A Conjuring of Light (Shades of Magic #3) – V. E. Schwab

 A Darker Shade of Magic || A Gathering of Shadows

Kurzbeschreibung

The precarious equilibrium among the four Londons has reached its breaking point. Once brimming with the red vivacity of magic, darkness casts a shadow over the Maresh Empire, leaving a space for another London to rise. Kell-once assumed to be the last surviving Antari-begins to waver under the pressure of competing loyalties. Lila Bard, once a commonplace-but never common-thief, has survived and flourished through a series of magical trials. But now she must learn to control the magic, before it bleeds her dry. Meanwhile, the disgraced Captain Alucard Emery and the Night Spire crew are attempting a race against time to acquire the impossible, as an ancient enemy returns to claim a crown and a fallen hero is desperate to save a decaying world…

Rezension

Es ist schon irgendwie gemein. Da wartest du ewig auf den Erscheinungstermin, bekommst das Buch tatsächlich pünktlich – und dann brauchst du eine weitere Ewigkeit, um es zu lesen. Und das, obwohl du tatsächlich gleich angefangen hast. Aber das Problem kenne ich bei Schwab leider schon. Das Ding ist nämlich – sie schreibt unfassbar gut, aber man muss sich darauf einlassen. Es geht nicht, mal eben so ein paar Seiten zu lesen man muss aufmerksam sein und nur dann wird man am Ende vielleicht erkennen, wie groß diese Geschichte ist.

Es geschieht unheimlich viel zwischen den Zeilen, während vordergründig das Tempo eher schleppend wirkt. Ich sage immer ein bisschen scherzhaft, das man ca. 70% des Buches braucht, bis die Hölle losbricht und sich alles überschlägt, aber im Grunde es ist genau so. Das Unwetter baut sich langsam auf, aber wenn es dann da ist, haut es einen um.

Besonders fällt auf, wie gut geplant die komplette Trilogie ist. Schwab weiß, was sie tut und überlässt nichts dem Zufall. Deshalb greift alles wunderbar ineinander, was darunter aber manchmal leidet, sind die Charaktere und deren Zusammenspiel. Sie sind alle unglaublich gut gezeichnet, jeder hat seine Eigenheiten und speziellen Charakterzüge. Nur ihre Beziehungen zueinander sind da nicht unbedingt spürbar. Man versteht natürlich, wieso Kell von Lila angezogen wird, nicht aber, warum es zwischen den beiden funktioniert oder gar funken soll. Gleiches gilt für Alucard und Rhy. Ja, Rhy ist Alucard wichtig und sie funktionieren zusammen, aber wieso ist das so?

Jetzt ist es natürlich eine Geschichte, die nicht so sehr von der charakterlichen Dramatik lebt, all das ist mehr hintergründig und auch wenn man hier natürlich das ein oder andere Ship finden kann, ist es nicht so, dass man nur wegen der Charaktere weiterlesen will. Das macht es, im Vergleich zu anderen Jugendbüchern, eher schwierig. Dann wiederum ist aber die Frage, ob es überhaupt ein Jugendbuch ist?

Jemand, der erst mit Schwab anfängt, sollte zuerst lieber zu Vicious oder The Archived greifen, um einen Eindruck zu bekommen, was einen erwartet. Und bis dahin sind dann vielleicht auch alle Teile auf deutsch erschienen, denn bei den Vier Farben der Magie lohnt es sich, am Ball zu bleiben.

A Conjuring of Light (Shades of Magic #3)

Taschenbuch: 667 Seiten
Verlag: Titan Publ. Group Ltd. (21. Februar 2017)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1785652443
ISBN-13: 978-1785652448

Vier Farben der Magie (bereits erschienen)
Die Verzauberung der Schatten (23. November 2017)
Die Beschwörung des Lichts (Frühjahr 2018)

 

Merken

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Im Moment fehlt echt für alles die Zeit und wenn es ausnahmsweise mal nicht die Zeit ist, ist es die Motivation, die mich hängen lässt. Lieber sitze ich doof in der Gegend rum, als irgendwas wenigstens anzufangen, ärgere mich dann aber im Nachhnein natürlich, dass ich soviel Zeit ungenutzt hab verstreichen lassen. Wie jetzt gerade, wo ich eigentlich bei Maike und Mareikes Langer Nach der aufgeschobenen Bücher mitmachen wollte, aber noch Bloggen muss bzw. will, weil ich weiß, dass viele von euch das Wochendings mögen. Und dann ist da noch diese Hitze, bei der man eh nix geregelt kriegt… Ich mag den Sommer ja wirklich, aber ich bin glaube ich einfach nicht dafür geschaffen. In der Sonne sitzen und nix machen – das kann ich hervoragend, aber so läufts halt leider die wenigste Zeit. Meistens muss man ja doch Arbeiten, danach ins aufgeheitzte Auto steigen und versuchen, das Lenkrad gerade nur so viel anzufassen, dass man keinen Unfall baut, sich daran aber auch nicht die Hände verbrennt und kommt dann komplett durchgeschwitzt zu Hause an. Nachts kann man nicht richtig schlafen, weil zu warm und dann wird man den ganzen Tag nicht richtig wach. Aber… ich habe jetzt zwei Wochen Urlaub und – so zumindest der Plan – werde den vor allem nutzen, um entspannt Ordnung in alles zu bringen, was die letzten Wochen so liegen geblieben ist.

Gestern war Tag der Organspende. Ich hab auf Instagram schon einen längeren Post dazu geschrieben, finde aber auch, dass man nicht genug darauf hinweisen kann. Organspende kann Leben retten. Jedes Mal, wenn das Thema in den Medien wieder hochkommt, führe ich eine Diskussion mit meiner Mutter, die mir zu erklären versucht, wie schlimm der Gedanke für sie ist, das man mir nach meinem Tod die Organe entnimmt. Und ein Stück weit verstehe ich sie und kann nachvollziehen, dass es sich für sie falsch anfühlen würde. Ich hingegen ertrage den Gedanken nicht, dass mein Herz oder meine Lunge oder irgendwas anderes jemandem das Leben retten oder erleichtern könnten, aber stattdessen mit mir begraben werden. Zumindest im Fall meiner Mutter weiß ich, dass sie, falls sie diese Entscheidung für mich treffen müsste, nicht so entscheiden würde, wie ich es tun würde und ich kann es ihr nicht mal übel nehmen. Aber das muss sie gar nicht. Ich kann ihr diesen Moment ersparen. Ich kann das selbst entscheiden und niemand muss diese Entscheidung für mich treffen. Und selbst wenn man weder Organe noch Gewebe spenden möchte, kann man das gleichermaßen im Organspendeausweis festhalten. Alle Infos sowie den Ausweis selbst gibts kostenlos bei der BZgA.

Ich backe ja sehr gerne und hin und wieder eskaliert das mal ein bisschen. Letzte Woche mit Cranberrie-Cookies mit weißer Schokolade (die schon wieder alle weg sind^^). Ich habe ein anderes Rezept benutzt als das, was ich euch verlinke, aber a) ist es sehr ähnlich und b) möchte ich euch einfach schamlos auf Christians Foodblog aufmerksam machen.

#Bookstagram

Ich liebe Victoria Schwab, aber ich tue mich zunehmend schwer mit ihren Büchern. Für A Conjuring of Light habe ich jetzt wieder ewig gebraucht, dabei war es soo gut. Ich musste mich fast zwingen, es fertig zu lesen und eigentlich sollte das nicht so sein. Ich schreib dazu noch eine Rezension, kann aber jetzt schon sagen: Wenn ihr noch nichts von Schwab gelesen habt, fangt mit Vicious oder The Archived an. Vier Farben der Magie ist großartig, wenn man alle drei Bücher zusammen nimmt und die Geschichte als ganzes betrachtet, aber das geht halt schlecht, wenn man erstmal nur den ersten Teil hat.

Feel Again von Mona war ausnahmweise mal eine große Überraschung für mich. Im Normalfall ist es ja so, dass ich die Bücher von Laura, Bianca und Mona zum Testlesen bekomme und schon vorher weiß, was mich erwartet, das hat aber bei Feel Again nicht geklappt. Die Zeit war zu knapp und so kannte ich zwar das Exposé, aber eben nicht viel mehr. Und es hat mich einfach umgehauen^^ Ich würde das gern ausführlicher in einer Rezension begründen, aber ich finds immer doof, wenn ich befreundete Autoren so in den Himmel hebe – das hat immer so einen Beigeschmack und ich hab zudem das Gefühl, dass ich da nicht unbefangen genug bin. Deshalb eben so – lest es. Die Again-Reihe ist verdammt gutes NA.

Aktuell lese ich 180 Seconds von Jessica Park. Ich bin mal gespannt, ob es mich genauso flashen kann, wie Flat-Out Love damals. Ich hoffe es sehr.

#WahnsinnInSerie

Netflix hat diese Woche für Aufsehen gesorgt, in dem sie Sense8 nach nur zwei Staffeln abgesetzt haben. Obwohl ich die Serie noch nicht gesehen habe (bin ziemlich hinten an – don’t judge me!), hat mich das überrascht, weil ich eigentlich nur positives darüber gehört hab. Ich kann also auch nicht beurteilen, ob das gerechtfertigt ist oder nicht, aber ich erstehe halt zum Beispiel nicht, wieso Tote Mädchen lügen nicht eine zweite Staffel bekommen muss, die weder zur Geschichte gehört noch notwendig ist, wenn da eine Serie ist, die mit einem Cliffhanger am Ende einfach abgesetzt wird.

Was ich vollkommen verdrängt hatte war, dass der Pilot von The Last Tycoon tatsächlich genug Stimmen bekommen hat und nun eine Serie wird. Finde ich schon allein deswegen gut, weil ich Matt Bomer mag, den Pilot mochte ich damals aber auch sehr gern. Start ist am 28. Juli, also schon sehr bald.

This is US ist in Deutschland eher mäßig gestartet – liegt vermutlich an der Tatsache, dass es um 21:15 Uhr nach Grey’s Anatomy auf einem unmöglichen Sendeplatz liegt, vielleicht aber auch daran, dass es zwar groß aber unglaublich kitschig beworben wurde. Ulrike Klode ruft dazu auf, der Serie noch eine Chance zu geben und ich kann mich nur anschließen. Allerdings seh ich auch die Probleme dabei – es gibt, außer auf Maxdome (wer hat das schon?), keine Chance, die Serie legal im O-Ton zu schauen. Wieso Milo Ventimiglia plötzlich einen anderen Synchronsprecher als in 8 Staffeln Gilmore Girls hat, erschließt sich mir nicht und ist unfassbar irritierend. Und dann ist da natürlich noch die Werbung. Aber an der Serie selbst ist wirklich nichts schlecht.

Die 8. Staffel Game of Thrones könnte erst 2019 kommen, je nach dem wie gut Benioff und Weiss vorankommen, aber auf jeden Fall wollen sie sich Zeit lassen. Ist natürlich irgendwie frustrierend, andererseits sind die beiden seit 10 Jahren mit dieser Serie beschäftigt und wollen es natürlich gut machen, letztendlich wollen die Fans ja nichts anderes.

Heute Abend endlich läuft Sherlock in der ARD. Um 21:45 Uhr geht’s los, Folge zwei kommt dann morgen und Folge 3 am Donnerstag. Ich hab sie zwar schon im Original gesehen, aber ich werde trotzdem nochmal einschalten. Ute hat zudem einen Blogpost dazu angekündigt, auf den ich mich sehr freue^^

 

Ich wünsch euch eine schöne Woche, lasst euch nicht ärgern! <3

 

Merken

Merken

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Ich hab jetzt keine Lust mehr auf schlechte Nachrichten. Deswegen habe ich beschlossen, mich auf die Guten zu konzentrieren^^ Katzenbabys zum Beispiel, denn meine Tante hat wieder einen Wurf in der Scheune gefunden. Ihr dürft jetzt Wetten abschließen, wie lange es wohl dauert, bis ich nachgebe, denn sie sind grau-getigert und unfassbar süß! (Was ich im Übrigen bisher nur auf Fotos gesehen habe, denn wenn ich hinfahre, ist es vorbei mit der Zurückhaltung. Bisher war ich für 4 Tage erfolgreich. To be continued…) Was mich auch gerade sehr glücklich macht: Schmetterlinge, Bienen und Hummeln mit der Kamera jagen.

Sonst ist soweit alles beim Alten – same old, same old… der nächste Urlaub wird kurz, aber er ist in erreichbarer Nähe – das ist gut. Gut war auch das Eis, das man mir diese Woche ausgegeben hat <3

#Bookstagram

Wochendings_Bookstagram

Ich komme nicht zum Lesen. Und ich hab auch keine Lust zum Lesen. Das ist insofern scheiße, weil ich ich nicht wirklich weniger Bücher kaufe – allein heute kommen schon wieder drei… (Eins davon ist die Illustrierte Neverwhere-Ausgabe – ich finde, ihr solltet das wissen) Aber ich kann mich gerade einfach nicht von den Gilmore Girls losreißen. Jede freie Minute geht dafür drauf.  Infolgedessen hänge ich immer noch an Wir waren keine Helden, Wédōra und Was auch immer geschieht, dass ich unbedingt nochmal lesen muss. Bei meiner GR-Challenge bin ich mittlerweile wieder behind… läuft, halt rückwärts und bergab, aber läuft – wie man so schön sagt^^

#WahnsinnInSerie

Und hier kommen wir also zu meinem aktuellen Lieblingsthema… Staffel 4 Folge 21 und wenn dieser Post online geht, wahrscheinlich Staffel 5 Folge 5 oder so… je nach dem wie der Freitagabend läuft. In dieser Woche hab ich außerdem einen sehr langen Text darüber geschrieben, wieso #TeamJess die einzig richtige Wahl ist. Und um die Freunde zu komplettieren: Die neuen Folgen der Gilmore Girls sind ab dem 25. November auf Netflix. Dauert halt noch, aber bis dahin kann ich vielleicht doch noch zwei, drei Bücher lesen^^ Zu Game of Thrones gibts auch Neuigkeiten, allerdings keine wirklich guten. Staffel 7 kommt wetterbedingt erst später – jetzt, wo der Winter endlich da ist, macht es natürlich keinen Sinn im Hochsommer zu drehen, was wiederum bedeutet, dass der Dreh später abgeschlossen sein wird und die 7. Staffel somit irgendwann im Sommer 2017 an den Start geht. Das alleine finde ich jetzt nichtmal so tragisch – viel schlimmer finde ich, dass die zwei verbleibenden Staffeln jeweils nur 7 Folgen haben werden. Ich meine, hier könnte man echt bestimmt mit wenig Aufwand was machen, sodass das Schema beibehalten wird.

#ThePowerOfBlogs

Vor nicht allzulanger Zeit machte ein Hashtag auf den Twitter die Runde, den die fantastische Sarah ins Leben gerufen hat – #ThePowerOfBlogs. Dabei ging es vor alle darum, unter Bloggern mal ein bisschen Liebe zu verteilen, sich daran zu erinnern, warum man eigentlich angefangen hat, zu bloggen und was man damit schon erreicht hat. Eine schöne Idee, die hoffentlich nicht im Sande verläuft, sondern immer mal wieder auftaucht. Auslöser dafür waren unter anderem die unsäglichen Diskussionen über Blogger vs. Feuilleton und wasweißichnichtalles. Fabian hat seinen Standpunkt zu den jüngsten Ereignissen, aber auch so generell in Worte gefasst, und weil ich das genauso unterschreiben könnte, sag ich einfach nichts weiter dazu. Mara hat, ähnlich wie ich ein Faible für Widmungen, die Gewohnheit, auf schöne Zitate zu achten, die Büchern vorangestellt sind. Ein paar hat sie auf ihrem Blog gesammelt – ich schätze, mit der Zeit werden es mehr werden^^ Simone hat ein cooles Interview mit Ju Honisch geführt, indem es unter anderem auch um ebooks als 2. Chance für Backlisttitel geht. Meiner Meinung nach ein spannendes Thema und ein guter Weg, um nicht mehr lieferbare Titel wieder ind Gespräch zu bringen bzw. überhaupt wieder verfügbar zu machen. Karlas Buchtipps aus dem ARD-Buffet gibt es wie immer natürlich auch online. Laura sucht für ein neues Projekt ein paar frische Augen, die an die Leseprobe rangehen. Wenn ihr Lauras Bücher mögt und euch de Beschreibung zusagt – bewerbt euch!

#Listopia

EpicReads_BookNerdCharts_02

10 Dinge übers Lesen, die wird bei den Gilmore Girls gelernt haben || 6 Books to Help You Through Grieving || 10 Shocking Final Lines From Classic Books || 14 Heartbreaking Quotes About Breakups From Books || 8 Magical Things Every Book Lover Has Wished For || 11 Lies All Readers Have Told || 14 Thoughts You Have When Someone Tries To Talk To You While You’re Reading || 7 Harry Potter Places Every Potterhead Needs To Visit || 10 Times You Fell In Love With Sirius Black || 10 Celebrities Who Are Great At Recommending Books || The 10 Coolest Innovations For Book-Lovers, Because Reading Is Serious Business || Extremely Accurate Charts for Book Nerds

#UndSonstSo

Es war ComicCon, die größte überhaupt, nämlich in San Diego. Eines Tages bin ich bestimmt auch mal da – ich glaube da ganz fest dran! Bis jetzt allerdings muss ich mich mit den Panels per Video begnügen (ist vielleicht auch besser, so kriegt man ja doch mehr mit). Es gab unter anderem einen neuen Wonder Woman-Trailer sowie die Nachricht, dass die Birds of Prey einen Comic-Reboot bekommen – yay! (Hier gibts außerdem das komplette Wonder Woman Panel) Der letzte Teil der Divergent-Trilogie bzw. der vierte Film halt, wird es nicht in die Kinos schaffen, das wurde in der letzten Woche bekannt gegeben. Ich persönlich finde das ja tatsächlich ein bisschen witzig, weil – ganz ehrlich – es geschieht ihnen recht. Nicht nur, dass das letzte Buch sowieso von Grund auf doof war, nein, man muss die komplette Reihe auch noch total lieblos verfilmen. Da hilft auch eine Kate Winslet nicht. Doppelt doof ist, dass deswegen vermutlich für den letzten Teil auch noch die Schauspieler wechseln, einfach weil die Verträge fürs Kino ausgelegt waren und das Fernsehen für Shaileen, Theo und Ansel ein Rückschritt wäre. Mein bescheidener Tipp: Lasst es einfach ganz, damit wäre allen geholfen. Fällt vermutlich eh niemandem mehr auf… Stephenie Meyer schreibt ein neues Buch, wer hätte das gedacht? Ich bin… ja, weiß nicht. Es reizt mich jetzt nicht so und ich hab eigentlich auch wenig Lust und Motivation, mich damit zu befassen. Ich werde mal abwarten, was andere so sagen. Sony hat die Filmrechte zu Victoria Schwabs This Savage Song gekauft. Das muss natürlich gar nix heißen, aber es ist schon cool, dass für mittlerweile bereits zwei (?) ihrer Projekte Filme in Planung sind. Ich weiß gar nicht, ob es zu A Darker Shade of Magic auch was geben soll, aber in jedem Fall zu Vicious ist da was in Planung. Die Verfilmung von Before I Fall (Lauren Oliver) hat endlich ein Erscheinungsdatum – am 7. April 2017 ist es soweit. Ich hab das Buch tatsächlich noch nicht gelesen, hoffe aber, dass ich das in diesem Jahr noch nachholen kann. Vor alle freue ich mich aber, dass Zoe Deutch die Hauptrolle hat. Es gibt außerdem einen neuen Trailer zu Girl on the Train. The Bell Jar von Sylvia Plath wird auch verfilmt – und zwar mit Dakota Fanning als Esther Greenwood (perfekt!) und Kirsten Dunst als Regisseurin (eh, what?). Nun gut, sie ist nicht die erste Schauspielerin, die sich hinter der Kamera austoben will. Mal sehen, wie das wird. Hier gabs außerdem noch einen Artikel zu Donna Tartts Goldfinch-Film, aber so wahnsinnig viel steht noch nicht fest. Es wird also noch eine Weile dauern, bis der in die Kinos kommt.

Habt eine gute Woche! <3

Wochendings.

#Offlinegeplauder

Ich weiß nicht, was ich schreiben soll. Ich finde kaum Worte für das, was gerade in der Welt los ist und es macht mich unendlich traurig. Ich verstehe nicht, wie Menschen anderen Menschen etwas antun können, dass sie selber nie erfahren möchten und noch weniger verstehe ich, wie man sowas tun kann, wenn man es bereits selbst erfahren hat. Ich verstehe es einfach nicht. Und was noch viel schlimmer ist – ich fühle mich machtlos. Ich weiß nicht, was ich tun kann, ich weiß nicht, wie ich es ändern kann und ich weiß nicht, wie man einfach weitermachen kann, ohne abzustumpfen. Am Liebsten würde ich an Tagen wie diesen einfach nur so lange hier sitzen, bis ich das alles verarbeitet habe und erst dann weitermachen, wenn es wieder geht. Aber genau das geht eben nicht. Die Welt steht nicht still und durch Trauer allein wird nichts besser. Also: Lebt. Liebt. Lacht. So viel ihr könnt.

Untitled
#Bookstagram

Lesetechnisch war die letzte Zeit nicht so erfolgreich… ich hab kaum Zeit, und wenn ich in den letzten zwei Wochen doch mal Zeit hatte, war ich in ein Manuskript zum Testlesen vertieft, das ich aber gestern beendet habe. Hint, hint: Das Buch gibts ab Mitte Januar, falls ihr raten wollt^^ Die Interessanten habe ich endlich (!!) beendet – super Buch für Leute, die auf Gechichten stehen, die sich über mehrere Jahrzehnte ziehen. Bin sehr froh, dass ich noch mehr von Meg Wolitzer zu Hause habe, um baldmöglichst wieder in eine ihrer Geschichten einzutauchen. Außerdem beendet: The Girls von Emma Cline (erscheint Ende des Monats auch auf deutsch).

#ImKino

Ich habe natürlich Ein ganzes halbes Jahr gesehen. Ich würde mal sagen, er war okay, aber ich fand ihn leider nicht überragend. Emilia Clarke ist nun einmal Daenerys. Der versteinerte Gesichtsausdruck steht ihr auch viel besser als die Augenbrauenaction – meine Güte. Ich konnte kaum woanders hinschauen. Matthew Lewis wird für mich nie jemand anderes sein, als Neville Longbottom. Nie. So generell fand ich den Film einfach nicht optimal besetzt, dafür war er aber dem Buch sehr nahe. Letzteres kann man wiederum von Smaragdgrün überhaupt nicht sagen. Es ist zwar schon eine ganze Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, aber falls auch nur irgendwas aus dem Film im Buch vorgekommen wäre, hätte ich mich daran erinnern können. Ernsthaft – für eine deutsche Produktion war der erste Teil gar nicht soo schlecht – da hätte was draus werden können. So hoffe ich einfach, dass die Amerikaner in ein paar Jahren das ganze nochmal neu verfilmen, da war Ruby Red ja auch der geile Scheiß. Außerdem hab ich bereits am Donnerstag hab ich meine Karten für Suicide Squad gekauft und ein Date klargemacht (okay, ich hab jemanden quasi gezwungen, mit mir rein zu gehen, aber was sollte ich sonst machen?). Große Vorfreude! Bis zum Wonder Woman – Film dauert es leider noch fast ein Jahr, aber hier gibts neue Bilder  und hier ein Interview mit Gal Gadot. Ich bin zwar immer noch ein bisschen skeptisch, ob das was wird, aber ich hoffe es so sehr! Ich habe Der Dunkle Turm von Stephen King nicht gelesen (Schande!), deshalb hab ich keine Ahnung ob das passt oder nicht, aber die ersten Bilder vom Film sehen so großartig aus, dass ich gar nicht weiß, wohin mit mir. Dann war da noch der neue Trailer zu A Monster Calls – holy shit, ich muss unbedingt das Buch lesen, aber ich finde es einfach nicht…

#WahnsinnInSerie

Tanzmarathon. Muss ich mehr sagen? <3 Ich bin so unfassbar glücklich, zurück in Stars Hollow zu sein und das ganze Luke/Lorelai/Christopher-Drama sowie das Dean/Rory/Jess-Drama nochmal erleben zu dürfen – die Mädels haben mir gefehlt, ich fühle mich mit meinem imensen Kaffeekonsum endlich wieder verstanden und freue mich auf die 3 1/2 Staffeln, die ich jetzt noch vor mir habe^^ Lauren Graham gehts übrigens genauso. Außerdem auf der Liste: Lucifer (weil Laura das so mag) und Stranger Things, welche seit gestern auf Amazon bzw. Netflix sind. Außerdem: Fox hat einen Piloten für eine X-Men Serie angefordert – yay!

#UndSonstSo

Victoria Schwab again. Quintessenz aus dem Text: „Overnight Success is almost always a myth. Half of this industry is luck, and half is the refusal to quit.“ Trotzdem sehr lesenswert. Um das Erscheinen von Harry Potter und das verwunschene Kind zu feiern, startet Carlsen die #HarryPotterChallenge – von Juli bis September könnt ihr fleißig mitmachen, die Bücher nochmal lesen und tolle Gewinne abstauben. Seit ich gestern von diesem Nintendo-Ding gehört habe, will ich es haben. Sofort! Game of Thrones wird in diesem Jahr 20 – also das erste Buch – und dazu gibts eine schicke Jubiläumsausgabe, die ich jetzt natürlich auch haben will weil illustriert. Vampire Academy feiert erstmal seinen 10. Geburtstag, aber auch dazu gibts eine Neuauflage mit Bonuscontent. Problem dabei – alle wollen den Bonuscontent, aber eigentlich hat man die Bücher ja schon und ach… bevor ich jetzt weiterrede, mach ich da einen eigenen Blogpost draus^^ Und der Hype um Sarah J. Maas ist leider noch nicht vorbei, nachdem diese Woche 8 (!!) neue Bücher für die bestehenden Reihen angekündigt wurden. Wenn ich jetzt also noch einen über Cassandra Clare lästern höre, krieg ich vermutlich zu viel. Henrik hat die Liste mit Verlagen auf Instagram mal wieder aktualisiert und Jess stellt ihre Lieblingssommerbücher vor (das wollte ich auch noch machen, danke für die Erinnerung^^).

Und weil die Woche insgesamt so furchtbar war, schaut euch doch an, wie Samuel L. Jackson mit einem wunderbaren Street-Slang die letzten 6 Staffeln Game of Thrones erklärt – das ist nämlich wirklich lustig^^ Auf #wenigerDrama – habt eine schöne Woche! <3

This Savage Song – V. E. Schwab

+ Kurzbeschreibung

Kate Harker and August Flynn are the heirs to a divided city, a grisly metropolis where the violence has begun to create real and deadly monsters. All Kate wants is to be as ruthless as her father, who lets the monsters roam free and makes the inhabitants pay for his protection. August just wants to be human, as good-hearted as his own father-but his curse is to be what the humans fear. The thin truce that keeps the Harker and Flynn families at peace is crumbling, and an assassination attempt forces Kate and August into a tenuous alliance. But how long will they survive in a city where no one is safe and monsters are real…

+ Rezension

Hm. Das war der erste Gedanke, den ich nach dem zuklappen den Buches hatte. Ein ‚OMG, was für ein geiler Scheiß!‘ wäre mir jetzt persönlich lieber gewesen, weil ich Schwab wirklich sehr mag, aber deswegen muss man ja per se nicht alles gut finden. Und bevor ihr jetzt schon kurz davor seid, das Fenster zuzuklicken lasst mich noch sagen: schlecht war es trotzdem nicht.

Das Ding ist halt das – ich wüsste wirklich manchmal ganz gerne vor der Hälfte des Buches, worum es genau geht. Bis dahin nur vage Andeutungen zu bekommen, die zwar sprachlich sehr nett verpackt sind, aber eben nicht viel aussagen, wird nach dem dritten Buch anstrengend. Und dann kommt noch hinzu, dass August und Kate mich sehr an Kell und Lila erinnern. Er eher in sich gekehrt mit einer düsteren Aura und sie die kleine Draufgängerin, die die Welt entdecken will. Velleicht ziehe ich diese Pralelle nur, weil ich vor nicht allzu lange Zeit AGOS gelesen haben, das kann sehr gut sein, aber es ist mir immerhin so sehr aufgefallen, dass es angefangen hat, zu stören – gerade am Ende.

Grundsätzlich aber ist es gute Geschichte über das Böse in der Welt und die Monster, die daraus entspringen, nur um noch mehr Böses zu bewirken. Wenn ich den Klappentext jetzt nochmal lese, klingt es auch ein bisschen nach Romeo & Julia, aber das ist es definitiv nicht. Es geht gar nicht mal um Liebe; wenn überhaupt ist es eine Verbundenheit, die die beiden auszeichnet. Und es ist schön, sie dabei zu beobachten. Und natürlich will ich jetzt wissen, wie es weitergeht, aber dieses dumme Gefühl bleibt eben auch. Das man hätte mehr aus dem Buch machen können. Das genau das Schwabs Problem ist, wieso ihre Bücher erst mit sehr viel Nachdruck beim Leser ankommen. Man muss es lesen wollen und man muss dranbleiben, um zu verstehen, warum ihre Bücher so toll sind, denn die Offenbahrung kommt immer erst am Ende.

Ich würde mir wünschen, dass sie in zukünftigen Büchern ein bisschen schneller zum Punkt käme oder wenigstens mal wichtige Infos ein bisschen früher einstreuen würde, dann könnte ich nämlich vielleicht selbst schon ein bisschen mitdenken und würde am Ende nicht von all den Ereignissen erschlagen werden.

Trotz allem, was jetzt eher negativ klingt – lest Schwab. Ihr werdet es nicht bereuen.

This Savage Song

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Titan Publ. Group Ltd. (7. Juni 2016)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1785652745
ISBN-13: 978-1785652745

A Gathering of Shadows – V. E. Schwab

DSC_1243

+ Kurzbeschreibung

Kell is one of the last magicians with the ability to travel between parallel universes, linked by the magical city of London. It has been four months since a mysterious obsidian stone fell into his possession and he met Delilah Bard. Four months since the Dane twins of White London fell, and the stone was cast with Holland’s dying body back into Black London.Now Kell is visited by dreams of ominous magical events, waking only to think of Lila. And as Red London prepares for the Element Games-an international competition of magic-a certain pirate ship draws closer. But another London is coming back to life. The balance of magic is perilous, and for one city to flourish, another must fall…

+ Rezension

Okay, also ihr solltet das nicht lesen, wenn ihr den ersten Teil, „A Darker Shade of Magic“, noch nicht kennt. Ich kann nämlich nicht versprechen, nicht zu spoilern^^

„A Gathering of Shadows“ spielt etwa vier Monate nach den Ereignissen aus dem ersten Teil. Lila hat sich ihren Traum so halb wahr gemacht und weilt auf einem Piratenschiff, Rhy bereitet sich mal mehr, mal weniger darauf vor, König zu werden und Kell ist nur noch ein Schatten seiner selbst, nachdem er sein Leben mit dem Rhy verbunden hat, um ihn zu retten. Geschieht einem der beiden etwas, geschieht es auch dem anderen, deswegen vermeidet Kell jedes mögliche Risiko um Rhys Leben nicht zu gefährden. Nebenbei werden Vorbereitungen für die Element Games getroffen, bei denen die größten Magier des Landes gegeneinander antreten.

Als einzelner Teil betrachtet ist das Buch okay… es passiert nicht sonderlich viel und eigentlich fragt man sich, wie auch schon im ersten Teil, wo Schwab eigentlich hin will mit dieser Geschichte. Allerdings ergibt das ganze gerade im Zusammenhang mit dem ersten Teil ein großes, umfangreiches Bild, das dann hoffentlich durch den dritten Teil, „A Conjuring of Light“, abgerundet wird. Auf der einen Seite ist das großartig, hier wird nicht nur Teil für Teil geplant, sondern die komplette Geschichte. Und trotzdem zieht es sich zwischendurch eben enorm, weil gefühlt einfach nichts passiert, mal abgesehen von den letzten >100 Seiten.

Ich mochte Lila von Anfang an, daher hat es mich unheimlich gefreut, dass das Buch mit ihr begann und auch mit ihr aufgehört hat. Sie ist tatsächlich der interessanteste Charakter der kompletten Reihe. Kell hingegen war mir in diesem Teil fast ein bisschen zu blass. Alucard als neuen Charakter fand ich sehr spannend, vor allem seine Vorgeschichte mit Rhy und Kell bietet noch viel Potential. Und Rhy wächst mir immer mehr ans Herz – wer hätte das gedacht?

Ich bin unheimlich gespannt, wie es mit den verschiedenen Londons weitergehen wird. Grey London kam in diesem Teil so gut wie gar nicht vor, was in Anbetracht der Veränderungen, die da von Statten gehen, vielleicht nicht unbedingt was Gutes bedeutet. White London hat einen neuen König und auch Black London findet seinen Platz. Aber so generell war mir das alles zu wenig.

Letztendlich ist es aber egal, wie unzufrieden ich vielleicht mit dem Tempo der Handlung bin, die Sprache reißt es wieder raus. Es gibt unglaublich viele tolle Zitate im Buch und schöne Stellen, die man am liebsten immer wieder lesen will. Hinzu kommt noch der Humor, der an manchen Stellen die doch eher düstere Stimmung auflockert.

Alles in allem ist das ein solides, tolles Buch, das aber leider ohne die anderen Teile nicht funktioniert. Ich würde sogar fast empfehlen, die Reihe erst zu lesen, wenn alle Teile erschienen sind, weil man erst dann den vollen Umfang der Geschichte erkennt. Kurz angemerkt sei noch: Das Buch endet mit einem Cliffhanger, den ich zwar habe kommen sehen und als nicht so schlimm empfunden habe, aber ich kann verstehen, wenn man da nicht so drauf steht.

A Gathering of Shadows

Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Tor Books St Martins Pr Inc (23. Februar 2016)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0765376474
ISBN-13: 978-0765376473