Talking as Fast as I Can: From Gilmore Girls to Gilmore Girls (and Everything in Between) – Lauren Graham

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Kurzbeschreibung

In Talking as Fast as I Can, Lauren Graham hits pause for a moment and looks back on her life, sharing laugh-out-loud stories about growing up, starting out as an actress, and, years later, sitting in her trailer on the Parenthood set and asking herself, “Did you, um, make it?” She opens up about the challenges of being single in Hollywood (“Strangers were worried about me; that’s how long I was single!”), the time she was asked to audition her butt for a role, and her experience being a judge on Project Runway (“It’s like I had a fashion-induced blackout”).

Rezension

Ich hatte mich sehr auf Lauren Grahams Buch gefreut, vor allem, weil es passenderweise zu den neuen Gilmore Girls Folgen auf den Markt kommen sollte. So grundsätzlich war das auch keine schlechte Idee, trotzdem konnte es mich nicht so ganz begeistern.

Sie schreibt wie sie spricht, aber genau das ist das Ding – das zu lesen wirkt nicht annähernd so gut wie es zu hören. Deswegen allein würde ich euch, wenn ihr euch für das Buch interessiert, zum Hörbuch raten, das von ihr selbst gesprochen wird.

Ansonsten ist es natürlich schön zu lesen, wie sie die Dinge beschreibt, weil sie ihren ganz eigenen Humor hat und sich selbst nicht zu ernst nimmt – gerade wenn es darum geht, wie sie als Dauersingle klarkommt oder wenn sie mal wieder mit ihrem Dad telefoniert. absolutes Highlight sind aber die Kapitel über die Gilmore Girls. In einem führt sie Tagebuch über einen Rewatch der ersten sieben Staffeln und kommentiert mit viel Witz ihre Frisuren, Klamotten und gibt ein paar witzige Details preis.

Zum Ende hin findet sich dann ein Set-Tagebuch zum Dreh der neuen Folgen für Netflix. Letztlich war das das beste am ganzen Buch, so traurig das auch klingen mag und allein darüber hätte ich auch tausend Seiten gelesen. Man spürt, dass sie diese Rolle von allen am meisten liebt und man freut sich mit ihr, dass sie diese Erfahrung noch einmal machen durfte.

Ich mag Lauren Graham unglaublich gerne, weil ich ihr tatsächlich abnehme, dass sie so ist, wie sie sich gibt, und ich wünschte mir, dass ihre Bücher mich begeistern würden, aber das tun sie nicht. Ihr Roman Someday, Someday, Maybe hat mir gefallen, aber wirklich großartig fand ich ihn nicht und so gehts mir auch mit Talking as Fast as I Can – ich habs gern gelesen, aber ich hätte auch nichts verpasst, wenn ich es nicht geta hätte. Dabei kann sie schreiben und trifft den richtigen Ton, aber nur selten den richtigen Höhepukt.

Talking as Fast as I Can: From Gilmore Girls to Gilmore Girls (and Everything in Between)

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Ballantine Books (29. November 2016)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0425285170
ISBN-13: 978-0425285176

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Wenn du freitags nach Hause kommst, und erstmal Kuchen backen musst, um runterzukommen, weißt du, dass die Woche kacke war^^ Ich mag meinen Job, aber Menschen finde ich grundsätzlich einfach anstrengend. Und diese Woche halt besonders. Anders als Kochen (wofür ich kein Talent habe) hilft Backen da fast immer. Es beruhigt mich tatsächlich, Eier, Zucker, Mehl und Butter zu mischen und zu gucken, ob am Ende was leckeres dabei rauskommt. Es wurde ein Earl Grey Lemon Cake und trotz dem ersten Versuch glaube ich, dass das mein neuer Liebelingskuchen wird. Victoria Schwab hat am Donnerstag ein Foto von dem Kuchen gepostet und es schien so, als sei sie sich nicht sicher, ob Earl Grey als Kuchen eine sinnvolle option ist – konnte ich mir jetzt auch nicht vorstellen, aber gereizt hat es mich schon. Also hab ich ein bisschen gegoogelt und geschaut, ob ich ein Rezept dafür finde :)

Ihr braucht:

  • 250 g Mehl
  • 250 g Butter (oder Margarine – ich backe immer mit Margarine, Butter macht das Ganze mitunter zu schwer)
  • 200 g Zucker
  • 5 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 4 TL Earl Grey (gemörsert)
  • 1 Zitrone
  • Puderzucker

Butter, Zucker und Eier gut mixen, dann Mehl und Backpulver langsam hinzugeben und verühren. Zitronenschale abreiben (vorher waschen nicht vergessen), Earl Grey zermörsern und mithinzugeben, nochmal mixen und ab in die gut gefettete Form damit. Vorgeheizten Ofen auf 260° C stellen, Kuchen rein, 50 min warten, fertig! Backzeit hängt natürlich immer vom Herd ab – im Zweifel beobachten und sobald er gut aussieht, mit einem Holzstäbchen testen. Während der Kuchen auskühlt, könnt ihr euch so langsam an den Guss machen – Zitrone auspressen, mit Puderzucker zum Guss anrühren und Kuchen bestreichen. Meine Zitrone gestern war arg sauer und der Kuchen an sich ist jetzt auch nicht soo süß, deswegen war das eine eher herbe Geschichte (trotzdem lecker^^). Wers süßer mag, nimmt die übrige Zitrone für was anderes (Tee?) und bestreicht den Kuchen mit weißem Schokoguss (es gibt so einen hellen Guss mit Vanille – der ist der Hammer!). Viel Spaß beim Backen :P

#Bookstagram

BookstagramWochendings

Ach, Instagram… so langsam machts mir keinen Spaß mehr. Ich möchte doch einfach nur meine Fotos posten und schauen, was meine Freunde so posten – am besten chronologisch, damit ich halt auch nichts verpasse. Aber irgendwie läufts nicht so… Gelesen hab ich trotz Gilmore Girls ganze zwei Bücher, und zwar zum einen Harry Potter and the cursed child, zum anderen It ends with us von Colleen Hoover. Zu letzteren gibts auf jeden Fall eine Rezension, aber lasst euch schonmal sagen, dass es großartig ist. Kein typisches Hoover-Buch, sondern eher ein bedeutungsvoller Liebesroman mit einer wichtigen Botschaft. (Und ich hab A Monster Calls endlich gefunden!)

#Netzgeflüster

Ich versuche, nichts auszurasten, aber das wird schwer, denn The Young Elites von Marie Lu wird verfilmt und es sieht so aus, als täte sich da jetzt endlich was, denn jetzt gibt es auch eine Drehbuchautorin. Hoffentlich wird da gut, die Bücher sind es in jedem Fall. Karla hat auf Lovelybooks eine Liste von und mit starken Frauen angefangen. Für Laura läuft gerade eine Blogtour zu ihren Büchern und hier verrät sie ein bisschen mehr über Water & Air, das im Februar 2017 erscheint (noch sooo lange!) – aber ich habs ja schon gelesen. Deswegen kann ich euch auch sagen, dass es großartig ist ihr das jetzt schon vorbestellen könnt. Im November erscheint ein neues Buch von Lauren Graham aka Lorelai Gilmore. Es ist kein Roman, sondern eher, naja, ihre Lebensgechichte inklusive der Gilmore Girls. Ich bin gespannt, was für Einblicke uns da erwarten und ich freue mich sehr drauf. Game of Thrones ist diese Woche 20 Jahre alt geworden. Unfassbar, wie sich die Reihe innerhalb von zwei Jahrzehnten entwickelt hat. Ich selbst bin erst mit der Serie in 2011 dazugekommen, aber das sind ja nun auch schon 5 Jahre. Ich will gar nicht wissen, wie viele Jahre noch vergehen müssen, bis die Reihe tatsächlich zu Ende ist. George R. R. Martin hat die Gelegenheit genutzt und einen Blogpost geschrieben, der zwar nichts über The Winds of Winter verrät, aber immerhin eine illustrierte Jubiläumsausgabe ankündigt, die im Oktober erscheint. Klickt den Link und seht euch die Bilder an – spätestens dann wird klar, wieso ich die haben muss. Jetzt. Am besten sofort. Und dann gabs da noch diesen Artikel – Intelligent people tend to be messy, stay awake longer, and swear more – das beruhigt mich sehr, denn das bedeutet, dass ich intelligent bin^^

#Listopia

11 YA Novels That Deal With Mental Health Issues || 5 Signs You’d Rather Read a Book Than Go Out Tonight || 9 Thrillers (One True) That Times Editors Think You Should Read This Summer || 11 Things To Know If You’re Dating A Book-Lover || 8 Books That Will Break Your Heart From Page One || 14 Complex, Experimental, and Ambitious Epic Novels by Women || 10 Best Friend Gift Ideas For Your Book-Loving BFF || 8 Signs You Like Books More Than Most Humans || 10 Books For Adults That Are Just As Magical As The Harry Potter Series

Habt eine gute Woche <3

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Ich weiß nicht, was ich schreiben soll. Ich finde kaum Worte für das, was gerade in der Welt los ist und es macht mich unendlich traurig. Ich verstehe nicht, wie Menschen anderen Menschen etwas antun können, dass sie selber nie erfahren möchten und noch weniger verstehe ich, wie man sowas tun kann, wenn man es bereits selbst erfahren hat. Ich verstehe es einfach nicht. Und was noch viel schlimmer ist – ich fühle mich machtlos. Ich weiß nicht, was ich tun kann, ich weiß nicht, wie ich es ändern kann und ich weiß nicht, wie man einfach weitermachen kann, ohne abzustumpfen. Am Liebsten würde ich an Tagen wie diesen einfach nur so lange hier sitzen, bis ich das alles verarbeitet habe und erst dann weitermachen, wenn es wieder geht. Aber genau das geht eben nicht. Die Welt steht nicht still und durch Trauer allein wird nichts besser. Also: Lebt. Liebt. Lacht. So viel ihr könnt.

Untitled
#Bookstagram

Lesetechnisch war die letzte Zeit nicht so erfolgreich… ich hab kaum Zeit, und wenn ich in den letzten zwei Wochen doch mal Zeit hatte, war ich in ein Manuskript zum Testlesen vertieft, das ich aber gestern beendet habe. Hint, hint: Das Buch gibts ab Mitte Januar, falls ihr raten wollt^^ Die Interessanten habe ich endlich (!!) beendet – super Buch für Leute, die auf Gechichten stehen, die sich über mehrere Jahrzehnte ziehen. Bin sehr froh, dass ich noch mehr von Meg Wolitzer zu Hause habe, um baldmöglichst wieder in eine ihrer Geschichten einzutauchen. Außerdem beendet: The Girls von Emma Cline (erscheint Ende des Monats auch auf deutsch).

#ImKino

Ich habe natürlich Ein ganzes halbes Jahr gesehen. Ich würde mal sagen, er war okay, aber ich fand ihn leider nicht überragend. Emilia Clarke ist nun einmal Daenerys. Der versteinerte Gesichtsausdruck steht ihr auch viel besser als die Augenbrauenaction – meine Güte. Ich konnte kaum woanders hinschauen. Matthew Lewis wird für mich nie jemand anderes sein, als Neville Longbottom. Nie. So generell fand ich den Film einfach nicht optimal besetzt, dafür war er aber dem Buch sehr nahe. Letzteres kann man wiederum von Smaragdgrün überhaupt nicht sagen. Es ist zwar schon eine ganze Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, aber falls auch nur irgendwas aus dem Film im Buch vorgekommen wäre, hätte ich mich daran erinnern können. Ernsthaft – für eine deutsche Produktion war der erste Teil gar nicht soo schlecht – da hätte was draus werden können. So hoffe ich einfach, dass die Amerikaner in ein paar Jahren das ganze nochmal neu verfilmen, da war Ruby Red ja auch der geile Scheiß. Außerdem hab ich bereits am Donnerstag hab ich meine Karten für Suicide Squad gekauft und ein Date klargemacht (okay, ich hab jemanden quasi gezwungen, mit mir rein zu gehen, aber was sollte ich sonst machen?). Große Vorfreude! Bis zum Wonder Woman – Film dauert es leider noch fast ein Jahr, aber hier gibts neue Bilder  und hier ein Interview mit Gal Gadot. Ich bin zwar immer noch ein bisschen skeptisch, ob das was wird, aber ich hoffe es so sehr! Ich habe Der Dunkle Turm von Stephen King nicht gelesen (Schande!), deshalb hab ich keine Ahnung ob das passt oder nicht, aber die ersten Bilder vom Film sehen so großartig aus, dass ich gar nicht weiß, wohin mit mir. Dann war da noch der neue Trailer zu A Monster Calls – holy shit, ich muss unbedingt das Buch lesen, aber ich finde es einfach nicht…

#WahnsinnInSerie

Tanzmarathon. Muss ich mehr sagen? <3 Ich bin so unfassbar glücklich, zurück in Stars Hollow zu sein und das ganze Luke/Lorelai/Christopher-Drama sowie das Dean/Rory/Jess-Drama nochmal erleben zu dürfen – die Mädels haben mir gefehlt, ich fühle mich mit meinem imensen Kaffeekonsum endlich wieder verstanden und freue mich auf die 3 1/2 Staffeln, die ich jetzt noch vor mir habe^^ Lauren Graham gehts übrigens genauso. Außerdem auf der Liste: Lucifer (weil Laura das so mag) und Stranger Things, welche seit gestern auf Amazon bzw. Netflix sind. Außerdem: Fox hat einen Piloten für eine X-Men Serie angefordert – yay!

#UndSonstSo

Victoria Schwab again. Quintessenz aus dem Text: „Overnight Success is almost always a myth. Half of this industry is luck, and half is the refusal to quit.“ Trotzdem sehr lesenswert. Um das Erscheinen von Harry Potter und das verwunschene Kind zu feiern, startet Carlsen die #HarryPotterChallenge – von Juli bis September könnt ihr fleißig mitmachen, die Bücher nochmal lesen und tolle Gewinne abstauben. Seit ich gestern von diesem Nintendo-Ding gehört habe, will ich es haben. Sofort! Game of Thrones wird in diesem Jahr 20 – also das erste Buch – und dazu gibts eine schicke Jubiläumsausgabe, die ich jetzt natürlich auch haben will weil illustriert. Vampire Academy feiert erstmal seinen 10. Geburtstag, aber auch dazu gibts eine Neuauflage mit Bonuscontent. Problem dabei – alle wollen den Bonuscontent, aber eigentlich hat man die Bücher ja schon und ach… bevor ich jetzt weiterrede, mach ich da einen eigenen Blogpost draus^^ Und der Hype um Sarah J. Maas ist leider noch nicht vorbei, nachdem diese Woche 8 (!!) neue Bücher für die bestehenden Reihen angekündigt wurden. Wenn ich jetzt also noch einen über Cassandra Clare lästern höre, krieg ich vermutlich zu viel. Henrik hat die Liste mit Verlagen auf Instagram mal wieder aktualisiert und Jess stellt ihre Lieblingssommerbücher vor (das wollte ich auch noch machen, danke für die Erinnerung^^).

Und weil die Woche insgesamt so furchtbar war, schaut euch doch an, wie Samuel L. Jackson mit einem wunderbaren Street-Slang die letzten 6 Staffeln Game of Thrones erklärt – das ist nämlich wirklich lustig^^ Auf #wenigerDrama – habt eine schöne Woche! <3

[Gelesen] Someday, Someday, Maybe (Lauren Graham)

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+ Kurzbeschreibung

It’s January 1995, and Franny Banks has just six months left of the three-year deadline she set for herself when she came to New York, dreaming of Broadway and doing “important” work. But all she has to show for her efforts so far is a part in an ad for ugly Christmas sweaters, and a gig waiting tables at a comedy club. Her roommates―her best friend Jane, and Dan, an aspiring sci-fi writer―are supportive, yet Franny knows a two-person fan club doesn’t exactly count as success. Everyone tells her she needs a backup plan, and though she can almost picture moving back home and settling down with her perfectly nice ex-boyfriend, she’s not ready to give up on her goal of having a career like her idols Diane Keaton and Meryl Streep. Not just yet. But while she dreams of filling their shoes, in the meantime, she’d happily settle for a speaking part in almost anything—and finding a hair product combination that works.

Everything is riding on the upcoming showcase for her acting class, where she’ll finally have a chance to perform for people who could actually hire her. And she can’t let herself be distracted by James Franklin, a notorious flirt and the most successful actor in her class, even though he’s suddenly started paying attention. Meanwhile, her bank account is rapidly dwindling, her father wants her to come home, and her agent doesn’t return her calls. But for some reason, she keeps believing that she just might get what she came for.

Someday, Someday, Maybe is a story about hopes and dreams, being young in a city, and wanting something deeply, madly, desperately. It’s about finding love, finding yourself, and perhaps most difficult of all in New York City, finding an acting job.

+ Rezension

Bei dem Namen Lauren Graham denke ich an Kaffee, Kaffee, große Familienfeiern, Kaffee und komplizierte Beziehungen – dazu eine alleinerziehende Mutter, die ihre 1-2 Kinder (je nach dem in welcher Serie) meistens unter Kontolle hat und sich mit Witz und Charme durchs Leben schlägt. Als ich von ihrem Buch ‚Someday, Someday, Maybe‘ hörte, habe ich deswegen nicht lange gezört und so viel Glück gehabt, dass ich bei NetGalley vorab zum rezensieren bekam.

‚Someday, Someday, Maybe‘ erzählt die Geschichte von Franny, die sich kurz vor Ende ihrer selbstgesetzen Deadline befindet und verzweifelt auf der Suche nach einem wichtigen Schauspielengagement ist. Es geht hier um den Traum, als Schauspielerin ernst genommen zu werden und Erfolg zu haben und sich dabei nicht von kleinen Rückschlägen entmutigen zu lassen. Aber genau das ist leider nicht der Fall…

Ich hätte erwartet, dass Lauren Graham hier in Lorelai Gilmore-Manier mit Witz punkten kann und ihre Protagonistin mit genügend Selbstvertrauen ausstattet, auch den Schattenseiten ins Auge zu blicken. Sie soll Waschmittel-Werbung machen? Sie soll oben ohne in einem Zombie-Film zerfleischt werden? Ja mei, es könnte schlimmer sein und es ist immer eine Frage, wie man damit umgeht. Braucht man, wie Franny, dringend Geld zum Leben, muss man ab und an in den sauren Apfel beißen. Aber ich fand, dass sie an den richtigen Stellen zu frh aufgegeben hat und an den falschen Kompromisse gesucht hat, mit denen sie im Endeffekt auch nicht leben konnte. Sie weiß, was sie will und sie ist bereit, die ersten paar Schritte zu gehen, aber dann verlässt sie der Mut und sie hofft, dass die Dinge ihr am Ende einfach zufliegen.

Ihre Beziehungen verlaufen im Sande, weil sie einfach jeder Konfrontation aus dem Weg geht. Wenn es nicht klappt, klappt es eben nicht – wird schon irgendwie. Aber von einer solch traurigen, teils sogar depressiven Protagonistin liest man eben nicht gerne. Kurz vor Ende kommt dann doch noch die erlösende Wendung sowie das Aufflackern von Selbstbewusstsein, aber auch das ändert nichts an der Tatsache, dass die Geschichte vorher hauptsächlich dahin plätschert.

Man sagt immer, dass man als Autor über die Dinge schreiben soll, die man kennt – und das stimmt bei Lauren Graham wohl in dem Fall zweifelsohne. Dennoch wäre es mir lieber gewesen, wenn hier weniger die schlechten als viel mehr die guten Erfahrungen zum tragen gekommen wären.

Die Mutter- und Namensgebungsgeschichte geht vollkommen unter, wenn man die erwähnte Kurzgeschichte von J. D. Salinger nicht kennt und das ist schade, denn die Auflösung kommt auch erst zum Ende hin. Wenn die Geschichte vorher erklärt worden wäre, wäre Frannys Antrieb und ihr unterwegs schwächelndes Ducrhhaltevermögen leichter nachvollziehbar gewesen.

Ich habe nicht ganz verstanden, warum das Buch ausgerechnet 1995 spielt, aber möglicherweise lag das an den Sidekicks ihres Vaters, die sonst nicht möglich gewesen wären („Ich habe gehört die machen jetzt eine neue Serie… Friends oder so. Das könnte was werden, sprich doch da mal vor!“)

Alles in allem mochte ich die Geschichte vom Grundsatz her – aber meine Erwartungen waren einfach ganz andere. Ich hoffe allerdings, dass Lauren Graham das vielleicht einfach nochmal versucht und mich dann überraschen kann.


Someday, Someday, Maybe ★★★☆☆

erscheint am 30. April 2013
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Ballantine Books
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0345532740
ISBN-13: 978-0345532749

(die deutsche Übersetzung ist wohl auch schon in trockenen Tüchern)

In my Mailbox #16

Mir war ja schon klar, dass ich die Februar-Aufgabe bei SubAbbauExrem nicht schaffe – nichts online zu kaufen, ist einfach nicht möglich, zumal ich ein paar offene Vorbestellungen habe. Dass ich allerdings direkt am 1. Februar ein eBook gekauft habe, ist allein die Schuld von Amazon. Die hätten Prodigy ja auch einfach mal versenden können (was sie übrigens immer noch nicht getan haben >.<).

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Unravel Me – Tahere Mafi

Bei dem Buch konnte ich nun wirklich nich warten, auch wenn es dann doch eine Woche rumlag. Allerdings hab ich den kompletten Freitag genutzt, um es in einem Zug fertig zu machen. Heiß, heiß, heiß!

Das Leben und das Schreiben – Stephen King

Verspätetes Geburtstagsgeschenk von Mortal Bookshelf <3 Ich wollte das Buch schon ewig haben und Laura hat mein stilles Flehen erhört :)

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Wie ein Licht in der Nacht & Das Schweigen des Glücks – Nicholas Sparks

Am Mittwoch im Kino sah ich die Vorschau für ‚Wie ein Licht in der Nacht‘ – und war begeistert. Und an sich mag ich ja so Herzkram ganz gerne… Mädchen halt. Wie ein Licht in der Nacht will ich in jedem Fall noch lesen, bevor er ins Kino kommt :)

Und sonst…

Von NetGalley bekam ich Someday, Someday, Maybe von Lauren Graham (Gilmore Girls, Parenthood) und gekauft habe ich wie gesagt Prodigy von Marie Lu. Das sind 6 neue gegenüber 5 gelesenen. Way to go…