A Conjuring of Light (Shades of Magic #3) – V. E. Schwab

 A Darker Shade of Magic || A Gathering of Shadows

Kurzbeschreibung

The precarious equilibrium among the four Londons has reached its breaking point. Once brimming with the red vivacity of magic, darkness casts a shadow over the Maresh Empire, leaving a space for another London to rise. Kell-once assumed to be the last surviving Antari-begins to waver under the pressure of competing loyalties. Lila Bard, once a commonplace-but never common-thief, has survived and flourished through a series of magical trials. But now she must learn to control the magic, before it bleeds her dry. Meanwhile, the disgraced Captain Alucard Emery and the Night Spire crew are attempting a race against time to acquire the impossible, as an ancient enemy returns to claim a crown and a fallen hero is desperate to save a decaying world…

Rezension

Es ist schon irgendwie gemein. Da wartest du ewig auf den Erscheinungstermin, bekommst das Buch tatsächlich pünktlich – und dann brauchst du eine weitere Ewigkeit, um es zu lesen. Und das, obwohl du tatsächlich gleich angefangen hast. Aber das Problem kenne ich bei Schwab leider schon. Das Ding ist nämlich – sie schreibt unfassbar gut, aber man muss sich darauf einlassen. Es geht nicht, mal eben so ein paar Seiten zu lesen man muss aufmerksam sein und nur dann wird man am Ende vielleicht erkennen, wie groß diese Geschichte ist.

Es geschieht unheimlich viel zwischen den Zeilen, während vordergründig das Tempo eher schleppend wirkt. Ich sage immer ein bisschen scherzhaft, das man ca. 70% des Buches braucht, bis die Hölle losbricht und sich alles überschlägt, aber im Grunde es ist genau so. Das Unwetter baut sich langsam auf, aber wenn es dann da ist, haut es einen um.

Besonders fällt auf, wie gut geplant die komplette Trilogie ist. Schwab weiß, was sie tut und überlässt nichts dem Zufall. Deshalb greift alles wunderbar ineinander, was darunter aber manchmal leidet, sind die Charaktere und deren Zusammenspiel. Sie sind alle unglaublich gut gezeichnet, jeder hat seine Eigenheiten und speziellen Charakterzüge. Nur ihre Beziehungen zueinander sind da nicht unbedingt spürbar. Man versteht natürlich, wieso Kell von Lila angezogen wird, nicht aber, warum es zwischen den beiden funktioniert oder gar funken soll. Gleiches gilt für Alucard und Rhy. Ja, Rhy ist Alucard wichtig und sie funktionieren zusammen, aber wieso ist das so?

Jetzt ist es natürlich eine Geschichte, die nicht so sehr von der charakterlichen Dramatik lebt, all das ist mehr hintergründig und auch wenn man hier natürlich das ein oder andere Ship finden kann, ist es nicht so, dass man nur wegen der Charaktere weiterlesen will. Das macht es, im Vergleich zu anderen Jugendbüchern, eher schwierig. Dann wiederum ist aber die Frage, ob es überhaupt ein Jugendbuch ist?

Jemand, der erst mit Schwab anfängt, sollte zuerst lieber zu Vicious oder The Archived greifen, um einen Eindruck zu bekommen, was einen erwartet. Und bis dahin sind dann vielleicht auch alle Teile auf deutsch erschienen, denn bei den Vier Farben der Magie lohnt es sich, am Ball zu bleiben.

A Conjuring of Light (Shades of Magic #3)

Taschenbuch: 667 Seiten
Verlag: Titan Publ. Group Ltd. (21. Februar 2017)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1785652443
ISBN-13: 978-1785652448

Vier Farben der Magie (bereits erschienen)
Die Verzauberung der Schatten (23. November 2017)
Die Beschwörung des Lichts (Frühjahr 2018)

 

Merken

Monatsabschluss: Mai

Monatsabschluss201605

+ Gelesen

A Court of Thorns and Roses – Sarah J. Maas
So bin ich nicht – Annelise Mackintosh
Too Late – Colleen Hoover
Verliebt in Mr. Daniels – Brittany C. Cherry
Milk and Hones – Rupi Kaur
Jane & Miss Tennyson – Emma Mills
The Hook Up – Kristen Callihan
The Friend Zone – Kristen Callihan
The Score – Elle Kennedy
A Court of Mist and Fury – Sarah J. Maas – abgebrochen
Einfach Beste Freundinnen
A Gathering of Shadows – V. E. Schwab
Heir of Fire – Sarah J. Maas – abgebrochen
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert – Joël Dicker
When We Collided – Emery Lord
Wonder Woman #7 – Meredith Finch

Ich bin schon so spät damit, dass ich gar nicht alle Bücher gefunden habe, so schnell wollte ich das Foto fertig kriegen^^ Ist aber nicht schlimm, sie hätten vermutlich eh nicht drauf gepasst *hust* Ich hab mich ganz an meinen eigenen Regeln orientiert und bin lesetechnisch vielleicht ein ganz kleines bisschen eskaliert… oO Aber es gab ja auch genug Feiertage.

Meine Rezensionen habe ich euch wie immer verlinkt, falls ihr eine verpasst haben solltet. Zu dem Buch von Anneliese Macintosh hat Sandy eine Rezension geschrieben, die schaut ihr euch am besten an, wenn ihr mehr über das Buch wissen wollt. Milk & Honey ist ein wundervoller Gedichtband. Wenn ich es schaffe, schreibe ich dazu nochmal extra was.

Was habt ihr gelesen & worauf freut ihr euch im Juni?

A Gathering of Shadows – V. E. Schwab

DSC_1243

+ Kurzbeschreibung

Kell is one of the last magicians with the ability to travel between parallel universes, linked by the magical city of London. It has been four months since a mysterious obsidian stone fell into his possession and he met Delilah Bard. Four months since the Dane twins of White London fell, and the stone was cast with Holland’s dying body back into Black London.Now Kell is visited by dreams of ominous magical events, waking only to think of Lila. And as Red London prepares for the Element Games-an international competition of magic-a certain pirate ship draws closer. But another London is coming back to life. The balance of magic is perilous, and for one city to flourish, another must fall…

+ Rezension

Okay, also ihr solltet das nicht lesen, wenn ihr den ersten Teil, „A Darker Shade of Magic“, noch nicht kennt. Ich kann nämlich nicht versprechen, nicht zu spoilern^^

„A Gathering of Shadows“ spielt etwa vier Monate nach den Ereignissen aus dem ersten Teil. Lila hat sich ihren Traum so halb wahr gemacht und weilt auf einem Piratenschiff, Rhy bereitet sich mal mehr, mal weniger darauf vor, König zu werden und Kell ist nur noch ein Schatten seiner selbst, nachdem er sein Leben mit dem Rhy verbunden hat, um ihn zu retten. Geschieht einem der beiden etwas, geschieht es auch dem anderen, deswegen vermeidet Kell jedes mögliche Risiko um Rhys Leben nicht zu gefährden. Nebenbei werden Vorbereitungen für die Element Games getroffen, bei denen die größten Magier des Landes gegeneinander antreten.

Als einzelner Teil betrachtet ist das Buch okay… es passiert nicht sonderlich viel und eigentlich fragt man sich, wie auch schon im ersten Teil, wo Schwab eigentlich hin will mit dieser Geschichte. Allerdings ergibt das ganze gerade im Zusammenhang mit dem ersten Teil ein großes, umfangreiches Bild, das dann hoffentlich durch den dritten Teil, „A Conjuring of Light“, abgerundet wird. Auf der einen Seite ist das großartig, hier wird nicht nur Teil für Teil geplant, sondern die komplette Geschichte. Und trotzdem zieht es sich zwischendurch eben enorm, weil gefühlt einfach nichts passiert, mal abgesehen von den letzten >100 Seiten.

Ich mochte Lila von Anfang an, daher hat es mich unheimlich gefreut, dass das Buch mit ihr begann und auch mit ihr aufgehört hat. Sie ist tatsächlich der interessanteste Charakter der kompletten Reihe. Kell hingegen war mir in diesem Teil fast ein bisschen zu blass. Alucard als neuen Charakter fand ich sehr spannend, vor allem seine Vorgeschichte mit Rhy und Kell bietet noch viel Potential. Und Rhy wächst mir immer mehr ans Herz – wer hätte das gedacht?

Ich bin unheimlich gespannt, wie es mit den verschiedenen Londons weitergehen wird. Grey London kam in diesem Teil so gut wie gar nicht vor, was in Anbetracht der Veränderungen, die da von Statten gehen, vielleicht nicht unbedingt was Gutes bedeutet. White London hat einen neuen König und auch Black London findet seinen Platz. Aber so generell war mir das alles zu wenig.

Letztendlich ist es aber egal, wie unzufrieden ich vielleicht mit dem Tempo der Handlung bin, die Sprache reißt es wieder raus. Es gibt unglaublich viele tolle Zitate im Buch und schöne Stellen, die man am liebsten immer wieder lesen will. Hinzu kommt noch der Humor, der an manchen Stellen die doch eher düstere Stimmung auflockert.

Alles in allem ist das ein solides, tolles Buch, das aber leider ohne die anderen Teile nicht funktioniert. Ich würde sogar fast empfehlen, die Reihe erst zu lesen, wenn alle Teile erschienen sind, weil man erst dann den vollen Umfang der Geschichte erkennt. Kurz angemerkt sei noch: Das Buch endet mit einem Cliffhanger, den ich zwar habe kommen sehen und als nicht so schlimm empfunden habe, aber ich kann verstehen, wenn man da nicht so drauf steht.

A Gathering of Shadows

Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Tor Books St Martins Pr Inc (23. Februar 2016)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0765376474
ISBN-13: 978-0765376473

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Die letzte Woche habe ich ausfallen lassen, es gab nämlich eigentlich nichts zu erzählen. Und das was ich hätte erzählen können, war nichts schönes und deswegen hab ichs einfach gelassen. Das Leben ist halt nicht immer rosarot, allerdings auch nicht nur kacke. Irgendwas dazwischen ist schon auch ganz ok, nur kann man dazu nicht allzuviel sagen. Was mich allerdings sehr gefreut hat, war dass ihr meinen Blog so zahlreich besucht habt, nachdem ich drüber gebloggt habe, wie man mehr lesen kann. Danke! <3

#Bookstagram

Ich habe letzte Woche ein kleines Päckchen aus dem Briefkasten gezogen, das mich so sehr gerührt hat, dass ich tatsächlich 2-5 Tränchen verdrücken musste. Zunächst vor lauter Freude, dann aus Wut über den ganzen Glitzer (ehrlich Karla, musste das sein?!) und wieder vor lauter Freude über ein paar Worte. Verrückt. Ich bin nicht leicht zu begeistern, aber wenn es dann doch passiert, mutiere ich zu einem kleinen Fangirl, das Himmel und Hölle in Bewegung setzt. Kauft das Buch, lest Karlas Text, er ist toll (die anderen natürlich auch) und kauft es dann nochmal, um es zu verschenken. Gelesen hab ichs natürlich auch schon, deswegen kann ich das sagen. Kauft. Das. Buch.^^

Außerdem stecke ich mitten in „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“. Ich hatte nicht erwartet, dass es mir so gut gefallen würde und mich ärgert jetzt schon, dass ich am Wochenende keine Zeit dafür haben werde. Weiterhin habe ich „A Gathering of Shadows“ beendet und bin vielleicht ein ganz kleines bisschen enttäuscht. Dazu dann mehr in der Rezension^^ Außerdem hab ich Schluss gemacht – mit Sarah J. Maas. Ich werde nichts mehr von ihr lesen, einfach weil ich mich nur drüber aufrege.

#Zitat

quote_quebert

#WahnsinnInSerie

GoT got me like <3 Das war eine tolle Folge, abgesehen von der Apfel-Schäl-Szene… Ich befürchte mal, die nächste wird nicht so toll, war is coming! Greys Anatomy, das ich immer noch so liebe, macht schon wieder Pause. Das ist insofern doof, weil ich es letzten Samstag tatsächlich über mich gebracht habe und den Staffel-Pass gekauft habe, nur um jetzt doch wahrscheinlich noch ewig auf neue Folgen warten zu müssen. Wobei neu… tja, Mitte Staffel 12 halt, wie das so ist, wenn man in Deutschland wohnt und das legal anschauen möchte. Grr. Dafür weiß ich ja dank Internet jetzt schon, wie das Staffelfinale ausgeht; das lief nämlich gestern. Ich würde mich allerdings diesem Artikel vorhaltlos anschließen und wünsche mir Addison zurück.  Ich weiß, dass ganz viele aufgehört haben, Greys zu schauen, aber dieser Artikel beschreibt vorzüglich, warum diese Serie immer noch fantastisch ist und warum ich vermutlich nie aufhören werde. Übrigens: Gilmore Girls ist abgedreht, es hat einen Titel und es wird verdammt nochmal fucking Zeit, dass die ersten 7 Staffel wieder zurück auf Netflix kommen, damit ich die nochmal schauen kann, bevor es dann endlich wieder losgeht.  Im Herbst startet dann auch eine neue Serie mit Milo Ventimiglia, die ich mir nicht entgehen lassen werde.  Orphan Black allerdings ist schon wieder zurück auf Netflix, deswegen werde ich mich dem in den nächsten Tagen widmen.

#UndSonstSo

Gestern bin ich über einen Twitterlink auf die Melville House Bücher gestoßen. Das sind die letzten Interviews bekannter Personen, die als Buch veröffentlicht werden, so z.B. Ray Bradbury, David Foster Wallace oder David Bowie. Das Buch zu letzterem wird im Oktober erscheinen, genau wie das zu J. D. Salinger. Unnötig zu erwähnen, dass fast alle sofort in meinem Einkaufswagen gelandet sind und nur darauf warten, dass ich genügend Geld habe.

MelvilleHouse

Ich bin ein bisschen spät dafür, aber Patrick Rothfuss hat vor 40 Tagen eine Kickstarter-Campagne gestartet, bei der er Geld für die Produktion eines Brettspiels aus den Kingkiller-Chroniken gesammelt hat. Naja, was soll ich sagen – das Ziel waren 50.000$, zusammengekommen sind bisher über 1 Mio. und somit wird das Spiel irgendwann zu haben sein. Im Bezug auf Brettspiele bin ich ein bisschen unbegabt, aber das würde mich tatsächlich interessieren.  Warner Bros. plant eine eigene Filmreihe rund um die weiblichen DC-Stars – also Harley Quinn und so wie es aussieht die Birds of Prey. Hell yes! Sagt euch der Name Jessica Park was? Ich hoffe doch, denn sie hat eins meiner liebsten NA-ücher geschrieben – „Flat-Out Love“ bzw. „Im freien Fall oder: Wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“. Und weil der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, hat ihr 15jähriger Sohn jetzt auch eine Novella veröffentlicht, die überraschend gute Kritiken bekommt (ich hab sie gekauft und werde sie zügig lesen, um mich selbst davon zu überzeugen). Hier gibts einen spannenden Bericht übder die beiden. Ich bin nicht ganz sicher, ob jemand wirklich diese wahnsinnig langen Links benutzt, aber dank Alana bin ich auf diesen Artikel gestoßen – das gilt in dem Fall im Übrigen nicht nur für Autoren. Und Bill Gates empfiehlt übrigens 5 Bücher für den Sommer.

Habt eine schöne Woche! <3

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Es ist schon wieder Wochenende und ich habe keine Ahnung, wo die letzten zwei Wochen hin sind. Vermutlich begraben unter zu viel Arbeit und zu wenigen Büchern. In drei Wochen allerdings ist endlich Buchmesse in Leipzig und gleich anschließend habe ich Urlaub bis Weihna… äh, Ostern. Leider nur Ostern. Was, wenn man genau drüber nachdenkt und in den Kalender schaut, nicht sehr lange ist. Was ich in Leipzig alles vor habe, könnt ihr hier schonmal lesen, da habe ich nämlich einen kleinen Beitrag zu geschrieben.

Ansonsten hatte ich einen tollen Nachmittag mit einer guten Freundin, habe eine heiße Liebe zu Earl Grey mit Zitrone entwickelt und war im Kino, um mich hemmungslos leer zu heulen. Hups. Man kann Matthias Schweighöfer ja mögen, muss man aber auch nicht. Seine Filme treffen bei mir aber sehr oft einen Nerv; zumindest dann, wenn es um große Theman wie Freundschaft oder das Leben geht. „Der Geilste Tag“ war wieder sowas. Zwei todkranke, die unbedingt nochmal was erleben wollen und alles auf eine Karte setzen. Im Grunde ein „Knockin‘ on Heavens Door“-Revival, allerdings mit einem für mich noch schlimmeren Ende. Allerdings gabs auch genug zum Lachen, das gleicht das wieder aus^^

#Bookstagram

 

Ihr kennt das sicher – manchmal will man am liebsten alles auf einmal lesen! Im Moment ist es wirklich schlimm, denn neben „Calamity“ ist auch noch „A Gathering of Shadows“ erschienen, dann gabs den neuen Wells nach einer gefühlten Ewigkeit – „Vom Ende der Einsamkeit“, und eigentlich lese ich ja auch immer noch Cassandra Clare. „City of Glass“ habe ich mittlerweile auch beendet, „Calamity“ angefangen und Benedict Wells ebenfalls gestern beendet. Vor #AGOS werde ich allerdings auch nochmal „A Darker Shade of Magic“ lesen, was ich zwar schon auf Instgram angekündigt, aber noch nicht begonnen habe. Dann habe ich früher als geahnt noch zwei andere Bücher bekommen, die ich so zeitnah wie möglich lesen will (also Sonntag oder so) und nebenbei hab ich noch ~70 Seiten aus Helmut Schmidts „Was ich noch sagen wollte“, das ich zu Weihnachten bekommen habe.

#Zitat

download

#Woanders

Nachdem sich ja immer mal wieder ein paar Blogger in eine Pause stürzen oder auch einfach so in der Versenkung verschwinden, ist es manchmal umso schöner, wenn andere wieder kommen. Sandra hat sich seeeehr lange Zeit gelassen, aber die Büchernische erstrahlt dafür in einem umso schöneren, neuen Licht! Ich freu mich drauf, den Blog ganz neu zu entdecken. Und auch Steflite ist endlich wieder da – wenn auch mit einem anderen Konzept. Aber das ist okay, Fotos mag ich nämlich auch und Steffi ja sowieso. In der Reihe „Bitte übernehmen Sie…“ hat Sophie diese Woche passenderweise Benedict Wells zu Gast – lesen! Und wer was fürs Auge will, kann sich hier die aufgezeichnete #lblive-Lesung von ihm anschauen. Und noch was tolles gibts bei Lovelybooks – bis Sonntag könnt ihr euch noch für die Lovelybox bewerben. Das ist sowas wie die Glossy-Box, nur mit Büchern. Für alle Englisch-Leser und die, die es werden wollen, hat Jess die Neuerscheinungen Frühjahr/Sommer 2016 zusammen getragen. Spoiler: Ich will sie fast alle!

#UndSonstSo

Es wurde wieder gestorben. Harper Lee, Umberto Eco, Peter Lustig. Und es ist traurig, keine Frage. Das ist es immer, wenn Menschen sterben. Die einen trauern mehr, die anderen weniger und das ist vollkommen ok. Aber das Jahr 2016 kann nichts dafür. Ich habe in den letzten Wochen oft gelesen, was „2016 für ein Arschloch“ ist, weil es uns bisher schon viele Große geklaut hat. Aber es ist nicht das Jahr. Es sind wir. Wir, die wir in dem Alter sind, in dem wir zu vielen Bekannten Menschen einen Bezug haben. Wir, die wir nicht damit umgehen können, dass immer mehr Menschen gehen, die uns etwas bedeuten. „Der Tod dauert das ganze Leben, und hört vermutlich auf, wenn er eintritt.“ Wir alle müssen eines Tages sterben und haben vermutlich wenig Einfluss darauf, wie oder wann es geschieht. Wichtig ist dabei nicht, wie viel Zeit man hatte, sondern wie man sie genutzt hat.