Messedings.

Ich hatte bereits einen sehr, sehr langen Beitrag zur Messe getippt. Der Grund, warum ihr diesen nicht zu lesen bekommt, ist so simpel wie doof – ich hab ihn nämlich beim Speichern versehentlich überschrieben… >.< Da ich quasi ewig daran gesessen habe, geht meine Motivation jetzt nochmal jeden einzelnen Tag zu beschrieben, tatsächlich gegen Null, was mir sehr leid tut. Aber vielleicht ist es auch einfach besser so. Also dann…

#SektSells!

Wer mein Twitter und Instagram verfolgt hat, hat eventuell mitbekommen, dass ich einem Gläschen Sekt auf der Messe nicht abgeneigt war. Böse Zungen behaupteten am letzten Tag sogar, ich könne ihn riechen (dabei hat uns besagte Zunge selbst zum Reste trinken eingeladen! :P). Tatsächlich war Samstag der einzige Tag, an dem es ohne gehen musste. Das Ding ist aber das – die, die mich getroffen haben, wissen ja, dass ich Schnupfentechnisch leicht angeschlagen war und was tötet Bakterien bitte besser ab, als Alkohol? Ja, richtig, nur Bett & Buch, aber das ist halt irgendwie keine Option, wenn man extra nach Leipzig zur Buchmesse gefahren ist.

#KeinSandersonFürYvo

Das wurmte mich tatsächlich, weil ich gerne zum Piper Fantasy-Leseabend gegangen wäre. Christian hab ich zwar schon am Donnerstag getroffen, aber Brandon Sanderson wäre auch cool gewesen. Immerhin hat Laura mein Buch mitgenommen, sodass ich wenigstens eine Signatur habe, aber schade ist es halt trotzdem. Es war nur einfach nicht drin, denn ich glaube, dann hätte ich Samstag und Sonntag komplett flach gelegen und das will ja auch keiner.

#AproposLesung

Ich habe in diesem Jahr überhaupt so wenig Lesungen wie nie besucht. Eigentlich nur die von Laura auf der Fantasy-Leseinsel (told you so a long time ago!), dafür war die allerdings tatsächlich fantastisch! Unglaublich gut und souverän hat Laura nicht nur gelesen, sondern auch Fragen im Interview und aus dem Publikum beantwortet, nur um dann die elend lange Schlange zu befriedigen und all die Bücher zu signieren. Und wenn ich sage all die Bücher, dann meine ich das auch, denn am Ende waren nur noch 5 übrig.

#AllYouNeedIsLovelybooks!

Was seit unserer ersten Messe dazugehört, ist der #LBLesetreff. Damals saßen wir noch mit 10 Leuten vor der Messe, heute wird ein Saal mit 380 Menschen gefüllt (und schlagartig geleert, wenn der offizielle Teil des Programms vorbei ist…). Aber die wirklich coolen Leute brauchen keine Goodie Bag, kein Programm und keine Mini-Gugel. Die wirklich coolen Leute lassen sich nach dem Lesertreff vom LB-Team rauskehren, weil sie sich von allein nicht losreißen können. So nämlich!

Und weil das auch einfach immer noch nicht reicht, wird einfach jeden Tag am Stand vorbeigeschaut – man könnte ja was verpassen (und vielleicht gibts da ja auch Sekt *hust* :D). Aber mal ohne Scheiß – Tina, Marina & Marcel (und der Rest des Teams natürlich auch^^) – ihr macht jeden Besuch am Stand zu was Besoderem, sodass man immer wieder gern vorbei kommt und sich freut, mit euch zu quatschen. Danke dafür! <3

#UndZumEndeImmerKino

Was wir einfach jedes Jahr machen, ist Sonntags Abends nochmal alle zusammen ins Kino gehen. Im weitesten Sinne sind es immer Buchverfilmungen, und für meinen Teil sind wir auch dem Muster treu geblieben, dass sie nie wirklich gut sind – wir hatten schon Warm Bodies, Rubinrot, Shades of Grey, Vampire Academy, Deadpool und jetzt dann Die Schöne und das Biest. Ja, ich weiß, viele mögen den Film, ich mag ihn (theoretisch) auch, aber halt vor allem dann, wenn man eben keine echten Schauspieler sieht. Abgesehen davon ist die deutsche Synchronisation furchtbar unsnchron, vor allem beim Gesang. Ich hab den Zeichentrickfilm damals schon im Kino gesehen und mich verliebt; das ändert selbst Emma Watson nicht, egal wie gut sie ist.

#SozialeInkompetenzAtItsBest

Kein Scherz – eigentlich bin ich vollkommen ungeeignet, um auf so eine Messe zu gehen. Ich hasse Smalltalk und weiß nie, wie ich auf Leute zugehen soll. So ergibt es sich dann, dass ich Tilman an der Garderobe einfach hart ignoriere, weil ich denke „der kennt mich eh nich, woher denn auch und was soll ich schon mit dem reden?“, nur um dann am nächsten Tag beim Sekt (man erkennt ein Schema, ne?) doch noch ins Gespräch zu kommen und festzustellen, dass er mich a) sehr wohl erkannt, das aber b) sehr locker genommen hat und es c) am Ende wirklich nett war, mal in echt zu quatschen, sei es auch nur Kinderriegel und Mandelmilch (Life Hack!). Aber genauso überfordert bin ich dann, wenn innerhalb einer Stunde gleich drei Menschen auf mich zukommen und mir sagen, dass sie mein Wochendings so toll finden und jedesmal lesen (Hach! <3) oder wenn plötzlich jemand vor mir steht und sagt „Du bist also die berühmte Yvo. Ich hab so viel von dir gehört und jetzt treff ich dich!“, was wirklich mega süß war, auch wenn meine Reaktion womöglich anderes vermuten lies. Ich freue mich wirklich über solche Sachen, ich kanns nur einfach nicht so zeigen (und gerade hab ich das Gefühl, ich schreibe mich damit um Kopf und Kragen…) Aber egal, ich habs wenigstens versucht^^

Man kann so gut planen wie man will, aber man trifft dennoch nicht alle, geschweige denn, das man alles mitkriegt. Besonders gefreut habe ich mich aber, dass es mit Sarah, Sandy, Dani, den Bakers, Shanty und Michael, Jan, Philip, Karla, Karin, Jess, Sandra, Cara, Jennie (+ ihrem Freund sowie einer Freundin, deren Namen ich nicht weiß, die ich aber hiermit grüße), Mara, Sandra, Claudia und vielen, vielen anderen, die ich jetzt vergessen habe, geklappt hat. So eine Messe ist letztendlich immer ein bisschen wie ein großes Klassentreffen, allerdings mit Menschen, mit denen man wirklich was gemeinsam hat^^

Statt im Messeblues zu versinken, freue ich mich jetzt schon auf Frankfurt – macht einfach mehr Sinn! <3

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[On Tour] Been there, done that! – die #LBM13

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Ich bin immer noch nicht ganz wieder hergestellt, aber ich fange einfach schon mal an, alles aufzuschreiben – im besten Fall bin ich zu Ostern fertig :)

13. März 2013

Unmengen an Schnee bedecken die Straßen. In einem Anflug von Paranoia den Zug nicht rechtzeitig zu erreichen, nötige ich meine Mutter, mich fast 2 Stunden zu früh an den Bahnhof zu fahren. Die Sorge war unbegründet, denn für die Fahrt, die unter normalen Bedingungen eine viertel Stunde dauert, brauchen wir nur eine halbe. 1 1/2 Stunden verbleibend, bis der Zug sich endlich in Bewegung setzt (hätte ich nur da schon den Verspätungsalarm der Deutschen Bahn bekommen und nicht satte 6 Stunden später – da war ich dann übrigens auch schon angekommen). Kurz gefasst: Ich saß lange in der Kälte, noch länger im Zug und fragte mich mehr als einmal, warum ich für 5 Tage Klamotten für 10 und sage und schreibe 4 Bücher mitgenommen habe (der Koffer war nämlich schweeeeeeer!).

Von uns glorreichen 7 kam ich dann als letzte in Leipzig an, wo es endlich losgehen konnte – ab zur Pension, schlappe 700 € auf den Tisch legen und erst mal einkaufen gehen – es sollte ja schließlich nicht gehungert werden. Die Augen waren beim Einkaufen letztlich größer als der Magen aber das kennt man ja auch ;) Zum Abendessen entschieden wir uns für schnöde Spaghetti mit Pesto in der minimalistischen Küche. Ein Internetzugang reichte nicht, wir brauchten min. 7, besser aber 14 (weil Handys). Bekommen haben wir 7, geholfen hat‘s nichts, denn irgendwie blieb und das Netz wegen Überlastung verschlossen. Dass es an jenem Abend bereits einen neuen Papst gab, bekamen wir nur am Rande mit, war aber auch nicht so wichtig. Die Dusche wurde überstrapaziert, die Ohropax ausgepackt und wir nach und nach ins Bett verfrachtet – schließlich sollte es am nächsten Morgen früh losgehen.

 

14. März 2013

Früh aufstehen ist eine Sache, die nicht jedem liegt, aber ich glaube auch, dass wir zu spät gewesen wären, selbst wenn wir uns um 5 statt um 7 aus dem Bett gequält hätten^^ Nachdem alle gefüttert und gewässert waren, wir die richtige Bahn gefunden hatten und endlich angekommen waren, war von Müdigkeit auch schnell nichts mehr zu spüren – allgemeiner Bücherwahn hatte in unseren Köpfen Einzug gehalten :D

Oberste Devise: Erstmal Überblick verschaffen, Halle 2 eignet sich dafür am besten, weil Jugendbücher und so was. Aus 7 wurden 5 und dann 2 und dann wieder 5 – alles sehr konfus und es macht halt auch einfach keinen Sinn, in einer 7-Personen-Menschentraube über die Messe zu stiefeln. Zunächst gabs einen Vortrag über Selfpublishing, denr zwar ganz interessant war, aber letztlich ist das doch alles selbsterklärend (Wer macht im Ernst Fotos von seinen Enkeln aufs Cover? Wer veröffentlicht Texte, ohne sie min. mit Word auf Rechtschreibung zu prüfen? Wer… ach, egal. Anscheinend gibt es genau solche Leute). Im Anschluss daran hatte ich einen Termin mit Frau Kern von Arena in Sachen Fantasy-Fans. Das Tal kommt, bald sogar, Fantasy kommt auch, der City of Bones Film sowieso und überhaupt stand alles im Zeichen von Rubinrot.

Danach gabs einen schnellen Kaffee (beim selben netten, hübschen Studenten wie im letzten Jahr), ein bisschen Essen und frische Luft auf der Außenterrasse (kaaaaaaaaaaalt!), anschließend dann den Termin mit Loewe/Script5 (da kommen soooooo tolle Sachen und ich liebe den Verlag und überhaupt ist das alles ganz toll, aber eigentlich darf ich dazu gar nix sagen! *.*) Ein bisschen stinkig war ich ja, dass der Termin eine glatte halbe Stunde später anfing, als geplant und dann auch noch so lange dauerte (es gab aber auch so viel interessantes oO), dass ich die Seraph-Preisverleihung verpasst habe -_- Kai Meyer hab ich nur noch weghuschen sehen, dafür waren @Buchkolumne und @MarcelKoch noch da und sogar für ein kleines Hallo zu haben. Aber auf Messe ist ja nie genug Zeit und in unserem Appartment fand am selben Abend auch noch eine Wohnzimmerlesung statt – immerhin waren unter uns 7 zwei waschechte Autorinnen ;)

Die Lesung: Super. Die Pizza: Kacke. Der Geräuschpegel: Bahnhofshallenartig. Gemütszustand anschließend: Müüüüüüüüüde, Tinitus, vollgegessen. (Besagte Autorinnen sind übrigens @Wi_Rebecca (Verräter der Magie/Gefangene der Magie) und @PhoebeBianca (5 Jahr 5 Geschichten)).

 

15. März 2013

Erwähnte ich schon, dass ich gegebenenfalls ab und an ziemlich müde war? Nein? War ich… Und dieses ständige Laufen…!! @_shiku_ und @CaptnCow hatten wir Donnerstag schon kurz gesehen, wenn ich mich recht erinnere, und Freitag dann auch nochmal kurz vormittags. Der Freitag begann übrigens mit Loewe und Ursula Poznanski, die leider nur stur vorgelesen hat, ohne im Anschluss Fragen zu beantworten. Da ich das Buch schon kenne, war das für mich leider eher uninteressant, aber… ähm… eigentlich hatte ich während der Lesung eh besseres zu tun und andere Dinge im Kopf *hust* :D Was wir danach gemacht haben, weiß ich schon gar nicht mehr, auf meinem Plan steht auch irgendwie gar nichts… ich vermute mal, wir sind gelaufen – weite Wege, viele Hallen, vermutlich gab’s zwischendurch einen Kaffee, damit wir frisch gestärkt zu Josephine Angelini um 14:30 Uhr wieder am Lesetreff einfinden konnten. Ach ja, Göttlich verliebt und Dark Destiny habe ich in der Zwischenzeit gekauft, weil ich die signieren lassen wollte – das erklärt auch, wo die 2 Stunden hin sind – in die Messebuchhandlung nämlich^^

Josephine Angelini ist einfach nur herzig – anders kann man das nicht sagen. Super sympathisch und offen – einfach ganz wunderbar! Anne Moll hat den deutschen Text gelesen und der wirklich, wirklich schlechten Übersetzung (sorry, aber wenn man das englische Original kurz vorher gehört hat, kann man das nicht anders sagen) Charakter verliehen. Eine gute Entscheidung, den Text von einer professionellen Schauspielerin lesen zu lassen. Als wir dann im Anschluss zum Signieren anstanden, gab es Maggie Stiefvater die 1. im Hintergrund zu hören. SEAN KENDRICK war dabei besonders prägnant…^^

Habt ihr auch alle schön mitbekommen, dass bei Momox/Medimops nur 500 m (oder gefühlte 10 km) von der Messe weg Lagerverkauf war? Jedes Buch/DVD/CD 1 €? Nicht? Nun ja, schade für euch…^^ Es war ohnehin eine blöde Idee, gegen halb 4 noch dahin zu laufen, wenn man a) zu 7. ist, b) eine riesen Halle voller Bücher auf einen wartet, c) jedes dieser Bücher 1 € kostet aber auch d) absolut gar nichts sortiert ist und e) 7 Leute in 7 Richtungen rennen. Man nennt das glaube ich ‚vom Angebot erschlagen‘ werden und demnach war‘s auch kein Wunder, dass wir da erst nach 5 wieder rauskamen. Dabei war ich mit 2 Büchern noch gut dabei^^

Mit dem Taxi ging‘s dann quer durch die halbe Stadt zum Theater (Lieber Script5-Verlag – ihr hättet euch kein besseres Versteck für so eine Lesung aussuchen können – wer hätte das denn ohne Hilfe finden sollen?!) – gegessen wurde in einer Bäckerei um die Ecke, weil eh schon keine Zeit vorhanden war. Aber die ganze Eile tat eigentlich nicht Not, die im Theater waren ja noch gar nicht fertig und auch gar nicht auf den Ansturm eingestellt xD

Schade fand ich, dass zwar einige Blogger da waren, die man so ‚von Bildern her‘ kennt, die sich aber irgendwie immer wieder in die gleichen Grüppchen zusammen rotteten. Es ist halt wie in der Schule mit verschiedenen Cliquen, aber ich finde, wenn man schon sagt ‚Hey, du bist doch der und der/die und die‘, dass man dann ruhig reagieren könnte und vielleicht, ganz vielleicht mal fragen könnte ‚Ja, der/die bin ich. Liest du meinen Blog? Wer bist du denn? Bla bla bla…‘ – zumindest würde ich das so machen. Aber Gespräche dieser Art bleiben einseitig… schade, wo uns doch alle das Gleiche verbindet.

Die Moderation des Abends hat Rabea Edel übernommen, für die ich hier mal eine Lanze brechen muss – nicht nur, dass sie bei allen Stiefvater-Lesungen moderiert und übersetzt hat, sie hat auch noch Bettina Belitz, die wegen Krankheit nicht kommen konnte, so würdig vertreten, dass Linna Singt selbst mir gefallen hätte und ich es auch gekauft hätte wenn… ja, wenn ich es nicht schon gelesen hätte =/ Vielleicht kaufe ich stattdessen lieber was von Rabea Edel selbst – die schreibt nämlich auch ;)

Jennifer Benkau hat dann angefangen und ich war froh, dass ich das Buch bereits kannte, sonst wäre mir zum Lesen wohl die Spannung genommen worden. Es ist halt auch immer ein bisschen blöd, wenn man aus einem zweiten Teil lesen muss. Jenny war gewohnt nett, ein bisschen nervös, aber super sympathisch. Im Anschluss dann las Rabea aus Linna Singt – super toll, vor allem dafür, dass das alles recht kurzfristig von statten gehen musste. Und dann war Pause xD

Anschließend kam das Highlight des Abends, der Messe und überhaupt… Maggie Stiefvater, die erstmal auf einen Stuhl steigt (hatte sich der Platz in der ersten Reihe doch gelohnt!), den Namen SEAN KENDRICK so unwiderstehlich süß ausspricht, dass ich das als Klingelton haben möchte und den Hörbuchsprecher Florens Schmidt fast, aber leider nur fast zum Tanzen überreden konnte. Es ging um gebrochene Nasen und die Frage, wie schlimme Teenager zu berühmten Persönlichkeiten werden – und was eigentlich die NASA damit zu tun hat^^ Gelesen hat sie übrigens auch – ganz toll und wunderbar. Ich wünsche mir eine Lovelybooks-Livestream-Lesung mit ihr, damit das jeder mal erleben kann *.*

Anschließend wurde alles signiert, was nicht bei 3 auf den Bäumen war und sie (Maggie) hat sich doch tatsächlich gewundert, dass jemand (ich) die englischen Bücher zum Signieren mit hatte^^

 Dann: Heim, duschen, Bett. Näheres erübrigt sich.

 

16. März 2013

Es ist Samstag. Wenn wir Freitag schon früh aufstehen wollten, musste es heute super früh sein, weil man sich durch eine Unmenge an Menschen kämpfen muss und schlaue Leute (wie ich) ja ausgerechnet 11:30 Uhr Termine machen. Wäre jetzt nicht so schlimm gewesen, wenn nicht um 11:00 Uhr eine Signierstunde mit Dan Wells in der komplett entgegengesetzten Richtung stattgefunden hätte – zu der ich auch unbedingt wollte. War ja klar… Ausgerechnet Samstag wollte ich mich auch noch mit @misteringreen treffen (Zeitplanung – wo bist du mir abhandengekommen?), der mich dann in der Reihe zu Dan Wells erwischt hat – da hatte er einfach unheimlich Glück! Meine Signatur habe ich bekommen, genauso wie mein Todesurteil (Danke Dan – Kinder kriegen hat sich damit erledigt!) – im Hintergrund war Maggie zu hören (once again^^) und dann konnte ich auch schon zu meinem Termin hechten. Danach war der Messewahnsinn zumindest für Samstag beendet – weg von den Menschen und ab ins Kino. Warm Bodies war angesagt und meine Füße waren dankbar ohne Ende.

Abends ging’s dann nochmal kurz zum Bahnhof in die Buchhandlung Ludwig, in der die Heyne Fantasy-Nacht stattfand. Christoph Hardebusch, Janine Krock, Bernhard Hennen und T. S. Orgel haben sich mit Lesen so schnell abgewechselt, dass einem fast schwindelig hätte werden können – wenn man was gehört hätte =/ Zu Peter V. Brett bin ich dann nicht mehr geblieben, das ging einfach nicht mehr.

 

17. März 2013

Last Day… finally! Füße, Rücken, Beine…. -_- Ausnahmsweise lies ich mal Laura die Richtung vorgeben, während ich längst überfällige Fotos von allem und jedem gemacht habe, danach ging‘s erneut zu Maggie Stiefvater (man kann aber auch nicht genug von ihr bekommen^^). Aus unerfindlichen Gründen fand ich mich danach in einer Schlange, um ein Autogramm von einem Mangaka zu bekommen, der nicht fotografiert werden wollte/sollte/durfte und der sich, bei der unfassbaren Anzahl von 100 limitierten Autogrammen, nicht überanstrengen durfte, sodass ihm sein Assistent für jedes einzelne Autogramm den Stift erneut reichen musste oO Ich nenne das ein ‚Opfer für gute Freunde!‘ :D 

Anschließend las Kai Meyer auf der Fantasy-Leseinsel aus Asche und Phönix. Das Buch kannte ich ja nun auch schon, aber im Anschluss kam Reiner Wekwerth, der doch tatschlich am Tag vorher unsere @nightingale78 verpflichtet hatte, mit ihm zu lesen – das kann man sich ja nicht entgehen lassen! (Nichts gegen Kai Meyer, aber lieber hätte ich einen Kaffee mit ihm getrunken, als nochmal was zu hören, was ich bereits gelesen hab – vielleicht beim nächsten Mal)

Reiner Wekwerth und Company… hmja. Mit verteilten Rollen zu lesen ist eine tolle Idee, Leute lesen zu lassen, die offenbar nicht gut laut lesen können eher nicht so. Zwischendurch hatte ich noch mein letztes geplantes Date mit @Christhulhu – immer schön, mal die Menschen hinter den Profilen kennen zu lernen. Auch @Buchkolumne und @misteringreen konnte ich nochmal kurz Hallo sagen (warum klappt das mit dem Kaffee eigentlich nie?! >.< ), bevor wir schon wieder los mussten – diesmal Halle 4, ein Stand mit englischen Büchern, den Rest könnt ihr euch denken…

Am Abend ging‘s zum Abschluss nochmal ins Kino – Rubinrot diesmal – sooooo lustig, wenn man mit ganz vielen Nerds zusammen drin sitzt und sich vor Lachen kaum auf dem Stuhl halten kann. Ich fürchte, wir haben das komplette Kino unterhalten ^___^

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Alles in allem war das Wochenende sehr schön, nicht zuletzt wegen meiner fabelhaften Messe-WG bestehend aus:

@ichbinkreatief, @nightingale78, @wi_rebecca, @phoebebianca, @buecherfr und @mortalbookshelf

<3 <3 <3

Nächstes Jahr wieder? :D

So, und jetzt hab ich fertig… hab doch nicht allzu lange gebraucht – bin ja ziemlich stolz auf mich^^

[Gelesen] All these things I’ve done (Gabrielle Zevin)

Dieses Buch hab ich im März bei einer Amazon-Frustkauf-Aktion gekauft, zusammen mit vielen anderen englischen TBs, die a) günstig waren und b) interessant klangen. Ich hatte demnach auch keine hohen Erwartungen an das Buch, was sicherlich beim Lesen geholfen hat. Anya ist cool, die Geschichte abgedreht – Maffia, Schokoladen- und Kaffee-Verbot, ein bisschen Liebe, eine abgedrehte Familie – und das alles im New York der Zukunft. Klingt an sich nicht unbedingt  nach Spannung – aber es ist alles drin, was zu einem kurzen Lesevergnügen reicht.

Mein Buch hat ein anderes Cover, ich finde das hier aber schöner. Meine Ausgabe scheint es nicht mehr zu geben. Es gibt sicherlich bessere Dystopien, aber bestimmt auch schlechtere. Natürlich soll es eine Trilogie werden, wobei ich mich frage, warum. Sicherlich, Anya muss jetzt ihr Geburtsrecht einfordern, aber dazu hätte es die 300 Seiten Vorspiel nicht gebraucht…

Sixteen year-old Anya’s parents have been murdered because her father was the head of a notorious underworld gang. Now she is determined to keep herself and her siblings away from that world. But her father’s relatives aren’t so keen to let them go. When Anya’s violent ex-boyfriend is poisoned with contaminated chocolate – chocolate that is produced illegally by Anya’s criminal family – she is arrested for attempted murder. Disconcertingly, it is the new D.A. in town who releases her from jail, but her freedom comes with conditions. The D.A. is the father of Win, a boy at school to whom Anya feels irresistibly drawn. Win’s father won’t risk having his political ambitions jeopardised by his son seeing a member of a crime family. She is to stay away with him. Anya knows she risks her freedom and the safety of her brother and sister by seeing Win again. Neither the D.A. nor the underworld will allow it. But the feeling between them is so strong that she may be unable to resist him…