Messedings.

Ich hatte bereits einen sehr, sehr langen Beitrag zur Messe getippt. Der Grund, warum ihr diesen nicht zu lesen bekommt, ist so simpel wie doof – ich hab ihn nämlich beim Speichern versehentlich überschrieben… >.< Da ich quasi ewig daran gesessen habe, geht meine Motivation jetzt nochmal jeden einzelnen Tag zu beschrieben, tatsächlich gegen Null, was mir sehr leid tut. Aber vielleicht ist es auch einfach besser so. Also dann…

#SektSells!

Wer mein Twitter und Instagram verfolgt hat, hat eventuell mitbekommen, dass ich einem Gläschen Sekt auf der Messe nicht abgeneigt war. Böse Zungen behaupteten am letzten Tag sogar, ich könne ihn riechen (dabei hat uns besagte Zunge selbst zum Reste trinken eingeladen! :P). Tatsächlich war Samstag der einzige Tag, an dem es ohne gehen musste. Das Ding ist aber das – die, die mich getroffen haben, wissen ja, dass ich Schnupfentechnisch leicht angeschlagen war und was tötet Bakterien bitte besser ab, als Alkohol? Ja, richtig, nur Bett & Buch, aber das ist halt irgendwie keine Option, wenn man extra nach Leipzig zur Buchmesse gefahren ist.

#KeinSandersonFürYvo

Das wurmte mich tatsächlich, weil ich gerne zum Piper Fantasy-Leseabend gegangen wäre. Christian hab ich zwar schon am Donnerstag getroffen, aber Brandon Sanderson wäre auch cool gewesen. Immerhin hat Laura mein Buch mitgenommen, sodass ich wenigstens eine Signatur habe, aber schade ist es halt trotzdem. Es war nur einfach nicht drin, denn ich glaube, dann hätte ich Samstag und Sonntag komplett flach gelegen und das will ja auch keiner.

#AproposLesung

Ich habe in diesem Jahr überhaupt so wenig Lesungen wie nie besucht. Eigentlich nur die von Laura auf der Fantasy-Leseinsel (told you so a long time ago!), dafür war die allerdings tatsächlich fantastisch! Unglaublich gut und souverän hat Laura nicht nur gelesen, sondern auch Fragen im Interview und aus dem Publikum beantwortet, nur um dann die elend lange Schlange zu befriedigen und all die Bücher zu signieren. Und wenn ich sage all die Bücher, dann meine ich das auch, denn am Ende waren nur noch 5 übrig.

#AllYouNeedIsLovelybooks!

Was seit unserer ersten Messe dazugehört, ist der #LBLesetreff. Damals saßen wir noch mit 10 Leuten vor der Messe, heute wird ein Saal mit 380 Menschen gefüllt (und schlagartig geleert, wenn der offizielle Teil des Programms vorbei ist…). Aber die wirklich coolen Leute brauchen keine Goodie Bag, kein Programm und keine Mini-Gugel. Die wirklich coolen Leute lassen sich nach dem Lesertreff vom LB-Team rauskehren, weil sie sich von allein nicht losreißen können. So nämlich!

Und weil das auch einfach immer noch nicht reicht, wird einfach jeden Tag am Stand vorbeigeschaut – man könnte ja was verpassen (und vielleicht gibts da ja auch Sekt *hust* :D). Aber mal ohne Scheiß – Tina, Marina & Marcel (und der Rest des Teams natürlich auch^^) – ihr macht jeden Besuch am Stand zu was Besoderem, sodass man immer wieder gern vorbei kommt und sich freut, mit euch zu quatschen. Danke dafür! <3

#UndZumEndeImmerKino

Was wir einfach jedes Jahr machen, ist Sonntags Abends nochmal alle zusammen ins Kino gehen. Im weitesten Sinne sind es immer Buchverfilmungen, und für meinen Teil sind wir auch dem Muster treu geblieben, dass sie nie wirklich gut sind – wir hatten schon Warm Bodies, Rubinrot, Shades of Grey, Vampire Academy, Deadpool und jetzt dann Die Schöne und das Biest. Ja, ich weiß, viele mögen den Film, ich mag ihn (theoretisch) auch, aber halt vor allem dann, wenn man eben keine echten Schauspieler sieht. Abgesehen davon ist die deutsche Synchronisation furchtbar unsnchron, vor allem beim Gesang. Ich hab den Zeichentrickfilm damals schon im Kino gesehen und mich verliebt; das ändert selbst Emma Watson nicht, egal wie gut sie ist.

#SozialeInkompetenzAtItsBest

Kein Scherz – eigentlich bin ich vollkommen ungeeignet, um auf so eine Messe zu gehen. Ich hasse Smalltalk und weiß nie, wie ich auf Leute zugehen soll. So ergibt es sich dann, dass ich Tilman an der Garderobe einfach hart ignoriere, weil ich denke „der kennt mich eh nich, woher denn auch und was soll ich schon mit dem reden?“, nur um dann am nächsten Tag beim Sekt (man erkennt ein Schema, ne?) doch noch ins Gespräch zu kommen und festzustellen, dass er mich a) sehr wohl erkannt, das aber b) sehr locker genommen hat und es c) am Ende wirklich nett war, mal in echt zu quatschen, sei es auch nur Kinderriegel und Mandelmilch (Life Hack!). Aber genauso überfordert bin ich dann, wenn innerhalb einer Stunde gleich drei Menschen auf mich zukommen und mir sagen, dass sie mein Wochendings so toll finden und jedesmal lesen (Hach! <3) oder wenn plötzlich jemand vor mir steht und sagt „Du bist also die berühmte Yvo. Ich hab so viel von dir gehört und jetzt treff ich dich!“, was wirklich mega süß war, auch wenn meine Reaktion womöglich anderes vermuten lies. Ich freue mich wirklich über solche Sachen, ich kanns nur einfach nicht so zeigen (und gerade hab ich das Gefühl, ich schreibe mich damit um Kopf und Kragen…) Aber egal, ich habs wenigstens versucht^^

Man kann so gut planen wie man will, aber man trifft dennoch nicht alle, geschweige denn, das man alles mitkriegt. Besonders gefreut habe ich mich aber, dass es mit Sarah, Sandy, Dani, den Bakers, Shanty und Michael, Jan, Philip, Karla, Karin, Jess, Sandra, Cara, Jennie (+ ihrem Freund sowie einer Freundin, deren Namen ich nicht weiß, die ich aber hiermit grüße), Mara, Sandra, Claudia und vielen, vielen anderen, die ich jetzt vergessen habe, geklappt hat. So eine Messe ist letztendlich immer ein bisschen wie ein großes Klassentreffen, allerdings mit Menschen, mit denen man wirklich was gemeinsam hat^^

Statt im Messeblues zu versinken, freue ich mich jetzt schon auf Frankfurt – macht einfach mehr Sinn! <3

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Mal eine Woche einfach nur im Bett bleiben – hab ich diese Woche geschafft^^ Ist allerdings nicht so erstrebenswert, wenn man so krank ist, dass man eh nichts machen kann. Ist aber auch typisch, dass ich a) von der Messe mit einer Grippe nach Hause komme, die mir b) natürlich meinen Urlaub versaut. Als ich dann am Dienstag beim Arzt war, hat der mich schon nur angucken müssen, um mir das Rezept für Antibiotika fertig zu machen. Läuft! :D Aber jetzt gehts schon wieder fast. Heute Abend steht die Taufe des Liebligsneffen an, wer auch immer sich sowas für Abends ausdenkt^^ Den Rest des Osterfestes werde ich lesend verbringen, bevor ich Dienstag dann doch wieder arbeiten muss.

#Bookstagram

     

Natürlich habe ich in den letzten zwei Wochen nicht allzuviel gelesen, Buchmesse sei Dank, aber ein bisschen was hier und da geht immer. Zum Beispiel „Reasons to stay alive“ von Matt Haig, das mich, im Gegensatz zu vielen anderen, eher unbeeindruckt zurück gelassen hat. Trotzdem sind einige schöne Stellen drin. Paralell dazu stecke ich immer noch in „City of Lost Souls“, das ich aber hoffentlich am Oster-Wochenende beenden werde (wehe, wenn nicht). Auf der Zugfahrt nach Hause habe ich dann „And I Darken“ von Kiersten White angefangen, dass ich glücklicherweise schon vorab vom Penguin-Verlag bekommen habe (superschönes Proof-Cover, tolle Story, freut euch drauf!). Grundsätzlich kamen aber die Bücher bei all dem Messewahnsinn viel zu kurz – kaum zu glauben.

#WahnsinnInSerie

Krankheitsbedingt habe ich nicht nur die übrigen Folgen Shadowhunters (reden wir nicht drüber) nachgeschaut, sondern auch den Rest der 11. Staffel Greys Anatomy. Alter… was haben die sich dabei gedacht? Dass McDreamy stirbt, war mir ja schon seit letztem Jahr dank all der Newsseiten klar, die das als DIE Headline schlechthin verkauft haben. Aber die Art und Weise wie… also nein. Einfach nein. Und alles was danach kam, war auch irgendwie… nein. Vermutlich hätte ich einfach mit Christina aussteigen sollen – das wäre wohl das schlaueste gewesen. Aber gerade jetzt will ich natürlich wissen, wie Meredith ohne Derek klarkommt, also muss recht zeitnah auch die 12. Staffel her. Ich werde nie davon loskommen, oder?

#Zitat

Zitat

#Buchmessedings

Ich hab überlegt, ob ich einen eigenen Beitrag draus machen soll, aber nach dieser Messe bin ich so zweigeteilt, dass es vielleicht kein schöner Beitrag wird^^ Versteht mich nicht falsch – es war toll und ich will kein einzelnes Treffen missen. Buchmenschen sind mir einfach die liebsten und ich bin jedem dankbar, der mich erkannt hat, weil ich mit Tunnelblick durch die Gänge gehechtet bin (ne Karla? :D). Aber es lief irgendwie trotzdem nicht. Obwohl unser Terminkalender leerer als in den letzten Jahren war, sind wir mehr durch die Gegend gehetzt. Ich hab das Gefühl, ich habe kaum was gesehen und die vier Tage sind nur so vorbeigezogen. Ich werde wohl noch ein paar Tage alles sacken lassen müssen und mal sehen, ob was vernünftiges dabei rauskommt ;)

#Woanders

Heute ist #IndiebookDay! Weil ich immer noch nicht so ganz fit bin und bereits letztes Jahr feststellen musste, dass meine Buchhandlung ganz viel kann, aber keinen IndiebookDay habe ich das dieses Jahr gleich Online gemacht. Aber halt heute, weswegen meine Bücher noch nicht da sind^^ Noch habt ihr ein bisschen Zeit, um euch durch den Hashtag oder diverse Blogbeiträge (Buzzaldrins Blog, Buchkolumne, Pinkfisch) zu klicken und loszugehen, eBooks kann man auch nach Ladenschluss noch kaufen und Bestellen geht sowieso immer. Meine Auswahl verlinke ich euch auch – aller guten Dinge sind schließlich drei ;)

Habt eine schöne Woche und bleibt gesund ;)

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Huch, was’n das? Da war doch tatsächlich die letzten Tage so ein großer, gelber Ball am Himmel, der alles ein bisschen besser gemacht hat. Man nennt es auch Sonne und sie darf gerne bleiben, ich mag sie nämlich. Sie macht so ein wohliges, zufriedenes Gefühl. (Btw: Das ist der Blick aus meinem Bürofenster – ohne Filter, morgens um 7. Fast idyllisch, wäre da nicht das fette Bauhaus-Schild^^) Außerdem fangen die Blumen an zu blühen, die Vögel zwitschern, alles ist schön… Man könnte fast meinen, ich hätte Frühlingsgefühle, so eklig gut drauf bin ich heute :D Das liegt aber vor allem daran, dass ich ab Dienstag Mittag Urlaub habe. Abends geht’s nämlich zu Avantasia (das sind die Verrückten, die beim ESC-Vorentscheid waren). Dazu nur kurz: Ich weiß, Power Metal ist nicht jedermanns Sache; ich weiß, Tobias Sammet wirkt wie eine Kreuzung zwischen Meat Loaf und Bon Jovi auf Speed, aber das Projekt ist dennoch großartig. Es lohnt sich, sich mal ein bisschen einzulesen und herauszufinden, um was es geht. Und vielleicht fixt euch dieses Lied so an wie mich vor… langer Zeit. Ganz langer Zeit.

Und am Mittwoch gehts dann gleich weiter zur #LBM – YAY! Ich hab tatsächlich noch ein bisschen Platz in meinem Terminplan, den ich entweder auf der Fantasy-Leseinsel oder viel lieber noch mit ein paar von euch bei einem Käffchen verbringen würde. Seid ihr da? Sagt bescheid!

#Bookstagram

Ich bin mit Cassandra Clare noch nicht sehr viel weiter gekommen. Lady Midnight ist erschienen, ohne dass ich auch nur annähernd bereit wäre, es anzufangen, denn ich stecke immer noch in City of Fallen Angels. Allerdings werde ich das so schnell wie möglich beenden, um heute noch mit den Mädels City of Lost Souls anfangen zu können. Zwischendrin hab ich einen netten Samstag mit coolen Leuten und einem nicht so coolen Buch verbracht. Mehr dazu findet ihr hier. Gestern ist dann #Schattentraum3 erschienen – der Abschluss zu Monas Trilogie, den ich um Weihnachten rum für sie testgelesen und für gut befunden habe. Besonders die Widmung find ich sehr toll, aber auch, das mein Name in der Danksagung steht^^

#Zitat

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#Woanders

Sandy hat eine kleine Ode an den Breakfast Club verfasst (super Film!) und Bücher gefunden, die im Aufbau der Geschichte ähneln. Hier gibts noch eine weitere Liste mit älteren Büchern, die ebenfalls dazu passen. Kennt ihr andere, die ihr Sandy empfehlen könnt oder sind die aufgelisteten Bücher was für euch? Lotta hat auf ihrem Blog in dieser Woche Anne Freytag zu Gast, die einen wundervollen Text über das Autorensein geschrieben hat. (Memo an mich: Dringend was von Anne lesen!) Sandra hingegen schreibt in der Büchernische übers Bloggen und möchte den Text allen Bloggern einfach nur unters Kopfkissen legen, denn genau darum geht es: Etwas machen, an dem Spaß hat und mit Spaß dabei bleiben. Mara hat gleich zwei tolle Beitrage aus dieser Woche. Zum Weltfrauentag hat sie eine Reihe von Büchern vorgestellt, die sich mit lesenden undoder schreibenden Frauen beschäftigen. Und dann gabs da noch den Beitrag zu John Irving, von dem ich selbst noch nichts gelesen habe. Wenn ihr aber seine Bücher kennt und mögt, könnt ihr was gewinnen.

#UndSonstSo

Es gibt endlich einen GoT-Trailer. Und es gibt Hoffnung für einen bestimmten Charakter, weil im Netz ein Foto aufgetaucht ist, dass ihn zeigen könnte, wenn es denn nicht so unscharf wäre. Ich halt’s vor Spannung jedenfalls kaum aus. Nur noch 43 Tage, dann ist wieder Winter (hab ich nicht eben noch von Frühlingsgefühlen geschrieben?)! (Und wie cool ist eigentlich die Version von Wicked Game??) In der gleichen Woche findet das PAN Branchentreffen der Phantastik statt. Das ist doof, denn da muss ich arbeiten und bekomme keinen Urlaub. Deswegen kann ich nicht hin. Ich wünsche aber allen Teilnhemenden viel Spaß und hoffe, dass das nicht nur erfolgreich und fortgeführt sondern dann im nächsten Jahr vllt auch auf ein Wochende gelegt wird.

Kommt gut in die Woche!

#LBM16 – Wo bin ich und wer liest?!

 Mittlerweile ist es eine liebgewonnene Tradition, bereits im Herbst unsere Wohnung in der Pension zu reservieren, die Chaos-Messe-WG zusammenzustellen und die Vorbereitungen einzuläuten. Und so haben wir natürlich auch schon im Oktober 2015 gebucht, um dann jetzt im März 2016 wieder ein Dach über dem Kopf und vor allem ein Bett für die paar Stunden Schlaf zu haben, die bei dem ganzen Messetrubel kommen. Da in der letzten Woche nicht nur das Programm veröffentlicht wurde, sondern ich auch endlich Zug- und Pressekarte habe, kann ich mich nun voll der Planung widmen. (Na gut, Laura macht das. Genauer gesagt hat uns Laura schon einen Plan gemacht. Würde ich das tun, müsste ich in Halle 3, 4 und 5 zeitgleich sein. Aber ich hab zumindest gesagt, wo ich hin will^^)

Und genau davon möchte ich euch heute erzählen, denn auch wenn das Programm für mein Dafürhalten eher ein bisschen mau ist. Die richtigen Knaller fehlen, dafür sind ganz viele tolle Sachen dabei, die dann aber meist gleichzeitig sind.

Donnerstag

17:00 Uhr Seraph Preisverleihung – Fantasyleseinsel

Seit 2012 wird mit dem Seraph der Beste Roman und das Beste Debüt im Bereich Phantastik von der Phantastischen Akademie gekürt. Der Seraph ist ein Jury-Preis. Während am Anfang nur ein paar Leute dort saßen, war es letztes Jahr regelrecht voll. Man trifft viele Bekannte und außerdem: es geht um Fantasy!

19:00 Uhr Fantasy-Leseabend – Schille Theaterhaus

Das ist quasi die Lesung zum Seraph, unter anderem mit Kim Kestner und Kai Meyer, aber auch vielen anderen Größen des Genre. Ich freu mich sprichwörtlich auf einen fantastischen Abend.

Freitag

12:00 Uhr Inoffizielles Bloggertreffen – Bloggerlounge

Simone veranstaltet zum zweiten Mal (für Leipzig jedenfalls) das inoffizielle Bloggetreffen, bei dem um den Austausch zwischen Bloggern, Hallo sagen und Kennenlernen geht. Hier geht’s schonmal zum FB-Event, aber ich hoffe, wir sehen uns vor Ort auch in echt? ;)

16:00 Uhr Peter V. Brett – Fantasyleseinsel

Ich hab noch nichts von ihm gelesen und beim letzten Mal, als er da war, habe ich ihn leider verpasst. Aber die Bücher sollen sehr gut sein und ich würde sie natürlich gerne lesen. Deswegen steht die Lesung mal im Plan.

19:00 Uhr PIPER-Fantasy-Nacht – Schille Theaterhaus

Auch eine feste Größe im Messekalender. Ich meine, die hätte früher mal auf einem Friedhof stattgefunden, aber im Theaterhaus ist es auch schön. Mit dabei natürlich u.a. Markus Heitz.

Samstag

14:00 Uhr Lovelybooks Leser- und Bloggertreffen – CCL

Achtung! Anmeldung + Einladung erforderlich! Ich weiß noch nicht so ganz, was ich machen soll, wenn ich keine Einladung bekomme, weil… das wäre doof^^ Anmelden könnt ihr euch hier.  Und wenn das nicht klappt – das Team von LB hat dieses Jahr zum ersten Mal auch einen eigenen Stand – schaut vorbei!

16:30 Uhr Carolin Wahl – Fantasyleseinsel

Ich kenne Carolin und Caro rockt! Wenn ihr das Buch noch nicht habt, geht hin, kauft es und lasst es signieren und wenn ihr es habt, geht ihr eh hin, jetzt wo ihr wisst, dass sie liest. Tut es!

18:00 Uhr Heyne Fantasy-Nacht – Bahnhofsbuchhandlung Ludwig

Ganz viele Fantasy-Autoren lesen an dem Abend, auch Caro und Peter V. Brett. Eintritt kostet 2€, aber die werden sich lohnen, denn die Lesungen dort sind immer toll.

Sonntag

13:00 Uhr Sarah Kuttner – Das Blaue Sofa

Ich mochte 180 Grad Meer sehr gerne und hoffe, dass ich es zu der Lesung bzw. dem Gespräch schaffe. Ich würde Sarah gerne mal live erleben.

Das sind so ‚meine‘ wichtigsten Termine. Benedict Wells hat auch noch zwei Lesungen, da kann ich aber zeitlich nicht hin. Solltet ihr mich da irgendwo sehen und erkennen – einfach anquatschen, ich beiße nicht und freu mich immer, aber vermutlich bin ich im ersten Moment ein bisschen verpeilt… *hust*

Was steht auf eurer Liste? Was hab ich übersehen oder vergessen oder habt ihr nch den ein oder anderen Geheimtipp? Ich bin ganz Ohr!

Eine Messe, die ist lustig; eine Messe, die ist schön…

… oder zumindest immer wieder ein Erlebnis ;) Auch in diesem Jahr hat es mich wieder nach Leipzig zur Buchmesse gezogen – unglaublich eigentlich, dass ich das schon seit 4 Jahren durchhalte, denn in erster Linie ist so eine Messe vor allem eins: anstrengend. Ich müsste ja auch nicht fahren, aber zwischen den wehen Füßen, lahmen Armen und dem immerwährenden Zeitdruck sind es vor allem die Begegnungen und der Austausch mit anderen Bibliophilen, die mich doch immer wieder hinziehen. Aber auch das war dieses Jahr zum Teil sehr seltsam… ^^

 

Eröffnungsfeier im Gewandshaus

Ja, die Chaos-WG reist bereits mittwochs an, einfach weil wir dann für unsere Selbstverpflegung-Pensions-Wohnung entspannt einkaufen gehen können und den ersten Abend nach der doch recht langen Hinfahrt in Ruhe genießen können. Das klappte dieses Jahr allerdings nur bedingt, da Chris mich mit zur Erfönnungsfeier der Leipziger Buchmesse genommen hat. Das war – gelinde gesagt – nicht wiederholungswürdig. Die Bloggerpaten, zu denen auch Chris gehörte, bekamen je zwei Karten für die Eröffnungsfeier und aus der unendlichen Schaar seiner Möglichkeiten, fiel die Wahl seiner Begleitung auf mich – fand ich auch super – man macht ja alles gerne mal mit. Blöd nur, dass ich die einzige Begleitung war und mich somit leicht fehl am Platz fühlte. Die Reden waren lang und zum Teil akustisch schwer verständlich. Zwar konnte man diese auch schriftlich zum Mitlesen mitnehmen, aber wer will schon lesen, was man theoretisch hören können sollte? Mircea Cărtărescu, der Gewinner des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung, hat das ganz anders geregelt – der las nämlich den 5-seitigen Auszug aus seinem Buch gleich auf rumänisch – damit man den wunderbaren Klang der Sprache genießen kann. Ich persönlich hätte ja lieber den Text verstanden, wie auch bei der vorhergehenden Laudatio von Uwe Tellkamp, aber gut… Umrahmt wurden die Reden von verschiedenen Darbietungen des Gewandshausorchesters Leipzig unter der Leitung von Robin Ticciati, was ich tatsächlich ziemlich gut fand. Nach dem offiziellen Teil blieb dann bei Häppchen und Getränken noch Zeit für ein paar Gespräche.

Seraph-Verleihung

Nach einem entspannten ersten Donnerstag auf der Messe stand zum Abend die Seraph-Preisverleihung auf dem Plan, die ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollte. Fantasy kommt ohnehin immer zu kurz, umso wichtiger finde ich diesen Preis, der neben dem besten phantastischen Werk des letzten Jahres auch das Beste Debüt auszeichnet. Positiv aufgefallen ist mir, dass die Leseinsel von Jahr zu Jahr voller wird und ich hoffe, dass das in Zukunft auch so weitergeht.

 

Mein Tipp für das Beste Buch hat sich bestätigt – natürlich konnte Kai Meyer den Preis für „Die Seiten der Welt“ mit nach Hause nehmen und auch wenn ich das Buch noch nicht gelesen habe, bin ich sicher, dass er es verdient hat. Als Bestes Debüt wurde „Flammenwüste“ von Akram El-Bahay ausgezeichnet – ein sehr sympathischer Gewinner – und auch dieses Buch steht jetzt recht weit oben auf meiner Wunschliste^^

Was leider auffällt ist, dass die Shortlist nur von Männern bestritten wurde. Ich würde mir da einfach ein bisschen mehr Vielfalt wünschen. Zudem kam mir hier sofort die Idee, dass man diese Aktion tatsächlich bekannter machen könnte, wenn man zusätzlich zur Fachjury auch hier vielleicht das Konzept der Bloggerpaten übernehmen würde – es gibt so viele Blogger, deren Herz für Fantasy schlägt dass es ein leichtes sein sollte, für jedes auf der Shortlist stehende Buch einen Paten zu finden, der dieses vorstellt und das Buch bereits im Vorfeld etwas bekannter macht. Anyway, wenn euch dieser Preis genauso am Herz liegt wie mir, könnt ihr Fördermitglied der Phantastischen Akademie werden oder generell den jeweiligen Facebook– und Twitter-Kanälen folgen und liken und teilen – auch das hilft schon, um der Sache die nötige Bekanntheit zu geben.

Lieber Mr. Salinger

   

Ein absolutes Highlight dieser Messe war die Lesung von Joanna Rakoff, deren Buch „Lieber Mr. Salinger“ ich noch rechtzeitig vor der Messe bei der lieben Mara gewonnen habe. Ich wertete es also als Wink des Schicksals, als Karla uns zur Lesung einlud und war im Nachhinein auch sehr froh darüber, dorthin gegangen zu sein (nichts gegen Markus Heitz, der am selben Abend im Schille Theater gelesen hat! Aber den kenn ich eben schon^^). Die Lesung im Nachtclub Horns Erben war für die kleine Location gut besucht und der Lesungsraum bot mit Sofas und Sesseln eine sehr kuschelige Atmosphäre. Von der Geschichte selbst war ich ohnehin schon beeindruckt und die Autorin hat auch genau das vermittelt – hätte ich das Buch nicht schon gehabt, hätte ich es dort gekauft. Man muss Salinger natürlich nicht gelesen haben, aber schaden kann es nicht und ich für meinen Teil mag seine Geschichten auch. Karla hat das ganze super moderiert – es war weniger eine Lesung an sich als viel mehr ein nettes Gespräch in gemütlicher Runde – und genau so muss das! Zum Abschluss lies ich mir mein Buch noch signieren und Joanna und ich mussten beide lachen – anscheinend ist mein Name sehr, sehr schwierig (darauf komme ich später nochmal zu sprechen – es soll nicht das erste Mal gewesen sein^^). Toller Abend, tolle Leute, tolles Buch. Go read Salinger!

Lovelybooks – Bücher, Cupcakes und nette Leute

Auch in diesem Jahr gab es wieder ein Lovelybooks-Treffen und ich kanns nicht ändern, aber ich muss immerimmerimmerwieder an das erste Mal in Leipzig denken, als wir mit vielleicht 10 Leuten vor der Messe an diesem Teich saßen. Wenn ich heute sehe, dass sich mehr als 250 Leute darum kloppen, wer hin darf und wer nicht, ist das schon echt lustig *.* Das Team hat wieder mal eine tolles Programm auf die Beine gestellt – neben einer Gesprächsrunde mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und Bloggern las auch Bettina Belitz aus „Mit Uns Der Wind“. Über den Beamer konnte man nebenbei den Hashtag #LBLesertreff mitverfolgen (Marcel hat das optimal ausgenutzt mit seiner Aufforderung, dass mal alle 250 Leute virtuell winken sollen) und Tina hat die Veranstaltung souverän und zugleich liebenswert moderiert. Im Anschluss war Zeit genug für nette Gespräche bei Cupcakes (soooo süß) – zumindest für die, die nicht gleich mit der Goodie-Tüte abgehauen sind. Vielleicht gehts vielen tatsächlich nur darum, vielleicht sind es aber auch die vielen anderen Veranstaltungen, die einen dann zum frühzeitigen Aufbruch bewegen. So oder so sind es für mich die Treffen mit anderen Bloggern und Bibliophilen, die so ein Treffen zu was Besonderem machen. Ehe ich mich versah, musste ich meine Goodie-Tüte ausräumen, weil irgendwie jeder in Tausch-Wahn verfallen war – das war ein wenig nervig – weswegen ich einfach das, was ich nicht wollte rausgeräumt und so hergegeben habe. Wenn sich jemand über das freut, was ich ohnehin nie lesen würde – gut; und mir persönlich ist es ziemlich egal, ob ich mit 2, 5 oder 6 Büchern nach Hause gehe. Wichtig ist für mich, dass solche Treffen überhaupt zu Stande kommen und ich finds schön, wie sehr das Team von LB aber auch die Verlage engagiert sind, Leser und Autoren zusammen zu bringen.

Patrick Rothfuss – You may have heard of him!

Auch ohne die Bücher schon ganz gelesen zu haben, bin ich durch Twitter und Co. schon ganz angefixt von Kvothe, dem „Namen des Windes“ und dem Waldschrat, der zufällig dieses Buch geschrieben hat. Die Peterskirche bot Platz für unzählig viele Menschen – schon allein deswegen wollten wir früh genug da sein und wurden mit Reihe zwei belohnt. Zudem kam Pat Rothfuss schon vor der eigentlichen Lesung raus, um die Bücher derjenigen, die schon da waren, zu signieren, damit es im Nachgang nicht mehr sooo lange dauert (We aaaaaaaall have places to be, haven’t we? Nö, eigentlich hätte ich schon gern den ganzen Abend mit ihm verbracht – am besten allein xD). Top organisiert durch die Securities und das Verlagsteam konnte jeder gesittet seinen Namen schon auf einem PostIt vornotieren, damit alles noch schneller ging und dann wurden einzelne Reihen zum Signieren nach vorne geholt. Anscheinend führt mein Name nicht nur ausgesprochen sondern auch ausgeschrieben zu Missverständnissen – oder ich kann meinen eigenen Namen weder vernünftig aussprechen noch schreiben – anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich wie bereits Joanna Rakoff auch Patrick Rothfuss meinen Vornamen buchstabieren musste, damit ich nicht am Ende Hans Wurst in meinem Buch stehen habe xD

Irgendwann dann gings endlich los und ich bin halb vom Stuhl gefallen, als ich sah, dass Marina Weisband die Lesung moderiert und übersetzt hat. Der Schock hielt nur kurz, denn dann fing sie an zu übersetzen und das war noch schlimmer als die Tatsache selbst, das sie dort war. Die Art wie sie das gemacht hat, war einfach nicht gut – ein Satz von ihm auf englisch und dann sofort die Übersetzung von ihr – sogar in gleicher Betonung und Ich-Perspektive. Es wirkte einfach sehr geschauspielert und nicht so locker wie es hätte sein können – mal ganz ab davon, dass ich davon ausgehe, dass die meisten ihn sowieso auch so verstanden hätten, weil er wirklich ein klares, langsames amerikanisch spricht.

Mehr Fragen aus dem Publikum wären nett gewesen, das war aber wohl nicht erwünscht. Stattdessen fing Marina Diskussionen über Zen-Budismus und psychiche Erkrankungen seiner Charaktere mit Rothfuss an – was ich nicht so ganz nachvolliehen konnte. Der dritte Band jedenfalls dauert so lange wie er dauert und nachdem wir ihn gelesen haben, werden wir ohnehin alle sterben, weil er so fucking gut ist, dass uns nichts anderes übrigt bleibt. Er möchte das Beste aus seinem Buch rausholen und ich finde das gar nicht mal so schlecht ;) Zudem wird es wohl weitere Kurzgeschichten zu Charakteren aus seinen Büchern geben. Interessant waren auch die Einblicke, die er in seinen Schreibprozess gegeben hat – schreib, was du schreiben willst, wenn du es schreiben willst – sonst ist es weg. Alles in allem war es spannend, witzig und sehr interessant, aber halt durch die Übersetzung auch ein wenig nervig… Die Bücher muss ich jetzt unbedingt lesen!

Themen, die die Blogger bewegen

Was die Messe vor allem unter Bloggern bestimmt hat, waren Diskussionen über das Random-House Bloggerportal, die Bloggerpaten, die Bloggerlounge und die Rangliste über die Vernetzung von Bloggern – alles Themen, die ich schon vor der Messe nich diskutieren wollte und erst recht nicht dort.

Können wir uns nicht einfach freuen, dass die Buchmesse versucht, Blogger stärker einzubinden, auch wenn konstruktive Kritik an dieser Geschichte natürlich angebracht und nach diesem ersten Lauf sicherlich auch erwünscht ist? Dass die Bloggerpaten während und nach der Messe im Fokus stehen, wie verschiedene Berichte ausgiebig zeigen, war von vornherein klar und da muss man jetzt auch gar nicht drüber diskutieren oder vor allem neidisch sein – bewerben hätten wir uns schließlich alle können. Ich zum Beispiel hab dies ganz bewusst nicht getan, da mir keins der nominierten Bücher wirklich zugesagt hat. Umsomehr freue ich mich, dass mit Mara, Sophie und Chris gleich drei Blogger aus meinem Umfeld dabei waren, die ihre Sache nicht nur gut gemacht haben, sondern nun auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit in diesem großen Pool an Bloggern bekommen.

Das Bloggerpotal halte ich ebenfalls für eine gute Sache – gerade bei der Verlagsgruppe Randomhouse ist das Aufkommen den Anfragen per Mail vermutlich nicht zu händeln und schon deswegen ist eine Lösung in wenigen Klicks einfach, zeitsparend und wünschenswert. Die dazugehörigen Regeln (nicht mehr als 10 Exemplare, erst neue Anfragen, wenn die Rezensionen erfolgt sind, etc.) sind sinnvoll und sollten für vernünftige Blogger ohnehin zu erfüllen sein. Meine persönliche Kritik und Anmerkungen habe ich da angebracht, wo sie hingehören: beim Verlag selbst – und die Reaktion zeigte deutlich, dass dies auch ernst genommen wird.

Die Rangliste von der alle sprechen, ist so hübsch wie sie nicht aussagekräftig ist. Es ist schön, dass sie da ist und noch toller, dass sie weiter erweitert wird, aber sie ist eben kein Qualitätsmerkmal und ich unterstelle den Leuten einfach mal, dass sie das bei näherer Betrachtung auch erkennen. Sie zeigt lediglich wie gut einzelne Blogs vernetzt sind und selbst wenn man einen hohen Rang zunächst als Qualitsmerkmal erkennen mag, stellt man doch zwangsläufig irgendwann fest, ob das tatsächlich der Fall ist. Bezeichnend finde ich vor allem die Tatsache, dass negative Äußerungen vor allem aus dem unteren Teil der Liste kamen – dem Rest schien die ganze Diskussion herzlich egal zu sein – wie im Übrigen auch mir. Nice to have – aber man muss auch wissen, was man damit anstellen kann.

Die Bloggerlounge war nett, aber sehr weit ab vom Schuss. Ich war irgendwie immer dort, wenn da gerade eine Veranstaltung war – von Ausruhen war also keine Rede, weil in dem Fall doch sehr klein und W-Lan… ach ja, sprechen wir nicht drüber. Gute Idee, die nach dem ersten Lauf noch ein paar Verbesserungen vertragen kann.

Und sonst so?

Buchmesse ist ja immer ein bisschen wie Klassentreffen – nur dass man hier die meisten gut leiden kann :D Leute, mit denen man sonst nur online zu tun hat trifft man plötzlich in echt und im optimalen Fall hat man sich genausoviel zu sagen wie online – das ist schön und das möchte ich in keinem Fall missen. Ich verzichte bewusst auf die Auflistung von Namen, weil ich ganz sicher den ein oder anderen vergessen würde – ihr wisst auch so, dass ich euch meine :D Stuzig machen mich die wenigen Blogger, die so sehr im Business-Modus sind, dass sie vergessen, dass man sich bereits kennt – verschiedene Leute haben sich mir an allen 4 Tagen neu vorgestellt, und das obwohl ich behaupte, wir kennen uns sowohl online als auch von bereits vergangenen Messen. Aber Hey, ich lern gern neue Leute kennen, auch vier- oder fünf- oder ein Dutzend mal, selbst wenn wir nicht die gleichen Bücher lesen oder mein Blog für euren nicht interessant ist. Darum geht es mir sowieso nicht. Bücher sind geiler Scheiß. Egal ob Belletristik oder Jugendbuch oder alles andere – wir alle Lesen und lieben Bücher und das ist der gemeinsame Nenner, der für ein richtiges Kennenlernen spricht, sonst nix.

Zum Abschluss…

… grüße ich noch ganz doll meine verdorbene Chaos-WG. Messe mit euch ist unbezahlbar und nicht zu toppen <3 Im nächsten Jahr wieder, ja?

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