Wochendings.

#Offlinegeplauder

Die letzten zwei Wochen haben mich echt geschafft. Nach dem Urlaub wieder auf die Arbeit zu kommen, ist nie spaßig. Festzustellen, dass dann noch jemand krank ist und man gleich wieder Vertretung machen muss, auch nicht. Manchmal läufts, aber manchmal ist einfach der Wurm drin und alles geht schief. Und dann kommt noch der ganze private Scheiß dazu, den eigentlich keiner braucht, wie zum Beispiel TÜV. Wäre jetzt auch an sich kein Problem, aber eigentlich wäre das schon im Mai fällig gewesen, zudem brauche ich vorher neue Bremsen und evtl. neue Reifen. Beim Zahnarzt war ich eher unplanmäßig, den Augenarzttermin hab ich tatsächlich vor ein paar Monaten selbst gemacht. Beide waren freudig-erregt, mich endlich mal wieder zu sehen (ich nicht so) und haben mir gleich Folgetermine aufgebrummt (fand ich jetzt auch irgendwie doof). Aber auch wenn ich per se keine Ärzte mag, war’s natürlich mal wieder nötig und zumindest vom Augenarzt hab ich jetzt vernünftige Werte bekommen, um mich endlich mal wieder um eine neue Brille zu kümmern. Das nehme ich mir für heute vor, inkl. der Passbilder, die ich für den im letzten Jahr schon abgelaufenen Personalausweis brauche. Ihr seht – ich bin unglaublich gut organisiert^^

Jetzt sitze ich hier, schreibe dieses Wochendings und merke, wie sich eine Migräne anschleicht, vermutlich genau deshalb, weil jetzt Wochenende ist und das ja jetzt wieder gut passt.

Über Twitter und Instagram habt ihrs vielleicht mitbekommen – der Kater war krank. Das ist immer großes Drama, vor allem deshalb, weil Tiere ja nun nicht sagen können, was ihnen weh tut. Zuerst dachte ich noch, es wäre vielleicht ein Stich (Biene oder Wespe), aber als es am nächsten Tag nicht weg war, war ich dann beim Tierarzt und es stellte sich als Abszess aus (kein Wunder bei dem Wetter). Es war… eklig, aber er hat brav alles mit sich machen lassen und sehr folgsam die Tabletten genommen.

Pünktlich zum Wochenende wurde meine Timeline dann sehr bunt – und das ist gut so. Die Ehe für alle ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, der zudem längst überfällig war. Ich freue mich für alle, die nun endlich heiraten können <3

#Bookstagram

Ich lese zu wenig. Also, eigentlich ja nicht, aber im Moment sind nichtmal abends ein paar Seiten drin, eigentlich wird nur am Wochenende gelesen und das ist echt zu wenig. Ich merke, wie es mir fehlt, aber ich kanns gerade nicht ändern, weil ich einfach entweder ständig mit irgendwas anderem beschäftigt oder viel zu müde bin. Crystal Storms hab ich trotzdem endlich geschafft. Das war okay, allerdings merkt man, dass es aufs Ende der Reihe zugeht und Band 5 jetzt eigentlich mehr dafür da war, alle in Position fürs Finale zu bringen, als wirklich was zu erzählen. In meinem Harry Potter-Hörbuch-Marathon bin ich beim Feuerkelch angelangt, das Buch, das ich am wenigsten mag. Aber ich schaffe das! Angefangen habe ich We are okay von Nina LaCour, da bin ich jetzt in der Hälfte. Auch das find ich ganz gut, aber es ist auch ein bisschen deprimierend. Ich will nicht zu viel verraten, aber es ist in jedem Fall kein leichtes Jugendbuch.

Beim Bestellen bin ich etwas eskaliert, denn die Vintage Minis sind einfach zu hübsch – ich musste sie alle haben. Aber bevor ihr jetzt ausrastet und es mir gleich tut – es sind ausgewählte Texte aus bereits erschienenen Büchern, deswegen lohnt es sich, vorher zu checken, was drin ist und ob man es nicht schon kennt. Wenn ihr allerdings nur sammeln wollt (wie ich) – meinen Segen habt ihr^^

Diese Woche war außerdem ein besonderes Jubiläum – am 26. Juni 1997 erschien Harry Potter and the Philosopher’s Stone mit einer Erstauflage von nur 500 Exemplaren. Was daraus wurde, ist unglaublich und ich fühle mich tatsächlich ein bisschen alt, wenn ich daran denke, dass Harry mich nun auch schon seit 19 Jahren begleitet. Ich hab durch diese Bücher so viel gelernt und gewonnen, ich möchte sie nicht mehr missen <3 Klar auch, dass ich natürlich die Jubiläumsausgabe(n) haben musste. Als könnte man sich für nur ein Haus entscheiden, pah! Allerdings kann ich euch sagen: Alleine für die Zusatzinfos lohnt es sich nicht, alle 4 zu kaufen, denn es steht eigentlich nichts drin, was ein Hardcore-Potter Fan noch nicht wusste.

#Woanders

Große Aufregung gab es diese Woche um Brandon Sanderson. Anabelle hat dazu einen kurzen, aber sehr treffenden Beitrag geschrieben. Gegenstand der Diskussion ist ein Essay von ihm aus 2007, in dem er sich über Dumbledore und seine Homosexualität äußert. Das Essay bzw. den Beitrag samt Sadersons Erklärung könnt ihr hier lesen, Anabelles Beitrag findet ihr hier. Ich befürchte, das viele, die die entsprechenden Textstellen getwittert haben, sich nicht die Mühe gemacht haben, den kompletten Text zu lesen und seinen Standpunkt zu sehen. Ich will Sanderson nicht in Schutz nehmen und ich teile seine Meinung diesbezüglich nicht. Was er in dem urspründlichen Essay geschrieben hat, richtet sich an seine Gemeinde (er ist Mormone) und soll erklären, warum die Enthüllung über Dumbledores Sexualität die Bücher eben nicht ruiniert. Einige Ansätze, wie zB das er positiv hervorhebt, dass Dumbledore seine Sexualität nicht auslebt und sie scheinbar unterdrückt, sind scheiße. Da brauchen wir nicht drüber zu reden. Ich für mich kann mit seinem Glauben nichts anfangen, aber ich kann verstehen, woher sie kommt und wie sie sich begründet. Ich muss sie nicht teilen und schon gar nicht gut finden, aber unterm Strich war der Text nicht für mich, sondern für Menschen, die nicht damit klarkommen, das Dumbledore schwul ist. Und abgesehen von den deplazierten Brocken seiner persönlichen Einstellung kommt zumindest für mich gut rüber, was er eigentlich sagen will. Ob man das nun auch so sehen kann oder ihn lieber boykottiert, bleibt jedem selbst überlassen.

Mareike hat eine Liebeserklärung an den Blumenbar Verlag geschrieben. Ich stimmer voll und ganz zu. Ansonsten war das vorherschende Thema meiner TL das LitCamp in Heidelberg, aber auch die LBC kam nochmal zur Sprache, nämlich durch den Bericht von Jan. Ich bin immer noch traurig, dass ich dann doch nicht da war, aber ich habs fest für nächstes Jahr vor. Und dann verlinke ich euch Anabelle nochmal, einfach weil ich es kann und der Beitrag wirklich sehr lustig ist. Passend dazu auch der Beitrag von Ilja, wie man zu einem erfolgreichen Blogger wird. Bitte alle lesen und beherzigen!! Sandro hat vor einiger Zeit eine Umfrage gestartet, an der ich auch teilgenommen habe. Thema waren Literaturblogs und ihr Einfluss, jetzt gibts die Ergebnisse. Überraschung: Blogs haben tatsächlich einen Einfluss^^ Kerstin stellt auf ihrem Blog ein Notizbuch-/Kalendersystem vor, in das ich mich quasi sofort verliebt habe. Es ist sehr teuer, aber ich hab es nichtmal benutzt und bin schon überzeugt davon. Und zuletzt noch eine Kolumne von Lina, die ein Gefühl beschreibt, das ich sehr gut kenne.

#UndSonstSo

Es gibt ein neues John Green Buch. Das ist zwar jetzt schon fast keine News mehr, aber ich wollte es doch noch mal erwähnt haben. Es erscheint noch dieses Jahr (Oktober), ebenso die deutsche Übersetzung (vor Weihnachten bei Hanser) und hier steht alles, was bisher bekannt ist. Ich bin gespannt, habs bereits vorbestellt und werde dann zeitnah berichten. Erwartungen hab ich keine, ich lass mich einfach überraschen.

Gleich zwei 10jährige Jubiläen gibt es dieses Jahr zu feiern. Zum einen ist da City of Bones, das zum ersten Mal 2007 erschien und mittlerweile unzählige Folgebände hat. Passend dazu kommt eine schicke Jubiläumsausgabe (illustriert) mit ganz viel Bonuscontent. Und zum anderen ist da noch The Name of the Wind, das ebenfalls zehn Jahre alt wird. Auch hier gibts eine illustrierte Sonderausgabe mit Karten und einem name-pronounciation guide – yay! Das Cover ist nett, mir gehts mehr um die Illustrationen innen drin, die wirklich unglaublich fantastisch aussehen.

Bettina Böttiger kennen die meisten wahrscheinlich aus dem Kölner Treff, jetzt hat sie eine eigene Büchersendung, die ab Montag ausgestrahlt wird. Ich wusste das schon vorher, aufgefallen ist es mir jetzt allerdings erst, als sie mit dieser Aussage in Zusammehang mit der Sendung zitiert wurde „Ich bin keine große Freundin von Unterhaltungsliteratur. Viele Menschen wollen sowas zur reinen Entspannung lesen, und das ist ihr sehr gutes Recht. Aber ich brauche solche Bücher nicht zu propagieren, die finden ihre Leser ja auch so“. Blöd, wo sie doch so Leute wie Frank Schätzing, Melanie Raabe, Kai Meyer und Wolgang Hohlbein besucht, die mMn exakt das schreiben. Aber schaun wir mal.

#AufDenOhren

Das neue Lorde-Album ist großartig, die Foo Fighters bringen auch noch ein neues Album raus und Fall Out Boy hat Champions veröffentlicht. Es ist ein wunderbares Musik-Jahr bisher und es wird noch besser!

Und nochmal zur Migräne… ich dachte, frische Luft hilft vielleicht, also ging ich spazieren. Geholfen hats nicht, aber es kamen schöne Bilder dabei raus. Habt eine schöne Woche! <3

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Monatsabschluss: Februar

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+ Gelesen

City of Bones – Cassandra Clare
Bend me, Break me – Chelsea M. Cameron
City of Ashes – Cassandra Clare
City of Glass – Cassandra Clare
Wo die Welt anfängt – Truman Capote
Vom Ende der Einsamkeit – Benedict Wells
Was ich noch sagen wollte – Helmut Schmidt
Ein langer Samstag – George Steiner
Kindred Spirits – Rainbow Rowell
The Wicked and The Divine – Kieron Gillen

Entschuldigt die trostlosen schwarz/weiß-Fotos, aber erst war der Kamera-Akku alle und dann das Licht weg und dann sah alles nur noch mittelgut aus, weswegen ich dachte „da hilft nur noch s/w“. Jetzt bilde ich mir ein, dass es edel aussieht, aber wahrscheinlich ist es einfach nur traurig^^

Wie dem auch sei – 8 Bücher, ein Comic und eine Kurzgeschichte – es könnte wesentlich schlimmer kommen im kürzesten Monat des Jahres. Absolutes Highlight war dabei Benedict Wells, zu dem ich sicher noch was schreiben werde, aber auch meine Neuentdeckung der Mortal Instuments. Truman Capote war nett; Schmidt und Steiner sehr politisch, aber a) mag ich das und b) beinhalten beide Bücher viele Gedanken, die ich teile. Das einzige, was jetzt nicht so der Knüller war, war The Wicked & The Divine, die ersten beiden Teile mochte ich viel lieber.

I don’t need it – but I want it anyway!

Die Sache mit der Selbstkontrolle ist schon schwer und ich hab das ja wirklich so gar nicht raus… Ich habe alle Cassandra Clare Bücher. Alle! Die meisten als Erstausgabe und ein paar sogar signiert. Und ich hatte zusätzlich zu den englischen die deutschen, bis ich die meinen Neffen überlassen habe. Als die Ausgaben im neuen Design angekündigt wurden, gab es für mich dennoch kein Halten (es gibt sogar eigentlich zwei – einmal von Walker Books und einmal von Margaret K. McElderry Books). Ich wollte sie – entgegen jeglicher Vernunft – unbedingt nochmal als Taschenbuch, die Frage war nur: Welche Ausgabe denn jetzt?

Auch wenn ich die von Margaret K. McElderry Books wunderwunderschön finde und es super ist, dass auf jedem Buch ein anderer Charakter abgebildet ist, ist es dann doch die Ausgabe von Walker Books geworden. Ich mag die Farben und die gezeichneten Cover einfach *.* Für die kommenden drei Reihen kann ich ja wieder auf McElderry zurückgreifen.

Jedenfalls hab ich jetzt alle 6 Taschenbücher seit letzter Woche bei mir zu Hause (weil Amazon doch manchmal cool ist – ET ist nämlich eigentlich erst der 2. Juli) und ich gedenke sie zu nutzen, äh, lesen. Trotz allem was mich an Cassandra Clare, dem Shadowhunter-Fandom und dem ganzen drum herum stört, liebe ich die Bücher nämlich noch immer und ich glaube, auch das wird sich niemals ändern. Bevor Anfang nächsten Jahres also die Serie startet, und im März dann Lady Midnight erscheint, will ich sie alle nochmal lesen. Ich seh mich schon wieder mitten in einer Pfütze aus Tränen, aber hey, man muss sich auch mal quälen können^^

Und wer die Bücher immer noch nicht gelesen hat, sollte das wirklich mal nachholen – ich les sie dann auch mit euch zusammen. Im September erscheint der passende Schuber dazu und auch die Chroniken der Schattenjäger (The Infernal Devices) bekommen die dazu passenden Cover.

Und weil danach auch immer gefragt wird, hier die Lesereihenfolge:

City of Bones (The Mortal Instruments)
City of Ashes (The Mortal Instruments)
City of Glass (The Mortal Instruments)
Clockwork Angel (The Infernal Devices)
City of Fallen Angels (The Mortal Instruments)
Clockwork Prince (The Infernal Devices)
City of Lost Souls (The Mortal Instruments)
Clockwork Princess (The Infernal Devices)
City of Heavely Fire (The Mortal Instruments)

 

 

Und dann ist sie plötzlich da, diese Leere.

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Man vermisst sie, die liebgewonnen Charaktere, nachdem man die letzte Seite gelesen und den Buchdeckel zugeschlagen hat, das Buch sanft ins Regal stellt und sich die Reihe in ihrer Gesamtheit ansieht und weiß, dass man viele schön, traurige, lustige, kuriose, dramatische, herzzerbrechende, eklige und spannende Momente mit ihr verbracht hat. Dass man 5 Jahre investiert hat, von einem aufs andere Buch zu warten, von einem zum andere Cliffhanger zum nächsten zu springen und jedes neue Buch beinahe am Erscheinungstag komplett verschlungen hat, nur um dann wieder und wieder warten zu müssen. Und jetzt ist es einfach vorbei.

Die Rede ist natürlich von den Mortal Instruments von Cassandra Clare. Nachdem ich 2009 mit dem ersten Buch angefangen habe, war noch nicht absehbar, dass es 6 (bzw. 9) Teile werden, mit denen ich mich auseinaner setzen muss. Die Rede war von 3 und weil ich so spät war, konnte ich sie alle zusammen kaufen und hintereinander weg lesen und das war gut so. Für mich hätte es auch einfach dabei bleiben können, aber Cassie tut, was sie nuneinmal tut – sie schreibt für ihre Fans. Und die Fans wollten immer und immer mehr.

Das Problem dabei ist, dass die Geschichte auch einfach gut ist. Klar nervt es mich, wenn sich plötzlich zwei verschiedene Reihen (Mortal Instruments und Infernal Devices) überkreuzen und man gezwungen ist, beide Reihen zu lesen um den Gesamtzusammenhang zu verstehen. Und natürlich ist ist es irgendwie unnötig, so viele Make-Out Szenen in ein Buch zu packen, in dem es eigentlich um was ganz anderes geht oder wenn man sich einfach weigert, von den Fans liebgewonnene Charaktere umzubringen, obwohl es de Plot glaubwürdiger machen würde, einfach weil man die Fans nicht verägern will. In City of Heveanly Fire merkt man deutlich, dass sich Cassie an der ein oder anderen Stelle durch Game of Thrones hat inspirieren lassen – nur dass ‚alle tot‘ hat sie sich irgendwie nicht getraut^^

Ich bin (als Fan) natürlich froh, dass meine Lieblinge weitestgehend noch leben, aber wie immer mit Cassie bleibt diese komische Stimmung, eine kleine Leere, die nur bis zum nächsten Buch anhalten wird. Es folgen The Dark Artifices und The Last Hours, zwei Trilogien, die wieder im Wechsel erscheinen, die wieder ineinander übergreifen und die die Geschehnisse nach The Mortal Instruments bzw. nach The Infernal Devices behandeln. Und dann kommt auch noch The Wicked Powers, eine weitere Trilogie, die nach den Dark Artifices spielt und angeblich die Shadowhunter-Sache beenden soll. Selbst wenn sie es schafft, von diesen 9 Büchern ab jetzt jedes Jahr eins zu veröffentlichen (und das ist noch fraglich, weil sie ja auch noch 4 Magisterium-Bücher mit Holly Black schreiben muss), befinden wir uns im Jahr 2023. Ich bin dann 35. Und ich fürchte, genau wie Cassie auch, werde ich den Shadowhuntern wohl nie wirklich Leb wohl sagen können.

Je länger ich darüber nachdenke, umso wütender werde ich, denn ich wünsche mir wirklich ein Ende, aber ich weiß auch genau, dass ich bei der nächsten Trilogie nicht nein sagen kann. Dafür hat sie bereits gesorgt, als sie Julian und Emma in City of Heavenly Fire vorgestellt hat und auch The Last Hours wird nicht an mir vorüber gehen, denn es behalndelt unter anderem Wills Kinder. Und dabei hatte ich mir wirklich ein Ende gewünscht…

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