Alles, was ich am Strand gefunden habe – Cynan Jones

Kurzbeschreibung

Zwei Männer, die auf ihre Chance warten. Holden setzt alles daran, ein Versprechen einzulösen, das er einem sterbenden Freund gegeben hat, während Grzegorz auf ein besseres Leben für seine Familie hofft und zu allem bereit ist … Zwei Männer, die auf ihre Chance warten, setzen wider besseren Wissens ihr Leben aufs Spiel. Eine schiefgelaufene Drogenübergabe löst eine fatale Verkettung von Ereignissen aus, in deren Folge sie zum Spielball unkontrollierbarer Kräfte werden. Stringer, der lange im Gefängnis saß und nun merkt, wie sehr sich die Welt verändert hat, wird losgeschickt, um die verloren gegangene Lieferung wieder aufzutreiben. Und um ein Zeichen zu setzen.

Existenzialistischer Thriller, Gegenwartschronik und einfühlsame Charakterstudie zugleich: Cynan Jones hat einen eindringlichen Roman geschrieben über das Streben nach Glück in einer Welt, deren Willkür und Brutalität so unbegreiflich scheint, dass alle Erklärungen versagen. Ein Buch voll untergründiger Spannung, das so lange an Gewissheiten rührt, bis die Wahrheit ans Licht kommt.

Liebeskind Verlag

Rezension

Ich weiß nicht, wie dieser Mann das macht. Schon „Graben“ hat mich so sehr beeidruckt, dass ich es immer und immer wieder erwähnen musste (z.B. hier), ohne dass ich die richtigen Worte dafür gefunden hätte und auch „Alles, was ich am Strand gefunden habe“ hat einen ähnlichen Effekt.

Klar, mann muss sich darauf einlassen wollen, denn weder Grzegorz noch Holden sind auf den ersten Blick Charaktere, die einen zweiten lohnen würden. Und doch verbindet die beiden etwas, das erst im Laufe der Geschichte ans Licht kommt. Cynan Jones schafft es dabei mit nur wenigen Worten eine Geschichte zu erzählen, die gleichzeit spannend, grausam und faszinierend ist. Obwohl man sich mit den Charakteren kaum identifizieren kann, bewegt einen ihr Schicksal und mehr als einmal stellt man sich als Leser die Frage, was man wohl an ihrer Stelle tun würde. Dabei geht es nicht mal um ihr persönliches Glück, sondern das ihrer Lieben. Sowohl Holden als auch Grzegorz handeln in erster Linie für ihre Lieben und es bricht einem das Herz, sie scheitern zu sehen. Einzig Stringer denkt bei all dem nur an sich selbst und verkörpert damit das wirklich Böse.

Dass sich die Geschichte hauptsächlich an der dunklen, stürmischen Küste abspielt, tut ihr übriges und so wird „Alles, was ich am Strand gefunden habe“ zu einem kurzweiligen, aber dennoch gewaltigen und bestürzendem Leseerlebnis.

Alles, was ich am Strand gefunden habe

aus dem Englischen von Peter Torberg

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Liebeskind; Auflage: 1., Deutsche Erstausgabe (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3954380749
ISBN-13: 978-3954380749
Originaltitel: Everything I found on the Beach

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Messedings.

Ich hatte bereits einen sehr, sehr langen Beitrag zur Messe getippt. Der Grund, warum ihr diesen nicht zu lesen bekommt, ist so simpel wie doof – ich hab ihn nämlich beim Speichern versehentlich überschrieben… >.< Da ich quasi ewig daran gesessen habe, geht meine Motivation jetzt nochmal jeden einzelnen Tag zu beschrieben, tatsächlich gegen Null, was mir sehr leid tut. Aber vielleicht ist es auch einfach besser so. Also dann…

#SektSells!

Wer mein Twitter und Instagram verfolgt hat, hat eventuell mitbekommen, dass ich einem Gläschen Sekt auf der Messe nicht abgeneigt war. Böse Zungen behaupteten am letzten Tag sogar, ich könne ihn riechen (dabei hat uns besagte Zunge selbst zum Reste trinken eingeladen! :P). Tatsächlich war Samstag der einzige Tag, an dem es ohne gehen musste. Das Ding ist aber das – die, die mich getroffen haben, wissen ja, dass ich Schnupfentechnisch leicht angeschlagen war und was tötet Bakterien bitte besser ab, als Alkohol? Ja, richtig, nur Bett & Buch, aber das ist halt irgendwie keine Option, wenn man extra nach Leipzig zur Buchmesse gefahren ist.

#KeinSandersonFürYvo

Das wurmte mich tatsächlich, weil ich gerne zum Piper Fantasy-Leseabend gegangen wäre. Christian hab ich zwar schon am Donnerstag getroffen, aber Brandon Sanderson wäre auch cool gewesen. Immerhin hat Laura mein Buch mitgenommen, sodass ich wenigstens eine Signatur habe, aber schade ist es halt trotzdem. Es war nur einfach nicht drin, denn ich glaube, dann hätte ich Samstag und Sonntag komplett flach gelegen und das will ja auch keiner.

#AproposLesung

Ich habe in diesem Jahr überhaupt so wenig Lesungen wie nie besucht. Eigentlich nur die von Laura auf der Fantasy-Leseinsel (told you so a long time ago!), dafür war die allerdings tatsächlich fantastisch! Unglaublich gut und souverän hat Laura nicht nur gelesen, sondern auch Fragen im Interview und aus dem Publikum beantwortet, nur um dann die elend lange Schlange zu befriedigen und all die Bücher zu signieren. Und wenn ich sage all die Bücher, dann meine ich das auch, denn am Ende waren nur noch 5 übrig.

#AllYouNeedIsLovelybooks!

Was seit unserer ersten Messe dazugehört, ist der #LBLesetreff. Damals saßen wir noch mit 10 Leuten vor der Messe, heute wird ein Saal mit 380 Menschen gefüllt (und schlagartig geleert, wenn der offizielle Teil des Programms vorbei ist…). Aber die wirklich coolen Leute brauchen keine Goodie Bag, kein Programm und keine Mini-Gugel. Die wirklich coolen Leute lassen sich nach dem Lesertreff vom LB-Team rauskehren, weil sie sich von allein nicht losreißen können. So nämlich!

Und weil das auch einfach immer noch nicht reicht, wird einfach jeden Tag am Stand vorbeigeschaut – man könnte ja was verpassen (und vielleicht gibts da ja auch Sekt *hust* :D). Aber mal ohne Scheiß – Tina, Marina & Marcel (und der Rest des Teams natürlich auch^^) – ihr macht jeden Besuch am Stand zu was Besoderem, sodass man immer wieder gern vorbei kommt und sich freut, mit euch zu quatschen. Danke dafür! <3

#UndZumEndeImmerKino

Was wir einfach jedes Jahr machen, ist Sonntags Abends nochmal alle zusammen ins Kino gehen. Im weitesten Sinne sind es immer Buchverfilmungen, und für meinen Teil sind wir auch dem Muster treu geblieben, dass sie nie wirklich gut sind – wir hatten schon Warm Bodies, Rubinrot, Shades of Grey, Vampire Academy, Deadpool und jetzt dann Die Schöne und das Biest. Ja, ich weiß, viele mögen den Film, ich mag ihn (theoretisch) auch, aber halt vor allem dann, wenn man eben keine echten Schauspieler sieht. Abgesehen davon ist die deutsche Synchronisation furchtbar unsnchron, vor allem beim Gesang. Ich hab den Zeichentrickfilm damals schon im Kino gesehen und mich verliebt; das ändert selbst Emma Watson nicht, egal wie gut sie ist.

#SozialeInkompetenzAtItsBest

Kein Scherz – eigentlich bin ich vollkommen ungeeignet, um auf so eine Messe zu gehen. Ich hasse Smalltalk und weiß nie, wie ich auf Leute zugehen soll. So ergibt es sich dann, dass ich Tilman an der Garderobe einfach hart ignoriere, weil ich denke „der kennt mich eh nich, woher denn auch und was soll ich schon mit dem reden?“, nur um dann am nächsten Tag beim Sekt (man erkennt ein Schema, ne?) doch noch ins Gespräch zu kommen und festzustellen, dass er mich a) sehr wohl erkannt, das aber b) sehr locker genommen hat und es c) am Ende wirklich nett war, mal in echt zu quatschen, sei es auch nur Kinderriegel und Mandelmilch (Life Hack!). Aber genauso überfordert bin ich dann, wenn innerhalb einer Stunde gleich drei Menschen auf mich zukommen und mir sagen, dass sie mein Wochendings so toll finden und jedesmal lesen (Hach! <3) oder wenn plötzlich jemand vor mir steht und sagt „Du bist also die berühmte Yvo. Ich hab so viel von dir gehört und jetzt treff ich dich!“, was wirklich mega süß war, auch wenn meine Reaktion womöglich anderes vermuten lies. Ich freue mich wirklich über solche Sachen, ich kanns nur einfach nicht so zeigen (und gerade hab ich das Gefühl, ich schreibe mich damit um Kopf und Kragen…) Aber egal, ich habs wenigstens versucht^^

Man kann so gut planen wie man will, aber man trifft dennoch nicht alle, geschweige denn, das man alles mitkriegt. Besonders gefreut habe ich mich aber, dass es mit Sarah, Sandy, Dani, den Bakers, Shanty und Michael, Jan, Philip, Karla, Karin, Jess, Sandra, Cara, Jennie (+ ihrem Freund sowie einer Freundin, deren Namen ich nicht weiß, die ich aber hiermit grüße), Mara, Sandra, Claudia und vielen, vielen anderen, die ich jetzt vergessen habe, geklappt hat. So eine Messe ist letztendlich immer ein bisschen wie ein großes Klassentreffen, allerdings mit Menschen, mit denen man wirklich was gemeinsam hat^^

Statt im Messeblues zu versinken, freue ich mich jetzt schon auf Frankfurt – macht einfach mehr Sinn! <3

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Ich bin dann mal weg…

… und mindestens bis nach der LBM, vermutlich aber sogar bis Ende März ist dann hier Sendepause. Jetzt gerade, wenn dieser Beitrag online geht, startet nämlich mein Urlaub (yay!), dann muss ich Koffer packen und sitze morgen früh schon im Zug nach Leipzig. Ich hab keinen Zweifel daran, dass es wieder wundervoll wird und freue mich auf viele bekannte, aber auch neue Gesichter.

Im Gegensatz zu vor ein paar Jahren ist es mittlerweile so, dass ich so wenig feste Termine habe wie möglich. Klar sind die Treffen bei den Verlagen eine schöne Sache, aber letztendlich gehts ja vor allem um das kommende Programm und ich hab festgestellt, dass man das am besten in der Vorschau auf dem Sofa erkundet. Kann man sich da eh viel besser merken und so bleibt auf der Messe mehr Zeit für die schönen Sachen. Am schönsten ist es nämlich, wenn man durch die Gegend schlendert und hier und da bekannte Gesichter trifft, nur kurz quatschen will und dabei eine Stunde ins Land geht, weil es eben geht.

Wenn ich könnte, würde ich mit jedem von euch ein Kaffeedate ausmachen, aber auch dann hätte ich einen Plan, der dann letztendlich doch in die Hose geht, weil sich kurzfristig irgendwas spannendes ergeben hat und man es doch nicht rechtzeitig schafft. Deswegen mach ich das dieses Jahr mal anders…^^

Für den Fall, dass ihr mich treffen und kurz mal in echt quatschen wollt, schreibe ich euch einfach mal die Sachen, auf, bei denen ihr mich auf jeden Fall antreffen werdet und falls da nichts dabei sein sollte, können wir immer noch ein Date ausmachen. Okay?

Donnerstag

17:00 Uhr Seraph – Fantasy Leseinsel

Ich nehme mal an, hier treffe ich relativ viele von euch. Quatscht mich einfach an, wenn ich euch nicht sofort erkennen sollte :)

Freitag

15:00 Uhr Königskinder-Kaffee
(mit Einladung)

Ich hab mich sehr über die Einladung gefreut, weil ich die Bücher aus dem Königskinder-Verlag sehr gerne mag und bin gespannt, was mich erwartet. Ich nehme einfach mal an, dass von euch auch ein paar da sein werden?

Samstag

14:00 LB-Lesertreff

Hier treffe ich hoffentlich dann alle, die ich an den Tagen vorher verpasst habe. Ich freue mich sehr drauf, weil Lovelybooks mittlerweile eine feste Größe im Messeplan ist und für mich dieses Lesertreffen tatsächlich ein Leser treffen ist. Ich brauch keine Goodie-Bag und auch kein Programm, ich brauch einfach nur nette Menschen.

Sonntag

11:00 Uhr Lesung Laura Kneidl – Fantasy-Leseinsel

Laura liest aus Water & Air und das auf der Fatasy-Leseinsel. Ganz ehrlich? Hier wird das wahr, was ich ihr seit Jahren prophezeihe^^ Natürlich bin ich also da. Wenn sie dann allerdings anschließend signiert, hab ich Zeit – also kommt, lauscht Laura und kümmert euch danach um mich xD

Ich hoffe, wir sehen uns, auch, wenn wir uns bisher noch nicht kennen. Dafür sind Buchmessen letztendlich nämlich auch da!

#Leseparty

Und wenn ihr nicht nach Leipzig fahrt, bietet euch die #Leseparty die perfekte Ablenkung vom Messeblues. Einfach den Hashtag suchen oder bei Literat(o)ur, Die Liebe zu den Büchern oder im Bücherkaffee vorbeischauen – die sorgen schon dafür, dass ihr auch ohne Messe Spaß habt!

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Alter… so langsam reicht es. Auto kaputt, Katze krank, und Sorgen machen muss man sich auch. Letzteres eigentlich vielleicht auch nicht, gemessen an der Tatsache, dass eigentlich noch gar nix klar ist, aber die Worte „Krankenhaus“ und „OP“ hängen irgendwie in der Luft und selbst wenn man sich sagt, dass das noch gar nicht sicher ist und man erstmal abwarten muss, bis – vorzugsweise ein Arzt – den Status Quo eindeutig definiert, bleibt eben doch dieses Gefühl. Was, wenn… Aber letztendlich nützt es ja nix.

Ich hab ein bisschen ausgemistet und meine „Schreibecke“ eingerichtet, in der jetzt nicht nur Notiztbücher und Schreibratgeber, sondern auch die Erika ihren Platz haben. Nett siehts aus, jetzt müsste ich da nur noch schreiben^^ Zusätzlich hab ich die Wand daneben mit ein paar Persönlichkeiten geschmückt, die mich inspirieren sollen. Mal sehen, wie das so funktioniert ;)

Ich habe einen Schlußstrich gezogen, der lange überfällig war und der sich trotz ein bisschen Wehmut richtg anfühlt. Eigentlich hasse ich es, etwas komplett aufzugeben – ich will immer an allem festhalten und es doch noch irgendwie hinkriegen, eine Lösung finden… aber manchmal geht das einfach nicht. Umso besser fühlt man sich dann aber, wenn man merkt, dass man trotz aller Zweifel das richtige getan hat.

Gestern war ich nach Feierabend seit langem mal wieder mit der Kamera draußen… so wahnsinnig viel gibts noch nicht zu sehen, vor allem, da in unserem Garten jetzt auch der Baum fehlt, auf dem ich klettern gelernt habe und quasi ein Loch in der Mitte ist, aber frische Frühlingsluft wirkt einfach Wunder.

#Bookstagram

Ich habe gelesen! Genaugenommen hab ich in den letzten zwei Wochen so viel gelesen wie im ganzen  Januar nicht. Da hätten wir Lauras Manuskript (in Teilen), Biancas Manuskript (2/3) und tatsächlich mehrere (!!) bereits erschienene Bücher. „Die Traumknüpfer“ von Carolin Wahl zum Beispiel habe ich nach einer Ewigkeit beenden können – wie ichs fand könnt ihr hier genauer nachlesen. Mal eben schnell hab ich das Bukowski-Playboy-Interview gelesen und ich schätze, es wird nicht das letzte aus der Reihe sein. „The Princess Saves Herself In This One“ ist eine Sammlung von Gedichten, die mich allerdings im großen und ganzen eher deprimiert hat. Letztendlich ist es halt ein Buch, das vor allem durch seinen Titel besticht und auf Instagram gut aussieht. „Das Buch der Wunder“ von Stefan Beuse hingegen besticht nicht nur durch seine Farbe, sondern auch seinen nhalt. Da die Mädels von Herzpotenzial schon eine wundervolle Rezension zum Buch verfasst haben, verweise ich darauf, denn mir fehlen schlichtweg die Worte. Und dann war da noch „Den Mund voll ungesagter Dinge“, weil ich einfach zu neugierig war. Bin ich jetzt nicht mehr und damit ist alles dazu gesagt. Aktuell lese ich „Alles, was ich am Strand gefunden habe“ von Cynan Jones, der mich bereits mit seinem Erstling „Graben“ schwer beeindruckt hat.

#WahnsinnInSerie

Ich weiß nicht, was mich geritten hat, vielleicht war es Nostalgie oder so, aber ich habe versucht, Vampire Diaries weiterzuschauen. Irgendwo in der sechsten Staffel bin ich nämlich ausgestiegen und jetzt weiß ich auch wieder wieso. Es ist einfach immer nur noch das gleiche. Nichtmal Damon kann mir das retten. Trotzdem wüsste ich jetzt echt gerne, wie es ausgeht, aber ich fürchte, bis dahin schaffe ich es nie. Und weil mich das so frustriert hat, habe ich dann todesmutig die zweite Staffel Shadowhunters angefangen… *hust* Jaja, ich weiß, es ist immer noch genauso grottig wie die erste, aber auch einfach erheiternd. Dabei müsste ich mich einfach nur motivieren, mal eine der vielen guten Serien anzufangen, die noch auf mich warten. Aber alles, was ich gerade sehen wollen würde, gibts (noch) nicht. Zum einen wäre da nämlich The White Queen, das ich gerade echt gut noch mal schauen könnte, wo ich hörbuchtechnisch ja eh in Waringham und bei den Rosenkriegen rumhänge. Aber ich seh einfach nicht ein, 30€ dafür zu bezahlen. Oder This is us – darauf hätte ich auch Lust, kommt aber erst im Frühsommer ins Fernsehen und damit dann wahrscheinlich auch auf die Portale. Ein bisschen früher, nämlich Ende März, kommt Tote Mädchen lügen nicht auf Netflix. Ich mochte das Buch damals sehr gern, mal sehen wie das mit der Serie wird. Anfang April kommt dann auch Colleen Hoovers Confess als Serie, was glaube ich noch gar nicht so bekannt ist. Ging auch alles sehr schnell und viel leichter als beim Ugly Love-Film (von dem ich schon ewig nix mehr gehört hab). Bei den Gilmore Girls werden offensichtlich Gespräche für eine neunte Staffel geführt. Das war zu erwarten, aber ich weiß nicht, wie ich das finde. Kann gut werden, muss aber nicht. Milo Ventimiglia findet es übrigens auch nich so toll. Für die siebte Staffel Game of Thrones gibts nun endlich auch ein Datum – 16. Juli 2017, bzw. für uns dann der 17. Juli. Wurde auch Zeit – jetzt hätte ich dann gern noch einen richtigen Trailer.

#Woanders

Zum Weltfrauentag hat Mara ein paar Bücher von starken Frauen aufgelistet, die sie empfiehlt. Sophie hat mit etwas mehr Worten über den Frauenroman als Konstrukt geschrieben und am Ende finden sich auch da Empfehlungen. Einen wundervollen Text habe ich beim Kaffeehaussitzer gefunden. Große Liebe hierfür! <3 Steffi ruft zu mehr #Bloggerliebe auf und es wird Zeit, das wir das alle mal beherzigen. Es geht nicht darum, zu treten und zu beißen oder alles, was einem selbst nicht passt zu kritisieren so gut man nur kann – am besten noch hinterücks. Damit schneidet man sich nur ins eigene Fleisch und macht sich unsympatisch. Viel besser ist es doch, die Blogger und Blogs hervorzuheben, die man mag, oder? Also los, mitmachen. Für alle, die nicht nach Leipzig zur Buchmesse können, startet im gleichen Zeitraum wieder die #Leseparty. Bestes Ablenkungsprogramm! Nachdem die Aktion #BuchbloggerEmpfehlen auf Lovelybooks so gut angenommen wurde, könnt ihr nun auch mitmachen und eigene Themenvorschläge einreichen. Als Blogger auf die Buchmesse? Hier gibts euren Guide!

#UndSonstSo

Diese Woche wurde bekannt, dass Jojo Moyes einen weiteren Teil über Louisa Clarke schreibt, der 2018 erscheint. Ich… geb das mal so weiter, mich interessierts nach dem zweiten Teil eher nicht mehr und ich finde es jetzt auch reichlich spät. Me before you war für mich ein wundervolles Buch, das nicht unbedingt eine Fortsetzung gebraucht hätte. Falls doch, dann eben eine in der Lousa ihren eigenen Weg findet, aber das ist nicht passiert. Das jetzt nachzuschieben riecht für mich im besten Fall nach Geldmacherei, im schlimmsten passiert es, um an den fans was gut zu machen. Beides finde ich doof. Ihr schreibt selbst YA-Romane? Dann ist der Schreibwettbewerb vom Ravensburger Verlag vielleicht genau das richtige für euch.  Habt ihr tolle Meerfotos? Dann los, mitmachen! Stephen King ist ja ohnehin der Größte, kein Wunder also, dass er nun auch seinen eigenen Zen-Comic hat. Hier gibts einen tollen Text über Enid Blyton, die Heldin meiner Kindheit und Schöpferin der Fünf Freunde.

Als Einstimming auf die Buchmesse und den beliebtesten Treffpunkt in Halle 2 gibts hier einen Text über PAN e.V. und ihren Auftritt auf der Buchmesse. Ich zumindest bin schwer gespannt und freue mich drauf. PAN selbst schreibt auf seiner Homepage auch nochmal was dazu.  Und jetzt lasst uns noch kurz über ein paar Preise reden… der Seraph wird wie immer auf der Leipziger Buchmesse vergeben und die Shortlist steht, die Bewertungen der Jury dürften eingegangen sein und die Gewinner stehen somit vermutlich schon fest. Wenn ihr aber selbst aktiv werden wollt, gibts jetzt gleich mehrere Möglichkeiten. Zum einen wäre da natürlich der DPP – der Deutsche Phantastik Preis – in diesem jahr mit der Neuerung, dass er bereits im September auf der Phantastika vergeben wird, vermutlich deswegen beginnt die Nominierung/Abstimmung auch jetzt schon. Stimmt für eure Favoriten ab. Mit etwas Glück könnt ihr sogar was gewinnen.  Und dann gibts da auch noch den Deutschen Science-Fiction-Preises (DSFP). Die Nominierten findet ihr hier.

Wenn es Buchhändlern mal langweilig wird, kommt sowas dabei raus – ziemlich kreativ & witzig!

 #Listopia

100 Must-Read Classics By Women || 6 Fictional Characters Who Will Inspire You To Stay Nasty || 15 Things All Book-Lovers Can’t Stop Fighting About || 15 Empowering YA Fiction Books To Read On International Women’s Day || 18 Books That Prove Writing Can Change The World || 9 Facts About ‘To Kill a Mockingbird’ || Top 10 Author Twitter Accounts || 16 New Books Recommended by Stephen King || 6 of our favourite author cameos in films – did you spot them?

#AufDenOhren

Und dann war da noch Ed Sheeran… eigentlich mochte ich ihn nie und ich weiß immer noch nicht, wo diese Begeisterung plötzlich herkommt, aber er is einfach ne coole Sau. Das Album ist eher… hm, wie soll ichs sagen? Es ist gut aber ich glaube, nicht jeder kann was damit anfangen. Bei machen Tracks frage selbst ich mich, was er geraucht hat, aber wenn er dann über seine Mum singt…^^ Auch von Lorde gibts was neues -Green Light <3

Habt eine schöne Woche! <3 Sehen wir uns eigentlich in Leipzig?

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FuckYeahBukowski!

Zugegeben, meistens kann ich mit Gedichten nicht so sehr viel anfangen. Die meisten sind mir zu blumig und ich frage mich viel zu oft, was man mir zum Teufel damit eigentlich sagen will, anstatt einfach das zu sagen, was man meint. Bukowski sagte mal: „Sometimes you just have to piss in the sink!“ (Manchmal muss man halt ins Waschbecken pissen!) und mit sowas klar formulierten kann ich einfach weit mehr anfangen, als mit blumigen Umschreibungen.

Seitdem ich das gelesen habe, ist meine Pinterest-Zitate-Pinnwand voll mit Bukowski und ich blättere immer mal wieder in seinen Texten. Im letzten Jahr bin ich auf die Reihe gestossen, die ihr im Bild seht und seit dem zerbreche ich mir den Kopf, wie ich sie wohl am besten vorstellen kann.

Heinrich Karl oder auch Henry Charles Bukowski (oder auch einfach nur Hank), wurde am 16. August 1920 in Andernach geboren, allerdings zog die Familie bereits 1923 nach Los Angeles. Er starb dort am 9. März 1994 in San Pedro. Er hatte keine leichte Kindheit, eine Menge beschissener Jobs, unzählige Frauen und einen ausgiebigen Hang zum Alkohol. Man sagt, er habe erst spät angefangen zu schreiben, in Wahrheit hat er nur erkannt, dass seine Texte besser werden, je mehr Lebenserfahrung er mitbringt, also hat er erstmal welche gesammelt und dann geschrieben.

Fast immer geht es um Sex, das Saufen oder Wetten. Oft spielen seine Erzählungen auf der Pferderennbahn und meistens sind es fiese Protagonisten mit den niedersten Motiven. Natürlich kann man ihm vorwerfen, dass er übertreibt, aber – und das ist meine persönliche Erfahrung – manchmal muss man übertreiben um überhaupt durchzudringen. Seine Sprache ist dabei sehr roh und unverblümt, Regeln wie das richtige Vermaß oder Reimformen interessierten ihn dabei nicht. Es ging einzig und allein um die Botschaft und damit hatte er letztendlich auch Erfolg. In Deutschland tatsächlich sogar mehr als in Amerika, allerdings zählte er lange zu den meistgeklauten Autoren und das ist ja auch irgendwie ein Zeichen von Qualität…

Man findet viele Bilder von Bukowski, auf denen er eine Katze in den Armen hält – tatsächlich hatten er und seine Lebensgefährtin neun und so ist es kein Wunder, dass sich viele seiner Texte mit seinen Lieblingen beschäftigen. In On Cats findet sich eine ganze Reihe an Liebeserklärungen an die wunderschönen Teufel. On Love erzählt von den Höhen und Tiefen einer jeden Beziehung, Sex oder den eigenen Dämonen. Manchmal poetisch, manchmal roh und sehr bildhaft, aber immer ehrlich. In On Writing finden sich einige Texte über das Schreiben an sich, mehr noch aber gesammelte Briefe, die Bukowski an Magazine schickte, um seine Geschichten und Gedichte anzubieten. Manchmal sind auch die Antwortschreiben dabei, zwischendrin verstecken sich auch immer kleine Zeichnungen.

Letztendlich muss man seine Art mögen, um mit den Geschichten und Gedichten etwas anfangen zu können und sicher ist das nicht für jeden was. Aber ich mags und finde mich sehr oft wieder.

Und falls ihr weiterlesen wollt oder euch selbst einen kurzen ersten Eindruck verschaffen wollt, lege ich euch das Playboy-Interview mit ihm ans Herz. Im August dann erscheint auch „Über das Schreiben“ auf deutsch.

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Die Traumknüpfer – Carolin Wahl

Kurzbeschreibung

Ein atemberaubendes Fantasy-Epos voller Magie, Liebe und Abenteuer

In einer Welt, in der Frühling, Sommer, Herbst und Winter über die Träume mit den Menschen verbunden sind, liegt das Schicksal der vier Jahreszeitenvölker in den Händen der Traumknüpferin Udinaa. Doch als Udinaa – halb Mensch, halb Göttin – erwacht, zerbricht ihr Traum in Abermillionen magische Splitter. Jeder einzelne dieser Splitter verleiht, einmal gefunden, dem Träger die Macht der Götter. Als die Traumsplitter in die Hände eines Verräters fallen, scheint ein gewaltiger Krieg unausweichlich. Einzig Kanaael, der Prinz der Sommerlande, und Naviia, eine junge Clansfrau aus dem Wintervolk, vermögen den Lauf des Schicksals noch zu wenden …

Rezension

Fast ein Jahr hab ich für dieses Buch gebraucht, allerdings lag das nicht am Buch selbst, sondern an der Tatsache, dass just an dem Tag, als ich quasi den Endspurt gestartet habe, eine Diskussion auf Twitter losging , die das Ende betraf und mich minimal dazu gespoilert hat. Das ist nicht cool und es gehört da einfach nicht hin! Also lag das Buch erstmal wieder, bis ich mich am Wochenende doch noch dazu aufraffen konnte, die letzten 200 Seiten zu lesen.

Nun aber zum Buch… das ist nämlich tatsächlich richtig gut. Carolin Wahl hat  hier eine Welt geschaffen, die ihresgleichen sucht. Jede Jahreszeit steht Pate für einen Teil des Landes, welches nur dadurch zusammen gehalten wird, dass die Traumknüpferin Udinaa, halb Göttin und halb Mensch, ihre Träume spinnt und die Menschen so in Frieden leben können. Nach dem Prolog, der auf Ereignisse ein paar Jahre vor der eigentlichen Geschichte eingeht, folgen wir zum einen Kanaael, dem Prinz der Sommerlande, und Naviia, einem Mädchen aus den Winterlanden auf ihrem Weg. Beide Perspektiven sind spannend, weil sie unterschiedliche Geschichten erzählen und man zu Beginn nicht so genau weiß, wie sie zusammenhängen. Es dauert auch tatsächlich relativ lange, bis klar wird, wie ihre Schicksale miteinander verbunden sind (Spoiler: Es ist keine Liebesgeschichte.) Generell geht es in diesem Buch nicht vordergründig um Liebesgeschichten, was durchaus auch funktioniert, wenn die Geschichte drum herum stimmt.

Ein bisschen mehr noch als die beiden Protagonisten haben es mir verschiedene Nebencharaktere angetan, über die ich gerne mehr gelesen hätte, für die es aber nicht genug Raum gab. Generell hatte ich das Gefühl, dass sich der Anfang der Geschichte eher länger zog als notwendig, wodurch dann aber beim Ende alles Knall auf Fall gehen musste. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Zeit gewünscht. Jetzt sind „Die Traumknüpfer“ nunmal ein Einzelband, also ist der Umfang begrenzt, aber es wäre kein Problem, mehr aus dieser wundervollen Welt herauszuholen.

Gestört haben mich an einigen Stellen die Dialoge. Während Carolins Sprache sehr poetisch und bildhaft ist, gab es in den Unterhaltungen hier und da Stellen, die einfach viel zu gewollt jugendlich klangen. Vielleicht hätte man da ein bisschen genauer drauf achten müssen. Es war jetzt nicht so tragisch, immerhin ist es ein Jugendbuch, aber es kam ein paar mal zu oft vor, um darüber hinwegzusehen. Das passte einfach nicht zum Gesamtbild.

Die Geschichte ist rund und abgeschlossen, keine Fragen bleiben offen. Was bleibt ist das Gefühl, dass man noch mehr aus dieser Welt hätte herausholen können und wir mit diesem Buch nur einen kleinen Vorgeschmack auf Carolin Wahls Talent bekommen haben. Ich jedenfalls freue mich auf alles, was da noch kommt. Großes Plus zudem: Endlich gute, deutsche High Fantasy von einer jungen Stimme – gern mehr davon – und zwar bald!

Die Traumknüpfer

Broschiert: 720 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (8. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453316479
ISBN-13: 978-3453316478

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