Wochendings.

#Offlinegeplauder

 

Uh, die Woche war kurz. Und sehr faul. Ich hab zum ersten Mal das Gefühl, diese Frühjahrsmüdigkeit hautnah mitzubekommen und es gefällt mir gar nicht. Ich war fast jeden Morgen (für mich) zu spät auf der Arbeit und so richtig produktiv war das auch alles nicht. Dafür hab ich viel Geld ausgegen, zum einen natürlich für Bücher, aber auch weil mir aufgefallen ist, dass jetzt ja bald Frühling wird und ich vielleicht mal ein paar Sneaker brauche… Drama, Baby! – Ich hasse Schuhe kaufen. Daher erspare ich euch die Beschreibung der Suche und sage nur: es wurden 2 Paar Chucks. Und eine neue Lederjacke. *hust* :D Außerdem war ich mit meiner Mutter Blumen kaufen – nicht, dass ich mit meinem schwarzen Daumen Ahnung davon hätte, aber schön sind sie allemal und solange ich sie nicht pflegen muss…^^

Und nachdem ich mich letzte Woche über mich selbst geärgert habe, weil ich Sonntags keinen Kuchen hatte, hab ich gestern kurzerhand einen gebacken. Ich hab irgenwann mal bei der New York Times einen Whiskey Soaked Choclate Cake gesehen, aber mir ist das immer zu nervig, die Rezepte zu übersetzen (gibts da n Trick?), deshalb hab ich mir über Pinterest was ähnliches auf einem deutschen Blog gesucht und weil ich mich nie an Rezpete halten kann, hab ich statt Kakao 100g kleingehackte Zartbitterschokolade reingemacht, statt dem Wasser eine Tasse Espresso und zu allem Übel hab ich das Salz vergessen. Schmeckt aber trotzdem fantastisch^^

 

#Bookstagram

 

Ich habe diese Woche gleich zwei Bücher beendet, an denen ich ewig gelesen habe. Das war zum einen „Ein wenig Leben“ und ja, der Hype ist gerechtfertigt und ich möchte es wirklich jedem in die Hand drücken, aber ich verstehe, wenn man es nicht lesen kann oder will. Ich hatte selber meine Probleme damit. Zum anderen war da noch „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante. Ich hab das letztes Jahr angefangen, weil ich wissen wollte, ob an dem #FerranteFever was dran ist und dann einfach ewig dafür gebraucht, weil ich es immer wieder weggelegt hab. Das Ding dabei ist – es war nicht so schlecht, dass ich es engültig abbrechen wollte, aber auch nicht gut genug, um mich zu fesseln, wobei schlecht und gut da auch irgendwie die falschen Adjektive sind. Kurz gesagt: Ich wollte es fertig lesen, damit ich es ganz beurteilen kann. Hab ich jetzt und ich kann sagen, dass ich keine Ahnung hab, was alle anderen daran finden. Ich glaube nicht, dass ich die weiteren Teile lesen werde und ich weiß nicht, was das tolle daran sein soll. Klärt mich auf!

Dann war da noch Niah Finnik, die mich mit „Fuchsteufelsstill“ wirklich begeistern konnte (Rezension folgt!) und Becky Albertalli. Während alle anderen sich gerade auf „The Upside of Unrequited“ stürzen, dachte ich, ich probiers mal mit Simon, ihrem Erstling. Und was soll ich sagen? Ja, es ist sehr süß und bisher sehr toll! <3

 

#Woanders

 

Jeder Buchblogger kennt das – wahllose E-Mails von Autoren, die einem ihre Bücher zur Rezension anbieten. Man kann sich stundenlang drüber aufregen, bringt aber nix. Man kann diese Mails (wie ich) einfach ignorieren und sich nicht weiter drüber ärgern, bringt aber auch nix, davon hört es nämlich auch nicht auf. Oder man macht es wie Anabelle und erklärt, wie es vielleicht besser geht. Einziger Wehmutstropfen dabei: Wer schon nicht ins Impressum schaut, um den Namen richtig zu schreiben oder sich informiert, welchen Blog er da eigentlich erwischt hat, wird sich woh kaum für den Beitrag interessieren. Mareike von Herzpotenzial hat sich „Victoria“ angesehen und für uns zusammen geschrieben, warum sich die Serie lohnt. Ich für meinen Teil war eh schon überzeugt. Tina hat sich einmal durch das komplette Ullstein Fünf-Programm gelesen und für euch aufgeschrieben, wie sie die Bücher fand und warum ihr sie euch ansehen und im günstigsten Fall auch lesen solltet. Vor 10 Jahren starb Kurt Vonnegut, ein Autor, von dem ich bisher noch nichts gelesen habe (wieso eigentlich nicht?). Trotzdem sind seine Worte sehr präsent, denn sie fliegen immer wieder als Zitate durch die Gegend. Mara würdigt das in einem Beitrag zu seinem Todestag. Simone ändert die Form ihrer Buchempfehlungen (aus mehreren Gründen), aber gerade alle, die kurze, liebevolle Empfehlungen suchen, sollten bei ihr demnächst fündig werden. Gibts jemanden, der Jane Austen nicht kennt oder mag? Karin stellt auf ihrem Blog ein wundervolle Buch vor, dass einem die Autorin, aber auch ihre Figuren noch näher bringen soll. Wer kennt die kleinen, gelben Reclam-Bücher nicht? Auf Tilmanns Blog gibts ein interessantes Interview zum 150jährigen Bestehen des Verlags – großartig und witzig! Auf die nächsten 150 Jahre! Jan hat die illustrierte Ausgabe von „Alice im Wunderland“ unter die Lupe genommen, die ich auf der Messe schon bewundert habe. Sooo schön!

 

#WahnsinnInSerie

 

Ihr habt mir nichts empfohlen und jetzt musste ich „The Royals“ weiter gucken! Schlimmer noch, ich hab für Staffel 3 sogar Geld ausgegeben. Das einzig positve daran: Es sid nur noch 3 Folgen übrig, ihr habt also jetzt nochmal die Chance, mit Empfehlungen zu glänzen. Shoot!

 

#UndSonstSo

 

Jude Law ist Dumbledore – dazu kann ich nicht so sehr viel sagen, da ich den ersten Teil „Fantastic Beasts“ immer noch nicht gesehen habe. Ich mag allerdings Jude Law sehr gern, Dumbledore auch, also kann das fast nicht schlecht werden.  „Rebel in the Sands“ von Alwyn Hamilton wird verfilmt – das ist in sofern nett, weil ich das Buch mochte und denke, dass es gut inszeniert wirklich was werden kann, gerade auch weil es in Richtung Tausendundeine Nacht geht, aber so grundsätzlich mag ich jetzt nichts mehr von Verfilmungen hören, die angeküdigt werden und dann doch nicht kommen. Oder halt scheiße werden. Die Raven Boys von Maggie Stiefvater reihen sich da ein, denn die sollen eine TV-Serie bekommen. Das kann ich nichtmal beurteilen, weil ich Band 2 immer noch nicht fertig gelesen habe und die Motivation dazu auch irgendwo im Minusbereich liegt. Ich würde es mir allerdings ansehen. Leigh Bardugos neues Buch (also die Kurzgeschichten aus Ravka) hat ein Cover, außerdem wurden mehr Geschichten aus dem Grishaverse mehr oder weniger angekündigt. Schaun wir mal. Im Herbst erscheint „Six of Crows“ ja erstmal auf deutsch (lest das!).

 

#Listopia

10 Long Books That Are Actually Worth Every Minute You’ll Spend On Them || 6 Books to Help You Start Reading || 15 things Kurt Vonnegut said better than anyone else ever has or will  || 5 Books Stephen King Thinks You Should Read || 15 Books To Read Before Bed, Because There’s No Better Way To Relax And Unwind || 7 Books Written In Letter Form, From ‚Between The World And Me‘ To ‚Dear Mr. You‘ || The top 50 most empowering feminist quotes of all time || 10 Villains That Are More Popular Than Their Hero Counterparts || 13 Literary Businesses Run By Women Every Reader Needs To Support || 10 Bands Named After Novels || 7 Prequels To Famous Books You Probably Didn’t Know Existed || 5 Etiquette Tips for the Bookstore || 6 YA Novels About Grief and Mourning || 19 Sad Quotes From Your Favorite Children’s Books || 13 Books to Read After You Finish 13 Reasons Why || Songs by Iron Maiden Inspired by Literature || 9 Real Life Places That Inspired Famous Classic Novels

Habt eine schönes Osterfest und eine wundervolle Woche! <3

 

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Wochendings.

Nicht erschrecken – ich weiß, es sieht hier ein bisschen anders (mMn BESSER!) aus, aber ich verspreche abgesehen davon hat sich nichts geändert. Mir war einfach mal wieder nach was anderem und da müsst ihr jetzt mit durch – oder ihr hört auf, meinen Blog zu besuchen…^^

#Offlinegeplauder

Es ist unfassbar, wie schnell zwei Wochen Urlaub rum gehen und es ist einfach nur mies, wenn man nach 5 Minuten auf der Arbeit am Montag danach feststellt, dass man am besten gar keinen gemacht hätte. Es ist immer irgendwie das gleiche und ich bin die Diskussionen langsam wirklich leid, aber ich verstehe einfach nicht, wie man sich so vehement weigern kann, selbst mal ein bisschen mehr zu machen, damit nicht alles für einen übrig bleibt, sondern jeder halt nur ein bisschen mehr hat. Aber gut, es nützt nichts, denn es wird sich nicht ändern und ja, ich könnte kündigen und mir einfach was neues suchen. Das sagt sich aber auch nur so leicht, wenn man selbst nicht in der Situation ist, denn das Problem ist nicht die Firma oder die Arbeit – das Problem sind einzelne Menschen, die einem, aus welchen Gründen auch immer, das Leben schwer machen und die trifft man überall. In der Relation gesehen ist es das dann schon wieder nicht wert, sich überhaupt darüber aufzuregen, zumal die Personen, die all das beurteilen müssen und deren Meinung letztendlich die entscheidende ist, genau wissen, was abläuft. Das wiederum hab ich auch diese Woche zu spüren bekommen – im positiven Sinn.

In meinem Urlaub war ich aber auch nicht ganz untätig und habe nach mittlerweile doch fünf Monaten die Rohfassung meines (Nano-)Romans beendet. Und bevor ihr jetzt anfangt, Beifall zu klatschen – es sind nur ~70.000 Wörter, es braucht noch viel Arbeit und es ist – verglichen mit den Autoren in meinem Umfeld – quasi nichts. Aber hey, wofür Laura, Bianca und Mona jeweils ein Jahr brauchen, brauche ich eben 10, was mich irgendwie zur Donna Tartt unter uns macht und das ist auch ganz cool^^

#Bookstagram

Irgendwann werde ich „A Little Life“ bestimmt beenden. Es sind nur noch 200 Seiten, eigentlich mit viel gutem Willen an einem Abend zu schaffen, aber ich kann das nicht. Ich halte es einfach nicht aus. Ich weiß nicht, wie einem Menschen so viel Unglück geschehen kann, ich weiß nicht, wie Hanya Yangihara das macht, dass man ihr es abnimmt und es nicht als overdone abtut und ich weiß nicht, wie man das emotional wegstecken kann, denn ich hab mitunter sehr daran zu knabbern. Eine Stelle war so schrecklich, dass ich beinahe in die Ecke geschmissen hätte, nur um dann doch weiterzulesen, weil ich den Gedanken nicht ertragen konnte, nicht zu wissen, wie es ausgeht. Ihr seht das Dilemma?

Außerdem beendet habe ich „Alles, was ich am Strand gefunden habe“ von Cynan Jones, sowie „Der Club“ von Takis Würger (Rezension kommt am Montag). Lange Zugafahrten eignen sich ja wunderbar zum Lesen – oder halt für Hörbücher, deswegen habe ich „Robin – Die Wende“ auch tatsächlich noch im März beendet, nur um festzustellen, dass der dritte und letzte Teil nicht wie erwartet Ende März, sondern erst Ende April kommt. Das ist doof, aber nicht zu ändern. Und wenn ihr nicht wisst, wovon ich rede, könnt ihr das hier nachlesen.

#WahnsinnInSerie

Ich muss kurz 2-3 Worte zu Greys Anatomy loswerden (ja, ich schau das immer noch und alle, die nicht auf Stand der US-Ausstrahlung sind und nicht wissen wollen, wie es weitergeht, schauen jetzt bitte kurz weg) – Alter, was haben mich die letzten Folgen emotional fertig gemacht. Nach der letzten Staffel hab ich fast nicht mehr daran geglaubt, aber vor allem die Folge mit Jackson & April war für mich sehr heftig. Jackson hat seinem Vater genau das gesagt, was ich vermutlich auch sagen würde, wenn ich die Gelegenheit bekäme^^ Und was Maggie angeht… die Folge kam zu einem blöden Moment, weil ich mir just in der Woche Sorgen um meine Mutter machen musste (alles gut, btw – wie wir jetzt wissen). Das dazu. Und ich hoffe, ich hab niemanden gespoilert…^^

Dann habe ich natürlich auch 13 Reasons Why gesehen (wer nicht?) und wollte eigentlich was dazu schreiben, aber das hat Laura schon getan, deswegen spare ich mir das fürs erste. Ich kann den Hype darum nicht ganz nachvollziehen, was vermutlich mit daran liegt, dass ich das Buch damals gelesen habe und der Inhalt an sich jetzt kein Schocker mehr war, aber vielleicht auch einfach an der Tatsache, dass wir alle irgendwie ein Stück Hannah Baker sind. Schlimmer noch, wir sind alle auch jemand von den anderen. Und diese Erkenntnis ist zumindest für mich eben nicht neu. Das eigene Handeln hat numal Konsequenzen und du kannst nie wissen, was es vielleicht in deinem Gegegnüber anrichtet. Aber unterm Strich ist es eine gut gemachte Serie, die sich einfach jeder anschauen sollte, wenn aber auch vor allem wenn man das Buch noch nicht kennt.

Danach bin ich in ein kleines Loch gefallen und musste was blödes schauen – meine Wahl fiel auf „The Royals“ – und jetzt kann ich damit leider nicht aufhören, weil ich Tom Austen so toll finde und… ja, ich weiß, ich hör schon auf. Verurteilt mich nicht! (Und gebt mir vernünftige Empfehlungen, vielleicht komme ich dann da wieder raus!)

„Confess“ nach dem gleichnamigen Roman von Colleen Hoover ist derweil gestartet, aber natürlich kann man es hier nicht ansehen, wäre ja auch zu schön gewesen. Netflix, tu was!

#Woanders

Ich liebe den Samstag, vor allem deswegen weil ich da ausschlafen und anschließend beim Kaffee ganz gemütlich durch die Timeline scrollen kann und all die Beiträge auch gleich lesen kann. Wie beispielsweise Petzis Samstagskaffee, das mich dann wiederum auf zig andere Blogs führt. Oder sie weckt in mir den Wunsch, mich plötzlich für unseren Garten zu interessieren. Naja, für den Anfang reicht vielleicht auch ein Kräuterrondell in der Kücher, wir wollen es ja nicht übertreiben. Miss Bookiverse gibt uns einen kleinen Einblick in ihr Reading Journal und auch wenn ich schon unzählige solcher Beiträge angesehen habe, ist das der erste, der bei mir den Wunsch weckt, eins anzufangen. Toll gemacht! Shiku hat einen tollen Artikel „Über das schmutzige Anderssein“ geschrieben, den ich euch hier nochmal ans Herz legen will, weil er gar nicht oft genug geteilt werden kann. Fabian fragt, warum wir als Blogger eigentlich in den Pukten, die letztendlich zählen, immer die Fresse halten – und er hat Recht. Dani mag keine Mängelexemplare lesen (ich übrigens auch nicht^^) und deswegen fand ich den Text so witzig^^ Weil – kaufen tu ich sie tatsächlich auch immer wieder. Auf ihrem Blog hat Mara noch mal alles vom blauen Sofa zusammen gefasst – prima, denn ich war tatsächlich im Gegensatz zu ihr gar nicht da. Anabelle hat diese Woche eine neue Reihe auf ihrem Blog gestartet (bitte lass es eine Reihe werden!), die vor allem denen helfen soll, die sich in kleinen Grammatikfragen unsicher sind und immer wieder die gleichen Fehler machen. Grammatikfragen, noch so ein Komposita (da, schaut, ich hab schon was gelernt!). Und ich freue mich drauf, damit noch mehr Wissen aufzufrischen. Rebecca erklärt euch an sieben einfachen Punkten, was euren Blog für sie lesenswert macht  und zum Abschluss verweise ich euch nochmal an die Mädels von Herzpotenzial, einfach deshalb, weil ich deren Monatsrückblick so gerne lese und ihr, falls ihr das nicht schon lange tut, auch tun solltet.

#UndSonstSo

Letzten Freitag konnte man Tickets für die LitBlogCon in Köln kaufen – und ich hab tatsächlich eins abbekommen. Wenn ich es jetzt noch hinkriege, ein Hotel und den Zug zu buchen, werde ich da sein^^ Wer von euch kommt auch? Für alle, die noch nicht wissen, was NetGalley genau ist oder was man da machen kann, gibts jetzt hier eine Übersicht. Hier gibts noch mal den Beitrag von Lena Falkenhagen zur Cosplay-Diskussion rund um die Leipziger Buchmesse und der ist einfach alles, was man dazu lesen muss.

#InOtherNews

Elena Ferrante goes HBO und wenn ich das richtig verstanden habe, in Originalsprache und mit Untertiteln… mal schauen, wie das so wird. Joss Whedon macht einen Batgirl-Film, ich bin gespannt, frage mich aber trotzdem langsam, wie ich all dem hinterher kommen soll. Es gibt einen ersten Trailer zur Heath Ledger-Dokumentation, die im Mai zum ersten Mal ausgestrahlt wird (vermutlich ab Juni auch auf deutschen Streamingportalen zu erwerben). Und im Oktober erscheint dann eine „A Darker Shade of Magic“ Special-Edition mit Kurzgeschichten und FanArt sowie vielem anderen Schnickschnack. Ich überlege noch, aber wahrscheinlich kann ich wieder nicht nein sagen…

Und irgendwie war das ganz schön viel für so wenig Woche und deshalb lass ichs jetzt gut sein und wünsch euch ein schönes Wochenende – macht es euch fein! <3 (Und wenn ihr Lust habt, kommentiert gerne – ich freu mich^^)

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