Lord of Shadows (The Dark Artifices #2) – Cassandra Clare

Zu meiner Rezension von Lady Midnight (The Dark Artifices #1) gehts hier.

Kurzbeschreibung

Emma Carstairs has finally avenged her parents. She thought she’d be at peace. But she is anything but calm. Torn between her desire for her parabatai Julian and her desire to protect him from the brutal consequences of parabatai relationships, she has begun dating his brother, Mark. But Mark has spent the past five years trapped in Faerie; can he ever truly be a Shadowhunter again? And the faerie courts are not silent. The Unseelie King is tired of the Cold Peace, and will no longer concede to the Shadowhunters‘ demands. Caught between the demands of faerie and the laws of the Clave, Emma, Julian, and Mark must find a way to come together to defend everything they hold dear-before it’s too late.

Rezension

Okay, ich hoffe ihr alle habt Lady Midnight gelesen, denn man kann einen zweiten Band nicht rezensieren, ohne den ersten zu spoilern. Falls nicht, könnt ihr jetzt noch umdrehen oder aber, und das wäre Möglichkeit drei, es ist euch egal. Auch dann will ich euch nicht aufhalten. Aber ich wollte zumindest mal gewarnt haben^^

Lord of Shadows setzt zwei Wochen nach den Geschehnissen aus Lady Midnight an. Malcolm Fade ist tot, versunken im Meer und mit ihm das Schwarze Buch. Emma hat sich von Julian, ihrem Parabatai, getrennt und spielt ihm vor, jetzt mit seinem Bruder Mark zusammen zu sein. Sie tut das vor allem, um Julian zu schützen, aber natürlich tut sie ihm damit weh. Und ganz nebenbei fällt die Cohort ins Institut ein, um den Mord an Fade aufzuklären.

Um das Buch zu mögen muss man natürlich grundsätzlich schonmal ein Fan von Cassandra Clare oder den Shadowhunters sein, alles andere macht keinen Sinn. Und wer das alles doof finden will, findet genug. Nur ist es eben für die Fans gerade das Erwartbare, dass auch mich immer wieder zu den Büchern greifen lässt. Natürlich steht eine unmögliche Liebesgeschichte im Vordergrund und natürlich fallen pathetische Sätze, die man im echten Leben nicht mal mit viel Alkohol ertragen könnte. Und trotzdem ist es schön.

Es ist schön zu sehen, wie diese Geschichte über mittlerweile 13 Bücher ineinander greift und sich selbst ergänzt, ohne sich zu sehr zu wiederholen. Clare hat sich hier ein eigenes Universum geschaffen und mittlerweile sehe sogar ich ein, dass es dumm wäre, damit aufzuhören. Es bietet einfach zu viele Möglichkeiten, um langweilig zu werden. Und selbst wenn, sind da ja immer noch die Charaktere…

Ich kann mir nicht helfen, aber ich mag Julian einfach sehr, sehr gerne. Er ist so ganz anders als Jace oder Will und gerade das braucht es eben auch. Es muss nicht immer der sarkastische, talentierte und unfassbar gutaussehende Protagoist sein. Manchmal reicht es schon, wenn er einfach alles für seine Familie tun würde, so wie Jules. Für seine Geschwister und auch für Emma würde er alles tun und schreckt vor fast nichts zurück. Emma ist ihm da ein Stück weit ähnlich, nur liegt der Unterschied eben auch klar auf der Hand: Emma hat nichts mehr zu verlieren, aber jede Entscheidung, die Juian trifft, hat Auswirkungen auf seine jüngeren Geschwister. Dass er dabei manchmal über die Stränge schlägt und sogar Emma Angst macht, wirkt auf den ersten Blick verstörend, aber es zeigt eben auch: Egal wie gut man glaubt, jemanden zu kennen – sein wirkliches Gesicht sieht man erst in Extremsituation.

Das Schöne an dem Buch ist allerdings auch gleichzeitig das Furchtbare. Ich mag die Vielfalt der Charaktere, denn neben Julian und Emma geht es eben auch um Christina, Mark, Kieran und Kit sowie Julians jüngere Geschwister. Nur wird es manchmal ein bisschen viel, gerade wenn alle am selben Ort sind oder eine Thematik die nächste quasi abklatscht. So gibt es mit Mark einen Charakter, der Bi ist; ein weiterer ist (zumindest andeutungsweise) schwul und einen Transgender-Charakter gibt es auch. Das ist grundsätzlich sehr löblich, weil divers, aber es ist eben auch sehr, sehr viel Input. Schlussendlich kommen dann auch noch die Charaktere dazu, die man aus den vorhergehenden Reihen bereits kennt.

Mit all den Charakteren lässt sich allerdings auch die Handlung an mehrere Orte gleichzeitig verlegen. So finden wir uns zwar natürlich in Los Angeles, allerdings auch in London, Cornwall und schließlich in Idris wieder. Das ist schon sehr spannend.

Das Ende ist tatsächlich furchtbar und ich weiß nicht, wie man das aushalten soll, bis 2019 auf die Auflösung zu warten. Zudem ist es sehr realistisch, wenn man bedenkt, welche politischen Umbrüche gerade in der realen Welt stattfinden und wie Revolutionen oder Aufstände entstehen- Stichwort: Cohort. Diese Gruppe ist neu und hat es wirklich in sich – und das nicht auf lustige Weise.

Es gibt Tote, allerdings niemand wirklich wichtiges, was halt auch wieder… doof ist. Es ist, als würde Clare sich nicht trauen, jemanden umzubringen und wenn sie es dann doch tut, muss es ausgerechnet der eine sein, der hätte helfen können, die Lage etwas entspannter zu machen. Nur, das er eben nicht der einzige ist. Julian und Emma hätten auch zu fast jedem anderen mit ihrem Parabatai-Problem gehen können – haben sie aber nicht.

Letztendlich ist es schwer, jemanden zu einem zweiten Teil zu überzeugen. Was ich allerdings sagen kann ist, dass The Dark Artifices auch für diejenigen ein perfekter Einstieg in die Shadowhunter-Welt sind, die die bisherigen Bücher nicht gelesen haben. Man braucht sie nicht zwingend für das Vorwissen, wird sie danach aber vielleicht noch lesen. Aber irgendwie muss man ja die Wartezeit überbrücken, ne?

Lord of Shadows (The Dark Artifices #2)

Taschenbuch: 699 Seiten
Verlag: Simon & Schuster Childrens Books (23. Mai 2017)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1471116654
ISBN-13: 978-1471116650
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

Lord of Shadows: Die Dunklen Mächte 2 erscheint am 9. Oktober 2017.

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Ich hoffe, ihr hattet eine kurze, sonnige Woche! Für diejenigen, die gestern trotzdem tapfer auf der Arbeit saßen (wie ich auch^^), lasst euch gesagt sein: Ohne uns gehts halt einfach nicht – irgendwer muss den Laden ja am Laufen halten ;) Manchmal muss man sich die Dinge einfach nur schön reden, denn ganz ehrlich? Es ist scheiße, zu Arbeiten, wenn alle anderen frei haben. Vor allem, wenn man dann eigentlich nur die zeit absitzt, weil man seine eigentliche Arbeit eben nicht machen kann, weil andere zu Hause sind. Deswegen bin ich gerade bei Brückentagen der Meinung: Entweder alle oder keiner. Aber auf mich hört ja wieder keiner^^

#Bookstagram

Nach einem kleinen Lesetief in den letzten Wochen bin ich endlich wieder gut dabei und hab ein bisschen was aufholen können. Simon vs. The Homo Sapiens Agenda hab ich beendet und dadurch ist der Knoten irgendwie geplatzt. Es war nett, aber ehrlich gesagt hab ich mehr erwartet. Ich schätze das liegt vor allem daran, dass ich erst so spät zu dem Buch gegriffen hab und die Erwartungen immens hoch waren, weil es von allen Seiten so gelobt wurde. Ich weiß nicht mal genau, was ich mit ‚mehr‘ meine, denn es war gut, so wie es war, aber es hat mich halt auch nicht überwältigt.

Zum Auffrischen hab ich mir Lady Midnight als Hörbuch geholt, was nicht die schlechteste Idee war. Ich hab tatsächlich ziemlich viel vergessen. Dann gabs noch die Kurzgeschichte A long Conversation, die wohl in der gedruckten Ausgabe von Lady Midnight drin ist (?), ich hab allerdings nur das ebook und musste die seperat kaufen. Auch nett, wie alle diese kleinen Geschichten so sind, aber eigentlich nicht notwendig. Nebenbei als kleines Hörbuch hatte ich dann noch Fantstic Beasts gesprochen von Eddie Redmayne und allein das ist Grund genug, es zu hören, denn Eddie IST Newt <3 Und dann war ich endlich bereit für Lord of Shadows. Ich weiß, Cassandra Clare ist mir viel Hass-Liebe verbunden, die einen hassen sie mehr, die anderen lieben sie. Bei mir ist es irgedwo dazwischen, einfach weil ich es hasse, dass sie nicht aufhören kann, auf den Shadohunters rumzureiten. Auf der anderen Seite liebe ich jede einzelne Geschichte davon, wenn ich sie dann lese und will nicht, dass es irgendwann endet. Und ich liebe es!

#Woanders

Normal verweise ich an dieser Stelle auf Blogposts von anderen, die mir gut gefallen haben, aber das ging diese Woche irgendwie unter. Denn da war doch tatsächlich ein Blog Zielscheibe kollektiven Unmutes, der Rezensionen oder zumindest Teile davon von anderen Bloggern als sein eigen ausgegeben hat. Das ist natürlich erstmal doof und keine feine Art und wäre ich betroffen, fände ich das auch nicht so nett. Hatte ich schonmal, hat mich tierisch aufgeregt. Ich verstehe also die Aufregung, aber es gibt nunmal verschiedene Wege, damit umzugehen. Und ganz ehrlich? Wenn unter den ersten Kommentaren schon sowas wie „Schadenersatz“ und „Du hörst von meinem Anwalt“ zu lesen ist, kann man sich ausdenken, wie es ab da weiterging – und es war nicht schön. Das dieses Mädchen vielleicht erst fünfzehn Jahre alt ist und offensichtlich mindestens ein Rechtschreibproblem hat, wurde zwar immer wieder eingeworfen, aber mit Füßen getreten. Noch schlimmer war eigentlich nur, dass ganz abgesehen vom Alter oder allem anderen giftige Weiber über jemanden abgerotzt und ihn mit Kommentaren, Mails und dieser ganzen Diskussion dermaßen fertig gemacht haben, nur weil sie sich in irgendeiner Art und Weise davon bedroht fühlen. Geht’s eigentlich noch? Was genau soll euch dieses Mädchen mit diesem Blog wegnehmen? Was genau ist es, vor dem ihr solche Angst habt? Dass euch jemand den Rang abläuft? Dass die Verlage nicht erkennen, wenn sie getäuscht werden? Glückwunsch. Wenn eure Mails an diese Bloggerin den gleichen Ton hatten, wie die Kommentare auf dem Blog und der FB-Gruppe, habt ihr damit ganz sicher ganz viel erreicht… nicht.

Ein weiterer Skandal hat sich dann auf der LLC ereignet, als dort scheinbar eine Autorin gefeiert wurde, die vor etwa fünf Jahren mehr durch Plagiate als tolle Bücher aufgefallen ist. Ramona hat einen gute Artikel dazu geschrieben, weniger gut fand ich einige der Kommentare. Das Ding ist nämlich: Klar ist das mies, jemanden immer und immer wieder für den selben Fehler an den Pranger zu stellen. Vielleicht hat sie wirklich was gelernt, vielleicht ist eine zweite Chance angebracht, vielleicht sollte man es einfach vergessen. Aber es nun eben auch so, dass man nur schwer etwas vergeben und vergessen kann, wenn man nie ein Zeichen der Einsicht gesehen hat.

#UndSonstSo

So, und jetzt möchte ich gerne zu ein paar netteren Sachen kommen…^^ Tina und Marina zum Beispiel, dank denen ich nun nicht nur weiß, was eine Monstera ist, sodern sie haben will. Außerdem ettliche andere Grünpflanzen, auch wenn ich weiß, dass sie bei mir eingehen werden. Vielleicht sollte ich mit Kakteen anfangen… Oder zu Rebecca Gablé, die angekündigt hat, dass es mit den Hörspieladaptionen von Waringham in eine zweite Rude geht. Yay! Nach Robin kommt nun John (Die Hüter der Rose) und das freut mich wirklich, weil es einfach nochmal was anderes ist, die Geschichte mit verschiedenen Sprechern zu hören. Quasi wirklich Kino für die Ohren. Suhrkamp hat indes über 1.500 Titel aus den Backlists von Suhrkamp und Insel wieder lieferbar gemacht und das hier schick zusammengestellt. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen was verloren geglaubtes dabei. Viel schicker jedoch finde ich die Vintage Minis von Penguin – sorry Suhrkamp – aber die muss ich glaube ich wirklich alle haben!

#WahnsinnInSerie

Game of Thrones: Nach unzähligen, aber allesamt wundervollen Bildern, gab es vorgestern endlich, endlich, endlich einen Trailer! <3 Das macht es jetzt natürlich nicht besser, denn wie gewohnt werden mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet (wer hätte das gedacht?), aber letztendlich ist das auch vollkommen egal. Die Vorfreude steigt und ich kann es kaum noch erwarten bis es endlich losgeht. Zusätzlich dazu gabs ein paar Informationen zu den evtl. geplanten Spin-offs von GRRM himself und eine coole Grafik, die genau erklärt, wie Jon und Dany miteinander verwandt sind.

Etwas, das ich nicht wusste: Bevor The Witcher ein Videospiel war, gab es da ein Buch. Interessiert mich jetzt trotzdem nicht so, weil ich kein Gamer bin, deswegen würde ich es vermutlich nicht lesen. Aber die Thematik gefällt mir, und deswegen war ich freudig überrascht, als Netflix eine Serienadaption angekündigt hat. Reinschauen werde ich in jedem Fall.

Grey’s Anatomy geht im Herbst in die 14. Staffel und eigentlich gab es da schonmal ein Spin-off, nämlich Private Practice, aber jetzt versuchen sie es einfach nochmal. Diesmal wird es um Feuerwehrleute gehen, die Serie kommt natürlich auch von Shonda Rhimes. Mal sehen.

#AufDenOhren

Das Album ist nicht nur Mist, aber so grundsätzlich haben sich Linkin Park keinen Gefallen getan. Sie haben was neues probiert und die meisten fans mögen es nicht. das ist doof. Der titelgebende Song für das Album ist allerdings wunderschön und vor allem in dieser Version (und vor dem Hintergrund) unglaublich bewegend <3 Ich hör trotzdem lieber Hybrid Theory und Meteora.

 

Und weil ich fest daran glaube, dass Katzen am Ende alles besser machen, bekommt ihr hier Dobby (kein Scherz!) auf der Suche nach dem vierblättrigen Kleeblatt^^

Habt eine schöne Woche!

 

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Im Grunde bin ich froh, dass diese Woche rum ist, auch wenn sie so kurz war. Andererseits ist es fast egal, denn auch meine Wochenenden sind gerade nicht sonderlich spaßig^^ Letzten Samstag hab ich einer Freundin beim Streichen in ihrem neuen Haus geholfen. Ein ganzes Haus! Anscheinend werden wir jetzt erwachsen oder zumindest sie. Ich ja eher nicht :D Als ich dann nach Hause kam und mich eigentlich auf meine Couch gefreut habe, durfte ich erstmal meine Mutter ins Krankenhaus fahren. Zahnschmerzen an einem Samstag Abend eines langen Wochenende kommen nicht so wahnsinnig gut. Jedenfalls hab ich da dann meinen Abend verbracht und das restliche Wochenende war auch eher durchwachsen. Und jetzt hab ich wieder ein langes Wochenende und zum Dank dafür Migräne… läuft grad wirklich gut^^

Was mich aktuell zusätzlich so ein bisschen nervt, sind diese ganzen fruchtlosen Diskussionen auf Twitter. Person A kritisiert was generelles, vollkommen berechtigt, denn das ist Kritik immer, wundert sich aber dann wieso alle anderen die paar Tweets nicht als absolute Meinung akzeptieren. Person B und C versuchen vielleicht, mitzudiskutieren, scheitern aber kläglich, weil man in 140 Zeichen einfach nicht ausdrücken kann, was man eigentlich sagen will. Das einzige, was dabei rauskommt, sind falsch verstandene Anschuldigungen und Missverständnisse und mir ist das einfach zu doof. Unterhaltet euch vernünftig oder gar nicht. Und wenn ihr erst gar nicht auf die andere Seite eingehen wollt, macht euch das auch nicht klüger.

#Bookstagram

 

Ich hab tatsächlich kaum was gelesen irgendwie… A Conjuring of Light hab ich angefangen, aber wie immer bei Schwab geht das eher langsam voran. Hinzu kommt diese Mischung aus ‚Ich muss endlich wissen, wie es aus geht!‘ vs. ‚Ich will nicht, dass es vorbei ist!‘ Nunja, ich werd’s schon noch zu Ende bringen, im besten Fall bevor Our Dark Duet erscheint. Hörbuchtechnisch bin ich in den allerletzten Zügen von Der Dunkle Thron – das hat jetzt auch wirklich lange gedauert, aber ehe ich das nicht fertig hab, darf ich den dritten Teil von Robin nicht anfangen! Und Lady Midnight übrigens auch nicht, dass ich gern vor Lord of Shadows noch mal lesen würde, aber es ist so dick. Also hab ich da kurz entschlossen das Hörbuch gekauft und hoffe, dass ich das bis zum Erscheinen von Band 2 schaffe. Gekauft hab ich auch, wer hätte das gedacht, und zwar Fitzgeralds I’d die for you gleich zweimal (einmal deutsch, weil mein eglisches Buch nicht kam und einmal englisch, weil es dann doch kam und ich vergessen hatte, abzubestellen^^), Die Unvergesslichen, weil ich es auf Instagram bei Fabian gesehen und mich schockverliebt habe und das neue Buch von Paula Hawkins. Ich bin gespannt.

Dann war da noch unglaublich tolle Post von Lovelybooks – ein kleines Dankeschön für die Teilnahme an #BloggerEmpfehlen. Ihr Lieben, ich habs doch gern gemacht (und würds immer wieder tun), trotzdem vielen lieben Dank – das Notizbuch ist der Knaller! <3

Weiterhin hab ich mich schonmal mit den Verlagsvorschauen für Herbst/Winter beschäftigt und werde daraus in den nächsten Tagen ein paar Beiträge mit meinen Highlights basteln. Habt ihr schon was gefunden, was ihr unbedingt haben müsst?

#Woanders

Schon vor etwas längerer Zeit hat Dani von ihrer Idee erzählt, einen Bücherschrank zu organisieren und jetzt ist dieser Traum wahr geworden, der Bücherschrank steht. Alle Infos dazu findet ihr hier. Die Mädels von Herzpotenzial schreiben auf ihrem Blog über Listenliebe und auch wenn ich mehr der PostIt-Mensch bin, kann ich euch den Beitrag empfehlen. Jan von Lost Pages war bei Petzi zu Gast und hat ein bisschen aus dem Nähkästchengeplaudert. Kat hat ihren neuen Blog van Himbeeren an den Start gebracht – vorbei schauen lohnt sich.

Und noch eine Sache, die ich persönlich sehr toll finde, gerade auch weil ich mich im letzten Wochendings über #ThingsOnlyWomenWritersHear aufgeregt habe.  Sven Hensel hat für den Mai die Autorinnenzeit ins Leben gerufen, mehr Infos findet ihr im Beitrag, aber im Grunde gehts darum, die Aufmerksamkeit ein bisschen mehr auf Autorinnen zu lenken, da die oft neben all den Männern im Literaturbetrieb unterrepräsentiert sind. Mitmachen erwünscht!

#UndSonstSo

Zuerstmal gabs jede Menge News. American Gods ist gestartet (geht über Amazon Prime/Video) und obschon ich sehr neugierig bin, warte ich glaube ich, bis ich durchschauen kann. Nicht, dass ich ne Ahnung hätte, worum es in dem Buch geht… Bis jetzt jedenfalls hab ich nur Gutes gehört. Marvel hat indes ein erstes Bild und einen Teaser-Trailer zu Inhumans veröffentlich – eine neue Comic-Adaption als Serie. Ich hab letztes Jahr mal einen Comic dazu gelesen, aber so richtig war geworden bich mit der Geschichte nicht. In Agents of S.H.I.E.L.D. spielen die auch ne Rolle, aber da hab ich auch noch nicht so viel weiter geschaut, dass ich wüsste, welche… Und wenn wir noch kurz bei Marvel bleiben wollen, lasse ich euch kurz diesen Link da. Ich lese keine Captain America-Comics, ich hab davon keine Ahnung, aber gemessen an diesem Artikel und der darin enthaltenen Zusammenfassung, finde ich sollte man den mal Lesen und wenn man Fan ist, sich vielleicht auch ein bisschen über die Filme hinaus informieren, bevor man das alles so hyped.

Am Donnerstag wurde dann bekannt, dass HBO aktuell an 4 (!!) Spin-off-Ideen für Game of Thrones dran ist, was natürlich nicht heißt, dass alle umgesetzt werden. Wahrscheinlich können wir froh sein, wenn es überhaupt eine schafft. Allerdings ist das ziemlich ungewöhnlich für HBO und ne ziemlich großartige Neuigkeit für alle, die nicht genug GoT bekommen können. Ich persönlich hoffe ja auf ein Prequel. Was würdet ihr gerne sehen?

Zum 20jährigen Erscheinen von Harry Potter startet auf Pottermore eine Leserunde durch alle sieben Bände. Das könnte tatsächlich interessant werden. Die New York Times beschäftigt sich mit Gal Gadot als Wonder Woman und fragt, ob sie zur Heldin unserer Zeit werden kann. Wenn man mich fragt: Klares JA!

Es wird außerdem eine neue Shatter me-Trilogie geben – irgendwas mit Warner. Ich bin mir nicht sicher, ob das sein muss, denn auch wenn Warner meiner Meinung nach ein cooler Charakter ist, hab ich irgendwie den Eindruck, dass das nur Fangirlbefriedigung ist. Andererseits möchte ich das Mafi eigentlich nicht unterstellen. Dann wieder wundert mich aber, wieso sie nach Jahren zu dieser Reihe zurückkehrt… kurz gesagt: ich bin skeptisch, werds aber vermutlich austesten, weil ich einfach zu neugierig bin^^

 

#Listopia

 

32 books that will make you a more well-rounded person || 6 Jane Austen Collections That Janeites Will Adore || 5 Tips on How to Fit as Much Reading Into Your Day as Possible || 7 Books Your Squad Needs to Read || 9 Classics Every 20-Something Needs To Read (If You Haven’t Already) || 9 Books I Wish My Male Teachers Had Read || 8 Books That Will Break Your Heart From Page One || Read these YA books after watching ’13 Reasons Why‘

#AufDenOhren

Es kommt ein neues Fall-Out Boy Album! Zwar erst im September, aber es ist gerade die beste musikalische News dieses Jahres für mich. Die erste Single, Young and Menace, gefällt mir richtig gut und ich kann es kaum abwarten, das ganze Album zu hören *.*

 

Habt eine schöne Woche! <3

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Monatsabschluss: April

MonatsabschlussApril2016

+ Gelesen

Lady Midnight – Cassandra Clare
A History of Notable Shadowhunters & Denizens of Downworld – Cassandra Clare & Cassandra Jean
Reasons to Stay Alive – Matt Haig
A Darker Shade of Magic – Victoria Schwab
Caroline & West: Überall bist du – Ruthie Knox
Wonder Woman: Earth One – Grant Morrison
Did I Mention I Love You? – Estelle Maskame
Caroline & West: Lass mich nie mehr los – Ruthie Knox
Do it with Love – Frank Bodin
Batman und Robin haben einen Disput – Stephen King
Moral – Stephen King
Die souveräne Leserin – Alan Bennett
Abwesenheitsnotiz – Lisa Owens

Der April, der April – der macht, was er will! Das traf hier nicht nur auf das Wetter zu sondern auch auf meine Leselust. Diesen Monat war nun wirklich alles dabei und ich bereue nichts davon^^ Gut, vielleicht Estelle Maskame ein bisschen, aber wer will schon so genau sein? Das Zitat ist aus „Do it with love“ das im wunderbaren Verlag Hermann Schmidt erschienen ist. Rezensionen, die ich gescchrieben habe, habe ich euch verlinkt. ADSOM war ein reread, deswegen ist die Rezension schon was älter. Das A Cup of Englisch Reads-Ziel wurde ebenfalls erreicht, also ein vollauf erfolgreicher Monat^^

Was habt ihr diesen Monat gelesen? Irgendwelche Geheimtipps?

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Frühling lässt sein blaues Band, wieder flattern durch die Lüfte* – allerdings sehr spärrlich… Die Wettervorhersage der letzten Woche hat zu 100% überhaupt nicht gestimmt. Die Tage, die schön hätten werden sollen, waren es nicht und die, an denen es regnen sollte waren so halbtrocken. Wie ein guter Wein. Immerhin^^ Schon mit Sommerreifen bestückt – der frühe Vogel und so – hab ich gestern morgen nicht schlecht geschaut, als ich nochmal Eis kratzen durfte.  In dem Fall passt es also ganz gut, dass ich die letzten zwei Wochen mehr auf der Arbeit als irgendwo anders verbracht habe – im Büro ist es wenigstens trocken. Und nachdem ich meinen Urlaub schon gemeinsam mit meiner Grippe verbracht habe, passt es ja auch ganz gut, dass pünktlich zum letzten Wochenende eine Migräneattacke kam (deswegen gabs da auch kein Wochendings – habt ihr nich gemerkt, ne?^^) Außerdem: Man schenkte mir Wein, Zeit und ein Lächeln. #happyme :D

#Bookstagram

 

Ich habe „Reasons to stay alive“ dann auch mal beendet. Es lässt sich gut lesen und wenn man mittendrin nicht zwei Wochen Pause macht, kann man das auch gut in einem Zug lesen. Es hilft in jedem Fall, besser zu verstehen, was Menschen mit Depressionen durchmachen, aber (und ich hoffe, dass ich damit niemandem auf die Füße trete) ich kann da einfach nicht mitreden. Als Erfahrungsbericht ist es ’spannend‘, aber als Mutmacher brauche ich es nicht. Letzten Freitag musste ich dann dringend „Lady Midnight“ fertig lesen, was dazu führte, dass ich um 4 Uhr nachts auch endlich mal im Bett lag *hust* :D Es hat sich auf jeden Fall gelohnt – ausführlich könnt ihr das in meiner Rezension lesen. „A History Of Notable Shadowhunters“ habe ich dann direkt hinterher geschoben – ein toll aufgemachtes Buch mit vielen Illustrationen zu den Charakteren von Cassandra Clare. Ich denke, dazu schreibe ich noch einen eigenen Beitrag. Und dann habe ich endlich „A Gathering of Shadows“ angefangen^^ Bisher mag ich es sehr gerne, weil schon auf den ersten 100 Seiten mehr passiert, als im ganzen ADSOM, aber ich hab noch nicht richtig Zeit gehabt, um mal mehr als ein paar Seiten am Stück zu lesen.

#Zitat

LadyMidnight

#Woanders

Simone hat sich die papego-App vorgenommen, mit der man gedruckte Bücher aus Totholz einscannen und so unterwegs weiterlesen kann – zumindest die nächsten 25% des Buches. Sollte für den Alltag erstmal reichen. Ob das alles so klappt – lest selbst! Tina hat nicht nur einen wunderhübschen neuen Blog, nein, sie war auch vor Kurzem – mal wieder – im Urlaub. Und wie das bei Tina so ist, lässt sie auch da keine Buchhandlung aus. Gott sei Dank macht Tina auch gerne Fotos. Deswegen kommt dann sowas dabei raus! <3 Ramona übernimmt am 16. April den Hashtag #ichlese, mit dem die Mayersche im letzten Jahr einen wahren Flashmob gestartet hat und bringt Bücher damit in die Twittertrends. Zumindest, wenn wir alle mitmachen. Carina hat eine Liste der kommenden Bücher mit Kick-Ass-Ladies gemacht – kann man mal auf Goodreads adden und im Auge behalten (leider erscheinen die erst noch alle). Mara hat für alle planlosen Blogger einen Newsletter eingerichtet, in dem sie kleine Bloghilfen zur Verfügung stellt – ich freu mich schon jetzt auf Post. Tilmann, seines Zeichens Blogger und Jurist (praktisch) hat schon vor längerer Zeit angefangen, rechtliche Fragen im Bezug aufs Bloggen zu klären und die Artikel sollte man einfach alle lese, deswegen: Welche Texte genießen urheberrechtlichen Schutz || Von rosaroten Elefanten und unanständigen Bären || Richtig zitieren im Internet || Dürfen Verlage und Buchhandlungen aus Rezensionen zitieren? Bei Sophie findet ihr 5 literarische Podcastempfehlungen und bei Marie könnt ihr bis zum 13. April noch was für das nächste Bookstagram-Foto gewinnen.

#UndSonstSo

Penguin Randomhouse UK gibt Shakespeare einen neuen Anstrich || The Lisa Simpson Bookclub || Thees Uhlmann über sein Buch & das Vertrauen seiner Lektorin || Erste Fotos zu den neuen Folgen Gilmore Girls || Auch dazu: Aufatmen, Sookie kommt auch zurück || Carlsen bringt das Script dazu Harry Potter and the Cursed Child 1 +2 auf deutsch || HarperCollins sichert sich weltweite Rechte zu den Begleitbüchern zu Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind || Unzensierte Szene aus Lady Midnight (soo toll, aber Achtung! Spoiler!) || Wonder Woman kommt früher ins Kino

Und meine persönliche Highlight-Buchnews: YA-Bücher über junge Superhelden – Batman, Catwoman, Wonder Woman und Superman von u.a. Marie Lu und Leigh Bardugo!!

#AufDenOhren

Aktuell krieg ich nicht genug von Walking on Cars. <3

So if I stand in front of a speeding car
Would you tell me who you are, what you like?
What’s on your mind, if I’d get it right?
How I love that no one knows
And these secrets all that we’ve got so far
The demons in the dark, lie again
Play pretends like it never ends
This way no one has to know

Habt eine schöne Woche & lasst euch nicht ärgern!

 

*Eduard Mörike – Er ist’s

Lady Midnight – Cassandra Clare

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+ Kurzbeschreibung

It’s been five years since the events of City of Heavenly Fire that brought the Shadowhunters to the brink of oblivion. Emma Carstairs is no longer a child in mourning, but a young woman bent on discovering what killed her parents and avenging her losses.

Together with her parabatai Julian Blackthorn, Emma must learn to trust her head and her heart as she investigates a demonic plot that stretches across Los Angeles, from the Sunset Strip to the enchanted sea that pounds the beaches of Santa Monica. If only her heart didn’t lead her in treacherous directions…

Making things even more complicated, Julian’s brother Mark—who was captured by the faeries five years ago—has been returned as a bargaining chip. The faeries are desperate to find out who is murdering their kind—and they need the Shadowhunters’ help to do it. But time works differently in faerie, so Mark has barely aged and doesn’t recognize his family. Can he ever truly return to them? Will the faeries really allow it?

+ Rezension

Die ersten Infos zu den Dark Artifices bekam ich 2012 auf einer Lesung von Cassandra Clare, bei der ich ein Interview für Fantasy-Fans mit ihr geführt habe. Das ist jetzt ganze vier Jahre her. Vier Jahre, in denen ich mir immer wieder unsicher war, ob ich mit den Shadowhunters nicht vielleicht lieber Schluss machen sollte oder eben doch weitermachen will. Eine kleine Hassliebe, wenn man so will, denn einerseits will man nicht immer das gleiche lesen, andererseits – wieso verdammt nochmal nicht? Cassandra Clare hat sich diese Welt ausgedacht. Niemand sonst wird diese Geschichten schreiben, wieso also nicht sie?

„City of Heavenly Fire“ ist vor zwei Jahren erschienen. Das war Grund genug, die komplette Reihe in diesem Jahr nochmal zu lesen, weil ich einfach nicht mehr genau wusste, was passiert ist und sehen wollte, ob ich danach wirklich Lust auf „Lady Midnight“ habe (hatte ich dann tatsächlich). Man kann „Lady Midnight“ aber auch ohne jegliches Reihen-Vorwissen lesen. Die Charaktere hat man zwar schonmal gesehen, wenn man die vorherigen Reihen kennt, aber richtig kennen lernt man sie eben erst hier. Die Geschichte an sich hängt nicht mit den vorherigen Teilen zusammen, baut aber in Teilen darauf auf. Grundsätzlich würde ich empfehlen, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen, in der sie erschienen sind (und zwar alle), aber wer keine Lust hast, vor „Lady Midnight“ erstmal neun andere Bücher zu lesen (was ich verstehen kann), verpasst auch nichts tragisches.

Die Geschichte spielt zeitlich 5 Jahre nach den Geschehnissen aus TMI, allerdings mit dem Institut von Los Angeles an einem anderen Ort. Die Herondales und Lightwoods sind mehr oder weniger außen vor, denn „Lady Midnight“ (und die folgenden Bücher aus The Dark Artifices und The Last Hours) wird sich mit den Familien Carstairs und Blackthorn beschäftigen. Grundproblematik ist die Tatsache, dass es Parabatai verboten ist, eine Liebesbeziehung einzugehen, was für Emma und Jules zum großen Problem wird. Natürlich weiß keiner so genau, warum es verboten ist, was das ganze noch komplizierter macht – einfach wär ja auch langweilig. Dementsprechend ist das ganze Buch natürlich hoch-emotional, romantisch bis zum geht nicht mehr und am (vorläufigen) Ende sehr herzzerreißend. Aber das ist nicht alles…

Im Focus steht außerdem Julians Familie, die unter den Geschehnissen aus TMI sehr gelitten hat und dessen Oberhaupt aus mehreren Gründen nun der noch minderjährige Jules ist. Seine ältere Schwester Helen lebt (unfreiwillig) im Exil; Mark wurde von den Seelie verschleppt und gehört seitdem der Wild Hunt an, bis er zurückkommt, um eine Mordserie mitaufzuklären. Aber natürlich fällt ihm das Zusammenleben mit seinen Brüdern und Schwestern sehr schwer, da die Zeit in Faerie anders vergeht und er seine Mühe hat, wieder in die gewohnten Abläufe reinzufinden. Gerade die Familienkonstellation und die damit verbundenen Probleme machen die Geschichte besonders. Außerdem ist es mal ganz erfrischend, nicht von jemandem zu lesen, der seine Kräfte erst noch entdecken muss, sondern von Leuten die damit aufgewachsen sind. Ach hier gibts übrigens gleichgeschlechtliche Paare, sowie People of Color, sofern da jemand Wert drauf legt.

Fans der Mortal Instruments kommen mit „Lady Midnight“ voll auf ihre Kosten und treffen alte Bekannte wieder, während Neu-Leser die Chance haben, die Shadowhunter in einer moderneren Umgebung kennen zu lernen (Avenger-Referenzen ftw!) und vielleicht dabei auf die Vorgeschichte neugierig werden. Alles in allem hat Cassandra Clare das Rad natürlich nicht neu erfunden, aber eine neue Geschichte in einer bekannten Umgebung konstruiert, die durchaus lesens- und empfehlenswert ist.

Lady Midnight (The Dark Artifices #1)

Gebundene Ausgabe: 720 Seiten
Verlag: Margaret K. McElderry Books (8. März 2016)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1442468351
ISBN-13: 978-1442468351
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

(erscheint am 17. Mai 2016 auch auf deutsch)