Monatsabschluss: Juni

+ Gelesen

Style – Chelsea M. Cameron
Manage your Day-to-Day – Jocelyn K. Glei
Still Writing – Dani Shapiro
Rebel of the Sands – Alwyn Hamilton
Wasted Words – Staci Hart
This Savage Song – V. E. Schwab
The Problem with Forever – Jennifer L. Armentroud

Zugegeben, es hätte ein bisschen mehr sein können,  aber ich hatte nicht wirklich Glück mit der Auswahl meiner Bücher und hab viel angefangen, aber wenig beendet. Mit „The Interestings“ bin ich außerdem immer noch nicht fertig… Von den gelesenen fand ich eigentlich auch nur die Sachbücher gut… hoffentlich wird der Juli besser^^

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Style – Chelsea M. Cameron

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+ Kurzbeschreibung

Kyle Blake likes plans. So far, they’re pretty simple: Finish her senior year of high school, head off to a good college, find a cute boyfriend, graduate, get a good job, get married, the whole heterosexual shebang. Nothing is going to stand in the way of that plan. Not even Stella Lewis.

Stella Lewis also has a plan: Finish her senior year as cheer captain, go to college, finally let herself flirt with (and maybe even date) a girl for the first time and go from there.

Fate has other plans for Kyle and Stella when they’re paired up in their AP English class and something between them ignites. It’s confusing and overwhelming and neither of them know what to do about it. One thing they do know is that their connection can’t be ignored. The timing just isn’t right.

But is there ever a good time for falling in love?

+ Rezension

Als ich hörte, dass Chelsea M. Cameron als nächstes eine f/f-Gay-Romance schreiben würde, hielt sich meine Vorfreude in Grenzen. Aber ich dachte, ich probiers trotzdem mal aus. Kann ja nun nicht schaden, auch mal lesetechnisch aus der Comfort-Zone auszubrechen und etwas zu lesen, zudem man sonst eher keinen Bezug hat.

Zur Geschichte gibts eigentlich auch gar nicht viel zu sagen – es geht halt um zwei Mädchen, die sich ineinander verlieben. Eine weiß bereits, dass sie lesbisch ist, will sich aber auf der Highschool noch nicht outen, die andere ist mit den neuen Gefühlen leicht überfordert. Trotzdem finden sie irgendwie einen gemeinsamen Nenner und plötzlich kommt alles anderes als sie denken. Beide outen sich im Laufe der Geschichte nicht nur vor ihren Eltern sondern auch in der Schule. Und all das läuft auch noch ohne Komplikationen. Jeder ist verständnisvoll, alles ist schön, Friede-Freude-Eierkuchen.

So. Die Botschaft „wenn sie dich wirklich lieben, nehmen sie dich so wie du bist“ ist natürlich wichtig und gut. Im Grunde wünscht sich ja auch jeder, dass die eigenen Eltern auf eine Outing genauso reagieren. Aber das Ding ist halt auch – wenn die sexuelle Orientierung und das dazu stehen der einzige potentielle Konflikt sind und der nichtmal genutzt wird, weil das Umfeld total verständnis- und liebevoll reagiert – was macht die Geschichte dann noch spannend? Richtig, nichts. Für mich war das somit ziemlich langweilig, das wärs allerdings auch gewesen, wenn es sich bei dem Pärchen um eine Frau und einen Mann gehandelt hätte.

Ansonsten bietet der Text halt auch nur sehr viel gewollten Sarkasmus in den Dialogen, sehr viel Gefluche und auch die Make-Out-Szenen fand ich jetzt nicht so ansprechend.

Fazit: Kein Buch für mich, aber nachdem ich dieses Essay von Chelsea gelesen habe, verstehe ich ein bisschen besser,  warum sie es geschrieben hat.

Style

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1527 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 242 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Englisch
ASIN: B01GGKTHUG

Monatsabschluss: Februar

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+ Gelesen

City of Bones – Cassandra Clare
Bend me, Break me – Chelsea M. Cameron
City of Ashes – Cassandra Clare
City of Glass – Cassandra Clare
Wo die Welt anfängt – Truman Capote
Vom Ende der Einsamkeit – Benedict Wells
Was ich noch sagen wollte – Helmut Schmidt
Ein langer Samstag – George Steiner
Kindred Spirits – Rainbow Rowell
The Wicked and The Divine – Kieron Gillen

Entschuldigt die trostlosen schwarz/weiß-Fotos, aber erst war der Kamera-Akku alle und dann das Licht weg und dann sah alles nur noch mittelgut aus, weswegen ich dachte „da hilft nur noch s/w“. Jetzt bilde ich mir ein, dass es edel aussieht, aber wahrscheinlich ist es einfach nur traurig^^

Wie dem auch sei – 8 Bücher, ein Comic und eine Kurzgeschichte – es könnte wesentlich schlimmer kommen im kürzesten Monat des Jahres. Absolutes Highlight war dabei Benedict Wells, zu dem ich sicher noch was schreiben werde, aber auch meine Neuentdeckung der Mortal Instuments. Truman Capote war nett; Schmidt und Steiner sehr politisch, aber a) mag ich das und b) beinhalten beide Bücher viele Gedanken, die ich teile. Das einzige, was jetzt nicht so der Knüller war, war The Wicked & The Divine, die ersten beiden Teile mochte ich viel lieber.

Bend me, Break me – Chelsea M. Cameron

  

+ Kurzbeschreibung

One girl.
Lonely.
Broken.
Lost.

One boy.
Determined.
Guilty.
Lost.

Two hearts.
One terrible secret.
It will either bring them together or tear them apart.

+ Rezension

Es ist kein Geheimnis, dass ich jedes Buch von Chelsea M. Cameron beinahe sofort am Erscheinungstag kaufe und auch lese. „Bend me, Break me“ war ein ziemliches Überraschungsbuch, dessen Erscheinen ich sogar beinahe nicht mitbekommen hätte.

Chelsea schlägt bei diesem Buch eine andere Richtung ein. Es ist nicht so sehr New Adult, wie man vielleicht glauben mag, denn in diesem Buch gibt es zum Beispiel keine einzige Sex-Szene. Das ist nicht schlimm, denn der Fokus liegt hier mehr auf den Charakteren und der Geschichte. Ich für meinen Teil fand die Hintergrundgeschichte mal wieder ein wenig zu dramatisch – ich verstehe nicht, wieso das immer so ein riesen Unglück sein muss. Es geht bestimmt auch eine Nummer kleiner, dafür aber realistischer. Deswegen gibts in dem Punkt leider ein wenig Abzug in der B-Note.

Dafür hingegen fand ich Ingrids Position sehr gut dargestellt. Es ist eben nicht immer alles schön und so gibt es eben auch Menschen, die unter Depressionen leiden oder mit ihren Dämonen nicht klarkommen. Die sich abkapseln und glauben, dass sie nichts Gutes verdienen. Diejenigen, die es im Leben schwer haben und es doch irgendwie schaffen. Diejenigen, die manchmal ein bisschen Hilfe brauchen.

Dass Ingrid und Coen zusammen treffen, hat auch mit der Hintergrundgeschichte zu tun, was ich wiederum sehr gewollt fand. Zudem ist es ein wiederkehrendes Muster in Chelseas Büchern und ich mag das eigentlich nicht mehr lesen. Manchmal wäre es ganz schön, wenn nicht alles zum Schicksal deklariert wird, sondern wenn auch mal der Zufall zum Zug käme. Der hat nämlich ganz bestimmt auch was zu bieten und meiner Meinung nach sogar mehr Potenzial als eine konstruierte Geschichte, die irgendwie zusammen passen muss.

Coen ist ansonsten aber ein toller Typ. Manchmal eher unsicher, aber gerade das macht ihn so süß und auch sein Charme ist nicht von schlechten Eltern. Es ist wundervoll mit anzusehen, wie er um Ingrids Aufmerksam kämpft und wie hart er sich ihre Freundschaft und ihr Vertrauen erarbeitet. In Ingrid konnte ich mich durch die Erzählweise auch sehr gut hineinversetzen. Sie ist ein zerbrechliches Mädchen mit dem Herzen am rechten Fleck.

Was ich immer wieder ein bisschen doof finde, ist dass so viele Andeutungen gemacht werden, für die später keine Zeit mehr ist. Bei geschätzten 210 Seiten mag das kein Wunder sein, aber ich würde mir wünschen, dass sich Chelsea ein bisschen mehr Zeit für ihre Bücher nehmen würde. Wenn man ihrem Twitter-Account folgt, weiß man wann sie welche Filme sieht und wenn diese dann im nächsten Buch als Referenz auftauchen, kann man sich ausrechnen, dass diese und jene Szene gerade mal 2-3 Wochen (wenn überhaupt) vor Veröffentlichung geschrieben wurden. Das ist zu wenig Zeit. Dass Selfpublishing ein hartes Geschäft ist, steht außer Frage, genau wie die Tatsache, dass man sein Buch natürlich am liebsten sofort aller Welt zugänglich machen will. Aber man merkt eben, dass der Text hätte besser sein können, wenn man ihm noch ein bisschen mehr Zeit gegeben hätte und das ist schade. Deswegen kann ich nur an euch appellieren: Seid bereit, das Geld für diese Geschichten zu zahlen, um es den Autoren zu ermöglich, dass nächste Buch noch besser zu machen. Seid aber auch so fair, sowas in euren Rezensionen anzusprechen. Selfpublisher reagieren darauf.

Alles in allem ist „Bend me, Break me“ eine eher düstere Geschichte, deren überaus dramatischen Hintergrund man sich hätte sparen können, die sich aber vor allem dann lohnt, wenn man nicht allzuviel Wert auf eine schöne Liebesgeschichte sondern die Etwicklung der Charaktere legt.


Bend me, Break me

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1860 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 210 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Englisch
ASIN: B01BKK3GUY

[Gelesen] Together We Heal (Chelsea M. Cameron)

 

 + Kurzbeschreibung

Trish Grant is not a romantic. Okay, so she may read her share of romance novels, but that doesn’t mean she thinks that some fellow with a six pack is going to ride up on a horse and sweep her (literally) off her feet. Romance like that just isn’t for her. It belongs on the page.

Max Greene noticed Trish at his cousin’s funeral, of all places. She was hard to miss with her citrus-colored hair, violet contacts and fiery attitude.

Trish is just as captivated by Max. He makes her laugh, which is rare, and it doesn’t hurt that he rocks blue hair and isn’t put off by her resting bitch face.

On the outside, their relationship seems sweet and perfect, but that’s a lie. To say that Trish’s childhood was rocky is an understatement. She’s a mess of scars and hangups and is convinced that there’s no way Max is going to stick around. He’s determined to prove to Trish that she’s a girl worth loving, flaws and all.

Will she let Max in? Or will she give up her potential fairytale to protect her already-scarred heart from further damage?

+ Rezension

Ein Satz mit X, das war wohl nix – so oder so ähnlich könnte man das sagen. Ich würde so gut wie alles von Chelsea kaufen, aber mit ihren letzten zwei Büchern hat sie mich mehr enttäuscht als glücklich gemacht.

Das liegt nicht zwangsläufig an den Geschichten sondern vielleicht auch an der Art und Weise wie sie schreibt. Wer ihr auf Twitter folgt und ein bisschen eins und eins zusammen zählt, kann sich ausrechnen, dass „Together We Heal“ in gerade mal 2-3 Wochen entstanden ist und das merkt man halt auch.

Trish gibt als Charakter einiges her, zumindest weiß man das aus den vorhergehenden Büchern, aber in „Together We Heal“ fehlte ihr für mich eindeutig die Tiefe. Ihre Probleme sind natürlich von ernsthafter Natur, aber ich verstehe zum Beispiel nicht, warum man, wenn man dem anderen nicht vertrauen kann oder will und gleichzeitig davon überzeugt ist, dass man sowieso nur eine begrenzete Zeit miteinander verbringt, eine Beziehung eingeht, noch dazu eine ohne Körperkontakt. Kurz gesagt: Trish ist ziemlich kaputt und der einzige, der davon weiß (ihr Bruder) hat andere Sorgen als die Probleme seiner kleinen Schwester.

Dann wäre da noch Max, der nach meinem Dafürhalten eben auch einen Haufen Probleme hat, wenn auch anderer Natur. Was mich hier mehr als alles andere gestört hat, war die Tatsache, dass das zum Ende hin schlicht unwichtig war. Es gab keine Auseinandersetzung, geschweige denn eine Lösung, nur ein ‚Ich gehe jetzt in Therapie und dann wird alles gut‘. Dabei hat er die gar nicht nötig – er müsste einfach nur mal ein offenes Gespräch mit seinen Eltern führen, ohne gleich auszurasten.

Aber zurück zur Geschichte um Trish: Der Grund für ihr Verhalten ist schlimm und schwerwiegend, ihr Verhalten an sich aber für mich nicht nachvollziehbar. Weiterhin ist das ‚große Problem‘ für mich einfach nur… unwichtig. Es wirkt so deplaziert und geplant, dass es – selbst wenn es für aktuelle Diskussionen wichtig ist – einfach nicht passt. (Achtung Spoiler: Sie fühlt sich zu Männern UND Frauen hingezogen.)

Man hätte einfach viel mehr aus der Geschichte und den Charakteren herausholen können, aber in 2-3 Wochen Schreibzeit bleibt eben keine Zeit für tiefgehende Dialoge oder eine spannende Handlung – da muss dann oberflächliches Geplänkel und viel, viel heißer Sex helfen. Naja, oder eben auch nicht.

Together We Heal

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2705 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 273 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Englisch
ASIN: B0141SWSAQ

Monatsabschluss: August

 

+ Gelesen

Auerhaus – Bov Bjerg
Die Schatten von Race Point – Patry Francis
Glück ist eine Gleichung mit 7 – Holly Goldberg Sloan
Lasse – Verena Friederike Hasel
Morgen ist es vorbei – Kathrin Weßling
Nowhere But Here – Katie McGarry
Together We Heal – Chelsea M. Cameron
What You Left Behind – Jessica Verdi
Jesse’s Girl – Miranda Kenneally

+ Comics

Wonder Woman #2 – Guts
Wonder Woman #3 – Iron
Justice League #1 – Origin
Suicide Squad #2 – Basilisk Rising

Lesetechnisch kann ich mich diesen Monat nicht beschweren, vor allem weil ich in der letzten Woche eigentlich – abgesehen von Sonntag – gar nichts gelesen habe. Da machen sich dann insgesamt die zwei Wochen Urlaub bemerkbar. Nichtsdestotrotz ist privat gerade der Wurm drin, was auch erklärt, wieso es hier so still ist. Mein Kopf ist einfach mit anderen Sachen als dem Blog beschäftigt. Ich versuche, in nächster Zeit mal wieder ein paar Rezensionen zu schreiben, kann aber nichts versprechen.

Weiterhin hab ich diesen Monat noch zwei Manuskripte und eine Leseprobe testgelesen, und ich kann jetzt schon kaum erwarten, dass die Bücher erscheinen und ich sie euch heiß und innig empfehlen kann. Allerdings dauert das noch eine halbe Ewigkeit -.-

Meine Comic-Phase ist auch noch nicht abgerissen – Gott sei Dank – allerdings geht das auch ganz schön ins Geld. So langsam bewege ich mich auch aus dem DC-Universe raus, dazu aber dann mehr, wenn ich sie tatsächlich gelesen habe.