Small Great Things – Jodi Picoult

Kurzbeschreibung

Ruth Jefferson is a labor and delivery nurse at a Connecticut hospital with more than twenty years’ experience. During her shift, Ruth begins a routine checkup on a newborn, only to be told a few minutes later that she’s been reassigned to another patient. The parents are white supremacists and don’t want Ruth, who is African American, to touch their child. The hospital complies with their request, but the next day, the baby goes into cardiac distress while Ruth is alone in the nursery. Does she obey orders or does she intervene?

Ruth hesitates before performing CPR and, as a result, is charged with a serious crime. Kennedy McQuarrie, a white public defender, takes her case but gives unexpected advice: Kennedy insists that mentioning race in the courtroom is not a winning strategy. Conflicted by Kennedy’s counsel, Ruth tries to keep life as normal as possible for her family—especially her teenage son—as the case becomes a media sensation. As the trial moves forward, Ruth and Kennedy must gain each other’s trust, and come to see that what they’ve been taught their whole lives about others—and themselves—might be wrong.


Rezension

Manchmal ist es vermutlich ganz gut, wenn man nicht dem ersten Impuls nachgibt und in Lobeshymnen ausbricht, sondern sich informiert, nochmal andere Sichtweisen betrachtet und seine eigene Beurteilung daran anpasst.

Ich liebe Jodi Picoult und jedes einzelne ihrer Bücher, das ich bisher gelesen habe. Nicht nur, weil die Geschichten mich berühren, sondern auch weil sie unglaublich gut recherchiert sind und ich beim Lesen immer etwas lerne, von dem ich vorher nichts wusste.

In Small Great Things geht es um Ruth, eine schwarze Krankenschwester und Hebamme, die ein Baby nicht mehr behandeln darf, weil sie eben schwarz ist und die Eltern des Kindes das nicht wollen. Die Baurs sind Ahänger der White Supremacy. Ruth wird von dem Fall abgezogen, aber es kommt zu einem Personalengpass und das Baby hört plötzlich auf zu Atmen. Als Krankenschwester muss Ruth handeln, obwohl sie sich dem Baby laut Anweisung nicht nähern darf. Das Kind stirbt und für die Baurs steht fest: Ruth ist daran schuld.

Was folgt ist eine Geschichte, die für mich als Leserin sehr unangenehm war. Viel zu oft hab ich mich wiedergefunden – und das auf der falschen Seite. Nicht in Turk Baur, zum Glück, aber in der Frau, die unbewusst ihre Tasche an sich nimmt, sobald Ruth den Raum betritt oder in Kennedy, der Pflichtverteidigerin von Ruth, die ‚keine Farben sieht‘ und fest davon überzeugt ist, dass jeder die gleichen Rechte hat, aber gar nicht erkennt, welche Privilegien sie hat, die Ruth auf Grund ihrer Hautfarbe verwehrt bleiben.

Vor allem die Kapitel aus Turks Sicht waren hart. Für mich ist nicht nachvollziehbar, wie man so von Hass zerfressen sein kann und wie man so einen Stuss überhaupt glauben kann, geschweige denn auf andere Menschen logeht, nur weil deren Hautfarbe oder Sexualität nicht meinem Standart enttsprechen. Ich musste immer wieder Pause machen, Picoult hat sich da wirklich sehr tief reinversetzt und das für mich sehr glaubwürdig dargestellt.

Ein bisschen problematischer ist sicherlich Ruths Perspektive, denn Picoult ist eine weiße, priveligierte Frau, die dann plötzlich aus der Sicht einer schwarzen schreibt. Sie erklärt im Nachwort, wie sie recherchiert hat, dass sie mit mehreren Betroffenen gesprochen hat und versucht hat, die Geschichte so realistisch wie möglich zu erzählen, aber ich bin nicht sicher, ob das zu 100% gelungen ist, letztendlich kann ich das aber auch nicht beurteilen.

Zum Ende hin wird es sowohl ein bisschen dramatisch als auch hahnebüchen – mir ist zwar klar, dass das mit Brittanys Mutter möglich ist, aber es wirkt einfach eine Spur zu viel und zu konstruiert, genauso das, was daraus folgt. Und auch Turks Wandlung ist glaube ich zu schön, um wahr zu sein. Es ist halt am Ende wirklich alles gut und das nehme ich dem Buch einfach nicht ab.

Für meinen Teil allerdings kommt die Message am Ende des Buches an, sie bringt mich zum Nachdenken, Reflektieren und dazu, darüber reden zu wollen. Und ich denke, allein das ist schon viel wert. Und ich denke auch, dass es darauf abzielt. Picoults Zielgruppe sind nicht die Ruths, denen dieses Unrecht jeden Tag widerfährt, sondern die Kennedys, die sich selbst nicht für rassischtisch halten, aber auch nichts dazu beitragen, dass sich etwas ändert.

Roxane Gay hat für die New York Times eine sehr ausführliche Besprechung geschrieben, die ich euch verlinke (englisch), weil sie eben meiner Lobeshymne ein bisschen Einhalt geboten hat. Viele (englischsprachige) Rezensionen haben den gleichen Tenor, obwohl das Buch im großen und ganzen nur Lob empfangen hat und als das Nonplusultra gelobt wird. Das ist es einfach nicht und trotzdem hoffe ich, dass es alle, die es lesen, zum Nachdenken bringt.

Kleine große Schritte erscheint am 2. Oktober 2017 bei C. Bertelsmann auf deutsch. Eine Verfilmung mit Viola Davis und Julia Roberts ist in Planung.

Small Great Things

Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Ballantine Books (11. Oktober 2016)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0425286010
ISBN-13: 978-0425286012

Merken

Merken

Advertisements

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Kennt ihr das, wenn man sich den ganzen Tag darauf freut, mit jemandem zu reden und dann – nichts. Es passt einfach nicht, sorry, hab leider zu tun, aber morgen dann! Aber morgen wirds auch nichts weil, hey, ich hab hier diese wichtige Sache und das muss erst sein, aber ich meld mich dann! Nur das man sich eben nicht meldet. Weder übermorgen, noch überübermorgen. Ich versteh das und das sag ich nicht nur so. Deswegen beschwer ich mich auch gar nicht, manchmal passts eben einfach nicht. Das ist okay. Und wahrscheinlich ist es mein Problem, wenn mein Anspruch zu hoch ist. Nur, weil ich selbst bereit bin, immer zu springen, müssen andere das ja nicht auch sein. Frustrierend ist es trotzdem, und dann komm ich mir auch noch total undankbar vor…

Vielleicht sollte man sich einfach weniger Gedanken machen, nur manchmal ist das gar nicht so einfach. Vielleicht bin ich aber auch einfach gerade grundmiesgelaunt. Vielleicht, weil ich diese Woche angefangen habe, aufzuräumen, endlich mal Ordnung in Schrank und Papierkram bringen, und natürlich fallen einem dabei auch Sachen in die Hände, von denen man nicht mal mehr wusste, dass man sie noch hat. Zum Beispiel alte Briefe und Karten, aus Zeiten, wo man sich noch sicher war, dass man sowas wie eine Beste Freundin hatte. Da steht dann sowas wie: Ich hoffe, diese Freundschaft hält für immer! Und du weißt genau, dass du das nicht nur gehofft, sondern nie auch nur angezweifelt hast. Und dann kam plötzlich doch alles anders. Schuld an sowas ist nie einer allein, aber einer allein kann es eben auch nicht in Ordnung bringen. Die Frage ist, was macht man mit all der Enttäuschung? Aufheben und auf bessere Zeiten warten? Oder vielleicht einfach akzeptieren, dass es halt nicht mehr so ist und nie mehr so wird? Ich finde einen Mittelweg gar nicht so schlecht. All die alten Erinnerungen können weg, die tun eh nur weh, aber das bedeutet ja nicht, dass man nicht vielleicht neue machen kann.

#Bookstagram

Small Great Things hab ich beendet, die Rezension schon geschrieben, auch wenn das gar nicht so leicht war. Es war ein Buch, das mich sehr gefordert hat und mir gerade im Bezug auf Rassismus den Spiegel vorgehalten hat. Ich habs Laura gegenüber lapidar mit „The Hate U Give für Erwachsene“ beschrieben, glaube aber, dass ich da ein bisschen voreilig war (THUG hab ich noch nicht gelesen und bei SGT war ich da erst ganz am Anfang, man möge es mir also verzeihen). Viel eher ist Small Great Things ein Buch, das für uns weiße, priveligierte Menschen Anstoß für lange überfällige Diskussionen sein kann.

“That’s because racism isn’t just about hate. We all have biases, even if don’t think we do. It’s because racism is also about who has power…and who has access to it.”
― Jodi Picoult, Small Great Things

Nebenher beim Aufräumen eignen sich Hörbücher wunderbar und so war ich mit Harry und Stephen Fry in der Kammer des Schreckens und mache mich jetzt auf, den Gefangenen von Askaban zu befreien. Außerdem hab ich endlich immerhin das Hörbuch zu A Monster Calls gehört. Ich schätze mal, ihr kennt die Geschichte alle schon, deswegen möchte ich gar nicht viel dazu sagen, außer: Das Hörbuch war grandios von Jason Isaacs gelesen. Wirklich ganz, ganz großes Kino! Das große, böse A hat es geschafft, Our Dark Duet pünktlich zum Erscheinungstag zu liefern und wahrscheinlich brauche ich jetzt wieder drei Monate, bis ich da durch bin. Ach ja, und Words in Deep Blue eignet sich für alle, die mal wieder eine schöne YA-Geschichte lesen wollen. Bonus: Es geht um eine Buchhandlung!

#Woanders

Es ist Halbzeit beim Jahr der Königskinder – jeden Monat könnt ihr abstimmen, welches Buch gelesen werden soll und diesmal gibts dazu sogar ein kleines Gewinnspiel. Wer also immer noch keine Ahnung hat, was der Königskinder Verlag alles zu bieten hat, hat jetzt seine Chance. Letzte Woche war die LitBlogConvention in Köln. Leider war ich ja nicht da, umso schöner finde ich es, dass Mara ihren Vortrag nun auch online zur Verfügung stellt, so dass wir alle was davon haben. Außerdem hat Saskia einen tollen Bericht über die Convention als ganzes sowie die von ihr besuchten Sessions im Besonderen geschrieben. Lesenswert! Bei Tina habe ich einen Blogpost entdeckt, der mich selbst zu einer sehr langen Ausschweifung gebracht hat, die ihr bald auch hier lesen könnt. Es geht um Analoge Fotografie.

Und natürlich vergeht keine Woche, ohne eine Diskussion auf Twitter. Diesmal: Fatshaming. Finde ich auch nicht gut, abgesehen davon richtet sich das auch irgendwie an mich, schließlich bin ich ca. 20 cm zu klein für mein Gewicht und daher ebenfalls abseits der Norm. Jetzt hab ich es nur nachgelesen und komme mir einerseits selbst ein bisschen doof vor, wenn ich hier jetzt nochmal drauf rumreite. Andererseits ist es aber so, dass die Wortwahl nicht unbedingt die glücklichste war, ich aber aus all den Tweets in der Diskussion auch verstanden hab, warum die Person das eben so geschrieben hat, wie sie es geschrieben hat. Das machts jetzt nicht besser, rechtfertigt aber auch nicht gewisse Reaktionen darauf. Kurzum – es wir viel zu schnell verurteilt und rumgegiftet und das ist es, was mich eigentlich und von beiden Seiten nervt, egal welche Sau gerade wieder durchs Dorf getrieben wird.

Rezensionen, die ich mochte:

Für dich würde ich sterben || Eine englische Ehe || Naturalista

#WahnsinnInSerie

Es ist ein ungeschriebenes Gesetzt, dass wenn ich endlich nachgebe und eine Serienstaffel kaufe, sie kurz darauf bei Prime hinzugefügt wird. Ihr dürft euch also auf Agents of S.H.I.E.L.D. Staffel 3 freuen – vermutlich. Die habe ich nämlich jetzt gekauft, weil ich endlich wissen will, wies weitergeht. Hier gibts neue Game of Thrones-Bilder – wie mittlerweile jede Woche^^ Ulrike stellt in regelmäßigen Abständen Serien-Linktipps zusammen, die aktuellsten verlinke ich euch mal, aber grundsätzlich ist das immer einen Blick wert.

#UndSonstSo

Buzzfeed hat 17 Tumblr-Post aufgelistet, die gewisse Szenen in Harry Potter beleuchten und einem nochmal einen ganz anderen Blickwinkel gibt – krass, woran man beim Lesen meistens gar nicht denkt. Ebenfalls für Buzzfeed hat Cassandra Clare 20 Fragen beantwortet – sehr lesenswert, vor allem, wenn man nicht gerade ihren Tumblr nach bestimmten Sachen durchsuchen will. Auch Colleen Hoover hat ein Interview gegeben und zu meiner Verwunderung steht da doch tatsächlich, dass die Filmrechte für Ugly Love an sie zurückgegangen sind. Das heißt vermutlich keine Verfilmung mit Nick Bateman…

Habt eine schne Woche und lasst euch nicht ärgern! <3

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Während ihr gefühlt alle auf der LitblogCon in Köln seid, liest das ja vermutlich keiner. Trotzdem hab ich mir diese Woche besonders Mühe gegeben, was vielleicht auch daran liegt, dass ich endlich mal Zeit hatte. Dabei ist es nicht so, dass ich nicht gewollt hätte – eine Karte hatte ich schießlich und allein für Rebecca Gablé (und natürlich euch^^) hätte es sich gelohnt. Aber wie ich letztens schon bei Mara zur Diskussion um die re:publica kommentierte – es geht halt nicht immer alles. Beim nächsten Mal vielleicht. Habt Spaß & twittert viel!

Ich hab diese Woche zumindest auf den Blog bezogen viel geschafft, was ich mir vorgenommen habe (habt ihr meinen Beitrag zu Wonder Woman gesehen? Ich hoffe, der gefällt euch, denn sowas kommt demnächst öfter), an anderer Stelle war ich eher faul. Also so richtig. Aber ich schätze, das ist okay, immerhin hab ich Urlaub. Jedenfalls könnt ihr euch demnächst auf viele Beiträge freuen. Auf Twitter lief so ein Ding mit „1 Like – 1 Fakt über mich“, falls euch das interessiert könnt ihr hier alles nachlesen (ich bin noch nicht ganz fertig, hab gegen Ende die Lust verloren und hab Schiss, dass wenn ich jetzt wieder anfange, doch noch jemand den Anfangspost liked xD).

#Bookstagram

Ich hab tatsächlich eigentlich nicht mal gelesen diese Woche. Einzig Small Great Things von Jodi Picoult hab ich immerhin angefangen und ich freu mich drauf, gleichzeitig hab ich aber auch ein bisschen Angst davor. Picoult enttäuscht mich ja im Grunde nie, aber dieses Buch hat so viel positive Kritiken abgeräumt, das es fast schon nicht mehr wahr sein kann. Kommt im Herbst übrigens auch auf deutsch.

#Woanders

Lea hat auf der Loveletter Convention ein kleines Interview mit Bianca geführt – nicht, dass ich nicht schon alles wüsste, aber für euch lohnt es sich trotzdem^^ Philip hat den Comic Saturday ins Leben gerufen und widmet sich insbesondere erstmal der DC Rebirth-Reihe. Shiku schreibt auf ihrem Blog was über Repräsentation und wie das richtig geht, in other words: warum es nicht reicht, dass der beste Freund der Protagonistin schwul ist, um etwas repräsentativ zu machen. Obendrauf gibts noch ein paar Leseempfehlungen. Sebastian wirft einen Blick auf die Krimi- und Thriller-Highlights im Juni. Anabelle war am Mediacampus Frankfurt zu Besuch und hat darüber einen Bericht geschrieben. Bei Katha gehts um Titten, Ärsche und Plautzen. Genau mein Ding, hab ich nämlich alles.

Rezensionen, die ich mochte:

Ebbe & Blut – Luisa Stömer und Eva Wünsch || Ein Vertrag mit Gott, Mietshausgeschichten – Will Eisner || Der Koffer – Robin Roe || Kämpfen – Karl Ove Knausgård || The Hate You Give – Angie Thomas || Jane Eyre – Charlote Brontë

#WahnsinnInSerie

Mein Guilty Pleasure ist endlich wieder da! <3 Ich schäme mich ja echt fast ein bisschen dafür, dass ich nicht von Shadowhunters loskomme, aber ich kann wirklich gar nichts dagegen tun, die Neugierde ist einfach zu groß. Abgesehen davon wird die Serie auch immer besser, wer hätte das gedacht? Lässt man mal die Logikfehler und unnötigen Änderungen außer Acht, ist es halt keine 1:1-Adaption sondern eher eine Interpretation der Grundgeschichte mit den ursprünglichen Charakteren. Egal wie, Sebastian ist endlich da und ich hab einen Moment gebraucht um zu raffen, dass das Olyvar aus GoT ist, aber jetzt wo ich das weiß, macht es das nur besser^^

Weil das mit Sense8 für einige immer noch wehtut, hat Bookriot eine Liste mit Büchern gemacht, die ihr stattdessen lesen könnt. Ich weiß, es ist nicht das selbe, aber vielleicht hilfts ein bisschen? Bustle betrachtet einen unserer Lieblingscharaktere aus Gilmore Girls näher und stellt 13 Punkte fest, in denen sich Paris Geller über die Jahre maßgeblich geändert hat.

#Listopia

15 Beautiful Opening Lines From Literature All Wordsmiths Can Appreciate || 15 Novels That Rebel Against The „Nice Girl“ Stereotype || 21 YA Books You’ll Want To Get Your Hands On This Summer || 9 Books For „Serious“ Readers That Aren’t Pretentious || 9 Books Everyone Struggles to Finish || 10 Jane Austen Tattoos For The Classic Lit Lover In You || The 10 Types of Crying Every Reader is Familiar With || 10 Books You Can Finish On A Plane When Traveling || 9 Young Adult Books Where The Setting Is As Important As The Characters || 24 ‘Harry Potter’ Superfans Share The Stories Behind Their Magical Ink || 15 Page-Turners That Will Keep You Up All Night, Because Sleep Is Overrated, Anyway || 13 Book Quotes Every Writer Should Read For Inspiration || 40 YA Books You Don’t Want to Miss || 10 Books That Should Never Have Been Made Into Movies || 15 Things Book-Lovers Do Better Than Anyone Else || The 29 best books of the summer || 10 Enemies-Turned-Lovers Stories That Take The Hating You To Dating You Trope To The Next Level || 11 Times Rory Gilmore Was The Voice Of Bookworms Everywhere On ‚Gilmore Girls‘ || 8 Books to Read if You Love These Disney Movies || 10 „Whodunnit“ Mysteries With The Most Shocking Twists || 8 New Fantasy Books Perfect For Fans Of Harry Potter || 21 Book Quotes About Magic || 11 Books All About Books, Perfect For Book Lovers || Books to Breeze Through This Summer || 22 Heartbreaking Book Quotes That Will Make You Cry || 10 Book Recommendations Based On Your Favorite Netflix Original Series || 10 Addictive Book Trilogies To Read This Year || 12 Books to Quench Your Fairy Tale Thirst || 7 Audiobooks For Your Summer Road Trip — Narrated By Your Fave Celebrities || 13 New Fiction Books About Royalty To Read By The Pool This Summer

#UndSonstSo

Ich hab am Dienstag Sing meinen Song auf Vox gesehen. Ich fand die alten Staffeln besser, wahrscheinlich auch, weil mehr Künstler dabei waren, mit denen ich was verbinde. Das ist bei dieser Staffel außer mit Paddy Kelly nicht so (in den war ich als Kind ganz ganz furchtbar verliebt^^). Ich mag das Konzept, es ist nett, aber die Neuinterpretation eines Silbermond-Songs von Marc Forster hab ich morgen schon wieder vergessen. Ganz im Gegensatz zu Lenas neuem Lied. Jetzt ist es nicht so, dass ich Lena-Fan wäre – sie läuft halt im Radio und was sie beim ESC geleistet hat, war großes Kino, aber… ja, kein Fan im Sinne von ‚Ich muss ihre CD kaufen!‘ Aber dieses Lied ist wirklich schön und es spricht mir noch dazu aus der Seele. Hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage…^^ Aber genug von dem deepen shit, hörts euch einfach mal an.

Habt ein schönes Wochenende, eine tolle, hoffentlich kurze nächste Woche und viel Sonne!

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Es macht keinen Spaß, jeden Morgen mit dem Gedanken daran wach zu werden, was dieser Idiot jetzt schon wieder verbrochen hat. Noch dazu ist es fürchterlich ermüdend, weil man dann auch den Rest des Tages kaum was anderes mitbekommt und es lähmt. Ich merke, wie ich mehr und mehr keine Lust mehr auf die sozialen Netzwerke bekomme, weil man all dem so schlecht entkommen kann. Früher gab es die 20 Uhr-Nachrichten, die alles, was über den Tag verteilt auf der Welt so passiert ist, zusammen gefasst haben und man war damit ausreichend informiert. Heute bekommt man alles in Echtzeit gleich mehrfach serviert, oft ist das Meme zur Sitution noch vor der News im Umlauf. Und irgendwie versucht man, trotz all dem weitestgehend normal weiter zu machen, aber so ganz funktionieren will es bei mir nicht… Aber nur darüber zu jammern nutzt halt auch nichts. Man muss halt selektieren und sich ggf. seine Informationen woanders suchen bzw dann, wenn man kann. Und vor allem muss man aus all dem lernen.

Nicht schlecht gestaunt hab ich, als ich (ausgerechnet an einem Montag) auf der Arbeit plötzlich eine gerichtliche Vorladung bekommen hab. Ganz ehrlich, auch wenn man weiß, dass man nichts verbockt hat und dass es – auf Grund der Umstände der Zustellung an die Firmenadresse – ja eigentlich nur dienstlich sein kann, rutscht einem das Herz trotzdem erstmal in die Hose. Es hat nicht lange gedauert, bis mich die Chefsekretärin angerufen hat und meinte, dass außer mir auch beide Geschäftsführer betroffen sind, was irgendwie schon wieder keinen Sinn mehr gemacht hat, weil ich im Vergleich zu denen ja eher ein kleines Licht bin. Gestern dann (Freitag) rief mich unser Pförtner an und meinte, dass am Empfang ein Justizvollzugsbeamter auf mich warten würde. Das war Schock Nr. 2, allerdings hatte er diesmal meine Ausladung von der Gerichtsverhandlung dabei…^^ So viel Aufwand für nichts, weil sich rausgestellt hat, dass weder die beiden Geschäftsführer noch ich irgendwas zu der Sache sagen können, was die beiden Streithähne weiterbringen würde. Aber damit wäre bewiesen: Miese Nachrichten kommen Montags, gute zum Wochenende.

wochendings_02_17_schreibmaschine

Apropos Wochenende: Am letzten Samstag bekam ich noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk und es ist das beste von allen <3 Mein Onkel hat nämlich mitbekommen, wie gern ich die alte Schreibmaschine von der Arbeit gehabt hätte, die im Müll gelandet ist (Firmeneigentum, blabla, das wäre Diebstahl, blabla, Anlagevermögen, blabla…) und hat mir kurzum eine eigene gekauft^^ Im Gegensatz zu der von der Arbeit ist sie zwar kleiner und nicht ganz so edel, aber sie funktioniert halt auch noch einwandfrei und sieht fast noch besser aus :D

wochendings_02_17_buecher

Deswegen, aber auch um meine Vorsätze vom Anfang des Jahres in die Tat umzusetzen, hab ich nach meine Klamotten nun auch mit den Büchern & DVDs angefangen. Alles, was ich nicht mehr lesen möchte oder brauche, flog erstmal in Kisten (ich weiß leider noch nicht, wohin damit) und es ist einfach so viel, dass ich kurz davor bin, einen Container kommen zu lassen… xD

#Bookstagram

Lesen läuft gerade nicht so gut. Ich weiß nicht so ganz, woran es liegt, wahrscheinlich an der Zeit, weil ich eigentlich einfach nur müde bin, wenn ich gerade nicht arbeite, aber knapp tausend Seiten (Geister – Nathan Hill) lese halt auch ich nicht mal eben weg. Mittlerweile ist das eBook zu Water and Air erschienen, das TB folgt am 1. März und das bedeutet mir nicht nur deshalb so viel, weil es von Laura ist, sondern auch, weil ich von der Idee bis jetzt mit dabei war und es kaum abwarten kann, dass ihr es lest. Ich an eurer Stelle würde es allerdings als TB bei Carlsen oder Bittersweet vorbestellen, denn nur dann gibts so eine endgeile Karte mit der Illustration von Kenzie & Callum <3

wochendings_02_17_bookstagram

#Woanders

buchblogger_empfehlen_620x225

Lovelybooks sorgt in diesem Monat dafür, dass die Wunschliste täglich weiterwächst, in dem jeden Tag ein Blogger seine 5 Buchtipps zu einem Thema vorstellt. Ich war ein bisschen überrascht, weil ich wirklich alle teilnehmenden Blogs kenne und ich freu mich jetzt schon drauf, was ihr dann zu meiner Liste am 23. Februar sagt :) Sandy hat einen schönen Beitrag über liegen gebliebene Bücher geschrieben. Wir alle haben diese Reihen, die wir weiterkaufen, ohne sie zu lesen – aus welchen Gründen auch immer. Ich würde sie gern zumindest zu Six of Crows oder Shades of London motivieren, aber ich will auch nicht zu viel Druck ausüben^^ Marina hat nach der Lesung zu „Hier bin ich“ noch ein bisschen was aufgeschrieben und auch wenn ich das Buch noch nicht gelesen habe, bin ich jetzt neidisch. Sebastian hat unser Betteln erhört und veranstaltet wieder ein Oscar-Tippspiel. Macht euch keine Hoffnungen, solange ich mittippe, kann keiner von euch verlieren. Das ist schlicht ausgeschlossen. Petzi ist gemein. Anders kann man das nicht sagen, wenn jemand mit sage und schreibe 90 !! Kochbuchempfehlungen um die Ecke kommt und damit erreicht, das selbst ich jetzt das ein oder andere davon haben will. Gemein! Mareike und Maike haben ihren Monatsrückblick neu gestaltet und ich für meinen Teil finds nicht nur hübsch, sondern auch mega-informativ und freu mich jetzt schon auf die nächsten Monate. Mareike schreibt indes über ihre Angst vor dicken Büchern und auch wenn ich dicke Bücher mag – ich kann das Problem nachvollziehen, denn ich brauche dann auch immer ewig dafür^^ Und noch ein letzter Link: Lina Mallon hat seit kurzem auch einen Podcast, indem sie zunächst ihre Kolumnen präsentiert, demnächst vielleicht auch anderes. Wenn man die Kolumnen schon kennt, ist das vielleicht nicht so mega-spannend, aber ich mag ihre Stimme sehr gern und finde auch, dass es selbst gelesen einfach wunderbar klingt. Hört mal rein.

#UndSonstSo

Buchverfilmung! Für die einen ist es ein Unwort, für mich ist es dann doch immer erstmal mit Hoffnung verbunden. So auch bei „Small Great Things“ von Jodi Picoult. Wenn ich schon lese, dass Julia Roberts und Viola Davis mit an Bord sind, kann ja kaum noch was schief gehen – auch wenn ich gerade eh nicht wüsste, was überhaupt, da ich das Buch noch lesen muss. Aber jetzt freue ich mich eben noch mehr drauf :) Neuen Lesestoff bekommen die Fans von Leigh Bardugo, auch wenn „The Language of Throrns“ wahrscheinlich nich viel neues enthalten wird.Es wird eine Geschichtensammlung zum Grishaverse, bedeutet, die bereits erschienenen Kurzgeschichten wie zB „The too clever Fox“ sind ebenfalls enthalten, dazu aber auch ein paar neue Sachen. Ich freu mich trotzdem. Die wundervolle Mandy hat in den letzten Monaten an einer Übersetzung zur Wonder Woman Anthologie gearbeitet, die ich allei deswegen unbedingt haben muss <3

#AufDenOhren

wochendings_02_17_musik

Ohne Musik gehts nicht, vor allem beim Autofahren. Nachdem Ed Sheeran anfang Januar mit viel TamTam die ersten beiden Singles aus seinem Album Divide veröffentlicht hat, war ich leider sofort Feuer und Flamme. Hat mich selbst gewundert, denn noch beim „grünen Album“ fand ich den ganzen Hype darum irgendwie doof und auch musiktechisch konnte ich damit nicht so viel anfangen. Irgendwann hab ich im Fernsehen dann mal ein Konzert gesehen und man kann gar nicht anders, als beeindruckt zu sein, wenn man den allein auf der Bühne stehen sieht und das vollkommen reicht. Lange Rede, kurzer Sinn – sowohl Shape of You als auch Castle on the Hill find ich super und natürlich hab ich Divide vorbestellt xD Dann gabs noch was neues altes von James Bay, nämlich ein live-Album. Auch da konnte ich nicht nein sagen. Das sollte es zunächst nur als Vinyl geben und das wäre mir dann doch aus den USA etwas zu teuer geworden – aber es gab eine MP3-Version zum Download und… ja^^ Noch kann man es hier kaufen.  Nicht erst seitdem die Werbung mit Way down im Hintergrund läuft, sind mit Kaleo ein Begriff – ich mochte das Lied schon beim Club der Roten Bänder, aber jetzt weiß ich halt auch, wie die band heißt und das Album ist der Wahnsinn. So eine geile Stimme, so viel Power… hach! <3

Habt eine schöne Woche! <3

Merken

Merken

Merken

Merken

Wonder Woman: Love and Murder – Jodi Picoult

+ Kurzbeschreibung

The action begins when Wonder Woman, in her disguise as Special Agent Diana Prince of the Department of Metahuman affairs, is assigned to capture Wonder Woman. How can she accomplish this impossible job without revealing her secret identity? This is just the start of the Amazon Warrior’s problems as Diana must relearn how to exist as a human being while a deadly foe begins to close a net on her, leading to a catastrophic outcome!

+ Rezension

Auf Instagram hatte ich schon erwähnt, wie lange ich diesem Buch tatsächlich hinterher gelaufen bin – etwas über ein Jahr – denn regulär ist es nicht mehr zu bekommen. Allerdings konnte ich dann doch zu einem relativ guten Preis eine noch neue Ausgabe aus den USA auftreiben, deren einziger Fehler die lange Lieferzeit war.

Auf der einen Seite ist die Kombination aus Picoult und Wonder Woman vielleicht etwas strange – auf der anderen passt sie aber perfekt, vor allem, wenn man das Thema des Comics beachtet. Es ist der zweite Teil dieser Wonder Woman-Reihe, ich habe den ersten auch nicht gelesen, deswegen kann ich dazu nicht viel sagen. Wenn einem die Geschichte grundsätzlich vertraut ist, kommt man aber auch so klar, zumal es eine kleine Zusammenfassung am Anfang gibt. Mich interessierte hier maßgeblich Picoults Version von Diana/Wonder Woman, und dafür brauchts die anderen Teile nicht.

Um diesen Comic zu mögen, muss man Picoult mögen. Anders gehts einfach nicht, denn wenn man nur die typische Wonder Woman kennt und mag, wir man hieran keine Freude haben. Diana geht hart mich selbst ins Gericht und weiß nicht genau, wo sie steht. Will sie Wonder Woman sein oder doch lieber Diana Prince? Oder vielleicht jemand ganz anderes, der mit all dem nichts zu tun hat? Es ist die Geschichte einer Identitätskrise, die man Wonder Woman so nicht zugedacht hätte. Picoult ergründet das ganz gut, aber so ganz passen will es nicht. Man ist das von Diana nicht gewohnt und eigentlich will man das auch nicht lesen.

Die Story an sich ist okay, aber auch da habe ich schon bessere gelesen. Es wirkt halt alles nicht ganz so rund. Aber dennoch – die Bilder sind unfassbar gut und für Picoult- UND Wonder Woman-Fans ist das eine tolle Charakterstudie.

Wonder Woman – Love and Murder

Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
Verlag: DC Comics; Auflage: 01 (7. November 2007)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1401214878
ISBN-13: 978-1401214876
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 18 Jahre

Literaturplausch #7

Schon wieder eine woche rum – im Moment rast die Zeit extrem und ich hab das Gefühl, ich renne mir selbst hinterher. Ich bräuchte dringend mal ein paar Tage oder seis nur ein Wochenende für mich… Aber das wird vor März mal glaube ich nichts. Powered by Frau Hauptsachebunt raff ich mich wenigstens mal zum Literaturplausch auf.

#reading

Jetzt gerade nichts. Ich hab ein paar Bücher angefangen, aber ich bin gerade auf der Suche nach ‚dem‘ Buch, das sich natürlich vermutlich noch nicht in meinem Besitz befindet… Ich hab aber auch Abends im Moment keine Energie mehr zum Lesen. Fernsehen und abschalten scheint gerade wichtiger.

IMG_9255

#Zitat

Ich hab mir – total untypisch – mal zwei Poster bestellt, die ich demnächst aufhängen werde. Ich finde, neben Bücher sind Musik und Kaffee ziemlich lebenswichtig – außerdem sind sie hübsch^^ Gibts beide bei Closeup.de – Coffee + Music.

IMG_9257#Herzensbücher

Ich rereade viel zu wenig… Wenn ich daran denke, wie gut mir mein Harry Potter-Reread  im Dezember getan hat, ist das echt schade. Aktuell hab ich total Lust, ‚Bis ans Ende alle Tage‘ (The Pact) von Jodi Picoult wieder mal zu lesen. Das gute an Herzensbüchern ist nämlich, dass man weiß, was man hat und nicht enttäuscht wird. Ziemlich weit oben auf der Liste steht auch ‚In Frühlingsnächten‘ von Jetta Carletton und ‚Tender Bar‘ von J. R. Moehringer. Die beiden heb ich mir aber noch auf, denke ich.

IMG_9246#buchtipp

Wer New York mag, wird Lily Bretts ‚Immer noch New York‘ lieben. Mehr sag ich dann in meiner Rezension, die die Tage kommt. Und die Mädels haben mich sehr heiß auf ‚Wurfschatten‘ gemacht. Damn you! Jetzt muss ich das natürlich haben…