Without Merit – Colleen Hoover

Kurzbeschreibung

The Voss family is anything but normal. They live in a repurposed church, newly baptized Dollar Voss. The once cancer-stricken mother lives in the basement, the father is married to the mother’s former nurse, the little half-brother isn’t allowed to do or eat anything fun, and the eldest siblings are irritatingly perfect. Then, there’s Merit.

Merit Voss collects trophies she hasn’t earned and secrets her family forces her to keep. While browsing the local antiques shop for her next trophy, she finds Sagan. His wit and unapologetic idealism disarm and spark renewed life into her–until she discovers that he’s completely unavailable. Merit retreats deeper into herself, watching her family from the sidelines, when she learns a secret that no trophy in the world can fix.

Fed up with the lies, Merit decides to shatter the happy family illusion that she’s never been a part of before leaving them behind for good. When her escape plan fails, Merit is forced to deal with the staggering consequences of telling the truth and losing the one boy she loves.


Rezension

Ach Colleen, was hast du getan? Ich wusste ja im Vorfeld, dass sich dieses Buch von anderen Hoover-Büchern unterscheiden wird – das wurde oft genug gesagt und auch die ersten Meinungen, die in den letzten Wochen veröffentlicht wurden, sagten das aus. Und obwohl ich wie immer ohne Erwartungen rangegangen bin, hatte ich gehofft, dass es in Richtung von It ends with us gehen würde. Das war aber nicht der Fall.

“Don’t make your presence known. Make your absence felt.”

Viel mehr handelt es sich bei Without Merit eher um ein Young Adult-Buch, bei dem all jene enttäuscht werden, die unter anderem Sexszenen erwarten, wie man sie von Hoover gewohnt ist. Viel mehr geht es hier um ein Thema, dass gerade bei Jugendlichen angesprochen werden muss und damit ganz sicher seine Daseinsberechtigung in Jugendbüchern hat – nämlich Depression.

“It annoys me when people try to convince other people that their anger or stress isn’t warranted if someone else in the world is worse off than them. It’s bullshit. Your emotions and reactions are valid, Merit. Don’t let anyone tell you any different. You’re the only one who feels them.”

Die Umsetzung dessen fand ich allerdings eher gut gemeint als gut gemacht. Die Geschichte ist sehr speziell, was man schon an der Familienkonstellation erkennt. Natürlich muss man den Lesern was Besonderes bieten und der Geschichte Merkmale verpassen, die man sonst nirgendwo finden würde, ich fand es allerdings in diesem Buch wirklich übertrieben und zu viel des Guten. So wurde vieles nur angekratzt und nicht weiter verfolgt, was vielleicht interessant gewesen wäre.

“So many people dream of living in a house with a white picket fence. Little do they know, there’s no such thing as a perfect family, no matter how white the picket fence is.”

Die Charaktere hingegen sind klar ausgearbeitet und leben durch die Dialoge. Etwas, das Hoover wirklich kann, ist die Gespräche lebendig wirken zu lassen und die Handlung über den Dialog der einzelnen Figuren zu transportieren.

„Not every mistake deserves a consequence. Sometimes the only thing it deserves is forgiveness.“

Ich glaube aber, dass sie sich mit dieser Thematik übernommen hat, auch wenn ihr Ansinnen sicher gut gemeint war, etwas zur Destigmatisierung von Depressionen bei Jugendlichen beizutragen. Es hat mich aber einfach nicht abgeholt. Als Luck und auch Sagan die Gespräche mit Merit führen, ist es zwar nicht inhaltlich falsch was sie sagen, aber es klingt, als sei es aus Depression für Dummys abgeschrieben. Ich kann nicht beurteilen, ob das eine hilfreiche Wirkung auf eventuell Betroffene hat und ich freue mich, falls es die hat, aber mir war es zu lapidar. Ich glaube dennoch, dass mir das Buch vor fünf Jahren vielleicht ein bisschen besser gefallen hätte oder dass Hoover in fünf Jahren ein besseres Buch aus der Thematik hätte machen können als heute.

“A person can’t help their attraction to another person, but a person can help their actions toward another person.”

Die Botschaft gegen Ende ist recht süß gestaltet – im Grunde ist Depression nichts anderes wie Laktoseintoleranz oder schlechtes Augenlicht – jeder von uns hat ein oder mehrere Defizite, die man aber erkennen und ausgleichen kann. Aber süß reicht eben nicht. Und ich glaube auch nicht, dass Hoover damit wirklich einen Nerv bei ihrer Stammleserschaft trifft.

Without Merit

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Atria Books (3. Oktober 2017)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1501170627
ISBN-13: 978-1501170621

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Wochendings.

#Offlinegeplauder

Also, das mit dem Feiertag diese Woche war ja ganz nett. Ich finde, den können wir behalten^^ (Nein, Hessen hat an Allerheilige keinen Feiertag und ja, das find ich doof.) Allerdings bin ich genauso genervt, wie wenn ich die ganze Woche arbeiten war. Aktuell hab ich nämlich nicht nur meine Kollegin, die den ganzen Tag redet sondern auch einen Azubi, der nicht minder mitteilsam ist. Das Problem ist – die reden nicht mal miteinander, sondern die meiste Zeit mit sich selbst… xD


Besonders gefreut hat mich diese Woche allerdings, dass es Berühre mich. Nicht. auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat. Es ist jetzt kein Geheimnis, dass Laura und ich befreundet sind und natürlich freut man sich dann, ist ja klar. Aber es ist auch nochmal was anderes, weil ich von Anfang an dabei war und ihr immer gesagt hab, dass es mal so kommen wird. Weil harte Arbeit eben doch belohnt wird. Und ich hatte recht <3 (Kauft dieses Buch. Ihr werdet es nicht bereuen! Wirklich.)

#Bookstagram

Zuletzt gelesen hab ich Colleen Hoovers neues Buch Without Merit, die Rezension kommt am Montag und sie ist gar nicht mal soo gut – das schon vorab. Ich werde deswegen nicht aufhören, ihre Bücher zu lesen, aber ich bin auch nicht mehr so begeistert, wie ich mal war. Dann hab ich mich sehr gefreut, dass Ullstein mir Schwimmen von Sina Pousset geschickt. Ich habs letztes Wochenende quasi an einem Stück gelesen, Rezension folgt auch hierzu, es ist großartig. Aber ich hab auch nichts anderes erwartet. Bei Turtles all the way down bin ich hingegen noch nicht über die ersten 50 Seiten hinaus gekommen. Mal sehen, wann das was wird. Ähnlich gehts mir mit den Unzertrennlichen, da bin ich immerhin bei der Hälfte, ich finds auch gut, aber hab jetzt auch nicht so den Drang, weiter zu lesen.

#WahnsinnInSerie

Ich weiß nicht, was mich geritten hat, aber ich hab mir in den Kopf gesetzt, Gossip Girl endlich mal fertig zu schauen. Nicht, dass ich nicht bereits wüsste, wer GG am Ende ist, was mir ursprünglich den Spaß daran verdorben hat – aber ich dachte, dass die letzten zwei Staffeln, die ich nicht gesehen habe, ja vielleicht doch ganz spannend sind. Nuja, sind sie nicht. Und im Grunde nervt mich alles! Aber jetzt hab ich es soweit geschafft, dass mir nur noch 2 Folgen fehlen – das schaff ich auch noch.

Außerdem hab ich Mindhunter angefangen, während alle anderen Stranger Things (was ich immer noch nicht weitergeschaut habe) inhaliert haben. Jonathan Groff mag ich sehr, es hilft zusätzlich, dass er die meiste Zeit einen Anzug trägt und viel redet^^

Grey’s Anatomy hat auch wieder angefangen und ich bräuchte mal jemanden, mit dem ich darüber fangirlen kann. Irgendwie sind alle schon lange ausgetiegen, aber ich fand die letzte Staffel schon nicht schlecht, diese jetzt hingegegen ist fast wieder so gut wie früher <3

#AufdenOhren

Durch Zufall hab ich Barns Courtney entdeckt, das Album geladen und mich vor allem in Champion verliebt.  Außerdem mag ich gerade das hier sehr gern.


Und eigentlich würde ich gerne noch mehr schreiben aber es ist jetzt schon wieder Freitag Abend, kurz nach 8, und ich bin einfach nur müde… Aber ich gelobe Besserung! Macht euch ein schönes Wochenende <3

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