Wochendings.

#Offlinegeplauder

Urlaub! Endlich Zeit für all die Bücher. Oder Handlettering. Oder Fotografieren. Oder den Blog. Oder, oder oder… Ich weiß gar nicht, wie ich alles, was ich so vorhabe in eine Woche packen soll, aber in erster Linie bin ich froh, ein bisschen Zeit für mich zu haben. Ich war die letzten zwei Wochen nicht so gut drauf, was vor allem an der Arbeit gelegen hat. Das letzte Jahr war schon nicht so rosig und von heute auf morgen war klar, dass dieses Jahr genauso wird. Und ich? Ich sitze zwischen den Stühlen, weil es mich auf mehreren Ebenen betrifft und ich hätte einfach gerne eine für alle Betroffenen gute Lösung. Ich mag meinen Job, ich mag die Firma und ich mag die Kollegen und vielleicht ist es bescheuert, so viel Ärger in Kauf zu nehmen. Aber ich bin nicht unglücklich, ich hab keine Bauchschmerzen, morgens auf die Arbeit zu gehen. Ich bin nur gerade im Moment ein bisschen überfordert mit der Situation und weiß noch nicht genau, wie ich damit umgehen soll. Und anstelle von ein bisschen Zuspruch oder Verständnis kommt dann auch noch „Wieso gehst du nich einfach woanders hin?“ Also ja, ich bin vielleicht schlecht drauf, aber das gibt einem noch lange nicht das Recht, mir zu sagen, was ich tun soll, ohne auf mich einzugehen.

Es gibt aber auch gute Neuigkeiten. Die Reperaturen an meinem Auto zum Beispiel waren weit günstiger als erwartet, also hab ich mir noch ein paar neue Scheibenwischer gegönnt und auch die Reifen sind noch in Ordnung. Zudem hatte ich diesmal keinen pinken sondern einen weißen Leihwagen – wir steigern uns^^ Vielleicht, ganz vielleicht, stecke ich das übrige Geld in dieses Teil. Ich weiß allerdings noch nicht, wohin damit.

#Bookstagram

Auf der Suche nach einer Geschichte, die mich mal länger als ne halbe Stunde beindruckt, bin ich bei Herz auf Eis gelandet, einer Empfehlung von Karla im ARD-Buffet. Wie ich es fand, könnt ihr in meiner Rezension lesen. Eine weitere Empfehlung von Karla war Ferdinand von Schirachs Die Würde ist antastbar, das ich glücklicherweise zu Hause hatte und direkt lesen konnte. Manchmal braucht es diese klugen Menschen, die einem erklären, dass nicht alles immer so sein kann, wie man es gerne hätte und ich finde, von Schirach macht das ziemlich gut. Terror und Schuld liegen schon bereit. Neben von Schirach kann das aber auch Helmut Schmidt sehr gut, den ich schon immer sehr geschätzt habe. Durch Zufall hab ich entdeckt, dass seine Weltethos-Rede bei Hoffmann & Campe als kleines erschwingliches Buch veröfflicht wurde und zugeschlagen (gibts aber auch online – sowohl als Text als auch als Video). Er hat eine klare Haltung zum Thema Frieden und ein Konzept, wie dieses über Grenzen und Religionen hinweg erreicht werden kann. Und letzten Sonntag dann habe ich es endlich angefangen – Das achte Leben (Für Brilka). Es liegt hier schon ewig rum, aber es ist halt mega dick. Ich nehme ab jetzt Wetten entgegen, wie lange ich dafür brauchen werde^^

#Woanders

Tasmin hat ein Video zum Thema Divers Lesen gemacht – äußerst sehenswert und es gibt zudem eine Menge Buchtipps. Sarah erklärt uns, warum eine persönliche Empfehlung mehr Wert ist als ein Algorithmus. Nichts, was wir nicht schon wussten, aber wunderschön in Worte verpackt. Mit der Headline „Ich bin keine Feministin mehr?!“ hat mich Lina auf ihren Blog gelockt, ist es doch ein Statement, das heutzutage kaum eine Frau öffentlich von sich geben würde. Der Text allerdings spricht mir aus der Seele. So lange wir uns trotz des eigentlich gleichen Ziels immer wieder voneinander abgrenzen, wird es keine Gleichstellung geben. Petzi macht Werbung für den eReader – wortwörtlich. Das macht den Beitrag aber nicht weniger lesenswert und gerade weil die Urlaubszeit bevorsteht und man sich nie entscheiden kann, welches Buch man mitnehmen will, die für mich einzig logische Alternative. Alexandra hat auf ihrem Blog ihr Notizbuchsystem vorgestellt. Ich bin für sowas ja immer sehr empfänglich und möchte das auch am liebsten alles so ausprobieren – funktioniert nur leider nie^^ Dani empfiehlt Urlaubslektüre – dazu hab ich vor ein paar Wochen auch ein paar Tipps gegeben.

#WahnsinnInSerie

Es ist soweit, Game of Thrones geht am Montag wieder los und ich könnte nicht aufgeregter sein. Es wird hart, immer wieder eine Woche auf die nächste Folge zu warten, aber es gibt ja sicherlich genug Diskussionsstoff. Das Time Magazine hat nicht nur eine coole Coverstory zur Serie gemacht, sonder auch ein äußerst lesenswertes Interview mit Benioff und Weiss geführt, das einen Ausblick auf den Schaffensprozess der letzten Staffel gibt. Kit Harrigton hat, wie hier nachzulesen, eine erneute Liebschaft für Jon Snow ausgeschlossen – es wird immer nur Ygritte geben </3 Unter dem Link gibts übrigens noch mehr Statements der Darsteller. Und wenn ihr hart lachen wollt – hier lang.

#UndSonstSo

Kai Meyer hat diese Woche bekannt gegeben, dass die Option auf die Filmrechte zu Arkadien verlängert wurde. Ich hatte das, ehrlich gesagt, schon wieder voll vergessen. Überhaupt hab ich nur den ersten Teil der Trilogie gelesen, aber ich fänds tatsächlich nett, wenn das was werden würde. Frühjahr 2019. Das ist der Zeitraum, in dem die nächste Patrick Ness-Verfilmung auf die Kinoleinwände kommt. Chaos Walking wird mit Daisy Ridley und Tom Holland in den Hauptrollen verfilmt. Ich mochte das Buch, hab aber auch da nie mehr als den ersten Teil gelesen. Ich bin gespannt, wie das wird. Die meisten von euch kennen Rupi Kaur wahrscheinlich, falls nicht: Schaut euch Milk & Honey näher an und lasst euch nicht davon abschrecken, dass es sich um Gedichte handelt. Im Oktober erscheint ein weiterer Gedichtband und hier gibt es bereits das erste Gedicht zu lesen. Ich hatte es schonmal erwähnt, auch Fantastic Beasts bekommt eine illustrierte Ausgabe und diese Woche wurden die Cover veröffentlicht. Olivia Lomenech Gill illustriert das Buch und unter dem Link gibts nicht nur beide Cover sondern auch eine kleine Sneak Preview. Ich persönlich mag die Bloomsbury-Ausgabe lieber, aber das ist wohl einfach Geschmackssache.

#Listopia

7 Books Every Successful Woman Should Read In Her Lifetime || 11 Fictitious Bookworms We Love || 8 YA Books From 2015 That Even Non-YA Fans Must Read || 13 Of The Best Summer Reads Of All Time || 19 Memes All Book Lovers Will Understand || 50 Books to Read if You Love Medicine || 9 Movies That Were Even Better Than The Books They Were Based On || 13 Dysfunctional Literary Couples Who Should Have Broken Up || 11 Addictive Novels That Readers Just Can’t Get Enough Of || 33 Books That Every Badass Woman Should Read || 8 Retellings You’ll Feel Guilty For Liking Better Than the Original || 13 Beautifully Written Novels About First Love || 8 Audiobook Voices That Will Blow Your Ear-Drums || 20 Empowering Quotes By Female Authors That Are Perfect To Decorate Your Office With || 8 Reasons People Mock Romance || 13 Book Characters That Made Us Feminists || 9 Books To Read If You Hated High School English Class || The 4 Best Harry Potter Podcasts || 13 Romance Novels That Should Be On Every Woman’s Bucket List || 8 Books From Relatively Unknown Authors Everyone Should Read || The 17 Best Young Adult Novels of 2017  

 

Habt eine schöne Woche! <3

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Schon wieder eine Woche rum und ich hab keine Ahnung, wo sie hin ist. Genaugenommen habe ich mich den kompletten Freitag in Verlagsvorschauen verloren und weiß gar nicht wohin mit all den Buchwünschen. Ganz oben auf der Liste steht ohnehin erstmal Bank ausrauben, weil ich mir das sonst nicht leisten kann. Wobei, ver.di und der Arbeitgeberverband haben sich in der Tarifverhandlung für den öffentlichen Dienst geeinigt, was bedeutet, ich bekomme mehr Geld. Yay. Das ging natürlich wieder nicht ohne mindestens einen Warnstreik, was eigentlich nur zeigt, wie unfähig Menschen sind, aufeinander zuzugehen. Also sowieso grundsätzlich, aber in der Beziehung im speziellen. Manchmal frag ich mich, wo genau diese Erwachsenen sind, von denen immer alle reden und die angeblich alles im Griff haben. Nunja. Passend dazu ist am Sonntag (Oh, the irony…) auch Tag der Arbeit. Wie nett, dass der dieses Jahr auf einen Sonntag fällt (und sich Weihnachten und Silvester dem direkt anschließen – so solidarisch). Und für alle Vergesslichen: Am Donnerstag ist Vater- und am kommenden Sonntag Muttertag. Ihr habt noch 3 bzw. 6 Tage Zeit, euch was zu überlegen.

#Bookstagram


A Dance with Dragons ist immer noch in the making, angefangen habe ich außerdem Princeton 66, was ich sehr spannend finde, auch wenn mir bis jetzt die wenigsten Namen was sagen. Irgendwie schade, dass es sowas heute nicht mehr gibt. Die souveräne Leserin von Alan Bennett fand ich ganz nett für Zwischendurch, Abwesenheitsnotiz ist ein solides Buch für alle Mitzwanziger und die, die sich gern an diese Zeit erinnern – und dann habe ich endlich The Dream Thieves angefangen, weil mein Raven King ja schon eine Woche hier rum liegt *hust* Ich sollte mal weniger anfangen und mehr beenden, oder wenigstens mit GoT vorankommen, denn davor scheine ich mich wirklich zu drücken^^ Vier neue Buchempfehlungen gab es in der gestrigen Sendung vom Literarischen Quartett. Ich habs nicht ganz gesehen, auf Twitter wurde sich über Spoiler beschwert, deswegen Anschauen auf eigene Gefahr, aber ich fand die Bücher in der Zusammenfassung zum Ende alle ganz interessant und hatte im großen und ganzen das Gefühl, dass sie sich ausnahmsweise mal weniger gestritten als viel mehr diskutiert haben.

#Zitat

Quote

#News

Diese Woche war einiges los^^ Offensichtlich ist es unmöglich, die Finger von einem Klassiker zu lassen, und so wird auch der grausamste Film meiner Jugend „Watership Down“ in Zusammenarbeit von BBC und Netflix neu aufgelegt. Jan und ich haben auf Twitter schon einen kurzen Erfahrungsaustausch gemacht und ich weiß ehrlich nicht, ob ich diesen Reboot aushalte. Das Original gehört – trotz der Tatsache, dass ich fürchterliche Angst hatte und jedes Mal geheult hab – zu meinen Lieblingsfilmen. Ich habe nicht ganz mitbekommen, warum man sich um die Rechte von „Wheel of Time“ gestritten hat, aber es scheint zu einer Einigung gekommen zu sein, denn Harriet McDougal, Robert Jordans Witwe, hat verlauten lassen, dass es zu einer Einigung gekommen sei. Fazit: Es wird eine Fernseh-Serie geben. Diese wird dann hoffentlich die Lücke füllen, die „Game of Thrones“ hinterlässt, wenn es denn fertig ist und trotzdem bleibt die Angst, dass sies versauen – wie immer halt. Ich bin gespannt und vielleicht schaffe ichs bis dahin, dann doch mal ein Buch der Reihe zu lesen… Gestern habe ich gelesen, dass Sherlock Season 4 vielleicht doch noch dieses Jahr kommt. Kann das wahr sein? Ich glaube fast nicht dran, aber es wär schon cool. Und dann gibts einen neuen Trailer zu „Me Before You“. Oh mein Gott. Ich kann den Trailer schon nicht ohne feuchte Augen schauen, und ich mag die Wahl der Schauspieler nichtmal. Wie soll das erst im Kino werden?

#UndSonstSo

Hier gits ein Interview mit Kai Meyer – sehr sehenswert. Drüber gestolpert: 11 Beautifully Written Memoirs By Women – die Leseliste wächst. Am letzten Wochenende oder viel mehr vor dem letzten Wochenende fand das 1. PAN-Brachentreffen in Köln statt, an dem ich leider nicht teilnehmen konnte. Ich hab versucht, das ganze online zu verfolgen, bin aber kläglich gescheitert, weil Links und Tweets einfach kreuz und queer kamen und das alles etwas wirr war. Das Börsenblatt hat einen kleinen Bericht geschrieben, der aber auch nicht so wahnsinnig viel aussagt. Ich suche also immer noch nach einer Zusammenfassung, die ein bisschen mehr aussagt als „Es war toll und wir sind uns alle einig, dass die Phantastik aus der Nische kommen muss“ – das war nämlich eh schon klar ;)

#AufdenOhren

Monatsabschluss: Mai

 + Gelesen

Vielleicht mag ich dich Morgen – Mhairi McFarlane
The Virgin Suicides – Jeffrey Eugenides
Lieblinsmomente – Adriana Popescu
Lieblingsgefühle – Adriana Popescu
Versehentlich verliebt – Adriana Popescu
A Feast for Crows – George R. R. Martin
Die Herzogin der Bloomsbury Street – Helene Hanff
Ewig und Eins – Adriana Popescu
Behind Your Back – Chelsea M. Camaeron

Da ist er schon wieder vorbei, der Mai… Ich hab das Gefühl, die Zeit rennt immer mehr, je älter man wird. Früher hat man viel mehr gewartet – auf die Ferien, auf die Schule, auf Weihnachten… und heute kommt das alles viel zu schnell. Alle reden schon wieder von einem durchwachsenen Sommer (der meiner Meinung nach noch gar nicht richtig angefangen hat oO), weswegen ich mir auch meine Sommerbücher noch ein bisschen aufhebe ;)

Auch ich habe übrigens ein Origami-Tier bekommen – ich vermute, es war ein Kranich, bevor ich ihn auseinander gefaltet habe, um den Text zu lesen. Schade, dass keine Wiederzusammenbau-Anleitung dabei war – ich kriegs nämlich nicht mehr hin xD Jedenfalls hat das Alles mit „Die Seiten der Welt – Nachtland“ von Kai Meyer zu tun und wer Neugierig ist, schaut einfach auf der dazugehörigen Website vorbei.

Im Mai jedenfalls habe ich relativ viel gelesen, was mir gar nicht so bewusst war. Es war aber auch kein Buch dabei, wo ich mir im Nachhinein dachte, dass ich mir das lieber gespart hätte – das ist ja schonmal was^^ Natürlich habe ich in meinem Altlasten-Beitrag für April bis Juni den Mund wieder seeeehr voll genommen – theoretisch müsste ich allein im Juni 8 Bücher davon lesen. Das schaffe ich mal eher nicht, zumal ich auf die meisten davon jetzt gerade auch keine Lust habe. Grundsätzlich funktioniert Lesen nach Lust und Laune ja eh am besten.

Gebloggt habe ich auch relativ regelmäßig und sogar recht viel – auch das war mir nicht so bewusst. Ein, zwei Beiträge stehen noch aus, und für andere habe ich Ideen – es scheint also, als ginge das im Juni so weiter.

Eine Messe, die ist lustig; eine Messe, die ist schön…

… oder zumindest immer wieder ein Erlebnis ;) Auch in diesem Jahr hat es mich wieder nach Leipzig zur Buchmesse gezogen – unglaublich eigentlich, dass ich das schon seit 4 Jahren durchhalte, denn in erster Linie ist so eine Messe vor allem eins: anstrengend. Ich müsste ja auch nicht fahren, aber zwischen den wehen Füßen, lahmen Armen und dem immerwährenden Zeitdruck sind es vor allem die Begegnungen und der Austausch mit anderen Bibliophilen, die mich doch immer wieder hinziehen. Aber auch das war dieses Jahr zum Teil sehr seltsam… ^^

 

Eröffnungsfeier im Gewandshaus

Ja, die Chaos-WG reist bereits mittwochs an, einfach weil wir dann für unsere Selbstverpflegung-Pensions-Wohnung entspannt einkaufen gehen können und den ersten Abend nach der doch recht langen Hinfahrt in Ruhe genießen können. Das klappte dieses Jahr allerdings nur bedingt, da Chris mich mit zur Erfönnungsfeier der Leipziger Buchmesse genommen hat. Das war – gelinde gesagt – nicht wiederholungswürdig. Die Bloggerpaten, zu denen auch Chris gehörte, bekamen je zwei Karten für die Eröffnungsfeier und aus der unendlichen Schaar seiner Möglichkeiten, fiel die Wahl seiner Begleitung auf mich – fand ich auch super – man macht ja alles gerne mal mit. Blöd nur, dass ich die einzige Begleitung war und mich somit leicht fehl am Platz fühlte. Die Reden waren lang und zum Teil akustisch schwer verständlich. Zwar konnte man diese auch schriftlich zum Mitlesen mitnehmen, aber wer will schon lesen, was man theoretisch hören können sollte? Mircea Cărtărescu, der Gewinner des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung, hat das ganz anders geregelt – der las nämlich den 5-seitigen Auszug aus seinem Buch gleich auf rumänisch – damit man den wunderbaren Klang der Sprache genießen kann. Ich persönlich hätte ja lieber den Text verstanden, wie auch bei der vorhergehenden Laudatio von Uwe Tellkamp, aber gut… Umrahmt wurden die Reden von verschiedenen Darbietungen des Gewandshausorchesters Leipzig unter der Leitung von Robin Ticciati, was ich tatsächlich ziemlich gut fand. Nach dem offiziellen Teil blieb dann bei Häppchen und Getränken noch Zeit für ein paar Gespräche.

Seraph-Verleihung

Nach einem entspannten ersten Donnerstag auf der Messe stand zum Abend die Seraph-Preisverleihung auf dem Plan, die ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollte. Fantasy kommt ohnehin immer zu kurz, umso wichtiger finde ich diesen Preis, der neben dem besten phantastischen Werk des letzten Jahres auch das Beste Debüt auszeichnet. Positiv aufgefallen ist mir, dass die Leseinsel von Jahr zu Jahr voller wird und ich hoffe, dass das in Zukunft auch so weitergeht.

 

Mein Tipp für das Beste Buch hat sich bestätigt – natürlich konnte Kai Meyer den Preis für „Die Seiten der Welt“ mit nach Hause nehmen und auch wenn ich das Buch noch nicht gelesen habe, bin ich sicher, dass er es verdient hat. Als Bestes Debüt wurde „Flammenwüste“ von Akram El-Bahay ausgezeichnet – ein sehr sympathischer Gewinner – und auch dieses Buch steht jetzt recht weit oben auf meiner Wunschliste^^

Was leider auffällt ist, dass die Shortlist nur von Männern bestritten wurde. Ich würde mir da einfach ein bisschen mehr Vielfalt wünschen. Zudem kam mir hier sofort die Idee, dass man diese Aktion tatsächlich bekannter machen könnte, wenn man zusätzlich zur Fachjury auch hier vielleicht das Konzept der Bloggerpaten übernehmen würde – es gibt so viele Blogger, deren Herz für Fantasy schlägt dass es ein leichtes sein sollte, für jedes auf der Shortlist stehende Buch einen Paten zu finden, der dieses vorstellt und das Buch bereits im Vorfeld etwas bekannter macht. Anyway, wenn euch dieser Preis genauso am Herz liegt wie mir, könnt ihr Fördermitglied der Phantastischen Akademie werden oder generell den jeweiligen Facebook– und Twitter-Kanälen folgen und liken und teilen – auch das hilft schon, um der Sache die nötige Bekanntheit zu geben.

Lieber Mr. Salinger

   

Ein absolutes Highlight dieser Messe war die Lesung von Joanna Rakoff, deren Buch „Lieber Mr. Salinger“ ich noch rechtzeitig vor der Messe bei der lieben Mara gewonnen habe. Ich wertete es also als Wink des Schicksals, als Karla uns zur Lesung einlud und war im Nachhinein auch sehr froh darüber, dorthin gegangen zu sein (nichts gegen Markus Heitz, der am selben Abend im Schille Theater gelesen hat! Aber den kenn ich eben schon^^). Die Lesung im Nachtclub Horns Erben war für die kleine Location gut besucht und der Lesungsraum bot mit Sofas und Sesseln eine sehr kuschelige Atmosphäre. Von der Geschichte selbst war ich ohnehin schon beeindruckt und die Autorin hat auch genau das vermittelt – hätte ich das Buch nicht schon gehabt, hätte ich es dort gekauft. Man muss Salinger natürlich nicht gelesen haben, aber schaden kann es nicht und ich für meinen Teil mag seine Geschichten auch. Karla hat das ganze super moderiert – es war weniger eine Lesung an sich als viel mehr ein nettes Gespräch in gemütlicher Runde – und genau so muss das! Zum Abschluss lies ich mir mein Buch noch signieren und Joanna und ich mussten beide lachen – anscheinend ist mein Name sehr, sehr schwierig (darauf komme ich später nochmal zu sprechen – es soll nicht das erste Mal gewesen sein^^). Toller Abend, tolle Leute, tolles Buch. Go read Salinger!

Lovelybooks – Bücher, Cupcakes und nette Leute

Auch in diesem Jahr gab es wieder ein Lovelybooks-Treffen und ich kanns nicht ändern, aber ich muss immerimmerimmerwieder an das erste Mal in Leipzig denken, als wir mit vielleicht 10 Leuten vor der Messe an diesem Teich saßen. Wenn ich heute sehe, dass sich mehr als 250 Leute darum kloppen, wer hin darf und wer nicht, ist das schon echt lustig *.* Das Team hat wieder mal eine tolles Programm auf die Beine gestellt – neben einer Gesprächsrunde mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und Bloggern las auch Bettina Belitz aus „Mit Uns Der Wind“. Über den Beamer konnte man nebenbei den Hashtag #LBLesertreff mitverfolgen (Marcel hat das optimal ausgenutzt mit seiner Aufforderung, dass mal alle 250 Leute virtuell winken sollen) und Tina hat die Veranstaltung souverän und zugleich liebenswert moderiert. Im Anschluss war Zeit genug für nette Gespräche bei Cupcakes (soooo süß) – zumindest für die, die nicht gleich mit der Goodie-Tüte abgehauen sind. Vielleicht gehts vielen tatsächlich nur darum, vielleicht sind es aber auch die vielen anderen Veranstaltungen, die einen dann zum frühzeitigen Aufbruch bewegen. So oder so sind es für mich die Treffen mit anderen Bloggern und Bibliophilen, die so ein Treffen zu was Besonderem machen. Ehe ich mich versah, musste ich meine Goodie-Tüte ausräumen, weil irgendwie jeder in Tausch-Wahn verfallen war – das war ein wenig nervig – weswegen ich einfach das, was ich nicht wollte rausgeräumt und so hergegeben habe. Wenn sich jemand über das freut, was ich ohnehin nie lesen würde – gut; und mir persönlich ist es ziemlich egal, ob ich mit 2, 5 oder 6 Büchern nach Hause gehe. Wichtig ist für mich, dass solche Treffen überhaupt zu Stande kommen und ich finds schön, wie sehr das Team von LB aber auch die Verlage engagiert sind, Leser und Autoren zusammen zu bringen.

Patrick Rothfuss – You may have heard of him!

Auch ohne die Bücher schon ganz gelesen zu haben, bin ich durch Twitter und Co. schon ganz angefixt von Kvothe, dem „Namen des Windes“ und dem Waldschrat, der zufällig dieses Buch geschrieben hat. Die Peterskirche bot Platz für unzählig viele Menschen – schon allein deswegen wollten wir früh genug da sein und wurden mit Reihe zwei belohnt. Zudem kam Pat Rothfuss schon vor der eigentlichen Lesung raus, um die Bücher derjenigen, die schon da waren, zu signieren, damit es im Nachgang nicht mehr sooo lange dauert (We aaaaaaaall have places to be, haven’t we? Nö, eigentlich hätte ich schon gern den ganzen Abend mit ihm verbracht – am besten allein xD). Top organisiert durch die Securities und das Verlagsteam konnte jeder gesittet seinen Namen schon auf einem PostIt vornotieren, damit alles noch schneller ging und dann wurden einzelne Reihen zum Signieren nach vorne geholt. Anscheinend führt mein Name nicht nur ausgesprochen sondern auch ausgeschrieben zu Missverständnissen – oder ich kann meinen eigenen Namen weder vernünftig aussprechen noch schreiben – anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich wie bereits Joanna Rakoff auch Patrick Rothfuss meinen Vornamen buchstabieren musste, damit ich nicht am Ende Hans Wurst in meinem Buch stehen habe xD

Irgendwann dann gings endlich los und ich bin halb vom Stuhl gefallen, als ich sah, dass Marina Weisband die Lesung moderiert und übersetzt hat. Der Schock hielt nur kurz, denn dann fing sie an zu übersetzen und das war noch schlimmer als die Tatsache selbst, das sie dort war. Die Art wie sie das gemacht hat, war einfach nicht gut – ein Satz von ihm auf englisch und dann sofort die Übersetzung von ihr – sogar in gleicher Betonung und Ich-Perspektive. Es wirkte einfach sehr geschauspielert und nicht so locker wie es hätte sein können – mal ganz ab davon, dass ich davon ausgehe, dass die meisten ihn sowieso auch so verstanden hätten, weil er wirklich ein klares, langsames amerikanisch spricht.

Mehr Fragen aus dem Publikum wären nett gewesen, das war aber wohl nicht erwünscht. Stattdessen fing Marina Diskussionen über Zen-Budismus und psychiche Erkrankungen seiner Charaktere mit Rothfuss an – was ich nicht so ganz nachvolliehen konnte. Der dritte Band jedenfalls dauert so lange wie er dauert und nachdem wir ihn gelesen haben, werden wir ohnehin alle sterben, weil er so fucking gut ist, dass uns nichts anderes übrigt bleibt. Er möchte das Beste aus seinem Buch rausholen und ich finde das gar nicht mal so schlecht ;) Zudem wird es wohl weitere Kurzgeschichten zu Charakteren aus seinen Büchern geben. Interessant waren auch die Einblicke, die er in seinen Schreibprozess gegeben hat – schreib, was du schreiben willst, wenn du es schreiben willst – sonst ist es weg. Alles in allem war es spannend, witzig und sehr interessant, aber halt durch die Übersetzung auch ein wenig nervig… Die Bücher muss ich jetzt unbedingt lesen!

Themen, die die Blogger bewegen

Was die Messe vor allem unter Bloggern bestimmt hat, waren Diskussionen über das Random-House Bloggerportal, die Bloggerpaten, die Bloggerlounge und die Rangliste über die Vernetzung von Bloggern – alles Themen, die ich schon vor der Messe nich diskutieren wollte und erst recht nicht dort.

Können wir uns nicht einfach freuen, dass die Buchmesse versucht, Blogger stärker einzubinden, auch wenn konstruktive Kritik an dieser Geschichte natürlich angebracht und nach diesem ersten Lauf sicherlich auch erwünscht ist? Dass die Bloggerpaten während und nach der Messe im Fokus stehen, wie verschiedene Berichte ausgiebig zeigen, war von vornherein klar und da muss man jetzt auch gar nicht drüber diskutieren oder vor allem neidisch sein – bewerben hätten wir uns schließlich alle können. Ich zum Beispiel hab dies ganz bewusst nicht getan, da mir keins der nominierten Bücher wirklich zugesagt hat. Umsomehr freue ich mich, dass mit Mara, Sophie und Chris gleich drei Blogger aus meinem Umfeld dabei waren, die ihre Sache nicht nur gut gemacht haben, sondern nun auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit in diesem großen Pool an Bloggern bekommen.

Das Bloggerpotal halte ich ebenfalls für eine gute Sache – gerade bei der Verlagsgruppe Randomhouse ist das Aufkommen den Anfragen per Mail vermutlich nicht zu händeln und schon deswegen ist eine Lösung in wenigen Klicks einfach, zeitsparend und wünschenswert. Die dazugehörigen Regeln (nicht mehr als 10 Exemplare, erst neue Anfragen, wenn die Rezensionen erfolgt sind, etc.) sind sinnvoll und sollten für vernünftige Blogger ohnehin zu erfüllen sein. Meine persönliche Kritik und Anmerkungen habe ich da angebracht, wo sie hingehören: beim Verlag selbst – und die Reaktion zeigte deutlich, dass dies auch ernst genommen wird.

Die Rangliste von der alle sprechen, ist so hübsch wie sie nicht aussagekräftig ist. Es ist schön, dass sie da ist und noch toller, dass sie weiter erweitert wird, aber sie ist eben kein Qualitätsmerkmal und ich unterstelle den Leuten einfach mal, dass sie das bei näherer Betrachtung auch erkennen. Sie zeigt lediglich wie gut einzelne Blogs vernetzt sind und selbst wenn man einen hohen Rang zunächst als Qualitsmerkmal erkennen mag, stellt man doch zwangsläufig irgendwann fest, ob das tatsächlich der Fall ist. Bezeichnend finde ich vor allem die Tatsache, dass negative Äußerungen vor allem aus dem unteren Teil der Liste kamen – dem Rest schien die ganze Diskussion herzlich egal zu sein – wie im Übrigen auch mir. Nice to have – aber man muss auch wissen, was man damit anstellen kann.

Die Bloggerlounge war nett, aber sehr weit ab vom Schuss. Ich war irgendwie immer dort, wenn da gerade eine Veranstaltung war – von Ausruhen war also keine Rede, weil in dem Fall doch sehr klein und W-Lan… ach ja, sprechen wir nicht drüber. Gute Idee, die nach dem ersten Lauf noch ein paar Verbesserungen vertragen kann.

Und sonst so?

Buchmesse ist ja immer ein bisschen wie Klassentreffen – nur dass man hier die meisten gut leiden kann :D Leute, mit denen man sonst nur online zu tun hat trifft man plötzlich in echt und im optimalen Fall hat man sich genausoviel zu sagen wie online – das ist schön und das möchte ich in keinem Fall missen. Ich verzichte bewusst auf die Auflistung von Namen, weil ich ganz sicher den ein oder anderen vergessen würde – ihr wisst auch so, dass ich euch meine :D Stuzig machen mich die wenigen Blogger, die so sehr im Business-Modus sind, dass sie vergessen, dass man sich bereits kennt – verschiedene Leute haben sich mir an allen 4 Tagen neu vorgestellt, und das obwohl ich behaupte, wir kennen uns sowohl online als auch von bereits vergangenen Messen. Aber Hey, ich lern gern neue Leute kennen, auch vier- oder fünf- oder ein Dutzend mal, selbst wenn wir nicht die gleichen Bücher lesen oder mein Blog für euren nicht interessant ist. Darum geht es mir sowieso nicht. Bücher sind geiler Scheiß. Egal ob Belletristik oder Jugendbuch oder alles andere – wir alle Lesen und lieben Bücher und das ist der gemeinsame Nenner, der für ein richtiges Kennenlernen spricht, sonst nix.

Zum Abschluss…

… grüße ich noch ganz doll meine verdorbene Chaos-WG. Messe mit euch ist unbezahlbar und nicht zu toppen <3 Im nächsten Jahr wieder, ja?

Diese Diashow benötigt JavaScript.

In my Mailbox (#LBM-Spezial)

Eigentlich – EIGENTLICH – fuhr ich mit der festen Absicht nach Leipzig, genau zwei Bücher zu kaufen und nicht mehr. Nichtmal meinen Dan Wells hatte ich im Vorfeld zum Signieren mitgenommen, weil schwer und Koffer voll und überhaupt… Aber manchmal und vor allem beim Bücher kaufen gibts für mich einfach kein Halten. Menschen, die mich dabei beobachten bekommen große Augen und leiden vorübergehend an Sprachverlust, während ein Buch nach dem anderen den Weg in meine Arme findet. Ich bekomme davon selten was mit – erst, wenn die Rechnung bezahlt ist und die fassungslosen Gesichter langsam wieder Mimik bekommen, setzt ein kleines bisschen Verstand wieder ein. Gerade genug um zu sagen: Lass mich halt, ich bin so!

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[On Tour] Been there, done that! – die #LBM13

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Ich bin immer noch nicht ganz wieder hergestellt, aber ich fange einfach schon mal an, alles aufzuschreiben – im besten Fall bin ich zu Ostern fertig :)

13. März 2013

Unmengen an Schnee bedecken die Straßen. In einem Anflug von Paranoia den Zug nicht rechtzeitig zu erreichen, nötige ich meine Mutter, mich fast 2 Stunden zu früh an den Bahnhof zu fahren. Die Sorge war unbegründet, denn für die Fahrt, die unter normalen Bedingungen eine viertel Stunde dauert, brauchen wir nur eine halbe. 1 1/2 Stunden verbleibend, bis der Zug sich endlich in Bewegung setzt (hätte ich nur da schon den Verspätungsalarm der Deutschen Bahn bekommen und nicht satte 6 Stunden später – da war ich dann übrigens auch schon angekommen). Kurz gefasst: Ich saß lange in der Kälte, noch länger im Zug und fragte mich mehr als einmal, warum ich für 5 Tage Klamotten für 10 und sage und schreibe 4 Bücher mitgenommen habe (der Koffer war nämlich schweeeeeeer!).

Von uns glorreichen 7 kam ich dann als letzte in Leipzig an, wo es endlich losgehen konnte – ab zur Pension, schlappe 700 € auf den Tisch legen und erst mal einkaufen gehen – es sollte ja schließlich nicht gehungert werden. Die Augen waren beim Einkaufen letztlich größer als der Magen aber das kennt man ja auch ;) Zum Abendessen entschieden wir uns für schnöde Spaghetti mit Pesto in der minimalistischen Küche. Ein Internetzugang reichte nicht, wir brauchten min. 7, besser aber 14 (weil Handys). Bekommen haben wir 7, geholfen hat‘s nichts, denn irgendwie blieb und das Netz wegen Überlastung verschlossen. Dass es an jenem Abend bereits einen neuen Papst gab, bekamen wir nur am Rande mit, war aber auch nicht so wichtig. Die Dusche wurde überstrapaziert, die Ohropax ausgepackt und wir nach und nach ins Bett verfrachtet – schließlich sollte es am nächsten Morgen früh losgehen.

 

14. März 2013

Früh aufstehen ist eine Sache, die nicht jedem liegt, aber ich glaube auch, dass wir zu spät gewesen wären, selbst wenn wir uns um 5 statt um 7 aus dem Bett gequält hätten^^ Nachdem alle gefüttert und gewässert waren, wir die richtige Bahn gefunden hatten und endlich angekommen waren, war von Müdigkeit auch schnell nichts mehr zu spüren – allgemeiner Bücherwahn hatte in unseren Köpfen Einzug gehalten :D

Oberste Devise: Erstmal Überblick verschaffen, Halle 2 eignet sich dafür am besten, weil Jugendbücher und so was. Aus 7 wurden 5 und dann 2 und dann wieder 5 – alles sehr konfus und es macht halt auch einfach keinen Sinn, in einer 7-Personen-Menschentraube über die Messe zu stiefeln. Zunächst gabs einen Vortrag über Selfpublishing, denr zwar ganz interessant war, aber letztlich ist das doch alles selbsterklärend (Wer macht im Ernst Fotos von seinen Enkeln aufs Cover? Wer veröffentlicht Texte, ohne sie min. mit Word auf Rechtschreibung zu prüfen? Wer… ach, egal. Anscheinend gibt es genau solche Leute). Im Anschluss daran hatte ich einen Termin mit Frau Kern von Arena in Sachen Fantasy-Fans. Das Tal kommt, bald sogar, Fantasy kommt auch, der City of Bones Film sowieso und überhaupt stand alles im Zeichen von Rubinrot.

Danach gabs einen schnellen Kaffee (beim selben netten, hübschen Studenten wie im letzten Jahr), ein bisschen Essen und frische Luft auf der Außenterrasse (kaaaaaaaaaaalt!), anschließend dann den Termin mit Loewe/Script5 (da kommen soooooo tolle Sachen und ich liebe den Verlag und überhaupt ist das alles ganz toll, aber eigentlich darf ich dazu gar nix sagen! *.*) Ein bisschen stinkig war ich ja, dass der Termin eine glatte halbe Stunde später anfing, als geplant und dann auch noch so lange dauerte (es gab aber auch so viel interessantes oO), dass ich die Seraph-Preisverleihung verpasst habe -_- Kai Meyer hab ich nur noch weghuschen sehen, dafür waren @Buchkolumne und @MarcelKoch noch da und sogar für ein kleines Hallo zu haben. Aber auf Messe ist ja nie genug Zeit und in unserem Appartment fand am selben Abend auch noch eine Wohnzimmerlesung statt – immerhin waren unter uns 7 zwei waschechte Autorinnen ;)

Die Lesung: Super. Die Pizza: Kacke. Der Geräuschpegel: Bahnhofshallenartig. Gemütszustand anschließend: Müüüüüüüüüde, Tinitus, vollgegessen. (Besagte Autorinnen sind übrigens @Wi_Rebecca (Verräter der Magie/Gefangene der Magie) und @PhoebeBianca (5 Jahr 5 Geschichten)).

 

15. März 2013

Erwähnte ich schon, dass ich gegebenenfalls ab und an ziemlich müde war? Nein? War ich… Und dieses ständige Laufen…!! @_shiku_ und @CaptnCow hatten wir Donnerstag schon kurz gesehen, wenn ich mich recht erinnere, und Freitag dann auch nochmal kurz vormittags. Der Freitag begann übrigens mit Loewe und Ursula Poznanski, die leider nur stur vorgelesen hat, ohne im Anschluss Fragen zu beantworten. Da ich das Buch schon kenne, war das für mich leider eher uninteressant, aber… ähm… eigentlich hatte ich während der Lesung eh besseres zu tun und andere Dinge im Kopf *hust* :D Was wir danach gemacht haben, weiß ich schon gar nicht mehr, auf meinem Plan steht auch irgendwie gar nichts… ich vermute mal, wir sind gelaufen – weite Wege, viele Hallen, vermutlich gab’s zwischendurch einen Kaffee, damit wir frisch gestärkt zu Josephine Angelini um 14:30 Uhr wieder am Lesetreff einfinden konnten. Ach ja, Göttlich verliebt und Dark Destiny habe ich in der Zwischenzeit gekauft, weil ich die signieren lassen wollte – das erklärt auch, wo die 2 Stunden hin sind – in die Messebuchhandlung nämlich^^

Josephine Angelini ist einfach nur herzig – anders kann man das nicht sagen. Super sympathisch und offen – einfach ganz wunderbar! Anne Moll hat den deutschen Text gelesen und der wirklich, wirklich schlechten Übersetzung (sorry, aber wenn man das englische Original kurz vorher gehört hat, kann man das nicht anders sagen) Charakter verliehen. Eine gute Entscheidung, den Text von einer professionellen Schauspielerin lesen zu lassen. Als wir dann im Anschluss zum Signieren anstanden, gab es Maggie Stiefvater die 1. im Hintergrund zu hören. SEAN KENDRICK war dabei besonders prägnant…^^

Habt ihr auch alle schön mitbekommen, dass bei Momox/Medimops nur 500 m (oder gefühlte 10 km) von der Messe weg Lagerverkauf war? Jedes Buch/DVD/CD 1 €? Nicht? Nun ja, schade für euch…^^ Es war ohnehin eine blöde Idee, gegen halb 4 noch dahin zu laufen, wenn man a) zu 7. ist, b) eine riesen Halle voller Bücher auf einen wartet, c) jedes dieser Bücher 1 € kostet aber auch d) absolut gar nichts sortiert ist und e) 7 Leute in 7 Richtungen rennen. Man nennt das glaube ich ‚vom Angebot erschlagen‘ werden und demnach war‘s auch kein Wunder, dass wir da erst nach 5 wieder rauskamen. Dabei war ich mit 2 Büchern noch gut dabei^^

Mit dem Taxi ging‘s dann quer durch die halbe Stadt zum Theater (Lieber Script5-Verlag – ihr hättet euch kein besseres Versteck für so eine Lesung aussuchen können – wer hätte das denn ohne Hilfe finden sollen?!) – gegessen wurde in einer Bäckerei um die Ecke, weil eh schon keine Zeit vorhanden war. Aber die ganze Eile tat eigentlich nicht Not, die im Theater waren ja noch gar nicht fertig und auch gar nicht auf den Ansturm eingestellt xD

Schade fand ich, dass zwar einige Blogger da waren, die man so ‚von Bildern her‘ kennt, die sich aber irgendwie immer wieder in die gleichen Grüppchen zusammen rotteten. Es ist halt wie in der Schule mit verschiedenen Cliquen, aber ich finde, wenn man schon sagt ‚Hey, du bist doch der und der/die und die‘, dass man dann ruhig reagieren könnte und vielleicht, ganz vielleicht mal fragen könnte ‚Ja, der/die bin ich. Liest du meinen Blog? Wer bist du denn? Bla bla bla…‘ – zumindest würde ich das so machen. Aber Gespräche dieser Art bleiben einseitig… schade, wo uns doch alle das Gleiche verbindet.

Die Moderation des Abends hat Rabea Edel übernommen, für die ich hier mal eine Lanze brechen muss – nicht nur, dass sie bei allen Stiefvater-Lesungen moderiert und übersetzt hat, sie hat auch noch Bettina Belitz, die wegen Krankheit nicht kommen konnte, so würdig vertreten, dass Linna Singt selbst mir gefallen hätte und ich es auch gekauft hätte wenn… ja, wenn ich es nicht schon gelesen hätte =/ Vielleicht kaufe ich stattdessen lieber was von Rabea Edel selbst – die schreibt nämlich auch ;)

Jennifer Benkau hat dann angefangen und ich war froh, dass ich das Buch bereits kannte, sonst wäre mir zum Lesen wohl die Spannung genommen worden. Es ist halt auch immer ein bisschen blöd, wenn man aus einem zweiten Teil lesen muss. Jenny war gewohnt nett, ein bisschen nervös, aber super sympathisch. Im Anschluss dann las Rabea aus Linna Singt – super toll, vor allem dafür, dass das alles recht kurzfristig von statten gehen musste. Und dann war Pause xD

Anschließend kam das Highlight des Abends, der Messe und überhaupt… Maggie Stiefvater, die erstmal auf einen Stuhl steigt (hatte sich der Platz in der ersten Reihe doch gelohnt!), den Namen SEAN KENDRICK so unwiderstehlich süß ausspricht, dass ich das als Klingelton haben möchte und den Hörbuchsprecher Florens Schmidt fast, aber leider nur fast zum Tanzen überreden konnte. Es ging um gebrochene Nasen und die Frage, wie schlimme Teenager zu berühmten Persönlichkeiten werden – und was eigentlich die NASA damit zu tun hat^^ Gelesen hat sie übrigens auch – ganz toll und wunderbar. Ich wünsche mir eine Lovelybooks-Livestream-Lesung mit ihr, damit das jeder mal erleben kann *.*

Anschließend wurde alles signiert, was nicht bei 3 auf den Bäumen war und sie (Maggie) hat sich doch tatsächlich gewundert, dass jemand (ich) die englischen Bücher zum Signieren mit hatte^^

 Dann: Heim, duschen, Bett. Näheres erübrigt sich.

 

16. März 2013

Es ist Samstag. Wenn wir Freitag schon früh aufstehen wollten, musste es heute super früh sein, weil man sich durch eine Unmenge an Menschen kämpfen muss und schlaue Leute (wie ich) ja ausgerechnet 11:30 Uhr Termine machen. Wäre jetzt nicht so schlimm gewesen, wenn nicht um 11:00 Uhr eine Signierstunde mit Dan Wells in der komplett entgegengesetzten Richtung stattgefunden hätte – zu der ich auch unbedingt wollte. War ja klar… Ausgerechnet Samstag wollte ich mich auch noch mit @misteringreen treffen (Zeitplanung – wo bist du mir abhandengekommen?), der mich dann in der Reihe zu Dan Wells erwischt hat – da hatte er einfach unheimlich Glück! Meine Signatur habe ich bekommen, genauso wie mein Todesurteil (Danke Dan – Kinder kriegen hat sich damit erledigt!) – im Hintergrund war Maggie zu hören (once again^^) und dann konnte ich auch schon zu meinem Termin hechten. Danach war der Messewahnsinn zumindest für Samstag beendet – weg von den Menschen und ab ins Kino. Warm Bodies war angesagt und meine Füße waren dankbar ohne Ende.

Abends ging’s dann nochmal kurz zum Bahnhof in die Buchhandlung Ludwig, in der die Heyne Fantasy-Nacht stattfand. Christoph Hardebusch, Janine Krock, Bernhard Hennen und T. S. Orgel haben sich mit Lesen so schnell abgewechselt, dass einem fast schwindelig hätte werden können – wenn man was gehört hätte =/ Zu Peter V. Brett bin ich dann nicht mehr geblieben, das ging einfach nicht mehr.

 

17. März 2013

Last Day… finally! Füße, Rücken, Beine…. -_- Ausnahmsweise lies ich mal Laura die Richtung vorgeben, während ich längst überfällige Fotos von allem und jedem gemacht habe, danach ging‘s erneut zu Maggie Stiefvater (man kann aber auch nicht genug von ihr bekommen^^). Aus unerfindlichen Gründen fand ich mich danach in einer Schlange, um ein Autogramm von einem Mangaka zu bekommen, der nicht fotografiert werden wollte/sollte/durfte und der sich, bei der unfassbaren Anzahl von 100 limitierten Autogrammen, nicht überanstrengen durfte, sodass ihm sein Assistent für jedes einzelne Autogramm den Stift erneut reichen musste oO Ich nenne das ein ‚Opfer für gute Freunde!‘ :D 

Anschließend las Kai Meyer auf der Fantasy-Leseinsel aus Asche und Phönix. Das Buch kannte ich ja nun auch schon, aber im Anschluss kam Reiner Wekwerth, der doch tatschlich am Tag vorher unsere @nightingale78 verpflichtet hatte, mit ihm zu lesen – das kann man sich ja nicht entgehen lassen! (Nichts gegen Kai Meyer, aber lieber hätte ich einen Kaffee mit ihm getrunken, als nochmal was zu hören, was ich bereits gelesen hab – vielleicht beim nächsten Mal)

Reiner Wekwerth und Company… hmja. Mit verteilten Rollen zu lesen ist eine tolle Idee, Leute lesen zu lassen, die offenbar nicht gut laut lesen können eher nicht so. Zwischendurch hatte ich noch mein letztes geplantes Date mit @Christhulhu – immer schön, mal die Menschen hinter den Profilen kennen zu lernen. Auch @Buchkolumne und @misteringreen konnte ich nochmal kurz Hallo sagen (warum klappt das mit dem Kaffee eigentlich nie?! >.< ), bevor wir schon wieder los mussten – diesmal Halle 4, ein Stand mit englischen Büchern, den Rest könnt ihr euch denken…

Am Abend ging‘s zum Abschluss nochmal ins Kino – Rubinrot diesmal – sooooo lustig, wenn man mit ganz vielen Nerds zusammen drin sitzt und sich vor Lachen kaum auf dem Stuhl halten kann. Ich fürchte, wir haben das komplette Kino unterhalten ^___^

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Alles in allem war das Wochenende sehr schön, nicht zuletzt wegen meiner fabelhaften Messe-WG bestehend aus:

@ichbinkreatief, @nightingale78, @wi_rebecca, @phoebebianca, @buecherfr und @mortalbookshelf

<3 <3 <3

Nächstes Jahr wieder? :D

So, und jetzt hab ich fertig… hab doch nicht allzu lange gebraucht – bin ja ziemlich stolz auf mich^^