Wochendings.

#Offlinegeplauder

Die letzten zwei Wochen haben mich echt geschafft. Nach dem Urlaub wieder auf die Arbeit zu kommen, ist nie spaßig. Festzustellen, dass dann noch jemand krank ist und man gleich wieder Vertretung machen muss, auch nicht. Manchmal läufts, aber manchmal ist einfach der Wurm drin und alles geht schief. Und dann kommt noch der ganze private Scheiß dazu, den eigentlich keiner braucht, wie zum Beispiel TÜV. Wäre jetzt auch an sich kein Problem, aber eigentlich wäre das schon im Mai fällig gewesen, zudem brauche ich vorher neue Bremsen und evtl. neue Reifen. Beim Zahnarzt war ich eher unplanmäßig, den Augenarzttermin hab ich tatsächlich vor ein paar Monaten selbst gemacht. Beide waren freudig-erregt, mich endlich mal wieder zu sehen (ich nicht so) und haben mir gleich Folgetermine aufgebrummt (fand ich jetzt auch irgendwie doof). Aber auch wenn ich per se keine Ärzte mag, war’s natürlich mal wieder nötig und zumindest vom Augenarzt hab ich jetzt vernünftige Werte bekommen, um mich endlich mal wieder um eine neue Brille zu kümmern. Das nehme ich mir für heute vor, inkl. der Passbilder, die ich für den im letzten Jahr schon abgelaufenen Personalausweis brauche. Ihr seht – ich bin unglaublich gut organisiert^^

Jetzt sitze ich hier, schreibe dieses Wochendings und merke, wie sich eine Migräne anschleicht, vermutlich genau deshalb, weil jetzt Wochenende ist und das ja jetzt wieder gut passt.

Über Twitter und Instagram habt ihrs vielleicht mitbekommen – der Kater war krank. Das ist immer großes Drama, vor allem deshalb, weil Tiere ja nun nicht sagen können, was ihnen weh tut. Zuerst dachte ich noch, es wäre vielleicht ein Stich (Biene oder Wespe), aber als es am nächsten Tag nicht weg war, war ich dann beim Tierarzt und es stellte sich als Abszess aus (kein Wunder bei dem Wetter). Es war… eklig, aber er hat brav alles mit sich machen lassen und sehr folgsam die Tabletten genommen.

Pünktlich zum Wochenende wurde meine Timeline dann sehr bunt – und das ist gut so. Die Ehe für alle ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, der zudem längst überfällig war. Ich freue mich für alle, die nun endlich heiraten können <3

#Bookstagram

Ich lese zu wenig. Also, eigentlich ja nicht, aber im Moment sind nichtmal abends ein paar Seiten drin, eigentlich wird nur am Wochenende gelesen und das ist echt zu wenig. Ich merke, wie es mir fehlt, aber ich kanns gerade nicht ändern, weil ich einfach entweder ständig mit irgendwas anderem beschäftigt oder viel zu müde bin. Crystal Storms hab ich trotzdem endlich geschafft. Das war okay, allerdings merkt man, dass es aufs Ende der Reihe zugeht und Band 5 jetzt eigentlich mehr dafür da war, alle in Position fürs Finale zu bringen, als wirklich was zu erzählen. In meinem Harry Potter-Hörbuch-Marathon bin ich beim Feuerkelch angelangt, das Buch, das ich am wenigsten mag. Aber ich schaffe das! Angefangen habe ich We are okay von Nina LaCour, da bin ich jetzt in der Hälfte. Auch das find ich ganz gut, aber es ist auch ein bisschen deprimierend. Ich will nicht zu viel verraten, aber es ist in jedem Fall kein leichtes Jugendbuch.

Beim Bestellen bin ich etwas eskaliert, denn die Vintage Minis sind einfach zu hübsch – ich musste sie alle haben. Aber bevor ihr jetzt ausrastet und es mir gleich tut – es sind ausgewählte Texte aus bereits erschienenen Büchern, deswegen lohnt es sich, vorher zu checken, was drin ist und ob man es nicht schon kennt. Wenn ihr allerdings nur sammeln wollt (wie ich) – meinen Segen habt ihr^^

Diese Woche war außerdem ein besonderes Jubiläum – am 26. Juni 1997 erschien Harry Potter and the Philosopher’s Stone mit einer Erstauflage von nur 500 Exemplaren. Was daraus wurde, ist unglaublich und ich fühle mich tatsächlich ein bisschen alt, wenn ich daran denke, dass Harry mich nun auch schon seit 19 Jahren begleitet. Ich hab durch diese Bücher so viel gelernt und gewonnen, ich möchte sie nicht mehr missen <3 Klar auch, dass ich natürlich die Jubiläumsausgabe(n) haben musste. Als könnte man sich für nur ein Haus entscheiden, pah! Allerdings kann ich euch sagen: Alleine für die Zusatzinfos lohnt es sich nicht, alle 4 zu kaufen, denn es steht eigentlich nichts drin, was ein Hardcore-Potter Fan noch nicht wusste.

#Woanders

Große Aufregung gab es diese Woche um Brandon Sanderson. Anabelle hat dazu einen kurzen, aber sehr treffenden Beitrag geschrieben. Gegenstand der Diskussion ist ein Essay von ihm aus 2007, in dem er sich über Dumbledore und seine Homosexualität äußert. Das Essay bzw. den Beitrag samt Sadersons Erklärung könnt ihr hier lesen, Anabelles Beitrag findet ihr hier. Ich befürchte, das viele, die die entsprechenden Textstellen getwittert haben, sich nicht die Mühe gemacht haben, den kompletten Text zu lesen und seinen Standpunkt zu sehen. Ich will Sanderson nicht in Schutz nehmen und ich teile seine Meinung diesbezüglich nicht. Was er in dem urspründlichen Essay geschrieben hat, richtet sich an seine Gemeinde (er ist Mormone) und soll erklären, warum die Enthüllung über Dumbledores Sexualität die Bücher eben nicht ruiniert. Einige Ansätze, wie zB das er positiv hervorhebt, dass Dumbledore seine Sexualität nicht auslebt und sie scheinbar unterdrückt, sind scheiße. Da brauchen wir nicht drüber zu reden. Ich für mich kann mit seinem Glauben nichts anfangen, aber ich kann verstehen, woher sie kommt und wie sie sich begründet. Ich muss sie nicht teilen und schon gar nicht gut finden, aber unterm Strich war der Text nicht für mich, sondern für Menschen, die nicht damit klarkommen, das Dumbledore schwul ist. Und abgesehen von den deplazierten Brocken seiner persönlichen Einstellung kommt zumindest für mich gut rüber, was er eigentlich sagen will. Ob man das nun auch so sehen kann oder ihn lieber boykottiert, bleibt jedem selbst überlassen.

Mareike hat eine Liebeserklärung an den Blumenbar Verlag geschrieben. Ich stimmer voll und ganz zu. Ansonsten war das vorherschende Thema meiner TL das LitCamp in Heidelberg, aber auch die LBC kam nochmal zur Sprache, nämlich durch den Bericht von Jan. Ich bin immer noch traurig, dass ich dann doch nicht da war, aber ich habs fest für nächstes Jahr vor. Und dann verlinke ich euch Anabelle nochmal, einfach weil ich es kann und der Beitrag wirklich sehr lustig ist. Passend dazu auch der Beitrag von Ilja, wie man zu einem erfolgreichen Blogger wird. Bitte alle lesen und beherzigen!! Sandro hat vor einiger Zeit eine Umfrage gestartet, an der ich auch teilgenommen habe. Thema waren Literaturblogs und ihr Einfluss, jetzt gibts die Ergebnisse. Überraschung: Blogs haben tatsächlich einen Einfluss^^ Kerstin stellt auf ihrem Blog ein Notizbuch-/Kalendersystem vor, in das ich mich quasi sofort verliebt habe. Es ist sehr teuer, aber ich hab es nichtmal benutzt und bin schon überzeugt davon. Und zuletzt noch eine Kolumne von Lina, die ein Gefühl beschreibt, das ich sehr gut kenne.

#UndSonstSo

Es gibt ein neues John Green Buch. Das ist zwar jetzt schon fast keine News mehr, aber ich wollte es doch noch mal erwähnt haben. Es erscheint noch dieses Jahr (Oktober), ebenso die deutsche Übersetzung (vor Weihnachten bei Hanser) und hier steht alles, was bisher bekannt ist. Ich bin gespannt, habs bereits vorbestellt und werde dann zeitnah berichten. Erwartungen hab ich keine, ich lass mich einfach überraschen.

Gleich zwei 10jährige Jubiläen gibt es dieses Jahr zu feiern. Zum einen ist da City of Bones, das zum ersten Mal 2007 erschien und mittlerweile unzählige Folgebände hat. Passend dazu kommt eine schicke Jubiläumsausgabe (illustriert) mit ganz viel Bonuscontent. Und zum anderen ist da noch The Name of the Wind, das ebenfalls zehn Jahre alt wird. Auch hier gibts eine illustrierte Sonderausgabe mit Karten und einem name-pronounciation guide – yay! Das Cover ist nett, mir gehts mehr um die Illustrationen innen drin, die wirklich unglaublich fantastisch aussehen.

Bettina Böttiger kennen die meisten wahrscheinlich aus dem Kölner Treff, jetzt hat sie eine eigene Büchersendung, die ab Montag ausgestrahlt wird. Ich wusste das schon vorher, aufgefallen ist es mir jetzt allerdings erst, als sie mit dieser Aussage in Zusammehang mit der Sendung zitiert wurde „Ich bin keine große Freundin von Unterhaltungsliteratur. Viele Menschen wollen sowas zur reinen Entspannung lesen, und das ist ihr sehr gutes Recht. Aber ich brauche solche Bücher nicht zu propagieren, die finden ihre Leser ja auch so“. Blöd, wo sie doch so Leute wie Frank Schätzing, Melanie Raabe, Kai Meyer und Wolgang Hohlbein besucht, die mMn exakt das schreiben. Aber schaun wir mal.

#AufDenOhren

Das neue Lorde-Album ist großartig, die Foo Fighters bringen auch noch ein neues Album raus und Fall Out Boy hat Champions veröffentlicht. Es ist ein wunderbares Musik-Jahr bisher und es wird noch besser!

Und nochmal zur Migräne… ich dachte, frische Luft hilft vielleicht, also ging ich spazieren. Geholfen hats nicht, aber es kamen schöne Bilder dabei raus. Habt eine schöne Woche! <3

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Best of 2015 – so far.

 Zum 1. Juli habe ich exakt mein Halbjahresziel geschafft – 75/150 Büchern. Das ist eine ganze Menge und im Gegensatz zu den letzten Jahren dachte ich, ich erzähl euch mal ein bisschen von meinen bisherigen Favoriten. Ohne groß drüber nachzudenken, komme ich genau auf 10 – wie passend.

Vicious – V. E. Schwab

Victor and Eli started out as college roommates – brilliant, arrogant, lonely boys who recognized the same sharpness and ambition in each other. In their senior year, a shared research interest in adrenaline, near-death experiences, and seemingly supernatural events reveals an intriguing possibility: that under the right conditions, someone could develop extraordinary abilities. But when their thesis moves from the academic to the experimental, things go horribly wrong. Ten years later, Victor breaks out of prison, determined to catch up to his old friend (now foe), aided by a young girl whose reserved nature obscures a stunning ability. Meanwhile, Eli is on a mission to eradicate every other super-powered person that he can find-aside from his sidekick, an enigmatic woman with an unbreakable will. Armed with terrible power on both sides, driven by the memory of betrayal and loss, the arch nemeses have set a course for revenge-but who will be left alive at the end?

Vicious hat nur knapp (wegen Victor) gewonnen, aber ADSOM hat halt den Mantel und London… hm. Lest sie am besten beide und entscheidet euch selbst^^ Ich persönlich würde mittlerweile alles von Victoria Schwab kaufen und ich hoffe, dass alles gut geht, und Vicious tatsächlich verfilmt wird.

Reborn – Jennifer Rush

The Branch is in shambles, but Anna, Sam, Cas, and Nick can’t rest easy. Remnants of the organization lurk unseen and the flashbacks to their old lives are only getting stronger–especially Nick’s.

Following scattered memories and clues from his Branch file, Nick sets off alone in search of answers–and the girl who haunts his dreams. But the sleepy town where she lives in full of secrets, and Nick soon learns that uncovering their shared past may have deadly consequences.

Diese Reihe findet einfach viel zu wenig Beachtung – sogar so wenig, dass Teil 3 gar nicht mehr auf deutsch übersetzt wird und ich kanns einfach nicht verstehen. Ich hab die Bücher so gerne gelesen und ich kenne niemanden, der sie nicht mag.

Immer noch New York – Lily Brett

»In Downtown Manhattan sah man oft einen Mann, der mit einem Papagei auf dem Kopf herumspazierte. Ein Papagei weckt in New York kein großes Interesse, ein Papagei auf dem Kopf eines Mannes schon.« Lily Brett, die australische New Yorkerin mit europäischen Wurzeln, steckt mittendrin, und um die Stadt einzufangen, hält sie sich selbst den Spiegel vor. Hinreißend erzählt sie von ihren Nöten, einen halbwegs anständigen Büstenhalter im Greenwich Village zu erstehen, vom befremdlichen Anblick der Schoßhündchen in Regenmänteln und Sonnenbrillen, vom überbordenden Großstadtverkehr. Und zum Glück gibt es in dieser ziemlich hektischen Stadt auch Winkel der Ruhe und des Friedens, den Geruch von frisch gebackenem Brot und die entwaffnend ehrlichen Gespräche mit ihrer Kosmetikerin. Denn in Manhattan ist nichts unbedeutend und nichts selbstverständlich.

Eigentlich ein reiner Cover-Kauf, und doch hat mir dieses Buch so viel mehr gegeben. New York ist immer eine gute Idee und mit ihren Kolumnen zeichnet Lily Brett ein Bild dieser Stadt, das man selbst erleben will.

To Kill A Mockingbird – Harper Lee

Set in the small Southern town of Maycomb, Alabama, during the Depression, To Kill a Mockingbird follows three years in the life of 8-year-old Scout Finch, her brother, Jem, and their father, Atticus–three years punctuated by the arrest and eventual trial of a young black man accused of raping a white woman. Though her story explores big themes, Harper Lee chooses to tell it through the eyes of a child. The result is a tough and tender novel of race, class, justice, and the pain of growing up.

Ja, was soll ich dazu noch sagen? Ein Klassiker, den ich jedem ans Herz legen kann und der sowohl gestern, als auch heute und vor allem auch noch morgen aktuell sein wird.

The Opposite of Loneliness – Marina Keegan

Marina Keegan’s star was on the rise when she graduated from Yale in May 2012. She had a play that was to be produced at the New York International Fringe Festival and a job waiting for her at the New Yorker. Tragically, five days after graduation, Marina died in a car crash. As her family, friends and classmates, deep in grief, joined to create a memorial service for Marina, her unforgettable last essay for the Yale Daily News, ‚The Opposite of Loneliness‘, went viral, receiving more than 1.4 million hits. She had struck a chord. Even though she was just 22 when she died, Marina left behind a rich, expansive trove of prose that, like her title essay, captures the hope, uncertainty and possibility of her generation.

Insgesamt fand ich das Buch vielleicht nicht überragend, was aber auch daran lag, dass viele der Texte eben Arbeiten für die Uni sind. Allein für die Abschlussrede allerdings lohnt sich dieses Buch.

Confess – Colleen Hoover

At age twenty-one, Auburn Reed has already lost everything important to her. In her fight to rebuild her shattered life, she has her goals in sight and there is no room for mistakes. But when she walks into a Dallas art studio in search of a job, she doesn’t expect to find a deep attraction to the enigmatic artist who works there, Owen Gentry.

For once, Auburn takes a chance and puts her heart in control, only to discover that Owen is keeping a major secret from coming out. The magnitude of his past threatens to destroy everything important to Auburn, and the only way to get her life back on track is to cut Owen out of it.

To save their relationship, all Owen needs to do is confess. But in this case, the confession could be much more destructive than the actual sin.

New Adult at it’s best. Colleen hat es einfach drauf, spannende Liebesgeschichten zu schreiben. Vielleicht ist das für den ein oder anderen auch wieder zu dramatisch, aber ich finde, ein bisschen Drama kann man gut vertragen.

Lieber Mr. Salinger – Joanna Rakoff

Von ihnen gibt es Hunderte: blitzgescheite junge Frauen, frisch von der Uni und mit dem festen Vorsatz, in der Welt der Bücher Fuß zu fassen. Joanna Rakoff war eine von ihnen. 1996 kommt sie nach New York, um die literarische Szene zu erobern. Doch zunächst landet sie in einer Agentur für Autoren und wird mit einem Büroalltag konfrontiert, der sie in eine längst vergangen geglaubte Zeit katapultiert. Joanna lernt erst das Staunen kennen, dann einen kauzigen Kultautor – und schließlich sich selber.

Für alle, die Salinger bisher nicht gelesen haben, liefert dieses Buch den perfekten Einstieg, für alle anderen weckt es den Wunsch, die Bücher wieder und wieder zu lesen.

Graben – Cynan Jones

Die Natur hat ihre eigenen Gesetze, und das oberste ist das des Kampfes. Daniel bewirtschaftet in einem abgelegenen walisischen Landstrich eine kleine Schafsfarm, als er bei einem tragischen Unfall seine Frau verliert. Mit letzter Kraft hält er sich und den Betrieb aufrecht, gehalten von den Ritualen des rauen Landlebens und verfolgt von den Erinnerungen an flüchtige Momente des Glücks. Zur gleichen Zeit hinterlässt ein brutaler Hundezüchter in der Gegend seine Spuren. Er jagt illegal Dachse und wirft sie in Wettkämpfen abgerichteten Terriern vor. Doch so wie Daniel die Vergangenheit nicht loslässt, ist auch er ein Verfolgter, die Polizei hat bereits seine Witterung aufgenommen. Als er für eine Jagd ausgerechnet auf Daniels Land ausweicht, überschreitet er endgültig jene unsichtbare Grenze, hinter der es kein Zurück gibt. Daniel, der nichts mehr zu verlieren hat, stellt sich ihm entgegen.

Kurz und dennoch erschreckend – so war dieses Buch für mich. Auf nur wenigen Seiten findet sich eine große Geschichte, die einen noch Tage nach dem Lesen beschäftigt.

The Name of the Wind – Patrick Rothfuss

‚I have stolen princesses back from sleeping barrow kings. I burned down the town of Trebon. I have spent the night with Felurian and left with both my sanity and my life. I was expelled from the University at a younger age than most people are allowed in. I tread paths by moonlight that others fear to speak of during day. I have talked to Gods, loved women, and written songs that make the minstrels weep. My name is Kvothe. You may have heard of me‘ So begins the tale of Kvothe – currently known as Kote, the unassuming innkeepter – from his childhood in a troupe of traveling players, through his years spent as a near-feral orphan in a crime-riddled city, to his daringly brazen yet successful bid to enter a difficult and dangerous school of magic. In these pages you will come to know Kvothe the notorious magician, the accomplished thief, the masterful musician, the dragon-slayer, the legend-hunter, the lover, the thief and the infamous assassin.

Ein Buch, dessen Handlung an sich vielleicht nicht sehr beeindrucken ist, aber das von der Sprache und seinem Protagonisten lebt. Kvothe ist der tollste und klügste Dummkopf, von dem ich seit langem gelesen habe.

Emmy & Oliver

Emmy and Oliver were going to be best friends forever, or maybe even more, before their futures were ripped apart. In Emmy’s soul, despite the space and time between them, their connection has never been severed. But is their story still written in the stars? Or are their hearts like the pieces of two different puzzles—impossible to fit together?

Emmy just wants to be in charge of her own life. . . . She wants to stay out late, surf her favorite beach—go anywhere without her parents‘ relentless worrying. But Emmy’s parents can’t seem to let her grow up—not since the day Oliver disappeared.

Oliver needs a moment to figure out his heart. . . . He’d thought, all these years, that his dad was the good guy. He never knew that it was his father who had kidnapped him and kept him on the run. Discovering it, and finding himself returned to his old hometown, all at once, has his heart racing, and his thoughts swirling.

In der Flut der YA-Bücher mag dieses vielleicht untergehen, hoffentlich aber nicht, denn die Geschichte ist simpel, erfrischend wenig dramatisch und doch sehr realistisch.

Was waren eure Highlights und was könnt ihr besonders empfehlen? Ich bin sehr gespannt!

My name is Kvothe. You may have heard of me.

Himmel, was war ich im Februar optimistisch, als es hieß, dass Patrick Rothfuss in Leipzig sein würde. Lies die Kingkiller-Chroniken, sagten sie. Das macht Spaß, sagten sie. Du wirst nicht aufhören wollen! (Auch das sagten sie…) Und mal ehrlich, 662 Seiten sind ja nun auch nicht die Welt… (Dachte ich. Oh, was würde ich mich wundern…^^)

In Leipzig angekommen hatte ich nur leider nichtmal Seite 100 erreicht und trotzdem hab ich mich auf die Lesung gefreut – warum auch nicht? Immerhin ist Pat ein ziemlich lustiger Mensch und so eine Lesung soll ja auch schließlich Lust auf das Buch machen. Als es dann losging sagte Laura zu mir: „Das ist ja jetzt eigentlich doof für dich, du kennst Auri ja noch gar nicht.“ Stimmt. Auch deswegen habe ich von der eigentlichen Lesung nicht allzuviel mitgenommen – interessanter waren für mich in dem Fall die allgemeinen Fragen, als alles was zu „A slow regard of silent things“ („Die Musik der Stille“) gesagt wurde. Und trotzdem war es toll.
Deswegen hatte ich eigentlich auch gedacht, dass ich, sobald ich zu Hause ankommen würde, einen direkten Durchmarsch durch die Bücher machen würde… Oh, was sollte ich mich täuschen.

Ich habe vom 3. März bis zum 24. Juni an diesem Buch gelesen und es gab Momente, in denen ich echt überhaupt keinen Bock hatte, weiterzulesen. Ich meine, das Buch hätte durchaus auch 300 Seiten kürzer sein können, wenn Kvothe nicht so kvothisch wäre – übrigens hätte er sich dann viel, viel Ärger erspart! Aber rückblickend, jetzt, wo ich fertig bin, kann ich sagen, dass alles in dem Buch seinen Sinn hat und das es gut ist, so wie es ist. Kvothe ist ein toller Typ und mehr als alles andere interessiert mich, wie er dazu geworden ist und wie Bast und der Chronicler ihn dazu bringen, genau das wieder zu werden. Die roten Haare tun dann ihr Übriges. Vor allem der Epilog bringt mich dazu, Band 2 schon mal bereit zu legen (und vermutlich werde ich nicht lange widerstehen können).

Das einzige, was mich wirklich abhält, „The Wise Man’s Fear“ anzufangen, ist die Seitenzahl. 994!! Fuck. Das ist… einfach viel. Und beeilen muss ich mich auch nicht, weil Teil 3 ja irgendwie noch nichtmal ansatzweise in Sichtweite ist – ich hab also nichtmal einen richtigen Antrieb. Und trotzdem will ja wissen, wie es weitergeht. Meh.

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Literaturplausch #13

Endlich wieder ein Literaturplausch! Gut, letzte Woche hätte es auch einen gegeben, aber den hab ich irgendwie verpasst – dafür bin ich diese Woche wieder voll dabei!

#reading

Jetzt gerade hole ich ein paar Kurzgeschichten auf, allem voran deshalb, weil ich meiner GR-Statistik schon wieder hinterherlaufe und ich das doof finde. Aber richtige Bücher zu lesen dauert länger und dann hol ich das nie auf und ja, im Grunde betrüge ich mich selbst^^ Aber ich komme mit Rothfuss einfach nicht voran. Das kann man nicht einfach mal eben weg lesen – dafür ist es nämlich zu gut. Gestern hab ich dann auch noch schnell „Very Good Lives“ dazwischen geschoben; die Rede, die Joanne K. Rowling für die Harvard-Absolventen von 2008 gehalten hat. Die 12,80 € für die 80 Seiten-Rede sind natürlich happig – aber der Erlös des Buches geht an die Organisation ‚Lumos‘ und damit is es schon gar nicht mehr so schlimm.

#Zitat

Love did not overcome everything. Love did not always endure. All you had could be taken away, love could be the last thing you had, and then love could be taken too.

― Cassandra Clare, Saving Raphael Santiago

#Neuerscheinung

Moah… Frag mich doch was leichteres^^ Aktuell vorbestellt hab ich „99 Days“ von Katie Cotungo, das erscheint nächste Woche. Ansonsten muss ich sagen, dass ich gar nicht so viel im Blick hab – auf die meisten Vorschauen muss man ja noch warten und die Buchviren kommen auch immer so spontan… xD

#newin

Seit der Messe hab ich da tatsächlich ein bisschen langsam getan und kaum was gekauft – abgesehen natürlich von den ARD-Buffet-Empfehlungen von Karla. Nicht nur „Die Schönste Art sein Herz zu verlieren“ von Mamen Sanchez und „Graben“ von Cynan Jones durften hier einziehen, sondern auch das New York Times 36 Hours-Buch. Ach ja, und am #Indiebookday bin ich auch schwach geworden – „Das achte Leben (für Brilka)“ nenne ich nun ebenfalls mein eigen.

#woanders

Nina hat mich (mal wieder) auf die Rory Gilmore Reading Challenge aufmerksam gemacht. Böse Nina. Die Challenge findet ihr im deutschen Origial auf Zeilenblicke inkl. der kompletten Liste. Ich hab vorgestern zumindest schon mal die Liste übernommen und das abgehakt, was ich bereits gelesen habe. Für die nächsten 28 Jahre hab ich damit vermutlich genug zu tun^^ Außerdem hat die wundervolle und großartige Bou einen ganz tolle Artikel über Übersättigung und Maßstäbe geschrieben, dem ich absolut nichts hinzuzufügen habe. Lesen!

Eine Messe, die ist lustig; eine Messe, die ist schön…

… oder zumindest immer wieder ein Erlebnis ;) Auch in diesem Jahr hat es mich wieder nach Leipzig zur Buchmesse gezogen – unglaublich eigentlich, dass ich das schon seit 4 Jahren durchhalte, denn in erster Linie ist so eine Messe vor allem eins: anstrengend. Ich müsste ja auch nicht fahren, aber zwischen den wehen Füßen, lahmen Armen und dem immerwährenden Zeitdruck sind es vor allem die Begegnungen und der Austausch mit anderen Bibliophilen, die mich doch immer wieder hinziehen. Aber auch das war dieses Jahr zum Teil sehr seltsam… ^^

 

Eröffnungsfeier im Gewandshaus

Ja, die Chaos-WG reist bereits mittwochs an, einfach weil wir dann für unsere Selbstverpflegung-Pensions-Wohnung entspannt einkaufen gehen können und den ersten Abend nach der doch recht langen Hinfahrt in Ruhe genießen können. Das klappte dieses Jahr allerdings nur bedingt, da Chris mich mit zur Erfönnungsfeier der Leipziger Buchmesse genommen hat. Das war – gelinde gesagt – nicht wiederholungswürdig. Die Bloggerpaten, zu denen auch Chris gehörte, bekamen je zwei Karten für die Eröffnungsfeier und aus der unendlichen Schaar seiner Möglichkeiten, fiel die Wahl seiner Begleitung auf mich – fand ich auch super – man macht ja alles gerne mal mit. Blöd nur, dass ich die einzige Begleitung war und mich somit leicht fehl am Platz fühlte. Die Reden waren lang und zum Teil akustisch schwer verständlich. Zwar konnte man diese auch schriftlich zum Mitlesen mitnehmen, aber wer will schon lesen, was man theoretisch hören können sollte? Mircea Cărtărescu, der Gewinner des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung, hat das ganz anders geregelt – der las nämlich den 5-seitigen Auszug aus seinem Buch gleich auf rumänisch – damit man den wunderbaren Klang der Sprache genießen kann. Ich persönlich hätte ja lieber den Text verstanden, wie auch bei der vorhergehenden Laudatio von Uwe Tellkamp, aber gut… Umrahmt wurden die Reden von verschiedenen Darbietungen des Gewandshausorchesters Leipzig unter der Leitung von Robin Ticciati, was ich tatsächlich ziemlich gut fand. Nach dem offiziellen Teil blieb dann bei Häppchen und Getränken noch Zeit für ein paar Gespräche.

Seraph-Verleihung

Nach einem entspannten ersten Donnerstag auf der Messe stand zum Abend die Seraph-Preisverleihung auf dem Plan, die ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollte. Fantasy kommt ohnehin immer zu kurz, umso wichtiger finde ich diesen Preis, der neben dem besten phantastischen Werk des letzten Jahres auch das Beste Debüt auszeichnet. Positiv aufgefallen ist mir, dass die Leseinsel von Jahr zu Jahr voller wird und ich hoffe, dass das in Zukunft auch so weitergeht.

 

Mein Tipp für das Beste Buch hat sich bestätigt – natürlich konnte Kai Meyer den Preis für „Die Seiten der Welt“ mit nach Hause nehmen und auch wenn ich das Buch noch nicht gelesen habe, bin ich sicher, dass er es verdient hat. Als Bestes Debüt wurde „Flammenwüste“ von Akram El-Bahay ausgezeichnet – ein sehr sympathischer Gewinner – und auch dieses Buch steht jetzt recht weit oben auf meiner Wunschliste^^

Was leider auffällt ist, dass die Shortlist nur von Männern bestritten wurde. Ich würde mir da einfach ein bisschen mehr Vielfalt wünschen. Zudem kam mir hier sofort die Idee, dass man diese Aktion tatsächlich bekannter machen könnte, wenn man zusätzlich zur Fachjury auch hier vielleicht das Konzept der Bloggerpaten übernehmen würde – es gibt so viele Blogger, deren Herz für Fantasy schlägt dass es ein leichtes sein sollte, für jedes auf der Shortlist stehende Buch einen Paten zu finden, der dieses vorstellt und das Buch bereits im Vorfeld etwas bekannter macht. Anyway, wenn euch dieser Preis genauso am Herz liegt wie mir, könnt ihr Fördermitglied der Phantastischen Akademie werden oder generell den jeweiligen Facebook– und Twitter-Kanälen folgen und liken und teilen – auch das hilft schon, um der Sache die nötige Bekanntheit zu geben.

Lieber Mr. Salinger

   

Ein absolutes Highlight dieser Messe war die Lesung von Joanna Rakoff, deren Buch „Lieber Mr. Salinger“ ich noch rechtzeitig vor der Messe bei der lieben Mara gewonnen habe. Ich wertete es also als Wink des Schicksals, als Karla uns zur Lesung einlud und war im Nachhinein auch sehr froh darüber, dorthin gegangen zu sein (nichts gegen Markus Heitz, der am selben Abend im Schille Theater gelesen hat! Aber den kenn ich eben schon^^). Die Lesung im Nachtclub Horns Erben war für die kleine Location gut besucht und der Lesungsraum bot mit Sofas und Sesseln eine sehr kuschelige Atmosphäre. Von der Geschichte selbst war ich ohnehin schon beeindruckt und die Autorin hat auch genau das vermittelt – hätte ich das Buch nicht schon gehabt, hätte ich es dort gekauft. Man muss Salinger natürlich nicht gelesen haben, aber schaden kann es nicht und ich für meinen Teil mag seine Geschichten auch. Karla hat das ganze super moderiert – es war weniger eine Lesung an sich als viel mehr ein nettes Gespräch in gemütlicher Runde – und genau so muss das! Zum Abschluss lies ich mir mein Buch noch signieren und Joanna und ich mussten beide lachen – anscheinend ist mein Name sehr, sehr schwierig (darauf komme ich später nochmal zu sprechen – es soll nicht das erste Mal gewesen sein^^). Toller Abend, tolle Leute, tolles Buch. Go read Salinger!

Lovelybooks – Bücher, Cupcakes und nette Leute

Auch in diesem Jahr gab es wieder ein Lovelybooks-Treffen und ich kanns nicht ändern, aber ich muss immerimmerimmerwieder an das erste Mal in Leipzig denken, als wir mit vielleicht 10 Leuten vor der Messe an diesem Teich saßen. Wenn ich heute sehe, dass sich mehr als 250 Leute darum kloppen, wer hin darf und wer nicht, ist das schon echt lustig *.* Das Team hat wieder mal eine tolles Programm auf die Beine gestellt – neben einer Gesprächsrunde mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und Bloggern las auch Bettina Belitz aus „Mit Uns Der Wind“. Über den Beamer konnte man nebenbei den Hashtag #LBLesertreff mitverfolgen (Marcel hat das optimal ausgenutzt mit seiner Aufforderung, dass mal alle 250 Leute virtuell winken sollen) und Tina hat die Veranstaltung souverän und zugleich liebenswert moderiert. Im Anschluss war Zeit genug für nette Gespräche bei Cupcakes (soooo süß) – zumindest für die, die nicht gleich mit der Goodie-Tüte abgehauen sind. Vielleicht gehts vielen tatsächlich nur darum, vielleicht sind es aber auch die vielen anderen Veranstaltungen, die einen dann zum frühzeitigen Aufbruch bewegen. So oder so sind es für mich die Treffen mit anderen Bloggern und Bibliophilen, die so ein Treffen zu was Besonderem machen. Ehe ich mich versah, musste ich meine Goodie-Tüte ausräumen, weil irgendwie jeder in Tausch-Wahn verfallen war – das war ein wenig nervig – weswegen ich einfach das, was ich nicht wollte rausgeräumt und so hergegeben habe. Wenn sich jemand über das freut, was ich ohnehin nie lesen würde – gut; und mir persönlich ist es ziemlich egal, ob ich mit 2, 5 oder 6 Büchern nach Hause gehe. Wichtig ist für mich, dass solche Treffen überhaupt zu Stande kommen und ich finds schön, wie sehr das Team von LB aber auch die Verlage engagiert sind, Leser und Autoren zusammen zu bringen.

Patrick Rothfuss – You may have heard of him!

Auch ohne die Bücher schon ganz gelesen zu haben, bin ich durch Twitter und Co. schon ganz angefixt von Kvothe, dem „Namen des Windes“ und dem Waldschrat, der zufällig dieses Buch geschrieben hat. Die Peterskirche bot Platz für unzählig viele Menschen – schon allein deswegen wollten wir früh genug da sein und wurden mit Reihe zwei belohnt. Zudem kam Pat Rothfuss schon vor der eigentlichen Lesung raus, um die Bücher derjenigen, die schon da waren, zu signieren, damit es im Nachgang nicht mehr sooo lange dauert (We aaaaaaaall have places to be, haven’t we? Nö, eigentlich hätte ich schon gern den ganzen Abend mit ihm verbracht – am besten allein xD). Top organisiert durch die Securities und das Verlagsteam konnte jeder gesittet seinen Namen schon auf einem PostIt vornotieren, damit alles noch schneller ging und dann wurden einzelne Reihen zum Signieren nach vorne geholt. Anscheinend führt mein Name nicht nur ausgesprochen sondern auch ausgeschrieben zu Missverständnissen – oder ich kann meinen eigenen Namen weder vernünftig aussprechen noch schreiben – anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich wie bereits Joanna Rakoff auch Patrick Rothfuss meinen Vornamen buchstabieren musste, damit ich nicht am Ende Hans Wurst in meinem Buch stehen habe xD

Irgendwann dann gings endlich los und ich bin halb vom Stuhl gefallen, als ich sah, dass Marina Weisband die Lesung moderiert und übersetzt hat. Der Schock hielt nur kurz, denn dann fing sie an zu übersetzen und das war noch schlimmer als die Tatsache selbst, das sie dort war. Die Art wie sie das gemacht hat, war einfach nicht gut – ein Satz von ihm auf englisch und dann sofort die Übersetzung von ihr – sogar in gleicher Betonung und Ich-Perspektive. Es wirkte einfach sehr geschauspielert und nicht so locker wie es hätte sein können – mal ganz ab davon, dass ich davon ausgehe, dass die meisten ihn sowieso auch so verstanden hätten, weil er wirklich ein klares, langsames amerikanisch spricht.

Mehr Fragen aus dem Publikum wären nett gewesen, das war aber wohl nicht erwünscht. Stattdessen fing Marina Diskussionen über Zen-Budismus und psychiche Erkrankungen seiner Charaktere mit Rothfuss an – was ich nicht so ganz nachvolliehen konnte. Der dritte Band jedenfalls dauert so lange wie er dauert und nachdem wir ihn gelesen haben, werden wir ohnehin alle sterben, weil er so fucking gut ist, dass uns nichts anderes übrigt bleibt. Er möchte das Beste aus seinem Buch rausholen und ich finde das gar nicht mal so schlecht ;) Zudem wird es wohl weitere Kurzgeschichten zu Charakteren aus seinen Büchern geben. Interessant waren auch die Einblicke, die er in seinen Schreibprozess gegeben hat – schreib, was du schreiben willst, wenn du es schreiben willst – sonst ist es weg. Alles in allem war es spannend, witzig und sehr interessant, aber halt durch die Übersetzung auch ein wenig nervig… Die Bücher muss ich jetzt unbedingt lesen!

Themen, die die Blogger bewegen

Was die Messe vor allem unter Bloggern bestimmt hat, waren Diskussionen über das Random-House Bloggerportal, die Bloggerpaten, die Bloggerlounge und die Rangliste über die Vernetzung von Bloggern – alles Themen, die ich schon vor der Messe nich diskutieren wollte und erst recht nicht dort.

Können wir uns nicht einfach freuen, dass die Buchmesse versucht, Blogger stärker einzubinden, auch wenn konstruktive Kritik an dieser Geschichte natürlich angebracht und nach diesem ersten Lauf sicherlich auch erwünscht ist? Dass die Bloggerpaten während und nach der Messe im Fokus stehen, wie verschiedene Berichte ausgiebig zeigen, war von vornherein klar und da muss man jetzt auch gar nicht drüber diskutieren oder vor allem neidisch sein – bewerben hätten wir uns schließlich alle können. Ich zum Beispiel hab dies ganz bewusst nicht getan, da mir keins der nominierten Bücher wirklich zugesagt hat. Umsomehr freue ich mich, dass mit Mara, Sophie und Chris gleich drei Blogger aus meinem Umfeld dabei waren, die ihre Sache nicht nur gut gemacht haben, sondern nun auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit in diesem großen Pool an Bloggern bekommen.

Das Bloggerpotal halte ich ebenfalls für eine gute Sache – gerade bei der Verlagsgruppe Randomhouse ist das Aufkommen den Anfragen per Mail vermutlich nicht zu händeln und schon deswegen ist eine Lösung in wenigen Klicks einfach, zeitsparend und wünschenswert. Die dazugehörigen Regeln (nicht mehr als 10 Exemplare, erst neue Anfragen, wenn die Rezensionen erfolgt sind, etc.) sind sinnvoll und sollten für vernünftige Blogger ohnehin zu erfüllen sein. Meine persönliche Kritik und Anmerkungen habe ich da angebracht, wo sie hingehören: beim Verlag selbst – und die Reaktion zeigte deutlich, dass dies auch ernst genommen wird.

Die Rangliste von der alle sprechen, ist so hübsch wie sie nicht aussagekräftig ist. Es ist schön, dass sie da ist und noch toller, dass sie weiter erweitert wird, aber sie ist eben kein Qualitätsmerkmal und ich unterstelle den Leuten einfach mal, dass sie das bei näherer Betrachtung auch erkennen. Sie zeigt lediglich wie gut einzelne Blogs vernetzt sind und selbst wenn man einen hohen Rang zunächst als Qualitsmerkmal erkennen mag, stellt man doch zwangsläufig irgendwann fest, ob das tatsächlich der Fall ist. Bezeichnend finde ich vor allem die Tatsache, dass negative Äußerungen vor allem aus dem unteren Teil der Liste kamen – dem Rest schien die ganze Diskussion herzlich egal zu sein – wie im Übrigen auch mir. Nice to have – aber man muss auch wissen, was man damit anstellen kann.

Die Bloggerlounge war nett, aber sehr weit ab vom Schuss. Ich war irgendwie immer dort, wenn da gerade eine Veranstaltung war – von Ausruhen war also keine Rede, weil in dem Fall doch sehr klein und W-Lan… ach ja, sprechen wir nicht drüber. Gute Idee, die nach dem ersten Lauf noch ein paar Verbesserungen vertragen kann.

Und sonst so?

Buchmesse ist ja immer ein bisschen wie Klassentreffen – nur dass man hier die meisten gut leiden kann :D Leute, mit denen man sonst nur online zu tun hat trifft man plötzlich in echt und im optimalen Fall hat man sich genausoviel zu sagen wie online – das ist schön und das möchte ich in keinem Fall missen. Ich verzichte bewusst auf die Auflistung von Namen, weil ich ganz sicher den ein oder anderen vergessen würde – ihr wisst auch so, dass ich euch meine :D Stuzig machen mich die wenigen Blogger, die so sehr im Business-Modus sind, dass sie vergessen, dass man sich bereits kennt – verschiedene Leute haben sich mir an allen 4 Tagen neu vorgestellt, und das obwohl ich behaupte, wir kennen uns sowohl online als auch von bereits vergangenen Messen. Aber Hey, ich lern gern neue Leute kennen, auch vier- oder fünf- oder ein Dutzend mal, selbst wenn wir nicht die gleichen Bücher lesen oder mein Blog für euren nicht interessant ist. Darum geht es mir sowieso nicht. Bücher sind geiler Scheiß. Egal ob Belletristik oder Jugendbuch oder alles andere – wir alle Lesen und lieben Bücher und das ist der gemeinsame Nenner, der für ein richtiges Kennenlernen spricht, sonst nix.

Zum Abschluss…

… grüße ich noch ganz doll meine verdorbene Chaos-WG. Messe mit euch ist unbezahlbar und nicht zu toppen <3 Im nächsten Jahr wieder, ja?

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