Wochendings.

#Offlinegeplauder

Während ihr gefühlt alle auf der LitblogCon in Köln seid, liest das ja vermutlich keiner. Trotzdem hab ich mir diese Woche besonders Mühe gegeben, was vielleicht auch daran liegt, dass ich endlich mal Zeit hatte. Dabei ist es nicht so, dass ich nicht gewollt hätte – eine Karte hatte ich schießlich und allein für Rebecca Gablé (und natürlich euch^^) hätte es sich gelohnt. Aber wie ich letztens schon bei Mara zur Diskussion um die re:publica kommentierte – es geht halt nicht immer alles. Beim nächsten Mal vielleicht. Habt Spaß & twittert viel!

Ich hab diese Woche zumindest auf den Blog bezogen viel geschafft, was ich mir vorgenommen habe (habt ihr meinen Beitrag zu Wonder Woman gesehen? Ich hoffe, der gefällt euch, denn sowas kommt demnächst öfter), an anderer Stelle war ich eher faul. Also so richtig. Aber ich schätze, das ist okay, immerhin hab ich Urlaub. Jedenfalls könnt ihr euch demnächst auf viele Beiträge freuen. Auf Twitter lief so ein Ding mit „1 Like – 1 Fakt über mich“, falls euch das interessiert könnt ihr hier alles nachlesen (ich bin noch nicht ganz fertig, hab gegen Ende die Lust verloren und hab Schiss, dass wenn ich jetzt wieder anfange, doch noch jemand den Anfangspost liked xD).

#Bookstagram

Ich hab tatsächlich eigentlich nicht mal gelesen diese Woche. Einzig Small Great Things von Jodi Picoult hab ich immerhin angefangen und ich freu mich drauf, gleichzeitig hab ich aber auch ein bisschen Angst davor. Picoult enttäuscht mich ja im Grunde nie, aber dieses Buch hat so viel positive Kritiken abgeräumt, das es fast schon nicht mehr wahr sein kann. Kommt im Herbst übrigens auch auf deutsch.

#Woanders

Lea hat auf der Loveletter Convention ein kleines Interview mit Bianca geführt – nicht, dass ich nicht schon alles wüsste, aber für euch lohnt es sich trotzdem^^ Philip hat den Comic Saturday ins Leben gerufen und widmet sich insbesondere erstmal der DC Rebirth-Reihe. Shiku schreibt auf ihrem Blog was über Repräsentation und wie das richtig geht, in other words: warum es nicht reicht, dass der beste Freund der Protagonistin schwul ist, um etwas repräsentativ zu machen. Obendrauf gibts noch ein paar Leseempfehlungen. Sebastian wirft einen Blick auf die Krimi- und Thriller-Highlights im Juni. Anabelle war am Mediacampus Frankfurt zu Besuch und hat darüber einen Bericht geschrieben. Bei Katha gehts um Titten, Ärsche und Plautzen. Genau mein Ding, hab ich nämlich alles.

Rezensionen, die ich mochte:

Ebbe & Blut – Luisa Stömer und Eva Wünsch || Ein Vertrag mit Gott, Mietshausgeschichten – Will Eisner || Der Koffer – Robin Roe || Kämpfen – Karl Ove Knausgård || The Hate You Give – Angie Thomas || Jane Eyre – Charlote Brontë

#WahnsinnInSerie

Mein Guilty Pleasure ist endlich wieder da! <3 Ich schäme mich ja echt fast ein bisschen dafür, dass ich nicht von Shadowhunters loskomme, aber ich kann wirklich gar nichts dagegen tun, die Neugierde ist einfach zu groß. Abgesehen davon wird die Serie auch immer besser, wer hätte das gedacht? Lässt man mal die Logikfehler und unnötigen Änderungen außer Acht, ist es halt keine 1:1-Adaption sondern eher eine Interpretation der Grundgeschichte mit den ursprünglichen Charakteren. Egal wie, Sebastian ist endlich da und ich hab einen Moment gebraucht um zu raffen, dass das Olyvar aus GoT ist, aber jetzt wo ich das weiß, macht es das nur besser^^

Weil das mit Sense8 für einige immer noch wehtut, hat Bookriot eine Liste mit Büchern gemacht, die ihr stattdessen lesen könnt. Ich weiß, es ist nicht das selbe, aber vielleicht hilfts ein bisschen? Bustle betrachtet einen unserer Lieblingscharaktere aus Gilmore Girls näher und stellt 13 Punkte fest, in denen sich Paris Geller über die Jahre maßgeblich geändert hat.

#Listopia

15 Beautiful Opening Lines From Literature All Wordsmiths Can Appreciate || 15 Novels That Rebel Against The „Nice Girl“ Stereotype || 21 YA Books You’ll Want To Get Your Hands On This Summer || 9 Books For „Serious“ Readers That Aren’t Pretentious || 9 Books Everyone Struggles to Finish || 10 Jane Austen Tattoos For The Classic Lit Lover In You || The 10 Types of Crying Every Reader is Familiar With || 10 Books You Can Finish On A Plane When Traveling || 9 Young Adult Books Where The Setting Is As Important As The Characters || 24 ‘Harry Potter’ Superfans Share The Stories Behind Their Magical Ink || 15 Page-Turners That Will Keep You Up All Night, Because Sleep Is Overrated, Anyway || 13 Book Quotes Every Writer Should Read For Inspiration || 40 YA Books You Don’t Want to Miss || 10 Books That Should Never Have Been Made Into Movies || 15 Things Book-Lovers Do Better Than Anyone Else || The 29 best books of the summer || 10 Enemies-Turned-Lovers Stories That Take The Hating You To Dating You Trope To The Next Level || 11 Times Rory Gilmore Was The Voice Of Bookworms Everywhere On ‚Gilmore Girls‘ || 8 Books to Read if You Love These Disney Movies || 10 „Whodunnit“ Mysteries With The Most Shocking Twists || 8 New Fantasy Books Perfect For Fans Of Harry Potter || 21 Book Quotes About Magic || 11 Books All About Books, Perfect For Book Lovers || Books to Breeze Through This Summer || 22 Heartbreaking Book Quotes That Will Make You Cry || 10 Book Recommendations Based On Your Favorite Netflix Original Series || 10 Addictive Book Trilogies To Read This Year || 12 Books to Quench Your Fairy Tale Thirst || 7 Audiobooks For Your Summer Road Trip — Narrated By Your Fave Celebrities || 13 New Fiction Books About Royalty To Read By The Pool This Summer

#UndSonstSo

Ich hab am Dienstag Sing meinen Song auf Vox gesehen. Ich fand die alten Staffeln besser, wahrscheinlich auch, weil mehr Künstler dabei waren, mit denen ich was verbinde. Das ist bei dieser Staffel außer mit Paddy Kelly nicht so (in den war ich als Kind ganz ganz furchtbar verliebt^^). Ich mag das Konzept, es ist nett, aber die Neuinterpretation eines Silbermond-Songs von Marc Forster hab ich morgen schon wieder vergessen. Ganz im Gegensatz zu Lenas neuem Lied. Jetzt ist es nicht so, dass ich Lena-Fan wäre – sie läuft halt im Radio und was sie beim ESC geleistet hat, war großes Kino, aber… ja, kein Fan im Sinne von ‚Ich muss ihre CD kaufen!‘ Aber dieses Lied ist wirklich schön und es spricht mir noch dazu aus der Seele. Hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage…^^ Aber genug von dem deepen shit, hörts euch einfach mal an.

Habt ein schönes Wochenende, eine tolle, hoffentlich kurze nächste Woche und viel Sonne!

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Alter… so langsam reicht es. Auto kaputt, Katze krank, und Sorgen machen muss man sich auch. Letzteres eigentlich vielleicht auch nicht, gemessen an der Tatsache, dass eigentlich noch gar nix klar ist, aber die Worte „Krankenhaus“ und „OP“ hängen irgendwie in der Luft und selbst wenn man sich sagt, dass das noch gar nicht sicher ist und man erstmal abwarten muss, bis – vorzugsweise ein Arzt – den Status Quo eindeutig definiert, bleibt eben doch dieses Gefühl. Was, wenn… Aber letztendlich nützt es ja nix.

Ich hab ein bisschen ausgemistet und meine „Schreibecke“ eingerichtet, in der jetzt nicht nur Notiztbücher und Schreibratgeber, sondern auch die Erika ihren Platz haben. Nett siehts aus, jetzt müsste ich da nur noch schreiben^^ Zusätzlich hab ich die Wand daneben mit ein paar Persönlichkeiten geschmückt, die mich inspirieren sollen. Mal sehen, wie das so funktioniert ;)

Ich habe einen Schlußstrich gezogen, der lange überfällig war und der sich trotz ein bisschen Wehmut richtg anfühlt. Eigentlich hasse ich es, etwas komplett aufzugeben – ich will immer an allem festhalten und es doch noch irgendwie hinkriegen, eine Lösung finden… aber manchmal geht das einfach nicht. Umso besser fühlt man sich dann aber, wenn man merkt, dass man trotz aller Zweifel das richtige getan hat.

Gestern war ich nach Feierabend seit langem mal wieder mit der Kamera draußen… so wahnsinnig viel gibts noch nicht zu sehen, vor allem, da in unserem Garten jetzt auch der Baum fehlt, auf dem ich klettern gelernt habe und quasi ein Loch in der Mitte ist, aber frische Frühlingsluft wirkt einfach Wunder.

#Bookstagram

Ich habe gelesen! Genaugenommen hab ich in den letzten zwei Wochen so viel gelesen wie im ganzen  Januar nicht. Da hätten wir Lauras Manuskript (in Teilen), Biancas Manuskript (2/3) und tatsächlich mehrere (!!) bereits erschienene Bücher. „Die Traumknüpfer“ von Carolin Wahl zum Beispiel habe ich nach einer Ewigkeit beenden können – wie ichs fand könnt ihr hier genauer nachlesen. Mal eben schnell hab ich das Bukowski-Playboy-Interview gelesen und ich schätze, es wird nicht das letzte aus der Reihe sein. „The Princess Saves Herself In This One“ ist eine Sammlung von Gedichten, die mich allerdings im großen und ganzen eher deprimiert hat. Letztendlich ist es halt ein Buch, das vor allem durch seinen Titel besticht und auf Instagram gut aussieht. „Das Buch der Wunder“ von Stefan Beuse hingegen besticht nicht nur durch seine Farbe, sondern auch seinen nhalt. Da die Mädels von Herzpotenzial schon eine wundervolle Rezension zum Buch verfasst haben, verweise ich darauf, denn mir fehlen schlichtweg die Worte. Und dann war da noch „Den Mund voll ungesagter Dinge“, weil ich einfach zu neugierig war. Bin ich jetzt nicht mehr und damit ist alles dazu gesagt. Aktuell lese ich „Alles, was ich am Strand gefunden habe“ von Cynan Jones, der mich bereits mit seinem Erstling „Graben“ schwer beeindruckt hat.

#WahnsinnInSerie

Ich weiß nicht, was mich geritten hat, vielleicht war es Nostalgie oder so, aber ich habe versucht, Vampire Diaries weiterzuschauen. Irgendwo in der sechsten Staffel bin ich nämlich ausgestiegen und jetzt weiß ich auch wieder wieso. Es ist einfach immer nur noch das gleiche. Nichtmal Damon kann mir das retten. Trotzdem wüsste ich jetzt echt gerne, wie es ausgeht, aber ich fürchte, bis dahin schaffe ich es nie. Und weil mich das so frustriert hat, habe ich dann todesmutig die zweite Staffel Shadowhunters angefangen… *hust* Jaja, ich weiß, es ist immer noch genauso grottig wie die erste, aber auch einfach erheiternd. Dabei müsste ich mich einfach nur motivieren, mal eine der vielen guten Serien anzufangen, die noch auf mich warten. Aber alles, was ich gerade sehen wollen würde, gibts (noch) nicht. Zum einen wäre da nämlich The White Queen, das ich gerade echt gut noch mal schauen könnte, wo ich hörbuchtechnisch ja eh in Waringham und bei den Rosenkriegen rumhänge. Aber ich seh einfach nicht ein, 30€ dafür zu bezahlen. Oder This is us – darauf hätte ich auch Lust, kommt aber erst im Frühsommer ins Fernsehen und damit dann wahrscheinlich auch auf die Portale. Ein bisschen früher, nämlich Ende März, kommt Tote Mädchen lügen nicht auf Netflix. Ich mochte das Buch damals sehr gern, mal sehen wie das mit der Serie wird. Anfang April kommt dann auch Colleen Hoovers Confess als Serie, was glaube ich noch gar nicht so bekannt ist. Ging auch alles sehr schnell und viel leichter als beim Ugly Love-Film (von dem ich schon ewig nix mehr gehört hab). Bei den Gilmore Girls werden offensichtlich Gespräche für eine neunte Staffel geführt. Das war zu erwarten, aber ich weiß nicht, wie ich das finde. Kann gut werden, muss aber nicht. Milo Ventimiglia findet es übrigens auch nich so toll. Für die siebte Staffel Game of Thrones gibts nun endlich auch ein Datum – 16. Juli 2017, bzw. für uns dann der 17. Juli. Wurde auch Zeit – jetzt hätte ich dann gern noch einen richtigen Trailer.

#Woanders

Zum Weltfrauentag hat Mara ein paar Bücher von starken Frauen aufgelistet, die sie empfiehlt. Sophie hat mit etwas mehr Worten über den Frauenroman als Konstrukt geschrieben und am Ende finden sich auch da Empfehlungen. Einen wundervollen Text habe ich beim Kaffeehaussitzer gefunden. Große Liebe hierfür! <3 Steffi ruft zu mehr #Bloggerliebe auf und es wird Zeit, das wir das alle mal beherzigen. Es geht nicht darum, zu treten und zu beißen oder alles, was einem selbst nicht passt zu kritisieren so gut man nur kann – am besten noch hinterücks. Damit schneidet man sich nur ins eigene Fleisch und macht sich unsympatisch. Viel besser ist es doch, die Blogger und Blogs hervorzuheben, die man mag, oder? Also los, mitmachen. Für alle, die nicht nach Leipzig zur Buchmesse können, startet im gleichen Zeitraum wieder die #Leseparty. Bestes Ablenkungsprogramm! Nachdem die Aktion #BuchbloggerEmpfehlen auf Lovelybooks so gut angenommen wurde, könnt ihr nun auch mitmachen und eigene Themenvorschläge einreichen. Als Blogger auf die Buchmesse? Hier gibts euren Guide!

#UndSonstSo

Diese Woche wurde bekannt, dass Jojo Moyes einen weiteren Teil über Louisa Clarke schreibt, der 2018 erscheint. Ich… geb das mal so weiter, mich interessierts nach dem zweiten Teil eher nicht mehr und ich finde es jetzt auch reichlich spät. Me before you war für mich ein wundervolles Buch, das nicht unbedingt eine Fortsetzung gebraucht hätte. Falls doch, dann eben eine in der Lousa ihren eigenen Weg findet, aber das ist nicht passiert. Das jetzt nachzuschieben riecht für mich im besten Fall nach Geldmacherei, im schlimmsten passiert es, um an den fans was gut zu machen. Beides finde ich doof. Ihr schreibt selbst YA-Romane? Dann ist der Schreibwettbewerb vom Ravensburger Verlag vielleicht genau das richtige für euch.  Habt ihr tolle Meerfotos? Dann los, mitmachen! Stephen King ist ja ohnehin der Größte, kein Wunder also, dass er nun auch seinen eigenen Zen-Comic hat. Hier gibts einen tollen Text über Enid Blyton, die Heldin meiner Kindheit und Schöpferin der Fünf Freunde.

Als Einstimming auf die Buchmesse und den beliebtesten Treffpunkt in Halle 2 gibts hier einen Text über PAN e.V. und ihren Auftritt auf der Buchmesse. Ich zumindest bin schwer gespannt und freue mich drauf. PAN selbst schreibt auf seiner Homepage auch nochmal was dazu.  Und jetzt lasst uns noch kurz über ein paar Preise reden… der Seraph wird wie immer auf der Leipziger Buchmesse vergeben und die Shortlist steht, die Bewertungen der Jury dürften eingegangen sein und die Gewinner stehen somit vermutlich schon fest. Wenn ihr aber selbst aktiv werden wollt, gibts jetzt gleich mehrere Möglichkeiten. Zum einen wäre da natürlich der DPP – der Deutsche Phantastik Preis – in diesem jahr mit der Neuerung, dass er bereits im September auf der Phantastika vergeben wird, vermutlich deswegen beginnt die Nominierung/Abstimmung auch jetzt schon. Stimmt für eure Favoriten ab. Mit etwas Glück könnt ihr sogar was gewinnen.  Und dann gibts da auch noch den Deutschen Science-Fiction-Preises (DSFP). Die Nominierten findet ihr hier.

Wenn es Buchhändlern mal langweilig wird, kommt sowas dabei raus – ziemlich kreativ & witzig!

 #Listopia

100 Must-Read Classics By Women || 6 Fictional Characters Who Will Inspire You To Stay Nasty || 15 Things All Book-Lovers Can’t Stop Fighting About || 15 Empowering YA Fiction Books To Read On International Women’s Day || 18 Books That Prove Writing Can Change The World || 9 Facts About ‘To Kill a Mockingbird’ || Top 10 Author Twitter Accounts || 16 New Books Recommended by Stephen King || 6 of our favourite author cameos in films – did you spot them?

#AufDenOhren

Und dann war da noch Ed Sheeran… eigentlich mochte ich ihn nie und ich weiß immer noch nicht, wo diese Begeisterung plötzlich herkommt, aber er is einfach ne coole Sau. Das Album ist eher… hm, wie soll ichs sagen? Es ist gut aber ich glaube, nicht jeder kann was damit anfangen. Bei machen Tracks frage selbst ich mich, was er geraucht hat, aber wenn er dann über seine Mum singt…^^ Auch von Lorde gibts was neues -Green Light <3

Habt eine schöne Woche! <3 Sehen wir uns eigentlich in Leipzig?

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Talking as Fast as I Can: From Gilmore Girls to Gilmore Girls (and Everything in Between) – Lauren Graham

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Kurzbeschreibung

In Talking as Fast as I Can, Lauren Graham hits pause for a moment and looks back on her life, sharing laugh-out-loud stories about growing up, starting out as an actress, and, years later, sitting in her trailer on the Parenthood set and asking herself, “Did you, um, make it?” She opens up about the challenges of being single in Hollywood (“Strangers were worried about me; that’s how long I was single!”), the time she was asked to audition her butt for a role, and her experience being a judge on Project Runway (“It’s like I had a fashion-induced blackout”).

Rezension

Ich hatte mich sehr auf Lauren Grahams Buch gefreut, vor allem, weil es passenderweise zu den neuen Gilmore Girls Folgen auf den Markt kommen sollte. So grundsätzlich war das auch keine schlechte Idee, trotzdem konnte es mich nicht so ganz begeistern.

Sie schreibt wie sie spricht, aber genau das ist das Ding – das zu lesen wirkt nicht annähernd so gut wie es zu hören. Deswegen allein würde ich euch, wenn ihr euch für das Buch interessiert, zum Hörbuch raten, das von ihr selbst gesprochen wird.

Ansonsten ist es natürlich schön zu lesen, wie sie die Dinge beschreibt, weil sie ihren ganz eigenen Humor hat und sich selbst nicht zu ernst nimmt – gerade wenn es darum geht, wie sie als Dauersingle klarkommt oder wenn sie mal wieder mit ihrem Dad telefoniert. absolutes Highlight sind aber die Kapitel über die Gilmore Girls. In einem führt sie Tagebuch über einen Rewatch der ersten sieben Staffeln und kommentiert mit viel Witz ihre Frisuren, Klamotten und gibt ein paar witzige Details preis.

Zum Ende hin findet sich dann ein Set-Tagebuch zum Dreh der neuen Folgen für Netflix. Letztlich war das das beste am ganzen Buch, so traurig das auch klingen mag und allein darüber hätte ich auch tausend Seiten gelesen. Man spürt, dass sie diese Rolle von allen am meisten liebt und man freut sich mit ihr, dass sie diese Erfahrung noch einmal machen durfte.

Ich mag Lauren Graham unglaublich gerne, weil ich ihr tatsächlich abnehme, dass sie so ist, wie sie sich gibt, und ich wünschte mir, dass ihre Bücher mich begeistern würden, aber das tun sie nicht. Ihr Roman Someday, Someday, Maybe hat mir gefallen, aber wirklich großartig fand ich ihn nicht und so gehts mir auch mit Talking as Fast as I Can – ich habs gern gelesen, aber ich hätte auch nichts verpasst, wenn ich es nicht geta hätte. Dabei kann sie schreiben und trifft den richtigen Ton, aber nur selten den richtigen Höhepukt.

Talking as Fast as I Can: From Gilmore Girls to Gilmore Girls (and Everything in Between)

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Ballantine Books (29. November 2016)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0425285170
ISBN-13: 978-0425285176

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Once a Gilmore, always a Gilmore.

Ich glaube, wenn man einmal mit den fasttalking-Girls warm geworden ist, hört das nicht mehr auf. Es geht nicht weg und eigentlich will man das auch gar nicht. Und jetzt war es dann soweit – endlich neue Folgen, endlich wieder Sherman-Palladino, endlich wieder Kaffee, Junk-Food und sechs Stunden am Stück Spaß. Nach Hause kommen, Füße hoch, wohlfühlen.

Und ich weiß, ich hab mir lange Zeit gelassen mit meiner Meinung, was vor allem daran liegt, dass ich niemanden spoilern wollte. Es geht mir so dermaßen auf den Geist, dass überall sofort jeder seine Meinung – und sei sie auch noch so clever verpackt – in die Welt pusten muss. Lasst euch eins gesagt sein: Ihr seid nicht clever. Und es nervt. Selbst ein Name und ein Emoji verraten den Leuten, die im Thema sind, mehr als genug. Ich will um Himmels Willen niemandem verbieten, darüber zu reden, aber gerade Twitter ist nicht die beste Diskussionsplattform, weil man all dem, was man nicht sehen will, eben nicht so leicht aus dem Weg gehen kann. Ist ein bisschen nervig, dass man das immer und immer wieder sagen muss…

Aber wie dem auch sei – hier auf dem Blog steht es euch frei, den Text zu lesen oder weg zu klicken, überlegt es euch gut, denn hier werde ich spoilern^^ Nachdem jetzt immer wieder Leute gefragt haben „Uuuuuund? Wie fandest duuuus?“ fühle ich mich verpflichtet, doch ein bis zwei Sätze dazu zu verlieren – oder halt über 3.000 Wörter.

Das Wiedersehen

Alles beginnt mit einem Voice-Over der prägnantesten Sätze aus sieben Staffeln Gilmore Girls und ganz ehrlich, allein dabei hatte ich schon einen Kloß im Hals. Niemals hätte ich gedacht, dass es nochmal soweit kommt uns wir nochmal zurück nach Stars Hollow kommen, umso schöner ist es unsere beiden Mädels zusammen am Gazebo sitzen zu sehen. Klar, alles wirkt etwas glänzender, neuer, vielleicht auch ein bisschen größer, aber doch auch vertraut. Der Anfang an sich wirkt dann ein bisschen gestellt, aber wer will da schon so genau sein? Gleichzeitig taucht aber auch die erste große Frage auf…

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Wer ist eigentlich Paul?

Rory hat einen Freund, das kommt relativ schnell zur Sprache und für eine Millisekunde denke ich: Jawohl, da ist endlich der Kerl, der passt. Nur um dann festzustellen, dass er‘s doch nicht ist, da sich offenbar nicht mal Rory richtig dran erinnern kann, schon mittlerweile zwei Jahre mit ihm zusammen zu sein. Es passt zu Rorys aktueller Lebenssituation, einen Freund zu haben um eben einen Freund zu haben, jemand, der einem das Gefühl gibt, dass man wenigstens diese eine Sache geregelt kriegt. Und doch wirkt es einfach absolut falsch. Rory ist 32, nicht 22; darauf komme ich aber später nochmal zu sprechen. Und dass er nicht für immer ist, sehen wir schon allein daran, dass er uns nicht vorgestellt wurde, wenn nicht an der Tatsache, dass sich niemand an ihn erinnern kann und er ständig irgendwo vergessen wird.

Der unerfüllte Kinderwunsch

Kann mir bitte jemand erklären, warum Luke und Lorelai von jetzt auf gleich in einer Fertilitätsklinik landen und darüber diskutieren, ob Luke mit einer Leihmutter tatsächlich Sex haben muss oder ob das auch irgendwie anders funktioniert? Ich würde es echt gerne wissen, denn das impliziert, dass sie in den letzten zehn Jahren nicht einmal darüber geredet haben, was wiederum total realitätsfern wäre. Und Paris? Ich liebe Paris, in jeder einzelnen Szene, und wir wussten alle, dass sie sich zwischen Medizin und Jura entscheiden würde müssen. Aber dass sie dann so ein Feld beschreiten würde? Was ist aus dem Wunsch, Krebs zu heilen geworden? Oder der Weltherrschaft? Ich fand diese ganze Szene einfach unnötig und sehr, sehr seltsam. Abgesehen davon kann ich mir Lorelai und Luke jetzt nicht mehr als Eltern eines Babys vorstellen. Früher war das vielleicht mal eine Option, aber jetzt wirkt es einfach deplatziert und regelrecht als ob man hätte Zeit füllen müssen.

Die Therapie

Wenn Emily Gilmore in T-Shirt und Jeans vor mir stünde und mir einen Vortrag über Marie Konde halten würde, würde ich ihr wohl auch eine Therapie vorschlagen. Vor allem, wenn sie zudem eine Familie in ihrem Haus leben lässt, die mehr Kinder hat als man zählen kann. Funfact: Habt ihr die Haushälterin erkannt? Wenn nicht, schaut hier.  So grundsätzlich fand ich das aber alles sehr süß und vor allem Emilys Entwicklung hat mir gefallen. Wie sie die DAR-Ladys zurecht weist und später im Walmuseum den Vortrag hält? Große Klasse! Die Therapie an sich allerding hat wieder einmal gezeigt, dass Lorelai und Emily einfach gar nicht aufeinander eingehen und das simpelste Gespräch in einem Streit endet. Dann war da diese Sache mit dem Brief und plötzlich saß Lorelai alleine da. Und es macht mich umso trauriger, dass Lorelai jetzt, wo sie alles hat, was sie immer wollte, so dermaßen traurig ist.

Goodbye Richard

Gemessen an meiner eigenen Traurigkeit über den Tod von Edward Herrmann kann ich mir unmöglich vorstellen, wie es denen gehen muss, die ihn tatsächlich kannten. Dementsprechend hatte ich aber auch große Sorgen, ob es gelingen würde, seine Abwesenheit angemessen darzustellen. Unbegründet, denn wirklich jede Szene, die das behandelt hat, hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Wirklich jede. Selbst als Lorelai am Ende das Richtige Portrait sieht, was eigentlich witzig gedacht war… unfassbar gut gemacht. Sei es nun die Trauerfeier oder Lorelais Anruf bei Emily – Richard war trotz oder gerade wegen seiner Fehler ein großartiger Charakter und sie haben einen das spüren lassen.

Rory on the Road

„I feel very lost these days. I have no job, I have no credit, I have no underwear“ war der Satz, der mich schon im Trailer fast mehr berührt hat als alles andere. Wir alle kennen dieses Gefühl, wenn unsere großen Pläne zu Staub zerfallen und wir einfach nicht wissen, was wir als nächstes tun sollen. Das ist das Leben, das ist normal, das ist so, bevor man wieder aufsteht und was Neues anpackt. Allerdings ist auch das etwas, was nicht so ganz zu Rory zu passen scheint. Bisher ist ihr immer alles zugeflogen. Klar, sie hat hart gearbeitet, aber sie bekam, was sie wollte und jetzt läuft es eben nicht mehr rund. Aber eigentlich ist eine solche Krise typisch für die Zeit nach dem Studium, nicht zehn Jahre später. Mit 32 wünsche ich mir von ihr, dass sie reifer ist, als sich für einen Job zu bewerben, den sie nicht will – das alles ohne sich vorzubereiten – und dann noch pissig zu sein, weil es nicht geklappt hat. Ja, Mädchen, was genau erwartest du denn? Wo ist die Rory, die entgegen dem Rat von ihrem Freund für ein Online-Magazin geschrieben und damit Erfolg hatte? Weil sie es für richtig hielt und weil sie es konnte. Wo ist das Mädchen, dass sich trotz der Pleite bei Huntzberger und all ihren Zweifeln aufgerappelt hat und überall um einen Job gekämpft hat? Die brauchte kein Lucky Dress – die konnte und war sich für nichts zu schade. Und von dem Wookie will ich gar nicht erst anfangen…

Jess – there and back again…

Als Jess zurückkam hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, das jetzt alles gut werden kann. Und das liegt nicht daran, dass ich eins seiner Fangirls bin, ich glaube nur einfach, dass es ihm gut getan hat, seinen eigenen Weg außerhalb von Stars Hollow zu gehen – ohne Rory. Ihre Beziehung hätte damals keine Zukunft gehabt und das wissen beide, weshalb sie immer noch Freunde sind. Jess ist zudem der einzige, der Rory die Wahrheit ins Gesicht sagen kann, ohne dass sie trotzig wird. Sie hört ihm zu und sie nimmt ihn ernst. Wegen ihm beginnt sie, dieses Buch zu schreiben, wegen ihm sagt sie sich (unbewusst) von Logan los und wegen ihm sucht sie wieder einen Weg. Jess ist dür Rory sowas wie Luke für Lorelai war – eine sichere Bank und ein guter Freund. Gut möglich, dass er sie auch in Zukunft unterstützen würde, absolut unbestreitbar sind die Gefühle für sie, die er noch immer hat. Allein der letzte Blick durchs Fenster sagt mehr, als es tausend Worte könnten. Und abgesehen davon: Auch Jess hat sich entwickelt. Sein Verhalten gegenüber Luke, aber auch Lorelai, ja selbst Kirk spricht Bände. Jetzt bleibt nur die Frage, ob er eben auch auf Rory warten wird.

Die London-Logan-Sache

What the fuck, Rory? Ernsthaft… ich mochte Logan wirklich, aber irgendwann reicht’s dann auch mal. Sie war bereits die andere Frau und wusste, dass ihr das nicht gefällt. Und sie weiß eigentlich, dass sie Logan nicht will – uneigentlich halt nicht. Es ist einfach nicht okay und das Logan das einfach so mitmacht oder am Ende noch so vorgeschlagen hat, spricht auch Bände. Zudem betrügt sie auch noch ihren Freund, den sie ja ohnehin nicht will und wo hat sie eigentlich das Geld her, ständig nach London zu fliegen? Teurer Spaß, bei dem ich davon ausgehe, dass Logan ihn ihr finanziert, geau wie er ihr das Haus zum Schreiben geben will und ich weiß einfach nicht, wie man als eigenständige Frau sowas tun kann, mal ganz abgesehen davon, dass sie sich in Staffel sieben gegen ihn entschieden hat. Und wo wir gerade davon sprechen…

Staffel 7 oder: Lass uns das einfach mal ignorieren.

Ich verstehe das – die Palladinos waren pissig und nicht zufrieden mit dem, was Staffel 7 gebracht hat, schon allein deswegen, weil sie nicht dabei waren. Das ist aber kein Grund, alle wesentlichen Ereignisse zu ignorieren.  Luke und Lorelai gehören zusammen, aber wie genau haben sie wieder zusammen gefunden? Konnten sie ihre Probleme wirklich beiseitelegen? Was wurde auch Rorys Obama-Wahlkampagne? Ich würde behaupten, wenn man zwei Jahre mit dem nächsten US-Präsidenten durchs Land zieht und darüber schreibt, gewinnt man viele Kontakte, die man später auch nutzen kann. Damit man eben nicht mit 32 ziellos in seinem alten Kinderzimmer sitzt. Weiterhin hat sie sich vielleicht nicht direkt gegen Logan entschieden, aber indem sie seinen Heiratsantrag nicht angenommen hat, gegen das, wofür er steht. Und sie wusste, warum sie das tut. Wenn sie jetzt doch dazu zurückgeht – was sagt das wohl über sie aus?

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Das Musical

Nein. Einfach nein. Ich sehe keinen Sinn darin, es ist nicht cool, es hat keinen Spaß gemacht das anzusehen, es ist viel zu lang und am allerallerwichtigsten: Es ist ein Stars Hollow-Musical, Himmelherrgott! Miss Patty und Babette singen immer, überall und die ganze Zeit… es ist ein Unding und gegen die Gesetzte von Stars Hollow, dass weder die beiden noch Kirk in die Sache involviert sind.

The Life and Death Brigade

Ja, der Auftritt war ganz nett, für meinen Geschmack aber auch zu lang und zu viel – vor allem zu viel Logan, der ja, wir erinnern uns, eigentlich gar nicht mit Rory zusammen sein will, weil er ja verlobt ist und eigentlich auch die Veranstaltung nicht gerockt hat, das war nämlich Finn. Vielleicht hätte Rory sich damals einfach gleich Finn aussuchen sollen. Was mir hier komplett gefehlt hat: Der Zauber, den diese Geheimgesellschaft gerade in In omnia paratus versprüht. Später ging’s eigentlich nur noch um die beste Party und den größten Suff und hier halt auch.

The book or the movie?

Lorelais Tribut an Wild, der mit der Musicalnummer anfing, sie zu Luke brachte, der vollkommen hilflos zusehen musste, wie sie in die Wildnis abhaut, in dem Telefonat mit Emily und mit einem der längsten Monologe gipfelt und in einem längst überfälligen Heiratsantrag endet, war perfekt. Diese ganze Storyline beschreibt genau das, wofür ich diese Serie liebe und weshalb Staffel 8 alles in allem doch ganz gut bei mir wegkommt. Das entschuldigt fast alles, nur eben nicht das Musical.

Hey, nice to see you…

Ich bin grundsätzlich sehr froh, dass man am Ende doch so viele liebgewonnene Charaktere wiedersehen konnte. Ich wüsste tatsächlich nicht, dass ich irgendwen wirklich vermisst hätte, stattdessen ist mir einfach die Art der Auftritte ein bisschen sauer aufgestoßen. Dean wiederzusehen war so eine Sache, Sookie eine andere. Auch Lane kam mir ein bisschen zu kurz und zu blass vor, dafür war Paris umso präsenter und der absolute Knaller. Dass sie und Doyle nicht mehr zusammen sind, ist irgendwie schade. Ihre Beste Szene ist in Chilton, als sie sich vor Tristan im Bad versteckt, obwohl sie vor einem Wiedersehen mit ihm absolut nichts zu befürchten hätte. We’ve all been there, Paris. Christophers Auftritt macht nur Sinn, wenn man das Ende kennt und ganz ehrlich? Ich hatte immer Verständnis für ihn und ich mochte ihn, bis zu dieser Szene jetzt. Allein dieses kurze Gespräch mit Rory hat ihn mir auf ewig versaut. Jackson war halt mal da. Michelle hatte ich sehr vermisst und mich gefreut, dass er immer noch ein guter Freund für Lorelai ist. Schade, dass er ausgerechnet jetzt auf den Trichter kommt, dass Stars Hollow ihm eigentlich zu klein ist.

 Das Ding ist halt, dass ich durchaus verstehe, dass es nicht leicht ist, diese Anzahl an Schauspielern unter einen Hut zu bekommen, vor allem, wenn es tatsächlich so war, dass es a) recht kurzfristig war und b) viele der Schauspieler nur an einem Tag da sein konnten. I get it, sie haben versucht das Beste draus zu machen und die Story drum herum zu bauen. Aber das ist mit nicht genug, weil es zu oft zu lieblos wirkte.

Witzig ist allerdings die Zahl der Gaststars, die sich heimlich, still und leise eingeschlichen haben. Vielleicht sind die Zusammenhänge nicht jedem bekannt, aber dafür umso mehr die Gesichter.

Die Hochzeit

Ja, ich habe das mit Alice im Wunderland verstanden, aber warum? Warum?? Es war wie ein zweites Musical, nur ohne Gesinge (ok, das war gut) aber so seltsam, weil Michelle da war, aber Sookie nicht. Und Jess eben auch nicht, dafür Lane. Und überhaupt… die Idee war cool, die Umsetzung irgendwie mies. Einziges Highlight der ganzen Sache: Kirk screwing things! <3

The last four words…

Es wurde so viel spekuliert… seit Jahren sind diese letzten vier Worte ein Mythos, der unter allen Fans umher geistert – jeder wollte sie wissen. Und jetzt wo wir sie endlich kennen, gibt’s die, die es total scheiße finden und die, die irgendwie nicht so recht wissen, was sie damit anfangen sollen. Ich habe noch von keinem gehört, der damit zufrieden wäre.  Ich verstehe den Gedanken dahinter, der Kreis schließt sich und Rory ist eben trotz allem doch irgendwie wie ihre Mutter – und dann eben wieder doch nicht. Aber es fühlt sich hier als Ende einfach falsch an. In einer anderen Geschichte hätte es funktioniert, so aber fühle auch ich mich leicht veräppelt.

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Was ich anders gemacht hätte…

Zunächst mal hätte ich Staffel 7 nicht ignoriert. Es ist nun mal passiert und ich verstehe, wenn man damit nicht zufrieden ist – bin ich ja selbst nicht – aber es gehört nun mal doch zur Geschichte und zur Entwicklung der Personen. Man muss das nicht mögen, vor allem Amy Sherman-Palladino muss das nicht mögen, aber schon allein im Interesse der Fans wäre es einfach fair gewesen, es eben nicht zu ignorieren. Dann wiederum hätte ich eben direkt nach der Obama-Sache angesetzt – Rorys Ziellosigkeit, ihr Verhalten und auch das Ende passen einfach besser zu jemandem mit 22 anstatt zu einer 32jährigen. In dem Fall hätte auch das Ergebnis ihrer London-Logan-Sache Sinn ergeben. So erwachsen und reif wie sie früher für ihr Alter war, ist sie jetzt schlicht und ergreifend nicht mehr und es ist schade, wenn eine Figur, die man so sehr mochte, so demontiert wird. Ist euch außerdem mal aufgefallen, dass sie sich noch nie von einem ihrer Kerle getrennt hat? Sie war nie diejenige, die in dem Punkt die Entscheidung getroffen hat, sie hat es einfach nur hingenommen. Sie hätte Logan mehr als einmal vor die Wahl stellen können, aber das wollte sie gar nicht. Sie ist ein Fähnchen im Wind und nicht mehr das Mädchen, mit dem ich mich identifiziert habe.

Ich habe das Gefühl, dass in diesen zehn Jahren, die wir ohne die Gilmore Girls waren, einfach nichts passiert ist, außer dass Richard gestorben ist. Das wirkt einfach so falsch und komisch…

Generell hätte ich mir, wäre ich Sherman-Palladino, mehr Zeit genommen. 90 Minuten zu füllen ist schon eine Aufgabe, vor allem wenn so schnell gesprochen wird und statt einfach mal 20 Minuten Musical einzubauen, hätte ich mich auf eine gute Story beschränkt und versucht, mehr Handlung einzubauen. Oder, wenn die Story das nicht hergibt, das anders aufgebaut. Melissa McCarthy hatte genau einen Drehtag zur Verfügung, Jared Padalecki war, so munkelt man, zu teuer für mehr als diese eine Szene. Wenn aber doch alle so unfassbar heiß auf dieses Revival waren, wie es im ATX-Panel (sehr sehenswert übrigens) den Anschein hatte, dann frage ich mich, warum man da nicht versucht hat, mehr möglich zu machen, es liebevoller zu gestalten und einfach alles reinzulegen, was geht, denn schließlich ist es ja das Ende, oder?

Das Ende oder ein neuer Anfang?

Natürlich steht nach den letzten vier Worten die Frage offen, ob und wenn ja, wie es weitergeht. Ich für meinen Teil gehe fest davon aus, dass es weitergeht, denn wenn es das finale Finale gewesen wäre, hätte man es perfekt gemacht. Man hätte Sookie für mehr als einen Tag geholt und im Vorfeld nicht schon so getan, als sei es nicht schlimm, wenn sie hier nicht dabei ist. Man hätte keine Kosten und Mühen gescheut und alles richtig gemacht. Klar gehts um Geld – dass das kein reines Liebhaberprojekt gewesen ist, das ist auch mir klar. Schließlich will ja Netflix auch was davon haben. Aber ich unterstelle jetzt einfach mal, dass man ein insgesamt besseres Ergebnis für alle Fans bekommen hätte, wenn man sie einfach hätte machen lassen – und wenn es dann eine Staffel mit 22 Folgen geworden wäre, wäre es auch gut gewesen. Weiteres Indiz ist die Tatsache, dass Netflix die vier Folgen als Staffel 1 bezeichnet und nicht als Event (was logischer gewesen wäre). Und zu guter Letzt: die letzten vier Worte. Stellen wir uns mal vor, Rory hätte in diesen vier Folgen erkannt, dass Logan eben doch nicht der Mann fürs Leben ist und Jess wieder getroffen. Jess, der sie schon so oft auf Spur gebracht hat und der dann vielleicht mit ihr zusammen auf Lukes und Lorelais Hochzeit gegangen wäre. Und vielleicht hätten die beiden entdeckt, dass sie jetzt endlich zusammen passen und gut füreinander sind. Vor dem Hintergrund wären diese letzten vier Worte gar kein Cliffhanger und überhaupt keine Diskussion darüber nötig. Aber das würde halt auch bedeuten, dass Rory sich ihrem Alter entsprechend verhalten müsste…

Was bleibt?

Nach dem Schauen hatte ich ein riesiges Bedürfnis nach gutem Scotch und den originalen sieben Staffeln. Das sagt eigentlich schon alles, denn es ist das Bedürfnis nach Trost von Jess und dem Gefühl, das ich bei den neuen Folgen jetzt vermisst habe. Ich bin froh, dass wir sie bekommen haben und ich sie gesehen habe. Ich bin froh, wenn sie neue Fans anlocken und begeistern und ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich mir nicht noch mehr wünsche. Aber unterm Strich bin ich jetzt, wo ich die neuen Folgen kenne, mit den alten doch sehr glücklich.

 

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Ich hab das Gefühl, der letzte Beitrag ist schon wieder ewig her… was wahrscheinlich stimmt^^ Mag daran liegen, das November und somit #NaNoWriMo war und das ich kaum was anderes getan habe, als meinem Wordcount hinterher zu laufen – was ich übrigens geschafft habe. 50.000 Wörter in 30 Tagen und dabei habe ich nichtmal jeden Tag geschrieben, weil ich zwischendrin auch noch krank war. Es geht also – man muss es halt einfach nur machen.

wochendingscollage

Jedenfalls ist jetzt Dezember und somit gehts mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Find ich gut, mag ich sehr und auch wenn die Zeit arbeitstechnisch vollgepackt ist, findet sich hoffentlich die ein oder andere freie Minute, um die Feiertage auch zu genießen. Tatsächlich nehme ich mir immer öfter Zeit, nach der Arbeit noch ein bisschen spazieren zu gehen, um den Kopf frei zu kriegen. Kalte Luft pustet eben besonders gut durch. Immerhin hab ichs geschafft und dieses Jahr rechtzeitig Plätzchen gebacken. Fazit davon: Keine fancy Internetrezepte, lieber altbewährtes; zum dekorieren mit Zuckerguss bin ich viel zu faul und außerdem und überhaupt backe ich einfach lieber Kuchen.

Besonders freue ich mich dieses Jahr auf Silvester – in einem Anflug von Wahnsinn haben wir beschlossen, in Hamburg einzufallen. Zugticket ist schon fest und ich freu mich wie ein kleines Kind, dass 2016 nicht nur mit den Lieblingsmenschen aufhört, sondern 2017 auch genauso anfängt^^

#Bookstagram

Ich habe im November nicht ein einziges Buch gelesen. Wobei, so ganz ist das nicht wahr, die 100 Seiten Gilmore Girls waren es glaube ich, und das dann auch gleich mehrmals, aber das zählt eigentlich nicht. Das letzte davon war Von Beruf Schriftsteller von Murakami. War mein erstes von ihm, aber so ganz begeistert bin ich jetzt nicht. Vielleicht sollte ich eher mal einen Roman ausprobieren. Tipps? Inhaltlich waren ein paar kluge Sachen dabei, aber so insgesamt… joa, ich habs halt mal gelesen. Dann hat mich eine gute Freundin wieder auf Trudi Canavan gebracht und weil ich die Bücher der Gilde der schwarzen Magier irgendwann weggeben habe, die Lust darauf aber jetzt so groß wurde, habe ich sie einfach nochmal neu gekauft <3 Das erste Dezember-Buch war Talking as fast as I can von Lauren Graham – nett, aber jetzt auch nicht der Wahnsinn. Ganz ehrlich, die zwei Texte über Gilmore Girls und der über Parenthood waren die besten, grundsätzlich würde ich es an eurer Stelle in dem Fall zum Hörbuch greifen – ich glaube, das ist dann einfach lustiger. Gelesen wirkt ihr Sprachwitz einfach nicht so. Und weil ich Fantastic Beasts hier nicht im O-Ton sehen kann, greife ich jetzt zum Skript um mich nicht noch mehr spoilern zu lassen (gut, ich hätte es eh gekauft^^) und schaue den Film dann irgendwann später. Übrigens muss ich noch 15 Bücher lesen, um meine GR-eading Challenge zu schaffen… easy, wäre ja nur jeden zweiten Tag eins^^ *husthust*

wochedings_bookstagram

#WahnsinnInSerie

Natürlich habe ich die Gilmore Girls geschaut – immerhin hatte ich dafür extra Urlaub^^ Dazu folgt dann aber ein eigener Beitrag – hoffentlich bald – ich hab nämlich einiges dazu zu sagen :D Außerdem in zwei Tagen weggesuchtet: The Crown. Ist vermutlich nicht für jeden was, weil eben sehr historisch, aber ich mag das tatsächlich sehr gerne und freue mich, so ein bisschen mehr über die gute Lizzy zu erfahren. Von mir aus können die anderen Staffeln dann jetzt auch kommen^^ Außerdem in den letzten Wochen nachgeholt: White Collar. Ich hab das damals mal im Fernsehen gesehen, fands gut und dann wurde der Sendeplatz geändert und ich habs nicht weiterverfolgt… Matt Bomer war jetzt klar der Hauptgrund aber auch sonst ist es ganz cool, auch wenn die Story ihre Schwächen hat. Und jetzt brauch ich was neues. Ideen?

wochendings_wahnsinninserie

#Woanders

Die Gewinner des Lovelybooks-Leserpreises wurden bekannt gegeben. Mehr gibts dazu auch eigentlich nicht zu sagen, weil… ach, ich weiß auch nicht. Wenn das die beliebtesten Bücher des Jahres sind, okay, aber wenn die einzelnen Platzierungen wirklich nur deswegen zu Stande kommen, weil man möglichst viele Fans motivieren konnte…? Ich denke oder hoffe immer, dass sich Qualität immer durchsetzt, aber wenn ich dann diese Ergebnisse sehe, zweifle ich.

Falls ihr die diesjährige Buchsaiten Blogparade zum Jahresabschluss sucht, die findet ihr bei Petzi. Ich weiß zwar nicht warum, aber sie ist da und ich werde sie beantworten – und allein damit ich dann eure Posts dazu lesen kann, solltet ihr das auch.

In meiner Twitter-Timeline wird gerade heftig übers Bücherverbrennen diskutiert (ja, okay, eigentlich nicht, weil eigentlich gibts da nur eine Meinung zu^^ Was dann auch im Übrigen mal wieder die Qualität meiner Timeline bestätigt), was mehr oder weniger an dem Post von Annabelle liegt. Mal abgesehen von der Tatsache, dass ich mir kaum einen Grund vorstellen könnte, aus dem ich tatsächlich mal ein Buch verbrennen würde, finde ich die Bilder nicht mal hübsch. Sorry, aber ist so.

Lina hat auf ihrem Blog zusammengefasst, was Weihnachten eigentlich ausmacht und das weniger manchmal wirklich mehr ist.

#UndSonstSo

So langsam kommt Schwung in die Verfilmung der Kingkiller-Chronicles. Diese Woche wurde bekannt, dass Lin Manuel Miranda (Hamilton) als Produzent in Erscheinung tritt, was auf der einen Seite mega cool ist, weil er vermutlich genauso verliebt in die Musik ist wie Kvothe und ich außerdem glaube, dass er ein mega Fan der Geschichte ist. Auf der anderen Seite sehe ich dann aber Hamilton, etwas, womit ich überhaupt nichts anfangen kann und das obwohl Jonathan Groff dabei ist. Mal sehen, wies wird – am aller liebsten hätte ich sowieso erstmal Buch 3, damit ich endlich das zweite anfangen kann^^ Hier gibts außerdem schonmal ein Fan-Casting, was ich eigentlich ganz passend finde. George R. R. Martin hat verlauten lassen, dass er auch zumindest am Anfang von 2017 noch an Winds of Winter schreiben wird… is ja auch gut so, denn ich hab A Dance with Dragons immer noch nicht durch. Paula Hawkins wird im Mai ein neues Buch veröffentlichen. Viele fanden Girl on the Train ja eher nich so, ein Bestseller wars trotzdem und so wird wahrscheinlich auch das neue Buch durch die Decke gehen. Ich jedenfalls werds ausprobieren. Mein erster Kontakt mit Vampiren war nicht etwa Edward Cullen, sondern Lestat. Tom Cruise und Brad Pitt, die nicht vegetarisch waren, sondern sich tatsächlich noch von Blut ernährt haben. Sie stammen aus der Feder von Anne Rice, die nun, nachdem sie die Filmrechte an ihren Vampir-Chroniken zurück bekommen hat, von einer Fernsehserie träumt – und sie hätte gern Matt Bomer dabei. Wie um alles in der Welt könnte ich das nicht gut finden?! Und wo wir gerade bei Serien sind – hier wird zusammen gefasst, was es neues zur Wheel of Time-Serie gibt. Die New York Times hat außerdem die 10 besten Bücher des Jahres gekürt. Davon gelesen habe ich genau eins. Das Time Magazine hat die 100 einflussreichsten Fotos der Geschichte gekürt. Es sind Bilder, die im die Welt gingen – zum Teil traurig, aber auch einige witzige.

Habt eine schöne Woche! <3

~

Snow can wait, I forgot my mittens
Wipe my nose, get my new boots on
I get a little warm in my heart when I think of winter

~

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Where you lead, I will follow…

Es ist soweit – in 10 Tagen, wissen wir endlich, ob Lorelai und Luke wieder zusammen kommen, wie Emily Richards Tod verkaftet und wie es mit Rory weitergeht… Die Gilmore Girls kommen zurück und ich könnte nicht glücklicher sein.

Ich war in dieser Woche unfassbar traurig, dass ich nicht zum Netflix-Event nach Berlin konnte, das wären vermutlich mehr Glücksgefühle gewesen, wie zwei Buchmessen auf einmal hätten produzieren können. Und den dazugehörigen Stream habe ich mir vor lauter Frust erst gestern ansehen können, das hätte ich live auf keinen Fall ertragen. Aber was macht all das so besonders? Warum schafft es eine Fernsehserie, die Massen derart zu begeistern und das damals wie heute? Wieso gibts einfach kein Entkommen von den Girls?

Alles auf Anfang…

Angefangen hat für mich alles vor ungefähr zwölf Jahren. Ich war mitten im Abitur und kam Nachmittags um 16 Uhr nach Hause. Erstmal Kaffee und den Fernseher an, runterkommen und abschalten war die Devise und eines Tages waren sie da plötzlich – eine Mutter, die irgendwie versuchte, als alleinerziehende das Leben zu meistern und ein Mädchen, dass mindestens genauso beherzt Bücher las, wie sie Kaffeetassen leerte. Und ich war sofort dabei, denn ich erkannte mich wieder.

Keine Kleinstadt, aber ein Dorf mit ebenso schrullig-fantastischen Einwohnern. Meine Mutter, die mich ebenfalls alleine großzog und nebenbei ihr Leben meistern musste, aber doch immer versuchte, auch eine Freundin oder zumindest eine Vertraute zu sein. Die Großeltern, die nicht alles verstanden, was ich so trieb, aber mich immer unterstützen würden, komme was wolle. Und die große Liebe zu Filmen, Musik und allem anderen voran: Büchern!

„I live in two worlds.  One is a world of books.“

Jeden Mittag eine neue Folge zu sehen, war tatsächlich nach Hause kommen für mich. Solange die Serie lief, war es fast eine Sucht, keine Folge zu verpassen und dieses Ritual beizubehalten, genau zu verfolgen was passiert und dabei zu bleiben. Und ich war so pissig, als die neuen Staffeln dann plötzlich ins Abendprogramm verfrachtet wurden und es nur noch eine Folge pro Woche gab! Ich habe bis heute keinen eigenen Fernseher und niemand, außer vielleicht meiner Mutter, hat verstanden, wieso ich jeden Dienstag Abend um die Fernbedienung gekämpft habe, als ginge es um mein Leben. Es ist unglaublich schwer in Worte zu fassen, was mir diese Serie gegeben hat und ich verstehe ehrlich gesagt immer noch nicht, warum nicht jeder schon lange genau so ein großer Fan ist wie ich. Aber, und das ist ja auch schön, es kommen fast täglich neue hinzu, die sie Serie jetzt für sich entdecken und ich hoffe, es hört nicht auf.

Rory oder Lorelai – welches Girl steckt in dir?

Früher hätte ich immer gesagt, dass ich eher Rory bin. Nachdem ich jetzt nochmal alles gesehen habe, und erwartet hatte, dass ich mich eher mit Lorelai identifizieren würde, bin ich allerdings überhaupt nicht mehr sicher. Klar, verschiedene Wesenszüge von Rory, aber auch von Lorelai entdecke ich in mir wieder, aber nichts passt so ganz. Dafür sind mir Lorelais Probleme heute näher als damals und ich verstehe sie mitunter besser. Fakt ist aber letztendlich: Ich mag sie beide und möchte keine missen. Und selbst wenn heute viele sagen, dass dieses Mutter-Tochter-Verhältnis zu eng ist, finde ich, dass die beiden den Spagat zwischen Freundschaft und Verantwortung ziemlich gut meistern und am Ende doch immer das richtige Maß finden.

In welchem #Team spielst du?

Wenn ich mich für Rory und einen ihrer Boys entscheiden muss, fällt die Wahl eindeutig auf Jess. Das hab ich hier schonmal näher beschrieben, grundsätzlich finde ich einfach, dass er sie am meisten fordert, ihr aber auch gleichzeitig den nötigen Freiraum lässt, damit sie sich selbst verwirklichen kann. Aber letztendlich ist ja nicht gesagt, dass es nicht noch einen ganz anderen Typen für sie geben könnte. Eigentlich will ich nur eins, nämlich dass Rory glücklich wird.

„You will meet an annoying woman today. Give her coffee and she will go away.“

Bei Lorelai sieht das ähnlich aus, auch wenn sich da die Frage fast erübrigt. Ich glaube, sie braucht Luke, um am Ende wirklich glücklich zu sein. Der Mann, der eine Erinnerung an die erste Begegnung acht Jahre aufbewahrt, kann eigentlich gar nicht der falsche sein, da kann selbst die überraschend aufgetauchte Tochter nichts dran ändern. Und wenn doch, würde mich das wirklich verärgern.

Was wünscht du dir von den neuen Folgen?

Ich wünsche mir vor allem das Gefühl wieder. Da sowohl Cast als auch Team die selben sind, habe ich da kaum Bedenken, dass das Wiedersehen wunderbar wird. Ich hoffe, dass die Geschichte in den vier neuen Folgen wirklich erzählenswert ist und es hier nicht nur darum geht, noch bessere Pointen zu setzen oder gewollt witzig zu werden. Ich hoffe wirklich, dass in diesen vier Folgen alles Mögliche an Liebe drin steckt und man merkt, dass es diesen Abschluss braucht. Beim ersten kurzen Teaser war ich diesbezüglich skeptisch, beim Trailer allerdings musste ich tatsächlich ein paar Tränchen verdrückten, weil es wirklich wieder da war.

„Gilmore Girls – Ein neues Jahr“ startet am 25. November 2016 auf Netflix.

Gilmore Girls – 100 Seiten

Wer jetzt noch schnell ein bisschen Motivation braucht oder die sieben Staffeln in den nächsten zehn Tagen nicht nochmal schafft, aber das Gilmore Girls-Feeling schon aufleben lassen will, dem möchte ich Karla Pauls „Gilmore Girls – 100 Seiten“ aus dem Reclam Verlag ans Herz legen. Es ist tatsächlich das einzige deutsche Buch, das einen perfekten Überblick bietet und sowohl blutigen Anfängern wie auch Hardcore-Fans gefallen wird.

Ich bin – zwangsläufig – ein bisschen befangen, weil ich Karla sehr mag, aber seit ich von diesem Projekt wusste, hatte ich nicht eine Sekunde lang Zweifel, das es gut werden würde. Als ich es dann vor ein paar Tagen zum ersten Mal in der Hand hielt und zu lesen begann, war ich sicher – hier schreibt ein Fan für Fans und alle, die es noch werden wollen. Es gibt einen Überblick über die wichtigsten Personen und Beziehungen, gute Charekterisierungen und eine Lageplan von Stars Hollow. Und wenn man dann mal drin ist, kann man sich mit Rorys Reading List oder der Musik in der Serie befassen. Als Sahnehäubchen finden sich am Ende die besten Zitate aus der Serie.

Es geht natürlich um Liebe, Freundschaft und Familie und es ist schwer, in all den Punkten keine Seite zu favorisieren – Karla schafft das aber zumindest im Buch auf wundervolle Weise und hebt klar die Vor- und Nachteile der jeweiligen Beziehungen vor. Auffallend dabei für mich ist die pointierte Sprache, bei der kein Wort zu viel, aber alles gesagt und noch dazu wunderschön treffend ausgedrückt ist.

Einzige Kritik am Buch von meiner Seite: Es ist einfach viel zu kurz. Ich weiß, das Konzept der Reihe sieht nur 100 Seiten vor, aber ganz ehrlich – über sieben Staffeln kann man einfach wesentlich mehr schreiben und zumindest ich für meinen Teil würde es auch lesen wollen. Platztechnisch wurde versucht, so viel wie möglich unterzubringen, das ist zwar gerade im Fall der Reading List auch recht hübsch geworden, allerdings etwas unübersichtlich. Aber das ist letztlich Jammern auf hohem Niveau.

+ Kurzbeschreibung

»Gilmore Girls sehen ist wie nach Hause kommen«, twittert ein Fan und spricht damit einer ganzen Generation aus der Seele. Denn die Serie um Mutter und Tochter Lorelai und Rory Gilmore vermittelt wie kaum eine andere das Gefühl, Teil eines turbulenten und liebevollen Alltags zu sein.

Im November 2016 startete die 8. Staffel. Für Karla Paul Anlass genug, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, Darsteller und Charaktere zu porträtieren, Stars Hollow mit seinen Bewohnern vorzustellen und überhaupt viele charmante Details über die Serie zusammenzutragen, kurz: um den Fans ein Buch zu schenken.

Und wer jetzt immer noch nicht genug hat, dem empfehle ich dieses Fan-Gespräch zwischen Karla und Anette und den Live-Stream zur Buchpremiere am 20. November. Und halt sowieso und überhaupt das Buch.

100  Seiten – Gilmore Girls

Taschenbuch: 100 Seiten
Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (11. November 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3150204453
ISBN-13: 978-3150204450