auf, meistens dann, wenn AutorInnen darum bitten, nicht in den sozialen Netzwerken markiert zu werden, wenn die Meinung zum Buch negativ ist. Und das bezieht sich nicht nur auf Rezensionen, sondern auch auf Instagram-Posts und dergleichen. Auf der anderen Seite steht aber nun ein Blogger, der natürlich gern seine Rezension teilen will, vielleicht auch, weil berechtigte Kritik enthalten ist und letztendlich gar nicht versteht, warum die AutorInnen das nicht interessiert. Das Dilemma ist vorprogrammiert…

Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

Warum markiert man die AutorInnen überhaupt?

Mir fällt ehrlich gesagt kein nachvollziehbarer Grund ein, wenn ich länger drüber nachdenke. Ich mache es meist, damit es anderen leichter fällt, den jeweiligen AutorInnen direkt auch zu folgen, aber das ist eigentlich Bullshit bzw. Bequemlichkeit.  Ich könnte genauso in der Rezension die Autorenhomepage verlinken. Dann findet auch jeder, was er sucht, falls er es denn sucht. Denn letztendlich ist es doch so – wenn AutorInnen Rezensionen zu ihren Büchern lesen WOLLEN, finden sie sie so oder so ganz leicht.

Aber warum sollte es die AutorInnen NICHT interessieren, wie ich ihr Buch finde?

Niemand mag Kritik. Wir können uns noch so oft einreden, dass uns Kritik weiterbringt – aber im ersten Moment tut sie immer weh. Vor allem dann, wenn man monatelang an diesem einen Buch gearbeitet hat – es nicht nur geschrieben hat, sondern mehrere Lektoratsgänge drüber gegangen sind, verschiedene Menschen aus dem Verlag ihren Senf dazu gegeben haben und man irgendwann am Ende dieser Kette entschieden hat: Das ist jetzt die bestmögliche Version – lassen wir es an die Leser! Und dann kommen die Leser und sagen: An sich n top Buch, hat mir trotzdem nicht gefallen, drei Sterne. Manche schütteln das nach außen hin ab, manche reagieren gar nicht und wieder andere rezensieren dann die Rezension, was das ganze wieder ad absurdum führt. Klar ist aber, dass die Kritik an der eigenen Arbeit immer erstmal schmerzt, und vor allem negatives bleibt länger haften als positives.

Es nützt den AutorInnen eben auch nichts, sich ein halbes oder ein ganzes Jahr nachdem das Buch fertig geschrieben wurde, damit zu beschäftigen, was man auch Lesersicht da noch hätte besser machen können. Man kann es dann ohnehin nicht mehr ändern.

Die müssen das ja nicht lesen!

Nee, müssen die nicht, man muss es ihnen aber auch nicht einfach um die Ohren hauen. Die meisten BloggerInnen sind in ihrer Kritik zum Glück sehr sachlich und reflektiert, aber wir alle wissen auch, dass etwas, nur weil ich es auf eine bestimmte Art meine und sage noch lange nicht so ankommen muss, wie ich das vielleicht wollte. Manchmal sind Sender und Empfänger eben nicht auf der gleichen Wellenlänge und dann kommt es zu Missverständnissen. Die Rezension kann allerdings noch so sachlich sein – für die AutorInnen ist das Buch immer emotional, man kommt also eigentlich nur sehr, sehr schwer auf einen Nenner.

Was, wenn ich berechtigte, wichtige Kritik äußere?

Kann man und sollte man. Aber genauso wenig, wie die AutorInnen mit dem Inhalt des Buches dich persönlich angegriffen haben, solltest du die AutorInnen persönlich angreifen. Das ist einfach schlechter Stil und es kann ganz schnell nach hinten losgehen, wenn man sowas zum Beispiel auf Twitter lostritt. Wenn das Buch problematische Inhalte enthält, ist die Kritik ohnehin besser beim Verlag aufgehoben, auch wenn sowas nicht vorkommen dürfte. Als Mittelweg eignet sich immer noch ganz oldschool eine private Nachricht/Mail an die AutorInnen.

Und die Moral von der Geschicht?

Markieren kann man – oder eben nicht. Es gibt AutorInnen, die wollen das gar nicht, egal ob positive oder negative Meinungen, Bilder auf Instagram, whatever. Wenn man das weiß, sollte man das einfach respektieren und gut ist. Wenn man das nicht weiß, würde ich bei Rezensionen einfach darauf verzichten und stattdessen lieber den Verlag verlinken. Auf Instagram kommt es meiner Meinung drauf an, was ich zu dem Buch dann sonst noch sage. Geht’s nur um das hübsche Foto, weil ich das Buch gerade lese? Oder hab ich ein hübsches Foto gemacht, rotze in der Caption aber so richtig darüber ab? Vielleicht überlegt ihr einfach mal selbst, mit welcher Art Text ihr bei einer Markierung gerne konfrontiert werdet…

Und für die AutorInnen?

Das klingt jetzt fies, aber: Chillt mal bitte. Der Großteil der BloggerInnen will euch mit den Rezensionen rein gar nichts Böses. Sie mögen nicht immer respektvoll und rein sachlich formuliert sein, aber da müsst ihr in den meisten Fällen drüberstehen. Wenn jemand voller Emotion fünf Sterne für euer Buch gibt, ist euch die Sachlichkeit ja auch egal, mit zweierlei Maß messen ist also nicht. Und ich weiß, dass es schwer ist, die Fresse zu halten, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt, aber ich wüsste einfach auch keinen Fall, wo es für die AutorInnen am Ende gut ausgegangen ist, RezensentIn XY öffentlich angeprangert zu haben. Für sowas hat man andere AutorInnen und Freunde, VerlagsmitarbeiterInnen oder ähnliches… sprecht mit denen, kotzt euch aus und wenn’s nach einer Nacht drüber schlafen noch nicht besser ist, sucht das persönliche ­Gespräch. Aber ganz ehrlich – nicht nur ihr findet manche Aussagen sinnfrei. Die Menschen, die sich ernsthaft für das Buch interessieren und eine Rezension lesen, lesen auch eine zweite, eine dritte und vielleicht eine vierte – und bilden sich dann eine eigene Meinung. Ist also am Ende alles halb so schlimm, oder?

Goodbye 2017 – Hello 2018.

So ein Jahreswechsel macht mich immer sentimental. Am liebsten würde ich mich einfach ins Bett legen und alles vorbei gehen lassen, ohne fette Party, ohne Pläne, ganz allein… Nur ist das ja auch keine Lösung, been there, done that, und glücklicher gemacht hat mich das auch nicht.

Carlos Domínguez

2017 hat gegen Ende des Jahres nochmal richtig Gas gegeben und mich vor einige Probleme gestellt. Beruflich stehe ich mal wieder vor einem Berg, bei dem ich keine Ahnung hab, wie man den bezwingen kann, auch wenn das nicht allein mein Problem ist, eigentlich nicht mal ansatzweise. Aber ich werde zwagsläufig Teil der Lösung, so oder so. Da kann man schon mal ein bisschen Panik schieben.

Das zweite Problem ist die Frage, ob ich weiter aktiv dazu beitragen will, dass sich grundsätzliche Dinge ändern können oder ob ich einfach aufhöre, gegen Windmühlen zu kämpfen. Ich weiß schon recht lange, dass ich die Entscheidung treffen muss, das macht es aber nicht einfacher. Das Für und Wider gegeneinander aufzuwiegen, bringt leider auch nichts, da ich weiß, was grundsätzlich die richtige Entscheidung wäre, ich mir aber gleichzeitig die Frage stelle, ob das für mich persönlich das richtige ist. Ich weiß aber auch, dass ich nie mit dem zufrieden sein werde, was andere dann an meiner Stelle machen.

Und am Schluss steht die Erkenntnis, dass man sehr wohl das richtige tun, sich das aber gleichzeitig sehr, sehr falsch anfühlen kann. Was, zugegeben, eine ziemlich bittere Erkenntnis ist, denn damit geht’s einem nicht wirklich besser. Es sagt zwar immer jeder, du sollst für das kämpfen, was du willst und all den Shit, aber – und das ist das wirkliche Traurige daran – manchmal ist das einfach falsch. Das einzusehen ist nicht mal schwer, es scheitert nur irgendwie an der Umsetzung.

Und trotzdem freue ich mich auf 2018, es kann ja auch eigentlich nur besser werden. Ich will mehr lesen, mehr lernen, Dinge ausprobieren, auf die Schnauze fallen, wieder aufstehen, neu anfangen und alles davon genießen. Denn alles in allem geht’s uns ja gar nicht so schlecht, wenn Kühlschrank und Bücherregal voll sind und ein Dach über dem Kopf ist, oder?

Ich wünsche euch allen für 2018 genau das – Zufriedenheit – und genug Zeit für all die Dinge, die ihr liebt! <3

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Wo ist denn bitte das Jahr hin und wieso ist schon wieder Dezember? oO Ich bin noch gar nicht bereit dafür… Aber gut, gestern hab ich den ganzen Tag Plätzchen gebacken und wie jedes Jahr stelle ich fest, dass ich lieber Kuchen als Kekse backe, ich frag mich nur, wann ich mich mal rechtzeitig daran erinnern werde… (Das Rezept vom Bild ist übrigens von Sky – super-mega-lecker-zimtig-weihnachtlich und ich habs hingekriegt, also schafft ihr das auch!)

Ansonsten war ich diese Woche Donnerstag direkt zur Eröffnung auf unserem Weihnachtsmarkt (keine Angst, nich meine Idee). Eine Arbeitskollegin hatte vor einer Weile ihr 40jähriges Dientsjubiläum und hat die Ateilung dann auf den Weihnachtsmark zu Essen & Trinken eingeladen. Das war tatsächlich echt schön und vor allem mal was anderes, als einfach essen gehen.

#Bookstagram

Renegades von Marissa Meyer hab ich angefangen, aber so ganz gefesselt bin ich noch nicht, deswegen musste erstmal A Boy called Christmas von Matt Haig dran glauben. Mei, was ist das für eine süße Geschichte! *.* (Und ich mag Matt Haig nichtmal…) Was bin ich froh, dass ich die beiden Folgebände auch schon zu Hause habe.

#WahnsinnInSerie

Wie immer late to the Party habe ich erst jetzt angefangen, Big Little Lies zu schauen und was soll ich sagen? Ihr hattet recht. Das ist genau die Art Serie, die ich mag. Nächsten Freitag kommt außerdem Staffel 2 von The Crown auf Netflix – Wochenende gerettet.


Und jetzt verzieh ich mich mit Plätzchen, Kaffee und Buch auf die Couch und schau dem Schnee beim rieseln zu. Es könnte wirklich alles viel, viel schlimmer sein… Macht euch eine schöne Woche! <3

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Ich finde ja, alles hat seine Zeit – die ersten Blüten im Frühling, heiße Tage im Sommer, stürmischer Wind im Herbst und Schnee im Winter. Lebkuchen im September bringen mich aus dem Konzept, genau wie die Tatsache, dass sich jetzt schon alle im Plätzchenbacken übertreffen. Es ist gerade mal Anfang November und auch wenn ich jetzt nicht sonderlich religiös bin, sehe ich doch den Sinn hinter dem ungeschriebenen Gesetz meiner Oma: Kein Weihnachtskram bis Totensonntag. Gerade diese Woche wurde im Radio diskutiert, ob man die Weihnachtsmärkte dieses Jahr nicht früher beginnen lassen könnte oder, falls das eben nicht geht, das ganze bis zum 6. Januar weiterlaufen lässt und ich frage mich die ganze Zeit: Wieso? Sind die vier Wochen Adventszeit nicht genug, um sich auf Weihnachten einzustimmen? Sind wir nicht spätestens Mitte Dezember schon übersättigt, wenn wir so viel früher damit anfangen? Klar, die ersten, frischen Lebkuchen schmecken am besten, aber zumindest für mich vermittelt ihr Geschmack ein Gefühl von Wärme und Zufriedenheit und ich verbinde es mit Weihnachten. Nicht mit 25° C an einem schöne Septembertag. Nennt mich altmodisch, aber ich warte den 26. November (Totensonntag) ab, und fange erst dann an, mmich mit Weihnachtskram zu beschäftigen. Dann hab ich nämlich zu Weihnachten auch noch wirklich Lust drauf.

Und eine lustige Geschichte: Kennt ihr das, wenn man wie verrückt nach etwas sucht, bei dem man genau weiß, wo man es am Tag vorher abgestellt hat, aber es einfach nicht mehr da ist? Und jetzt stellt euch vor, es ist 6:40 Uhr morgens und das Ding, das ihr sucht, ist die Lieblingskaffeetasse auf der Arbeit und ohne sie bekommt ihr keinen Kaffee. Furchtbar, oder? Und das alles nur, weil die neue Reinigungskraft Mitleid mit meiner ungespülten Tasse hatte (ja, ich weiß, das macht man auch nicht) und sie ein Stock weiter in die Spülmaschine gestellt hat – damit ich wieder eine saubere Tasse habe <3 Für diese Erkenntnis hab ich leider 20 Minuten gebraucht, angestellt war die Spülmaschine auch nicht, weswegen ich die Tasse dann doch selbst gespült hab, aber hey, wirklich böse kann man da nicht sein, oder? (Es ist übrigens ein ER, wie mir gesagt wurde und er ist neu, gesehen hab ich ihn och nicht, aber er bekam dann gestern einen Zettel mit einem Danke – musst du nicht, mach ich selbst – Schönes Wochenende!)

#Bookstagram

Gelesen hab ich diese Woche nicht viel. Turtles all the way down war solala… Mein Problem war, dass die Story schon nicht so spannend ist, ich dann aber auch mit den Charakteren nicht allzuviel anfangen konnte. Es sind ein paar schöne Sätze drin, aber alles in allem hat mich das Buch nicht gepackt. Viel spannender sind die Bücher, die diese Woche hier neu eingezogen sind^^ Ich brauch mich jedenfalls nicht wundern, wenn meine Regale irgendwann über mir zusammenbrechen, wahrscheinlicher aber ist, dass ich vorher bankrott gehe. Und weil es heute schon den ganzan Tag nicht hell wird, kann ichs euch nicht mal zeigen…

Was ihr aber machen könnt, ist beim Lovelybooks-Leserpreis abzustimmen. Und ja, ich weiß, die Tweets nerven und es gewinnen eh immer die Falschen und überhaupt – diese Autoren, die sich erdreisten dazu aufzurufen, dass man für sie abstimmen soll! Unerhört! (Ganz ehrlich – nö, eigentlich nich. Würde ich genauso machen, hätte ich ein Buch.) Aber wie bei jeder Wahl eigentlich hat man das als Abstimmender ja selbst in der Hand. Ich stimme nicht aus Gefälligkeit ab, ich stimme wenn überhaupt nur für Bücher, die ich gelesen habe und bei denen ich meine, dass sie es verdient haben – in der Vorrunde noch dazu für die, die jetzt nicht eh schon in aller Munde waren, sondern für die vermeintlichen Underdogs. Und dann schau ich, ob sichs gelohnt hat. Wenn’s dann wirklich um die Platzierungen geht, wähle ich meine Stimmen nochmal genauer und falls ich keins der Bücher gelesen habe, dann eben nach Bauchgefühl oder auch gar nicht. Ihr seid mit eurer Stimme niemandem verpflichtet außer eurem eigenen Gefühl, keiner kann euch zwingen und wenn man eine Stimme nur vergibt, um evtl. die Chance auf irgendwas zu haben, sollte man sich überlegen, ob man überhaupt mitmachen sollte (das geht an die offiziell-inoffiziellen Gewinnspielveranstalter und -teilneher von ‚Stimm für mich und du wanderst in einen Lostopf‘).

#Woanders

Ein paar von den Blogbeiträgen habt ihr vielleicht schon gelesen, aber da ich so lange kein ‚richtiges‘ Wochendings mehr geschrieben habe, schadet es ja nicht, nochmal gesammelt drauf hinzuweisen^^ Simone zum Beispiel hat relativ direkt nach der Messe einen ziemlich guten Beitrag darüber geschrieben, ob sie noch eine Buchbloggerin ist. Ich finde ja, und eine der mir liebsten noch dazu. Aber es sind Gedanken, die auch mir durch den Kopf gingen.

Daniela zeigt euch 6 Möglichkeiten auf, mit denen ihr kostenlos Bücher lesen könnt – wäre vielleicht auch mal was für meinen Geldbeutel. Und falls ihr bis Weihnachten noch schnell die Weihnachtskarten selbst lettern wollt (okay, das wird vielleicht doch nichts mehr, is ja nimmer so lang^^) oder euch generell für Handlettering interessiert, gibts bei ihr auch ein paar Tipps für Einsteiger und alle, die es werden wollen.

Auf Netflix läuft seit Oktober eine Doku über Joan Didion und ich bin noch nicht dazu kommen. Linus schon und hat darüber geschrieben – inkl. diverser Lektüretipps (von denen ich auch direkt eins gekauft habe). Filmisch bleibts bei Fabian, der euch alles über Love, Simon (die Verfilmung von Nur drei Worte) verrät, was man wissen muss. Schaut mal vorbei ehe der Film ins Kino kommt.

Saskia und Anabelle bekamen die Möglichkeit, Jay Kristoff ein paar Fragen zu stellen und was dabei rausgekommen ist, ist nicht nur witzig, sondern unheimlich lesenswert. Selbst ich hab jetzt wieder Lust auf Nevernight und das will was heißen, denn ich habs eigentlich nach 40 Seiten abgebrochen^^

Falls ihr bei einer Weihnachtsbuchwichtelaktion teilnehmen wollt, habt ihr heute noch Zeit euch bei Reecca anzumelden. Aber husch, wirklich nur noch heute!!

Und weil jetzt gerade die Woche der unabhängigen Buchhandlungen war, hat Karla 99 Gründe von 99 Personen zusammen getragen, warum man seine Bücher genau dort kaufen sollte. Also – auf in die nächste Buchhandlung – #buylocal.


So, und nu habt ihr hoffentlich erstmal genug zum Lesen.

Macht euch  – trotz des Wetters – ein schönes Wochenende <3

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