… isn’t seven the most powerfully magical number?

Zumindest ist das die Frage, die Tom Riddle Prof. Slughorn stellt, als es um die Horcruxe geht und Dumbledore gibt dem später recht (ja, das hat mit Harry Potter zu tun, nein, nicht der ganze Beitrag wird sich damit beschäftigen^^). Generell spielt die Zahl 7 eine wichtige Rolle in Harry Potter, aber eben nicht nur da. Tasächlich ist sie auch – zumindest heute – für diesen Blog hier bedeutungsschwanger.

Als ich am 7. Juli 2010 den ersten Beitrag auf diesem Blog veröffenlicht habe, hatte ich nicht gedacht, dass ich das so lange durchziehe. Immherhin ist das nicht mein erster Blog – es gab davor bereits mehrere Versuche. Aber ich habs getan und es macht mir zunehmend Freude, euch an meinem Leseleben, der Seriensucht oder dem ein oder anderen Stück Privatleben teilhaben zu lassen.

Während hier früher zusammenhanglose Gedanken und ab und an ein paar Rezensionen auftauchten, die ich nicht auf Fantasy-Fans.eu unterbringen konnte, hab ich heute sowas wie einen Plan und Struktur. Okay, so ganz stimmt das nicht. Eigentlich ist das immer noch alles unzusammenhängendes Chaos und viel zu oft kommt dabei irgendwas Impulsives raus, aber letztendlich mag ich es so und es funktioniert für mich.

Ich war und werde nie ein Vorzeigebuchblogger, dafür bin ich viel zu faul. Im Grunde mach ich alles falsch, was man nur falsch machen kann, zumindest wenn ich mich selbst mit anderen Bloggern vergleiche und sehe, was man so tun kann, um gut da zustehen. Nur kann ich mich nicht verkaufen, ich möchte meine Links nicht dreimal am Tag irgendwo teilen und ich möchte auch gar nicht um Aufmerksamkeit kämpfen. Niemand muss meinen Blog lesen, niemand verpasst was. Ich freue mich allerdings trotzdem wenn ihr es tut.

Natürlich ist es frustrierend zu sehen, welche Beiträge aufgerufen und geteilt werden und welche untergehen, obwohl man sich dabei vielleicht sogar mehr Mühe gegeben hat. Aber so ist das im Leben, man kriegt nicht immer das was man will und genau das spornt einen an, noch besser zu werden. Ich bin unendlich dankbar für jeden Einzelnen, der sich hier her verirrt und vielleicht sogar öfter vorbei schaut, jeden einzelnen Kommentar und jedes bisschen Kritik – sei sie nun positiv oder negativ.

Das hier ist mein kleiner Horcrux  Spielplatz und ich bin froh, dass ihr ab und vorbeikommt und mitspielt. Ich hoffe, das geht noch lange so weiter!

 

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Die letzten zwei Wochen haben mich echt geschafft. Nach dem Urlaub wieder auf die Arbeit zu kommen, ist nie spaßig. Festzustellen, dass dann noch jemand krank ist und man gleich wieder Vertretung machen muss, auch nicht. Manchmal läufts, aber manchmal ist einfach der Wurm drin und alles geht schief. Und dann kommt noch der ganze private Scheiß dazu, den eigentlich keiner braucht, wie zum Beispiel TÜV. Wäre jetzt auch an sich kein Problem, aber eigentlich wäre das schon im Mai fällig gewesen, zudem brauche ich vorher neue Bremsen und evtl. neue Reifen. Beim Zahnarzt war ich eher unplanmäßig, den Augenarzttermin hab ich tatsächlich vor ein paar Monaten selbst gemacht. Beide waren freudig-erregt, mich endlich mal wieder zu sehen (ich nicht so) und haben mir gleich Folgetermine aufgebrummt (fand ich jetzt auch irgendwie doof). Aber auch wenn ich per se keine Ärzte mag, war’s natürlich mal wieder nötig und zumindest vom Augenarzt hab ich jetzt vernünftige Werte bekommen, um mich endlich mal wieder um eine neue Brille zu kümmern. Das nehme ich mir für heute vor, inkl. der Passbilder, die ich für den im letzten Jahr schon abgelaufenen Personalausweis brauche. Ihr seht – ich bin unglaublich gut organisiert^^

Jetzt sitze ich hier, schreibe dieses Wochendings und merke, wie sich eine Migräne anschleicht, vermutlich genau deshalb, weil jetzt Wochenende ist und das ja jetzt wieder gut passt.

Über Twitter und Instagram habt ihrs vielleicht mitbekommen – der Kater war krank. Das ist immer großes Drama, vor allem deshalb, weil Tiere ja nun nicht sagen können, was ihnen weh tut. Zuerst dachte ich noch, es wäre vielleicht ein Stich (Biene oder Wespe), aber als es am nächsten Tag nicht weg war, war ich dann beim Tierarzt und es stellte sich als Abszess aus (kein Wunder bei dem Wetter). Es war… eklig, aber er hat brav alles mit sich machen lassen und sehr folgsam die Tabletten genommen.

Pünktlich zum Wochenende wurde meine Timeline dann sehr bunt – und das ist gut so. Die Ehe für alle ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, der zudem längst überfällig war. Ich freue mich für alle, die nun endlich heiraten können <3

#Bookstagram

Ich lese zu wenig. Also, eigentlich ja nicht, aber im Moment sind nichtmal abends ein paar Seiten drin, eigentlich wird nur am Wochenende gelesen und das ist echt zu wenig. Ich merke, wie es mir fehlt, aber ich kanns gerade nicht ändern, weil ich einfach entweder ständig mit irgendwas anderem beschäftigt oder viel zu müde bin. Crystal Storms hab ich trotzdem endlich geschafft. Das war okay, allerdings merkt man, dass es aufs Ende der Reihe zugeht und Band 5 jetzt eigentlich mehr dafür da war, alle in Position fürs Finale zu bringen, als wirklich was zu erzählen. In meinem Harry Potter-Hörbuch-Marathon bin ich beim Feuerkelch angelangt, das Buch, das ich am wenigsten mag. Aber ich schaffe das! Angefangen habe ich We are okay von Nina LaCour, da bin ich jetzt in der Hälfte. Auch das find ich ganz gut, aber es ist auch ein bisschen deprimierend. Ich will nicht zu viel verraten, aber es ist in jedem Fall kein leichtes Jugendbuch.

Beim Bestellen bin ich etwas eskaliert, denn die Vintage Minis sind einfach zu hübsch – ich musste sie alle haben. Aber bevor ihr jetzt ausrastet und es mir gleich tut – es sind ausgewählte Texte aus bereits erschienenen Büchern, deswegen lohnt es sich, vorher zu checken, was drin ist und ob man es nicht schon kennt. Wenn ihr allerdings nur sammeln wollt (wie ich) – meinen Segen habt ihr^^

Diese Woche war außerdem ein besonderes Jubiläum – am 26. Juni 1997 erschien Harry Potter and the Philosopher’s Stone mit einer Erstauflage von nur 500 Exemplaren. Was daraus wurde, ist unglaublich und ich fühle mich tatsächlich ein bisschen alt, wenn ich daran denke, dass Harry mich nun auch schon seit 19 Jahren begleitet. Ich hab durch diese Bücher so viel gelernt und gewonnen, ich möchte sie nicht mehr missen <3 Klar auch, dass ich natürlich die Jubiläumsausgabe(n) haben musste. Als könnte man sich für nur ein Haus entscheiden, pah! Allerdings kann ich euch sagen: Alleine für die Zusatzinfos lohnt es sich nicht, alle 4 zu kaufen, denn es steht eigentlich nichts drin, was ein Hardcore-Potter Fan noch nicht wusste.

#Woanders

Große Aufregung gab es diese Woche um Brandon Sanderson. Anabelle hat dazu einen kurzen, aber sehr treffenden Beitrag geschrieben. Gegenstand der Diskussion ist ein Essay von ihm aus 2007, in dem er sich über Dumbledore und seine Homosexualität äußert. Das Essay bzw. den Beitrag samt Sadersons Erklärung könnt ihr hier lesen, Anabelles Beitrag findet ihr hier. Ich befürchte, das viele, die die entsprechenden Textstellen getwittert haben, sich nicht die Mühe gemacht haben, den kompletten Text zu lesen und seinen Standpunkt zu sehen. Ich will Sanderson nicht in Schutz nehmen und ich teile seine Meinung diesbezüglich nicht. Was er in dem urspründlichen Essay geschrieben hat, richtet sich an seine Gemeinde (er ist Mormone) und soll erklären, warum die Enthüllung über Dumbledores Sexualität die Bücher eben nicht ruiniert. Einige Ansätze, wie zB das er positiv hervorhebt, dass Dumbledore seine Sexualität nicht auslebt und sie scheinbar unterdrückt, sind scheiße. Da brauchen wir nicht drüber zu reden. Ich für mich kann mit seinem Glauben nichts anfangen, aber ich kann verstehen, woher sie kommt und wie sie sich begründet. Ich muss sie nicht teilen und schon gar nicht gut finden, aber unterm Strich war der Text nicht für mich, sondern für Menschen, die nicht damit klarkommen, das Dumbledore schwul ist. Und abgesehen von den deplazierten Brocken seiner persönlichen Einstellung kommt zumindest für mich gut rüber, was er eigentlich sagen will. Ob man das nun auch so sehen kann oder ihn lieber boykottiert, bleibt jedem selbst überlassen.

Mareike hat eine Liebeserklärung an den Blumenbar Verlag geschrieben. Ich stimmer voll und ganz zu. Ansonsten war das vorherschende Thema meiner TL das LitCamp in Heidelberg, aber auch die LBC kam nochmal zur Sprache, nämlich durch den Bericht von Jan. Ich bin immer noch traurig, dass ich dann doch nicht da war, aber ich habs fest für nächstes Jahr vor. Und dann verlinke ich euch Anabelle nochmal, einfach weil ich es kann und der Beitrag wirklich sehr lustig ist. Passend dazu auch der Beitrag von Ilja, wie man zu einem erfolgreichen Blogger wird. Bitte alle lesen und beherzigen!! Sandro hat vor einiger Zeit eine Umfrage gestartet, an der ich auch teilgenommen habe. Thema waren Literaturblogs und ihr Einfluss, jetzt gibts die Ergebnisse. Überraschung: Blogs haben tatsächlich einen Einfluss^^ Kerstin stellt auf ihrem Blog ein Notizbuch-/Kalendersystem vor, in das ich mich quasi sofort verliebt habe. Es ist sehr teuer, aber ich hab es nichtmal benutzt und bin schon überzeugt davon. Und zuletzt noch eine Kolumne von Lina, die ein Gefühl beschreibt, das ich sehr gut kenne.

#UndSonstSo

Es gibt ein neues John Green Buch. Das ist zwar jetzt schon fast keine News mehr, aber ich wollte es doch noch mal erwähnt haben. Es erscheint noch dieses Jahr (Oktober), ebenso die deutsche Übersetzung (vor Weihnachten bei Hanser) und hier steht alles, was bisher bekannt ist. Ich bin gespannt, habs bereits vorbestellt und werde dann zeitnah berichten. Erwartungen hab ich keine, ich lass mich einfach überraschen.

Gleich zwei 10jährige Jubiläen gibt es dieses Jahr zu feiern. Zum einen ist da City of Bones, das zum ersten Mal 2007 erschien und mittlerweile unzählige Folgebände hat. Passend dazu kommt eine schicke Jubiläumsausgabe (illustriert) mit ganz viel Bonuscontent. Und zum anderen ist da noch The Name of the Wind, das ebenfalls zehn Jahre alt wird. Auch hier gibts eine illustrierte Sonderausgabe mit Karten und einem name-pronounciation guide – yay! Das Cover ist nett, mir gehts mehr um die Illustrationen innen drin, die wirklich unglaublich fantastisch aussehen.

Bettina Böttiger kennen die meisten wahrscheinlich aus dem Kölner Treff, jetzt hat sie eine eigene Büchersendung, die ab Montag ausgestrahlt wird. Ich wusste das schon vorher, aufgefallen ist es mir jetzt allerdings erst, als sie mit dieser Aussage in Zusammehang mit der Sendung zitiert wurde „Ich bin keine große Freundin von Unterhaltungsliteratur. Viele Menschen wollen sowas zur reinen Entspannung lesen, und das ist ihr sehr gutes Recht. Aber ich brauche solche Bücher nicht zu propagieren, die finden ihre Leser ja auch so“. Blöd, wo sie doch so Leute wie Frank Schätzing, Melanie Raabe, Kai Meyer und Wolgang Hohlbein besucht, die mMn exakt das schreiben. Aber schaun wir mal.

#AufDenOhren

Das neue Lorde-Album ist großartig, die Foo Fighters bringen auch noch ein neues Album raus und Fall Out Boy hat Champions veröffentlicht. Es ist ein wunderbares Musik-Jahr bisher und es wird noch besser!

Und nochmal zur Migräne… ich dachte, frische Luft hilft vielleicht, also ging ich spazieren. Geholfen hats nicht, aber es kamen schöne Bilder dabei raus. Habt eine schöne Woche! <3

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A Conjuring of Light (Shades of Magic #3) – V. E. Schwab

 A Darker Shade of Magic || A Gathering of Shadows

Kurzbeschreibung

The precarious equilibrium among the four Londons has reached its breaking point. Once brimming with the red vivacity of magic, darkness casts a shadow over the Maresh Empire, leaving a space for another London to rise. Kell-once assumed to be the last surviving Antari-begins to waver under the pressure of competing loyalties. Lila Bard, once a commonplace-but never common-thief, has survived and flourished through a series of magical trials. But now she must learn to control the magic, before it bleeds her dry. Meanwhile, the disgraced Captain Alucard Emery and the Night Spire crew are attempting a race against time to acquire the impossible, as an ancient enemy returns to claim a crown and a fallen hero is desperate to save a decaying world…

Rezension

Es ist schon irgendwie gemein. Da wartest du ewig auf den Erscheinungstermin, bekommst das Buch tatsächlich pünktlich – und dann brauchst du eine weitere Ewigkeit, um es zu lesen. Und das, obwohl du tatsächlich gleich angefangen hast. Aber das Problem kenne ich bei Schwab leider schon. Das Ding ist nämlich – sie schreibt unfassbar gut, aber man muss sich darauf einlassen. Es geht nicht, mal eben so ein paar Seiten zu lesen man muss aufmerksam sein und nur dann wird man am Ende vielleicht erkennen, wie groß diese Geschichte ist.

Es geschieht unheimlich viel zwischen den Zeilen, während vordergründig das Tempo eher schleppend wirkt. Ich sage immer ein bisschen scherzhaft, das man ca. 70% des Buches braucht, bis die Hölle losbricht und sich alles überschlägt, aber im Grunde es ist genau so. Das Unwetter baut sich langsam auf, aber wenn es dann da ist, haut es einen um.

Besonders fällt auf, wie gut geplant die komplette Trilogie ist. Schwab weiß, was sie tut und überlässt nichts dem Zufall. Deshalb greift alles wunderbar ineinander, was darunter aber manchmal leidet, sind die Charaktere und deren Zusammenspiel. Sie sind alle unglaublich gut gezeichnet, jeder hat seine Eigenheiten und speziellen Charakterzüge. Nur ihre Beziehungen zueinander sind da nicht unbedingt spürbar. Man versteht natürlich, wieso Kell von Lila angezogen wird, nicht aber, warum es zwischen den beiden funktioniert oder gar funken soll. Gleiches gilt für Alucard und Rhy. Ja, Rhy ist Alucard wichtig und sie funktionieren zusammen, aber wieso ist das so?

Jetzt ist es natürlich eine Geschichte, die nicht so sehr von der charakterlichen Dramatik lebt, all das ist mehr hintergründig und auch wenn man hier natürlich das ein oder andere Ship finden kann, ist es nicht so, dass man nur wegen der Charaktere weiterlesen will. Das macht es, im Vergleich zu anderen Jugendbüchern, eher schwierig. Dann wiederum ist aber die Frage, ob es überhaupt ein Jugendbuch ist?

Jemand, der erst mit Schwab anfängt, sollte zuerst lieber zu Vicious oder The Archived greifen, um einen Eindruck zu bekommen, was einen erwartet. Und bis dahin sind dann vielleicht auch alle Teile auf deutsch erschienen, denn bei den Vier Farben der Magie lohnt es sich, am Ball zu bleiben.

A Conjuring of Light (Shades of Magic #3)

Taschenbuch: 667 Seiten
Verlag: Titan Publ. Group Ltd. (21. Februar 2017)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1785652443
ISBN-13: 978-1785652448

Vier Farben der Magie (bereits erschienen)
Die Verzauberung der Schatten (23. November 2017)
Die Beschwörung des Lichts (Frühjahr 2018)

 

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Lord of Shadows (The Dark Artifices #2) – Cassandra Clare

Zu meiner Rezension von Lady Midnight (The Dark Artifices #1) gehts hier.

Kurzbeschreibung

Emma Carstairs has finally avenged her parents. She thought she’d be at peace. But she is anything but calm. Torn between her desire for her parabatai Julian and her desire to protect him from the brutal consequences of parabatai relationships, she has begun dating his brother, Mark. But Mark has spent the past five years trapped in Faerie; can he ever truly be a Shadowhunter again? And the faerie courts are not silent. The Unseelie King is tired of the Cold Peace, and will no longer concede to the Shadowhunters‘ demands. Caught between the demands of faerie and the laws of the Clave, Emma, Julian, and Mark must find a way to come together to defend everything they hold dear-before it’s too late.

Rezension

Okay, ich hoffe ihr alle habt Lady Midnight gelesen, denn man kann einen zweiten Band nicht rezensieren, ohne den ersten zu spoilern. Falls nicht, könnt ihr jetzt noch umdrehen oder aber, und das wäre Möglichkeit drei, es ist euch egal. Auch dann will ich euch nicht aufhalten. Aber ich wollte zumindest mal gewarnt haben^^

Lord of Shadows setzt zwei Wochen nach den Geschehnissen aus Lady Midnight an. Malcolm Fade ist tot, versunken im Meer und mit ihm das Schwarze Buch. Emma hat sich von Julian, ihrem Parabatai, getrennt und spielt ihm vor, jetzt mit seinem Bruder Mark zusammen zu sein. Sie tut das vor allem, um Julian zu schützen, aber natürlich tut sie ihm damit weh. Und ganz nebenbei fällt die Cohort ins Institut ein, um den Mord an Fade aufzuklären.

Um das Buch zu mögen muss man natürlich grundsätzlich schonmal ein Fan von Cassandra Clare oder den Shadowhunters sein, alles andere macht keinen Sinn. Und wer das alles doof finden will, findet genug. Nur ist es eben für die Fans gerade das Erwartbare, dass auch mich immer wieder zu den Büchern greifen lässt. Natürlich steht eine unmögliche Liebesgeschichte im Vordergrund und natürlich fallen pathetische Sätze, die man im echten Leben nicht mal mit viel Alkohol ertragen könnte. Und trotzdem ist es schön.

Es ist schön zu sehen, wie diese Geschichte über mittlerweile 13 Bücher ineinander greift und sich selbst ergänzt, ohne sich zu sehr zu wiederholen. Clare hat sich hier ein eigenes Universum geschaffen und mittlerweile sehe sogar ich ein, dass es dumm wäre, damit aufzuhören. Es bietet einfach zu viele Möglichkeiten, um langweilig zu werden. Und selbst wenn, sind da ja immer noch die Charaktere…

Ich kann mir nicht helfen, aber ich mag Julian einfach sehr, sehr gerne. Er ist so ganz anders als Jace oder Will und gerade das braucht es eben auch. Es muss nicht immer der sarkastische, talentierte und unfassbar gutaussehende Protagoist sein. Manchmal reicht es schon, wenn er einfach alles für seine Familie tun würde, so wie Jules. Für seine Geschwister und auch für Emma würde er alles tun und schreckt vor fast nichts zurück. Emma ist ihm da ein Stück weit ähnlich, nur liegt der Unterschied eben auch klar auf der Hand: Emma hat nichts mehr zu verlieren, aber jede Entscheidung, die Juian trifft, hat Auswirkungen auf seine jüngeren Geschwister. Dass er dabei manchmal über die Stränge schlägt und sogar Emma Angst macht, wirkt auf den ersten Blick verstörend, aber es zeigt eben auch: Egal wie gut man glaubt, jemanden zu kennen – sein wirkliches Gesicht sieht man erst in Extremsituation.

Das Schöne an dem Buch ist allerdings auch gleichzeitig das Furchtbare. Ich mag die Vielfalt der Charaktere, denn neben Julian und Emma geht es eben auch um Christina, Mark, Kieran und Kit sowie Julians jüngere Geschwister. Nur wird es manchmal ein bisschen viel, gerade wenn alle am selben Ort sind oder eine Thematik die nächste quasi abklatscht. So gibt es mit Mark einen Charakter, der Bi ist; ein weiterer ist (zumindest andeutungsweise) schwul und einen Transgender-Charakter gibt es auch. Das ist grundsätzlich sehr löblich, weil divers, aber es ist eben auch sehr, sehr viel Input. Schlussendlich kommen dann auch noch die Charaktere dazu, die man aus den vorhergehenden Reihen bereits kennt.

Mit all den Charakteren lässt sich allerdings auch die Handlung an mehrere Orte gleichzeitig verlegen. So finden wir uns zwar natürlich in Los Angeles, allerdings auch in London, Cornwall und schließlich in Idris wieder. Das ist schon sehr spannend.

Das Ende ist tatsächlich furchtbar und ich weiß nicht, wie man das aushalten soll, bis 2019 auf die Auflösung zu warten. Zudem ist es sehr realistisch, wenn man bedenkt, welche politischen Umbrüche gerade in der realen Welt stattfinden und wie Revolutionen oder Aufstände entstehen- Stichwort: Cohort. Diese Gruppe ist neu und hat es wirklich in sich – und das nicht auf lustige Weise.

Es gibt Tote, allerdings niemand wirklich wichtiges, was halt auch wieder… doof ist. Es ist, als würde Clare sich nicht trauen, jemanden umzubringen und wenn sie es dann doch tut, muss es ausgerechnet der eine sein, der hätte helfen können, die Lage etwas entspannter zu machen. Nur, das er eben nicht der einzige ist. Julian und Emma hätten auch zu fast jedem anderen mit ihrem Parabatai-Problem gehen können – haben sie aber nicht.

Letztendlich ist es schwer, jemanden zu einem zweiten Teil zu überzeugen. Was ich allerdings sagen kann ist, dass The Dark Artifices auch für diejenigen ein perfekter Einstieg in die Shadowhunter-Welt sind, die die bisherigen Bücher nicht gelesen haben. Man braucht sie nicht zwingend für das Vorwissen, wird sie danach aber vielleicht noch lesen. Aber irgendwie muss man ja die Wartezeit überbrücken, ne?

Lord of Shadows (The Dark Artifices #2)

Taschenbuch: 699 Seiten
Verlag: Simon & Schuster Childrens Books (23. Mai 2017)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1471116654
ISBN-13: 978-1471116650
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

Lord of Shadows: Die Dunklen Mächte 2 erscheint am 9. Oktober 2017.

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All children, except one, grow up.

Sir James Matthew Barrie wurde am 9. Mai 1860 georen. Er war ein schottischer (Theater-)Autor und ist vor allem für Peter Pan bekannt. In Schottland geboren und groß geworden, zog es ihn später nach London, wo er mehrere erfolgreiche Romane und Theaterstücke schrieb. Außerdem traf er dort auf die Familie Llewelyn Davies und berbrachte viel Zeit mit ihnen. Die vier Jungs inspirierten ihn zu einer Geschichte über einen Jungen, der nicht erwachsen werden wollte und in Kensington Gardens eine Menge magischer Abenteuer erlebte. Nach dem Tod ihrer Mutter adoptierte er sie. Obwohl er kontiunierlich weiterarbeitete, wurde alles von Peter Pan überschattet. Er starb am 19. Juni 1937 im Alter von 77 Jahren. Noch vor seinem Tod gab er die Rechte für Peter Pan an das Great Ormond Street Hospital for Children in London, die bis heute von den Einnahmen profitieren.

Peter Pan

Peter Pan trat zum ersten Mal 1902 in der ursprünglich für Erwachsene geschriebenen Geschichte The Little White Bird auf. Nachdem das Theaterstück Peter Pan 1904 großen Erfolg feierte, entschied sich der Verlag, die Kapitel 13-18 als eigene Geschichte unter dem Namen Peter Pan in Kensington Gardens neu zu veröffentlichen. Illustriert wurde das Manuskript von Arthur Rackham. Ursprüglich als Theaterstück verfasst, überarbeitete J. M. Barrie das Manuskript und veröffentlichte es als 1911 als Roman unter dem Namen Peter and Wendy.

“All the world is made of faith, and trust, and pixie dust.”

Eines Nachts wird Peter dabei entdeckt, wie er am Fenster der Darlings den Gute-Nacht-Geschichten lauscht. Als er versucht zu entkommen, verliert er seinen Schatten. Er kommt wieder um ihn zu holen und trifft dabei auf Wendy, die ihm den Schatten wieder annäht. Peter läd sie daraufhin nach Neverland ein. Sie kennt viele Gute Nacht-Geschichten und soll eine Art Mutterersatz für die Verlorenen Jungs werden. Mit ihnen kommen Wendys Brüder John und Michael.

Die drei erleben viele Abenteuer, die verlorenen Jungs bauen Wendy ein Haus und John und Michael blühen in Neverland richtiggehend auf. Sie retten Tiger Lily und gewinnen die Unterstützung ihres Stammes. Aber in Wendy wächst der Wunsch, nach Hause zu kommen. Noch bevor sie die umsetzen kann, wird sie gemeinsam mit ihren Brüdern von Captain Hook gekidnappt. Erst Peter kann sie nach einem Kampf befreien und bringt die Kinder wieder nach Hause, nach London.

Die Familie Darling adoptiert die Verlorenen Jungs, doch Peter will in Neverland bleiben. Er verspricht Wendy, sie wieder und wieder zu besuchen, doch während Peter sich nicht verändert, wird Wendy erwachsen und eines Tages trifft er bei seinem Besuch nicht nur Wendy, sondern auch deren Tochter.

Was vordergründig eine nette Kindergeschichte ist, kann durchaus auch in anderem Licht betrachtet werden. So wurde Barrie zum Beispiel, wenn auch nur uterschwellig, vorgeworfen, ein unangemessenes Verhältnis zu den Jungen zu haben. Als Indiz dafür gilt seine kinderlose erste Ehe und die Tatsache, dass er selbst, ähnlich wie der Held in seiner Geschichte, nie ganz erwachsen geworden ist. Die Davis-Kinder bestritten jedoch jegliches Verhältnis, dass über eine platonische Freundschaft hinausging. Barrie sei nicht an Sex interessiert gewesen.

“To die will be an awfully big adventure.”

Die Figur des Peter verkörpert die pure Unschuld und Sorglosikgeit eines Kindes. Er stürzt sich in jedes Abenteuer, denkt aber in keiner Sekunde an die möglichen Konsequenzen. Ihm fehlt jedes Verständnis für echte Gefahr oder Leid. Dadurch, dass Peter nicht wie andere Kinder erwachsen wird und das Nimmerland verlässt, verliert sich das nicht.

Weitaus düsterer ist der Interpretationsansatz, dass die verlorenen Jungs nicht erwachsen werden, weil sie für Kinder stehen, die im Kindesater gestorben ist. Peter ist dabei eine Art Todesengel, Nimmerland der Ort, an den sie nach ihrem Tod gehen, um auf ewig Kinder zu bleiben.

Zum Lesen

Es gibt zahlreiche schöne Ausgaben von Peter Pan, aber die tollste ist wohl die interaktive von Harper Design bzw. im deutschen von Coppenrath. Ich wünschte, sowas hätte es bereits gegeben, als ich jung war, aber da mich das immer noch begeistern kann, werde ich wohl ganz wie Peter nie richtig erwachsen.

Auf deutsch  // Auf englisch

“Dreams do come true, if only we wish hard enough. You can have anything in life if you will sacrifice everything else for it.”

Filmadaptionen

Hook

Hook (Hook), 1991, 136 Minuten, Regie: Steven Spielberg, Drehbuch: James V. Hart, Malia Scotch Marmo, Produktion: Kathleen Kennedy, Frnk Marshall, Gerald R. Molen, Musik: John Williams, Besetzung: Robin Williams, Dustin Hoffman, Bob Hoskins, Julia Roberts, Maggie Smith, Gwneth Paltrow, Phil Collins, uvm. -> Kaufen.

Ich bin mit diesem Film groß geworden, Robin Williams war für mich immer DER Peter Pan und ich schaue ihn heute noch gerne an, weil er einfach ein Gefühl vermittelt, das ich nicht so recht in Worte fassen kann. Freundschaft, Verlust, Vertrauen und Familie sind die zentralen Themen. Liebevoll gestaltet ist es natürlich nicht die Originalgeschichte, aber ein schönes Spiel von was wäre wenn. Noch dazu besticht der Film mit einem fantastischen Cast.

Wenn Träume fliegen lernen

Wenn Träume fliegen lernen (Finding Neverland), 2004, 97 Minuten, Regie: Marc Forster, Drehbuch: David Magee, Produktion: Richard N. Gladstein, Nellie Bellflower, Musik: Jan A. P. Kaczmarek,  Besetzung: Johnny Depp, Kate Winslet, Julie Christie, Dustin Hoffman uvm. -> Kaufen.

Wenn Träume fliegen lernen ist eine Realverfilmung der Geschichte von James M. Barrie und erzählt, wie der Theaterautor durch die Freundschaft mit der Familie Llewelyn Davies zu dem Theaterstück Peter Pan inspiriert wird. Barrie lernt Sylvia und ihre vier Söhne in Kensington Gardens kennen und wird zu ihrem Spielgefährten wie auch zu einer Art Vaterersatz. Ihre Ideen und Vorstellungskraft inspirieren ihn zu Ideen für ein Theaterstück über Jungs, die nicht erwachsen werden wollen. Er benennt die Hauptfigur nach dem jünsten, Peter. Barrie wird zu einer ungeahnten Stütze für Sylvia, doch nicht alle sehen diese Freundscaft mit Wohlwollen. Sowohl Barries Frau als auch Sylvias Mutter ist das Verhältnis zu eng. Sylvia wird indes von einer unbekannte Krankheit zusehends geschwächt, während James immer mehr Zeit mit den Kindern verbringt, um das Theaterstück zu produzieren.

Es ist einer dieser Filme, der mich mit Sicherheit immer und immer wieder zum Weinen bringen kann. Ich schaue ihn nicht gerne, zumindest nicht das Ende, aber ich kann auch nicht wegschalten, wenn ich sehe, dass er irgendwo läuft. Man kann Johnny Depp nun gut findet oder nicht (und es gibt tausend Gründe, es nicht zu tun), trotzdem muss man ihm zumindest zugestehen, dass er ein Ausnahmeschauspieler ist und die Rolle von James M. Barrie so gut verkörpert, wie es kaum ein anderer kann. Falls ihr diesen Film noch nicht gesehen habt, holt das nach. Es wird traurig, aber es lohnt sich.

Peter Pan

Peter Pan (Peter Pan), 1953, 78 Minuten, Regie: Clyde Geronimi, Wilfred Jackson, Hamilton Luske, Drehbuch: Ted Sears, Erdman Penner, Bill Peet, Winston Hibler, Joe Rinaldi, Milt Banta, Ralph Wright, Bill Cotrell, Produktion: Walt Disney, Musik: Oliver Wallace -> Kaufen.

Vielleicht die Geschichte, die am nähesten am Buch geblieben ist und die damals wie heute durch ihre liebevollen Zeichnungen besticht. Es ist Disney und es ist in erster Linie für Kinder gemacht, aber trotzdem wunderschön.

“Never say goodbye because goodbye means going away and going away means forgetting.”

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Kennt ihr das, wenn man sich den ganzen Tag darauf freut, mit jemandem zu reden und dann – nichts. Es passt einfach nicht, sorry, hab leider zu tun, aber morgen dann! Aber morgen wirds auch nichts weil, hey, ich hab hier diese wichtige Sache und das muss erst sein, aber ich meld mich dann! Nur das man sich eben nicht meldet. Weder übermorgen, noch überübermorgen. Ich versteh das und das sag ich nicht nur so. Deswegen beschwer ich mich auch gar nicht, manchmal passts eben einfach nicht. Das ist okay. Und wahrscheinlich ist es mein Problem, wenn mein Anspruch zu hoch ist. Nur, weil ich selbst bereit bin, immer zu springen, müssen andere das ja nicht auch sein. Frustrierend ist es trotzdem, und dann komm ich mir auch noch total undankbar vor…

Vielleicht sollte man sich einfach weniger Gedanken machen, nur manchmal ist das gar nicht so einfach. Vielleicht bin ich aber auch einfach gerade grundmiesgelaunt. Vielleicht, weil ich diese Woche angefangen habe, aufzuräumen, endlich mal Ordnung in Schrank und Papierkram bringen, und natürlich fallen einem dabei auch Sachen in die Hände, von denen man nicht mal mehr wusste, dass man sie noch hat. Zum Beispiel alte Briefe und Karten, aus Zeiten, wo man sich noch sicher war, dass man sowas wie eine Beste Freundin hatte. Da steht dann sowas wie: Ich hoffe, diese Freundschaft hält für immer! Und du weißt genau, dass du das nicht nur gehofft, sondern nie auch nur angezweifelt hast. Und dann kam plötzlich doch alles anders. Schuld an sowas ist nie einer allein, aber einer allein kann es eben auch nicht in Ordnung bringen. Die Frage ist, was macht man mit all der Enttäuschung? Aufheben und auf bessere Zeiten warten? Oder vielleicht einfach akzeptieren, dass es halt nicht mehr so ist und nie mehr so wird? Ich finde einen Mittelweg gar nicht so schlecht. All die alten Erinnerungen können weg, die tun eh nur weh, aber das bedeutet ja nicht, dass man nicht vielleicht neue machen kann.

#Bookstagram

Small Great Things hab ich beendet, die Rezension schon geschrieben, auch wenn das gar nicht so leicht war. Es war ein Buch, das mich sehr gefordert hat und mir gerade im Bezug auf Rassismus den Spiegel vorgehalten hat. Ich habs Laura gegenüber lapidar mit „The Hate U Give für Erwachsene“ beschrieben, glaube aber, dass ich da ein bisschen voreilig war (THUG hab ich noch nicht gelesen und bei SGT war ich da erst ganz am Anfang, man möge es mir also verzeihen). Viel eher ist Small Great Things ein Buch, das für uns weiße, priveligierte Menschen Anstoß für lange überfällige Diskussionen sein kann.

“That’s because racism isn’t just about hate. We all have biases, even if don’t think we do. It’s because racism is also about who has power…and who has access to it.”
― Jodi Picoult, Small Great Things

Nebenher beim Aufräumen eignen sich Hörbücher wunderbar und so war ich mit Harry und Stephen Fry in der Kammer des Schreckens und mache mich jetzt auf, den Gefangenen von Askaban zu befreien. Außerdem hab ich endlich immerhin das Hörbuch zu A Monster Calls gehört. Ich schätze mal, ihr kennt die Geschichte alle schon, deswegen möchte ich gar nicht viel dazu sagen, außer: Das Hörbuch war grandios von Jason Isaacs gelesen. Wirklich ganz, ganz großes Kino! Das große, böse A hat es geschafft, Our Dark Duet pünktlich zum Erscheinungstag zu liefern und wahrscheinlich brauche ich jetzt wieder drei Monate, bis ich da durch bin. Ach ja, und Words in Deep Blue eignet sich für alle, die mal wieder eine schöne YA-Geschichte lesen wollen. Bonus: Es geht um eine Buchhandlung!

#Woanders

Es ist Halbzeit beim Jahr der Königskinder – jeden Monat könnt ihr abstimmen, welches Buch gelesen werden soll und diesmal gibts dazu sogar ein kleines Gewinnspiel. Wer also immer noch keine Ahnung hat, was der Königskinder Verlag alles zu bieten hat, hat jetzt seine Chance. Letzte Woche war die LitBlogConvention in Köln. Leider war ich ja nicht da, umso schöner finde ich es, dass Mara ihren Vortrag nun auch online zur Verfügung stellt, so dass wir alle was davon haben. Außerdem hat Saskia einen tollen Bericht über die Convention als ganzes sowie die von ihr besuchten Sessions im Besonderen geschrieben. Lesenswert! Bei Tina habe ich einen Blogpost entdeckt, der mich selbst zu einer sehr langen Ausschweifung gebracht hat, die ihr bald auch hier lesen könnt. Es geht um Analoge Fotografie.

Und natürlich vergeht keine Woche, ohne eine Diskussion auf Twitter. Diesmal: Fatshaming. Finde ich auch nicht gut, abgesehen davon richtet sich das auch irgendwie an mich, schließlich bin ich ca. 20 cm zu klein für mein Gewicht und daher ebenfalls abseits der Norm. Jetzt hab ich es nur nachgelesen und komme mir einerseits selbst ein bisschen doof vor, wenn ich hier jetzt nochmal drauf rumreite. Andererseits ist es aber so, dass die Wortwahl nicht unbedingt die glücklichste war, ich aber aus all den Tweets in der Diskussion auch verstanden hab, warum die Person das eben so geschrieben hat, wie sie es geschrieben hat. Das machts jetzt nicht besser, rechtfertigt aber auch nicht gewisse Reaktionen darauf. Kurzum – es wir viel zu schnell verurteilt und rumgegiftet und das ist es, was mich eigentlich und von beiden Seiten nervt, egal welche Sau gerade wieder durchs Dorf getrieben wird.

Rezensionen, die ich mochte:

Für dich würde ich sterben || Eine englische Ehe || Naturalista

#WahnsinnInSerie

Es ist ein ungeschriebenes Gesetzt, dass wenn ich endlich nachgebe und eine Serienstaffel kaufe, sie kurz darauf bei Prime hinzugefügt wird. Ihr dürft euch also auf Agents of S.H.I.E.L.D. Staffel 3 freuen – vermutlich. Die habe ich nämlich jetzt gekauft, weil ich endlich wissen will, wies weitergeht. Hier gibts neue Game of Thrones-Bilder – wie mittlerweile jede Woche^^ Ulrike stellt in regelmäßigen Abständen Serien-Linktipps zusammen, die aktuellsten verlinke ich euch mal, aber grundsätzlich ist das immer einen Blick wert.

#UndSonstSo

Buzzfeed hat 17 Tumblr-Post aufgelistet, die gewisse Szenen in Harry Potter beleuchten und einem nochmal einen ganz anderen Blickwinkel gibt – krass, woran man beim Lesen meistens gar nicht denkt. Ebenfalls für Buzzfeed hat Cassandra Clare 20 Fragen beantwortet – sehr lesenswert, vor allem, wenn man nicht gerade ihren Tumblr nach bestimmten Sachen durchsuchen will. Auch Colleen Hoover hat ein Interview gegeben und zu meiner Verwunderung steht da doch tatsächlich, dass die Filmrechte für Ugly Love an sie zurückgegangen sind. Das heißt vermutlich keine Verfilmung mit Nick Bateman…

Habt eine schne Woche und lasst euch nicht ärgern! <3

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